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Kindsmissbrauch: Beschuldigter Pfarrer bleibt im Aargau in U-Haft



Ein reformierter Pfarrer, gegen den im Kanton Aargau ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch von Kindern läuft, bleibt in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft soll genügend Zeit für die Ermittlungen gegen den 68-Jährigen haben.

Das Aargauer Obergericht hiess eine entsprechende Beschwerde der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau teilweise gut. Die Untersuchungshaft für den vor drei Monaten festgenommenen Schweizer sei bis zum 28. Juli verlängert worden, teilte die Oberstaatsanwaltschaft am Freitag mit.

Bis dahin besteht gemäss Obergericht ausreichend Zeit, die noch notwendigen Ermittlungen vorzunehmen. Ab diesem Zeitpunkt sei die Verdunkelungsgefahr nicht mehr gegeben. Die Beschwerdeinstanz bejahte auch eine Wiederholungsgefahr als Haftgrund.

Der Mann war Ende März festgenommen und in Untersuchungshaft gesetzt worden, nachdem gegen ihn eine Anzeige wegen Verdachts auf sexuelle Handlungen mit Kindern eingegangen war. Er war in diversen reformierten Kirchgemeinden in den Kantonen Aargau, Solothurn und Schwyz tätig.

Er legte gemäss Staatsanwaltschaft ein Teilgeständnis ab. Es gebe Hinweise, dass es während mehreren Jahren zu sexuellen Übergriffen gekommen sei. (sda)

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