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In this photo provided by Colin O'Brady, of Portland., Ore., he poses for a photo while traveling across Antarctica on Wednesday, Dec. 26, 2018. He has become the first person to traverse Antarctica alone without any assistance. O'Brady finished the 932-mile (1,500-kilometer) journey across the continent in 54 days, lugging his supplies on a sled as he skied in bone-chilling temperatures. (Colin O'Brady via AP)

Bild: AP/Colin O'Brady

Er hat gerade als erster Mensch alleine die Antarktis durchquert (ohne Hilfsmittel)



Als erster Mensch hat der US-Abenteurer Colin O'Brady die Antarktis alleine und ohne Hilfsmittel durchquert. Der 33-Jährige brauchte auf Langlaufskiern 54 Tage für die 1482 Kilometer lange Strecke.

This Dec. 9, 2018, selfie provided by Colin O'Brady, of Portland., Ore., shows himself in Antarctica. He has become the first person to traverse Antarctica alone without any assistance. O'Brady finished the 932-mile (1,500-kilometer) journey across the continent in 54 days, lugging his supplies on a sled as he skied in bone-chilling temperatures. (Colin O'Brady via AP)

Bild: AP/Colin O'Brady

Er erreichte am Mittwoch sein Ziel am Ross-Schelfeis am Pazifischen Ozean nach einer letzten gewaltigen Kraftanstrengung: Die letzten 125 Kilometer legte er an einem Stück in 32 Stunden zurück.

Bereits 1996-1997 hatte der Norweger Borge Ousland die Antarktis alleine durchquert. Er hatte sich aber teilweise von einem Gleitschirm ziehen lassen. O'Brady verzichtete auf ein solches Hilfsmittel.

Der frühere Profi-Athlet war am 3. November zeitgleich mit dem 49-jährigen Briten Louis Rudd vom Union-Gletscher gestartet. Ihre Wege trennten sich dann. O'Brady, der einen 180 Kilogramm schweren Schlitten hinter sich herzog, erreichte am 12. Dezember nach 40 Tagen den Südpol. Die Etappen seines Abenteuers wurden durch GPS aufgezeichnet und auf O'Bradys Internetseite  veröffentlicht.

O'Bradys Route:

Colin 'o'bradys route

Bild: colinobrady.com

Letzte 125 Kilometer in einem Stück

Beim Frühstück am Weihnachtstag beschloss er dann, die letzten 125 Kilometer in einem Stück zurückzulegen. «Als ich das Wasser für meinen Haferbrei kochte, ist mir eine scheinbar unmögliche Idee gekommen», schrieb der 33-Jährige auf Instagram. «Ich habe mich gefragt, ob es möglich wäre, den ganzen Weg bis zum Ziel in einem Rutsch zurückzulegen. Als ich mir die Stiefel geschnürt habe, war aus dem unmöglichen Plan ein festes Ziel geworden.»

In this photo provided by Colin O'Brady, of Portland., Ore., he speaks on the phone in Antarctica on Wednesday, Dec. 26, 2018. He has become the first person to traverse Antarctica alone without any assistance. O'Brady finished the 932-mile (1,500-kilometer) journey across the continent in 54 days, lugging his supplies on a sled as he skied in bone-chilling temperatures. (Colin O'Brady via AP)

Bild: AP/Colin O'Brady

«Die letzten 32 Stunden waren einige der herausforderndsten Stunden meines Lebens», schrieb O'Brady. «Es waren aber ehrlich gesagt auch einige der besten Momente, die ich jemals erlebt habe.» Der Brite Rudd lag rund ein oder zwei Tage zurück, als O'Brady sein Ziel erreichte.

In this photo provided by Colin O'Brady, of Portland., Ore., he poses for a photo while traveling across Antarctica on Wednesday, Dec. 26, 2018. He has become the first person to traverse Antarctica alone without any assistance. O'Brady finished the 932-mile (1,500-kilometer) journey across the continent in 54 days, lugging his supplies on a sled as he skied in bone-chilling temperatures. (Colin O'Brady via AP)

Bild: AP/Colin O'Brady

Die «New York Times» würdigte die Leistung des US-Abenteurers als «eine der bemerkenswertesten Heldentaten der Polar-Geschichte». Sie sei vergleichbar mit dem Rennen zum Südpol, das sich der Norweger Roald Amundsen und der Brite Robert Falcon Scott 1911 geliefert hatten. 2016 war der britische Armeeoffizier Henry Worsley bei dem Versuch ums Leben gekommen, die Antarktis alleine und ohne Hilfsmittel zu durchqueren. (sda/afp)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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Sagt mal, bin ich hier der Einzige, der Oktoberfest doof findet?

Das Grauen hat einen Namen: Oktoberfest. Findet zumindest unser ansonsten dem Trinken nicht abgeneigter Redaktor.

Ich liebe Party. Partydiktat, aber? Nicht so sehr.

Oktoberfest – das ist nicht einfach mit ein paar Freunden feiern, nein. Denn man muss ja Sitzplätze reservieren, Eintritt bezahlen, zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort sein und dann sofort in Partylaune sein.

Gemütlichkeit unter Stress, das ist Oktoberfest. Hier geht alles auf Kommando: Jetzt alle schunkeln! Jetzt alle Prosten! Jetzt alle mitgrölen!

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