International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Trumps Steuerreform dürfte Weltwirtschaft einige Jahre beflügeln – IWF erhöht Prognose



epa06333348 US President Donald J. Trump arrives to attend a House Republican caucus meeting in the US Capitol in Washington DC, USA, 16 November 2017. The House is voting today on their version of the tax reform plan.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Trumps Reform beflügelt die Weltwirtschaft. Bild: EPA/EPA

US-Präsident Donald Trump schiebt nach Einschätzung des IWF die Weltwirtschaft mit seiner Steuerreform an. Der Internationale Währungsfonds erhöhte am Montag seine Wachstumsprognosen für die USA und Deutschland sehr deutlich.

Die Änderungen in der US-Steuerpolitik stimulierten die wirtschaftlichen Aktivitäten, stellte der IWF in seinem aktuellen Wirtschaftsausblick fest. Der Wachstumsimpuls für die USA werde auf die grossen Handelspartner - wie etwa Deutschland - ausstrahlen. Dies dürfte bis ins Jahr 2020 hineinwirken.

Nach 2022 dürfte sich dies ändern. Dann könnten dämpfende Effekte durchschlagen, etwa durch ein grösseres US-Leistungsbilanzdefizit oder einen stärkeren Dollar, sagte IWF-Chefökonom Maurice Obstfeld.

Für die globale Wirtschaft rechnet der Fonds mittlerweile mit einem Zuwachs von jeweils 3.9 Prozent in den Jahren 2018 und 2019, in beiden Fällen 0.2 Punkte mehr als noch im Herbst.

Die Prognosen für Deutschland wurden um je einen halben Punkt auf 2.3 Prozent in diesem Jahr und 2.0 Prozent im nächsten Jahr hochgesetzt. Der US-Wirtschaft wird jetzt ein Wachstum von 2.7 Prozent 2018 und 2.5 Prozent 2019 zugetraut.

Trump reklamiert den aktuellen Aufschwung und die Rekorde an den Börsen für sich, obwohl die Wirtschaftsdaten schon unter seinem Vorgänger Barack Obama gut waren. Obstfeld sagte, der Boom habe schon vor Trump begonnen. Dabei habe auch die lockere Geldpolitik vieler Notenbanken eine Rolle gespielt.

Die Federal Reserve steuere in den USA zwar um, das aber sehr vorsichtig. Die Europäische Zentralbank habe deutlich gemacht, dass für sie eine Änderung der Nullzinsen noch in ferner Zukunft liege.

Neben den USA und Deutschland sieht der IWF auch die Wachstumsperspektiven für China optimistischer. Die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt dürfte dieses Jahr um 6.6 Prozent zulegen und 2019 dann um 6.4 Prozent. Das sind jeweils 0.1 Prozentpunkte mehr als noch im Herbst.

Skeptisch ist der Fonds angesichts des geplanten EU-Austritts dagegen für Grossbritannien. Hier wird 2018 weiterhin mit 1.5 Prozent Wachstum gerechnet. Für 2019 wurde die Prognose um 0.1 Punkte auf ebenfalls 1.5 Prozent gesenkt.

Der IWF appellierte an die Politik, sich nicht auszuruhen. So sollten die aktuell guten Zeiten genutzt werden, um strukturelle Mängel in den Ländern zu beheben. (sda/reu)

Trump im Jahr 2018

Für Trump naht in der Russlandaffäre die Stunde der Wahrheit

Link zum Artikel

470'000 Trump-Retweets kamen von automatischen Accounts in Russland

Link zum Artikel

Hillary Clinton überrascht bei den Grammys das Publikum – und Donald Trump ...

Link zum Artikel

Die Trump-Show verzückt die Manager, doch nicht alle lassen sich aus dem Takt bringen

Link zum Artikel

«Die amerikanische Demokratie wird weitere sieben Jahre Trump nicht überleben»

Link zum Artikel

Chef-Korrespondent der «New York Times»: «Die Leute sind hungrig auf Trump-Storys»

Link zum Artikel

Der Bundesrat will Trump am WEF bezirzen – und wird wohl bitter enttäuscht

Link zum Artikel

Geheime Screenshots aufgetaucht – weshalb Donald Trump WIRKLICH in die Schweiz kommt 😂

Link zum Artikel

Zu fett, Haarausfall, geistig «topfit» – Trumps Gesundheitszustand in 4 Punkten

Link zum Artikel

Bringt das «Steele-Dossier» Trump zu Fall? Diese neuen Details sagen: Ja!

Link zum Artikel

Während du dich über ihn aufregst, macht Trump Pläne für seine Wiederwahl

Link zum Artikel

Jetzt räumen die Milliardäre auf – das sind die Folgen des Trump/Bannon-Krieges

Link zum Artikel

«Ein Krieg in Korea wäre wirtschaftlich zu verkraften»

Link zum Artikel

Die Hatz auf Mueller wird zur Gefahr für die US-Demokratie

Link zum Artikel

Trump und die «Pipi-Tapes»: Wer lügt?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
sentifi.com

Watson_ch Sentifi

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Pete wer??? Er ist jung, schwul und will Donald Trump besiegen

Er ist 37 Jahre jung, mit einem Mann verheiratet und hat einen nicht ganz einfachen Namen: Pete Buttigieg will US-Präsident werden. Der vermeintliche Aussenseiter ist derzeit der «heisseste» Bewerber bei den Demokraten.

Muss man sich diesen Namen wirklich merken? Schon beim Lesen bereitet er Mühe, vom Reden ganz zu schweigen. But-i-tschitsch – so ungefähr wird der Nachname von Pete Buttigieg ausgesprochen. Ende Januar hatte der 37-jährige Bürgermeister der Stadt South Bend im Bundesstaat Indiana sein Interesse an einer Kandidatur für die US-Präsidentschaft angekündigt.

Besonders ernst nahm man ihn nicht. Was sollte ein junger Provinzpolitiker im ohnehin überfüllten, mit bekannten Gesichtern bestückten …

Artikel lesen
Link zum Artikel