DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tötungsdelikt in Spreitenbach: Obduktion der Opfer gibt Rätsel auf 

20.02.2018, 13:5520.02.2018, 14:34

Ein Ehepaar und ein Kind sind in der Nacht auf Freitag in einer Wohnung in Spreitenbach AG tot aufgefunden worden. Die Ermittlungen der Polizei haben unterdessen ergeben, dass der 77-jährige Schweizer seine 55-jährige Ehefrau und deren 4-jährigen Enkel getötet hatte, wie die Aargauer Oberstaatsanwaltschaft mitteilt.

Die Obduktion hat gezeigt, dass die Ehefrau an den Folgen von Schussverletzungen gestorben ist, der 4-Jährige an den Folgen von Schuss-, Stich- und Schnittverletzungen.

Blick auf den Wohnblock in Spreitenbach, in dem in der Nacht von Donnerstag auf Freitag das Tötungsdelikt geschehen ist.
Blick auf den Wohnblock in Spreitenbach, in dem in der Nacht von Donnerstag auf Freitag das Tötungsdelikt geschehen ist.Bild: KEYSTONE

Die Ursache für den Tod des 77-jährigen Mannes ist dagegen noch nicht abschliessend geklärt. Äussere Verletzungen konnte das Institut für Rechtsmedizin bei ihm keine feststellen. Als Todesursache steht derzeit ein «inneres Geschehen» im Vordergrund, wie es in der Mitteilung weiter heisst. 

Bei der verwendeten Schusswaffe handelt es sich nicht um eine Armeewaffe. Nebst der Schusswaffe konnte in der Wohnung des Ehepaars ein Küchenmesser sichergestellt werden, das als Tatmittel in Frage kommt. Tatmotiv und Tathergang sind nach wie vor Gegenstand der laufenden Ermittlungen. (whr)

Aktuelle Polizeibilder

1 / 95
Aktuelle Polizeibilder: Lagergebäude durch Brand beschädigt
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Die erste Schweizer Öko-«Tiny House»-Siedlung ist bezugsbereit – diese Leute ziehen ein
Die Baubiologin Tanja Schindler, Initiantin des Projekts, hofft, dass die Siedlung zum Türöffner für weitere Minihäuser werden kann.

Das erlebt man auch nicht alle Tage, dass jemand von einem Projekt derart begeistert und überzeugt ist, dass er gleich drei Häuser finanziert. Für die Initiantin der ersten Ökominihaus-Siedlung, Tanja Schindler, war dies aber die Rettung in allerletzter Sekunde. Ihr Projekt stand letztes Jahr auf Messers Schneide. Dabei hatte alles so gut angefangen.

Zur Story