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epa06233068 Director of the National Economic Council Gary Cohn responds to a question from the news media during the White House daily briefing at the White House in Washington, DC, USA, 28 September 2017. Director Cohn responded to questions on the administrations tax reform plan.  EPA/SHAWN THEW

Eklat wegen Strafzöllen: Gary Cohn verabschiedet sich aus dem Weissen Haus.  Bild: EPA/EPA

Eklat wegen Strafzöllen – Trumps Top-Wirtschaftsberater schmeisst Job hin

07.03.18, 00:24 07.03.18, 07:08


Der oberste Wirtschaftsberater im Weissen Haus, Gary Cohn, ist zurückgetreten. Es sei ihm eine Ehre gewesen, als Leiter des Wirtschaftsberatergremiums in der Regierungszentrale seinem Land zu dienen. Dies erklärte Cohn am Dienstag in einer knappen Mitteilung.

Zu den Hintergründen seiner Entscheidung äusserte er sich nicht. Er sei US-Präsident Donald Trump für die Möglichkeit zu dieser Tätigkeit dankbar, betonte der Berater lediglich.

Gegen Strafzölle gekämpft

Cohn war zuvor in einem internen Ringen um den Kurs in der Handelspolitik unterlegen. Er hatte sich gegen die Strafzölle auf Aluminium und Stahl gestemmt, die Präsident Trump in der vergangenen Woche angekündigt hatte.

Einem Medienbericht zufolge soll Cohn im Vorfeld mit seinem Rücktritt gedroht haben, sollten tatsächlich harte und umfangreiche Massnahmen eingeführt werden. Er wurde auch längere Zeit als Kandidat für den Chefposten der US-Notenbank Federal Reserve gehandelt. Cohn gilt als Architekt von Trumps Steuerreform, die im vergangenen Jahr beschlossen wurde.

Trump dankte Cohn, einem früheren hochrangigen Investmentbanker bei Goldman Sachs, für seine Arbeit. Cohn war es, der Trumps nationalistischer Wirtschaftspolitik unter dem Motto «America First» das Attribut «but not alone» («aber nicht alleine») beifügte. Er verlieh ihr damit zumindest ein gewisses Mass an internationaler Zusammenarbeit.

Trump kündigte noch am Abend auf Twitter an, er werde bald eine Entscheidung über die Nachfolge treffen. «Viele Menschen wollen den Job - ich werde eine weise Entscheidung treffen.»

(sda/afp/dpa/reu)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Firefly 07.03.2018 08:58
    Highlight Ja, ein Teamplayer scheint er nicht zu sein, der Trump. Neben seinem Ego hat wohl kein anderes platz
    7 0 Melden
  • Alice36 07.03.2018 08:47
    Highlight Warum bloss schafft es keiner beim Abgang mal die Wahrheit zu sagen. Die Wahrheit das "dumb Trump" auf keine Art und Weise befähigt ist das Amt des Präsidenten auszufüllen. Was sollen die ewige Arschkriecherei und die Floskeln von denen doch jeder weiss das sie gelogen sind.
    7 0 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 07.03.2018 08:47
    Highlight Die grösste Castingshow aller Zeiten!
    5 0 Melden
  • manuel0263 07.03.2018 07:53
    Highlight Wie beim Hausarzt: Der Nächste bitte!
    Der gute alte König Salomon dreht sich wahrscheinlich im Grab um wie ein Ventilator angesichts von so viel Weisheit.
    5 0 Melden
  • chnobli1896 07.03.2018 06:50
    Highlight Ist die Fluktuation bei den Top-Jobs unter Trump wirklich so viel höher oder wurde in der Vergangenheit einfach nicht so umfangreich über Änderungen berichtet?
    1 1 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 07.03.2018 04:18
    Highlight Genau. So wie alle anderen seiner Entscheidungen weise waren... Oh je, hab grad wieder fordern Drang meinen Kopf gegen die Wand zu schlagen... Hallo hallo Herr Doktor hier, Spritze bitte!!
    42 1 Melden
  • Pana 07.03.2018 04:14
    Highlight Show must go on.
    64 1 Melden
  • Juliet Bravo 07.03.2018 00:45
    Highlight Mittlerweile nur einer von vielen. Was zur Hölle herrscht in dieser Administation für ein Klima?
    48 2 Melden

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