Musik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05276481 The cruise ship 'AIDAluna' at the Baltic Sea pier in Kiel, Germany, 25 April 2016. The 'AIDAluna' is the first passenger ship to put into harbor in Kiel this season. There are 136 visits from cruise ships planned for this season in Kiel - more than ever before.  EPA/CARSTEN REHDER

Daniel Küblböck soll von diesem Schiff gesprungen sein.  Bild: EPA/DPA

Kanadas Küstenwache stellt Suche nach Daniel Küblböck ein



Keine Hoffnung mehr für Daniel Küblböck: Einen Tag nach dem Sprung des Sängers von einem Kreuzfahrtschiff vor der Küste von Neufundland hat die kanadische Küstenwache die Suche eingestellt.

«Angesichts der geringen Überlebensdauer bei den dort in dieser Jahreszeit herrschenden Wassertemperaturen wurde die schwierige Entscheidung getroffen, die Suche zu beenden», erklärte ein Sprecher der Küstenwache am Montag. Von dem 33-Jährigen fehle jede Spur.

Die Angehörigen hoffen derweil nach eigenen Angaben auf ein Wunder. «Wir denken mit all unserer Kraft und Liebe an Daniel und hoffen auf ein grosses Wunder», heisst es in einer am Montag auf der Internetseite des Sängers veröffentlichten Erklärung von der Familie, Angehörigen und Freunden.

«Uns hat die Nachricht erreicht, das Daniel von Bord ins Wasser gestürzt ist», heisst es in der Erklärung. Die kanadische Polizei ermittele seit Montag auf dem Kreuzfahrtschiff «Aidaluna» in Halifax, um sich ein genaues Bild von den Ereignissen zu machen.

Der frühere Kandidat von «Deutschland sucht den Superstar» war nach Angaben der Reederei des Kreuzfahrtschiffs «Aidaluna», Aida Cruises, am frühen Sonntagmorgen von Bord des Schiffs gesprungen. Das Schiff war am 29. August und damit zwei Tage nach dem 33. Geburtstag von Küblböck in Hamburg zu einer 17-tägigen Transatlantikfahrt gestartet, die in New York enden soll.

Flugzeug, Helikopter und Schiffe im Einsatz

An der Suche nach Küblböck waren nach Angaben der Küstenwache neben der «Aidaluna» auch ein weiteres Kreuzfahrtschiff sowie zwei Schiffe der Küstenwache beteiligt. Zudem kreisten demnach ein Aufklärungsflugzeug und ein kanadischer Armeehelikopter über dem Suchgebiet auf einer Fläche von 1227 Quadrat-Seemeilen. Die Kreuzfahrtschiffe seien am Sonntagabend von der Suche entbunden worden. Die «Aidaluna» habe daraufhin ihre Fahrt in Richtung Halifax fortgesetzt.

Auch eines der beiden Schiffe der kanadischen Küstenwache sei am Sonntagabend in sein normales Einsatzgebiet zurückgekehrt, das andere Schiff habe aber die ganze Nacht hindurch weiter nach dem Sänger gesucht. Am Montagmorgen sei ein Aufklärungsflugzeug hinzugekommen.

Nachdem die Schiffe, der Helikopter und das Flugzeug zusammengerechnet 80 Stunden nach Küblböck gesucht hätten, sei die Entscheidung getroffen worden, die Suche um 11.00 Uhr (Ortszeit; 16.00 Uhr MESZ) einzustellen, erklärte der Küstenwachensprecher. «Leider hat es keine Spur von Küblböck gegeben.»

Warum sprang Daniel Küblböck vom Schiff?

abspielen

Video: watson

Dieter Bohlen entschuldigt sich

Der Vermisstenfall sei nun an die Polizei der Provinz Neufundland und Labrador übergeben worden. Um Küblböcks Angehörige werde sich die Reederei Aida Cruises kümmern. «Unsere Gedanken sind in dieser schwierigen Zeit bei ihnen», erklärte der Sprecher.

Der aus Niederbayern stammende Küblböck war Ende 2002 als 17-Jähriger durch die Casting-Show «Deutschland sucht den Superstar» («DSDS») bekannt geworden, bei der er schnell zum Kultstar aufstieg. Zuletzt trat er unter dem Namen Daniel Kaiser-Küblböck auf. Er besuchte seit 2015 eine Schauspielschule in Berlin. Die Schule wies am Montag Gerüchte zurück, Küblböck sei dort Opfer von Mobbing geworden. Sie zeigte sich «zutiefst bestürzt und geschockt» über das Verschwinden.

Auch der Fernsehmoderator Dieter Bohlen zeigte sich schockiert über das Verschwinden seines einstigen künstlerischen Zöglings. «Es tut mir natürlich wahnsinnig leid, ich bin total geschockt», sagte der «DSDS»-Moderator in einer im Online-Dienst Instagram verbreiteten Videobotschaft. Für Kritik von Internetnutzern sorgte Bohlen mit dem Pullover, den er in dem Video trägt. Das Kleidungsstück trägt die Aufschrift «Be one with the ocean» – Sei eins mit dem Ozean.

Später entschuldigte sich Bohlen dafür: «Sorry, ich hab es so nicht gemeint», schrieb er auf Instagram. Es tue ihm leid, wenn er «falsch verstanden» worden sei, sagt er in einer dazu veröffentlichten Videobotschaft. (sda/afp)

Daniel Küblböck

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

So verbreitet sich das Coronavirus in deinem Kanton

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Wanderer am Pilatus schwer verunfallt

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Nach bizarrem Video: RTL wirft Xavier Naidoo aus der «DSDS»-Jury

Am Dienstag war auf YouTube ein Video aufgetaucht, in dem Sänger und «DSDS»-Juror Xavier Naidoo kryptisch über rechte Verschwörungstheorien spricht.

Er sagt unter anderem: «Eure Töchter, eure Kinder sollen leiden, sollen sich mit Wölfen in der Sporthalle umkleiden.» An anderer Stelle wird er deutlicher und spricht davon, dass «fast jeden Tag ein Mord geschieht, bei dem der Gast dem Gastgeber ein Leben stiehlt.»

Naidoo gibt damit dieselbe rechte Verschwörungstheorie wieder, die der Attentäter von …

Artikel lesen
Link zum Artikel