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So präsentiert sich Vincent Ducrot auf Linkedin. bild: zvg

Analyse

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

Mit Vincent Ducrot bekommen die SBB-Mitarbeitenden einen nahbaren Bähnler alter Schule als neuen Chef. Der 57-jährige Freiburger hat jedoch einen gewichtigen Tolggen im Reinheft.



Er ist der neue Hoffnungsträger von täglich 1,3 Millionen SBB-Reisenden und 33'000 Mitarbeitenden: Der 57-jährige Freiburger Vincent Ducrot übernimmt bei den SBB ab April 2020 das Zepter von CEO Andreas Meyer. Und bekleidet damit den wohl prestigeträchtigsten Chefposten des Landes.

Die Wahl des Direktors der Freiburgischen Verkehrsbetriebe zum SBB-Chef ist bemerkenswert. Er zeugt von einem Kurswechsel in der SBB-Teppichetage um 180 Grad. Denn mit Ducrot ernennt der Verwaltungsrat einen Bähnler alter Schule als obersten Chef. McKinsey-Manager-Typen à la Meyer sind nicht mehr gefragt.

ARCHIVBILD ZUR MK SBB - BEKANNTGABE NEUER CEO, AM DIENSTAG, 10. DEZEMBER 2019 ---- Vincent Ducrot, Leiter SBB Personenverkehr ad interim, geniesst die Medienfahrt des neuen OeBB railjet in der Premium Class. Der neue Hochgeschwindigkeitszug der Oesterreichischen Bundesbahnen verbindet ab dem 13. Dezember taeglich Zuerich mit Innsbruck, Salzburg und Wien. (KEYSTONE/EQ IMAGES/Moritz Hager)

Vincent Ducrot übernimmt im April 2020 das Steuer bei den SBB. Bild: EQ IMAGES

Als «sehr umgänglich und nahbar» wird Ducrot von Leuten beschrieben, die mit ihm zusammengearbeitet haben. «Er ist das pure Gegenteil von Meyer», so ein Insider zu watson.

Ein Blick auf das Linkedin-Profil von Ducrot zeigt, weshalb. Als Profilbild verwendet Ducrot kein Hochglanz-Foto wie andere Spitzenmanager. Sondern ein banales Selfie, das ihn lachend in seinem Büro zeigt.

Steiler Aufstieg

Ducrot kennt die SBB aus dem Effeff. Der ausgebildete Elektroingenieur trat 1993 in den Dienst der Bundesbahnen und arbeitete dort zuerst in der Informatik.

Als ÖV-Delegierter der Landesausstellung Expo.02 sorgte der Weggefährte des früheren SBB-Generaldirektors Benedikt Weibel dafür, dass an manchen Tagen bis 300'000 zusätzliche Passagiere in die vier Expo-Städte gelangen.

Danach ging es auf der Karriereleiter steil aufwärts. Von 1999 bis 2011 war er Chef der prestigeträchtigen SBB-Fernverkehrssparte. Für kurze Zeit leitet er interimistisch den gesamten Personenverkehr der Bundesbahnen.

2011 verliess er als letzter Kadermann aus der Weibel-Ära die SBB und wechselte zu den Freiburger Verkehrsbetrieben (TPF). Dort trieb er die Digitalisierung voran. 2016 lancierten die TPF als erstes ÖV-Unternehmen die revolutionäre App Fairtiq, die mittels Tracking-Verfahren automatisch immer das günstigste ÖV-Ticket wählt. Inzwischen haben auch die SBB mit «Easyride» die Technologie von Fairtiq in ihre App integriert.

Unklare Rolle bei der Dosto-Beschaffung

Andreas Meyer, rechts, CEO Schweizerische Bundesbahnen SBB, und Vincent Ducrot, links, Leiter Personenverkehr, praesentieren am Mittwoch, 12. Mai 2010, an einer Medienkonferenz in Bern den Beschluss des Unternehmens, 59 Doppelstockzuege fuer den Fernverkehr im Wert von rund 1,9 Milliarden Franken dem franzoesischen Rollmaterial-Hersteller Bombardier in Auftrag zu geben. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Ducrot und Meyer präsentierten 2010 den neuen SBB-Doppelstöcker, der sich zum Mega-Flop entwickelte. Bild: KEYSTONE

Ducrot hat jedoch einen gewichtigen Tolggen im Reinheft. Unter seiner Führung wurde die zwei Milliarden Franken teure Beschaffung des FV Dosto aufgegleist. Ducrot unterzeichnete den Kaufvertrag. Der sechs Jahre verspätete «Schüttelzug» hat sich inzwischen zum grössten Beschaffungsflop in der Schweizer ÖV-Geschichte entwickelt. Welche Rolle Ducrot bei der Bestellung des FV-Dosto tatsächlich spielte, ist jedoch nicht klar. Das Auswahl-Prozedere fand hinter verschlossenen Türen statt.

Der Dosto:

Zehn Jahre später ist es nun am neuen SBB-Chef Ducrot, den FV-Dosto endlich richtig auf die Schiene zu bringen und dafür zu sorgen, dass die SBB-Reisenden nicht mehr in überfüllten und verschmierten Zügen durchs Land fahren müssen.

Hier will Ducrot seine Prioritäten setzen: Im Bahnbetrieb sei es zentral, mit Qualität zu überzeugen: «Sicherheit, Pünktlichkeit, Sauberkeit stehen für mich an erster Stelle», lässt sich Ducrot in einer SBB-Mitteilung zitieren. «Dazu gehört auch eine gute Kundeninformation für die Reisenden, insbesondere im Störungsfall».

Zudem muss Ducrot so rasch als möglich das verlorene Vertrauen der SBB-Mitarbeitenden in die Führungsetage zurückgewinnen und den Service-Public-Gedanken wieder verankern.

Ob bei den Lokführern, Unterhalt oder Zugbegleitern, bei den SBB fehlt es nach unzähligen Reorganisationen und Fehlplanungen an allen Ecken und Enden an Personal. «Die Chefs sind meilenweit von der Realität entfernt», sagte die Vizepräsidentin der Eisenbahnergewerkschaft SEV kürzlich im watson-Interview.

Nun liegt es also an Ducrot, mit einem realistischen Blick dafür zu sorgen, dass sowohl die Belegschaft als auch die Passagiere wieder stolz auf die SBB sein können. 13 Jahre wie Meyer wird Ducrot übrigens die SBB nicht führen. Voraussichtlich in acht Jahren geht der sechsfache Familienvater in Pension.

SBB-Verwaltungsratspräsidentin Monika Ribar gab Ducrot bei der Präsentation schon eine erste Aufgabe auf den Weg: Ducrot solle in den nächsten Jahren gezielt einen jungen Nachfolger oder eine Nachfolgerin aufbauen, dies sei eine essentielle Aufgabe eines CEO. Auch in diesem Punkt hat der amtierende Chef Andreas Meyer offensichtlich versagt.

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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Thomas G. 11.12.2019 21:35
    Highlight Highlight Vielleicht könnte er ja mal die vermutlich überbezahlte Truppe im "Business Development und Startup Innovationen" etwas reduzieren. Da gehen Millionen raus ohne konkreten Nutzen.
  • devotedtodreams 11.12.2019 10:48
    Highlight Highlight Ich bin gespannt, wie Herr Ducrot seinen Job machen wird! Er kann ja nicht von heute auf morgen alles umkrempeln, aber ich hoffe, die SBB kann den Weg der Verbesserung einschlagen und verfolgen :)
  • Thomas G. 11.12.2019 06:31
    Highlight Highlight Gute Kundeninfoemation ja aber bitte nicht per Lautsprecherdurchsage. Liebe SBB wir habe ALLE ein Handy. Wenn ihr etwas mitteilen wollt schickt mir eine Pushnachricht! Die Lautsprecher könnt ihr meinetwegen ausbauen.
    • Thomas G. 11.12.2019 21:31
      Highlight Highlight An die Blitzer: Wollt ihr wirklich jeden morgen 5 Minuten lang in drei schlecht gesprochenen Sprachen hören dass der Zug jetzt dann in Zürich ankommt und welche Anschlüsse es gibt? Meistens versteht man nix weil die Lautsprecher schlecht eingestellt sind oder die Sprecher gelangweilt nuscheln oder super gelaunt ins Mikrodon brüllen. Zudem sind das Informationen die die man anders viel effektiver kommunizieren kann: Handy oder Bildschirm in jedem Wagen. Die Fluggesellschaften machen das seitnsicher 30 Jahren. Klappt hervorragend. Wäre mal eine kundenfreundliche und sinnvolle Innovation.
    • _kokolorix 11.12.2019 23:29
      Highlight Highlight Nur nicht durchdrehen. Es gibt immer noch Leute ohne Händy...
  • Maedhros Niemer 10.12.2019 17:52
    Highlight Highlight Die SBB sind ein gutes Beispiel, wie man gute, funktionierende, geschätzte Firmen durch wirtschaftswissenschaftliche Märchen kaputt machen kann, damit ein paar wenige absahnen können.

    Hoffentlich wird es jetzt wieder ein bisschen besser.
    • Thomas G. 11.12.2019 21:32
      Highlight Highlight Naja mit marktwirtschaftlich hat es nix zu tun. Eher mit vor Selbstbewusstsein strotzenden Dampfplauderis.
    • _kokolorix 11.12.2019 23:30
      Highlight Highlight Absahnen ja, wissenschaftlich eher weniger...
  • Caturix 10.12.2019 17:21
    Highlight Highlight Solange es kein Tauschgeschäft (TPF BOSS <-> SBB BOSS) ist freue ich für Herrn Ducrot.
  • giandalf the grey 10.12.2019 16:40
    Highlight Highlight Ich finde ja, dass sein Reinheft immernoch ziemlich rein ist, wenn sein einziger Tolggen der einer anderen Firma ist. Dass nicht richtig auf die Inkompetenz Bombardiers reagiert wurde ist ja kaum seine Schuld.
    Sein LinkedIn Profilbild ist für mich aber eher Zeichen einer Miserablen Handykamera und von einem Selfie-Skill-Niveau nahe dem meiner Mutter als von Jovialität. Ist aber vlt auch Interpretationssache 😂
    • Juliet Bravo 10.12.2019 21:26
      Highlight Highlight Dass er auf LinkedIn unprofessionell daherkommt, ist wie ich hoffe, ein Qualitätsmerkmal😅
    • giandalf the grey 10.12.2019 21:41
      Highlight Highlight @Juliet Vor allem wird ihm die Unprofessionalität ja als Qualitätsmerkmal ausgelegt obwohl er der Digitalisierungs-Messias sein soll. Das finde ich etwas widersprüchlich, aber ja. Schlechter als Meyer kann er ja kaum sein 😂
  • Bavaria 10.12.2019 16:02
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass er auch ein mitarbeiternaher CEO ist und dies nicht nur vor den Medien sagt. Es fehlt an operativen Arbeitskräften an allen Ecken und Kanten bei der SBB (Fahrdienstleiter, Lokführer, Gleisbauer etc.) und neue Arbeitskräfte sind nicht mehr gewillt,,in einem so dermassen heruntergesparten Betrieb zig Nachtdienste und Sonderefforts zu leisten, um den "Karren täglich aus dem Dreck zu ziehen", vor allem teilweise bei der moderaten Bezahlung, wenn man die Sicherheitsrelevanz und Verantwortung betrachtet.

    Ein CEO alleine kann nicht viel verrichten, doch kann er den Weg dazu ebnen...
  • Felix Meyer 10.12.2019 15:43
    Highlight Highlight "Grösster Beschaffungsflop" - das wird doch bei jedem neuen Zug der Probleme macht wieder hervorgeholt. Man erinnere sich nur mal daran, wie am Anfang über den IC 2000 geschrieben wurde (nur damals halt noch ohne Internet) - heute das Rückgrat des Fernverkehrs. Und auch die Einführung der ICN verlief alles andere als problemlos.
    In den letzten zwei Monaten scheint man die Probleme beim FV-Dosto so langsam in den Griff zu kriegen - die Störungen werden seltener und liegen inzwischen schon fast auf dem Niveau der restlichen Flotte. Und die benötigten Züge für den Fahrplanwechsel sind vorhanden.
    • LeBase 10.12.2019 16:30
      Highlight Highlight Völlig richtig, was du sagst. FV Dosto ist nichts anderes als die sprichwörtliche eierlegende Wollmilchsau. Das Lastenheft ist geradezu monströs.
  • Mexi 10.12.2019 15:10
    Highlight Highlight Warum wird Herr Meyer nicht einfach entlassen?
    • Meyer Andrej 10.12.2019 16:46
      Highlight Highlight ... ganz einfach, weil man ihm noch ein Minimum an Ansehen bewahren wollte. Die Kommunikation im Fall Baden war der absolute PR Supergau, ein Totalversagen und eine Non Stop Feuerwehrübung. Was erstaunt ist, dass Meyer nun schon im Frühling 2020 geht, er hatte ja seinen Abgang auf Ende 2020 geplant. Sprechen wir doch Klartext, den Verantwortlichen für seinen Abgang ging es anscheinend zu lange bis Ende 2020, Neuanfang jetzt! An dieser Stelle meinen Dank an die NR VK und BR SS für die Absetzung dieses Blenders und Mitarbeiterhasser‘s.
    • ursus3000 10.12.2019 16:51
      Highlight Highlight Um dir zu gefallen ?
    • Hirngespinst 10.12.2019 19:59
      Highlight Highlight Schade, darf man Leute ab einer gewissen Funktionsstufe nicht fristlos vor die Tür setzen... 🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sherlock_Holmes 10.12.2019 15:07
    Highlight Highlight Die Aufgabe die auf Vincent Ducrot wartet ist – gelinde gesagt – alles andere als einfach.

    Bis die SBB wieder in der Spur stehen, braucht es Zeit.

    Eine ganz zentrale Voraussetzung bei der Bahn ist zudem die wortwörtliche Bodenhaftung, sonst kommt es – wie geschehen – zu teurem Leerlauf und Schäden.

    Dazu muss die Leistung adäquat auf die Schiene gebracht – und die nötigen Voraussetzungen geschaffen werden.

    Ducrot scheint hier die wesentliche DNS und Erfahrung mitzubringen.

    Wenn er es schafft, dem wichtigsten Gut – den MAB’s und Kunden wieder Sorge zu tragen, ist viel gewonnen.
    • Juliet Bravo 10.12.2019 21:31
      Highlight Highlight Ich bin ganz deiner Meinung. Aber, was meinst du denn konkret?
  • bebby 10.12.2019 14:58
    Highlight Highlight Dann bleibt zu hoffen, dass Frau Ribar ihm auch die nötigen finanziellen Mittel bewilligt, um den Betrieb wieder zu stabilisieren. Für mich sieht die SBB etwas kaputtgespart aus.
    • Meyer Andrej 10.12.2019 16:47
      Highlight Highlight Ribar bewilligt gar nichts, die Mittel werden vom BAV bewilligt die Leistungen von Kantonen, Gemeinden bestellt und bezahlt! Die strategischen Ziele werden vom Bund und Parlament vorgegeben.
    • bebby 10.12.2019 17:18
      Highlight Highlight Danke für die Klärung, aber dann wird es ja noch schwieriger, die Situation zu verbessern...
    • Beat-Galli 10.12.2019 21:52
      Highlight Highlight Nöö, das Bundesamt für Verkehr, sprich BAV ist definitiv der letzte Ort der irgend wem Mittel bewilligt.

      Nichts für Ungut. Aber wer solchen Schwachsinn schreibt, sollte etwas leiser sein am Stammtisch
  • GraveDigger 10.12.2019 14:46
    Highlight Highlight Wie mein Vater das treffend formulieren würde:

    Es wird nicht besser - Nur anders...…
    • Walterf 10.12.2019 22:00
      Highlight Highlight Da musst du ja wahnsinnig stolz auf deinen super intelligenten Vater sein 🙈
  • Senpai 10.12.2019 14:43
    Highlight Highlight Dieser Artikel hat so viel Potential für schlechte Wortspiele:

    Ducrot übernimmt das Steuer, stellt die Weichen und schaut das der Zug für die SBB nicht bereits abgefahren ist.

    Ducrot versucht die verletze SBB zu schienen, doch seit die SBB mit Strom fährt ist irgendwie der Dampf raus.

  • Ricardo Tubbs 10.12.2019 14:39
    Highlight Highlight hat er das bild mit dem taschenrechner gemacht?

    naja auch er wird auf den geschmack kommen und abgarnieren.
  • mukeleven 10.12.2019 14:01
    Highlight Highlight klar hat meyer keinen CEO-nachfolger aufgebaut. er dachte ja, dass er bis zur pensionierung ‚ausharren‘ kann. aufgrund aktueller geschehnisse bei SBB, hat er kurzfristig entschieden, sich aus der vollen verantwortung zu entziehen und den betrieb zu verlasssen und die dringend notwendigen aufräumarbeiten einem nachfolger zu vererben.

    • Firefly 10.12.2019 15:48
      Highlight Highlight Business as usual!
    • mukeleven 10.12.2019 20:30
      Highlight Highlight idrisi: ja wir haben die geschehnisse noch sehr wohl im gehirn:
      - unfall in baden mit todesfolge, wo war mayer? KOMMUNIKATIONSFEHLER!
      - übersäuerte und frustrierte lokführer (viel zu wenig) TOTALER PLANUNGSFEHLER!
      - bestellungen neuer zugskompositionen PLANUNGS- und BESCHAFFUNGSFEHLER!
      - digitalisierung vs laufendes operatives tagesgeschäft welches offensichtlich total vernachlässigt wird STRATEGIEFEHLER!
      - firmenkultur SBB (fragen sie mal SBB mitarbeiter, was sie von ihrem noch CEO halten NULL SOZIALKOMPETENZ, NULL LEADERSHIP!
      nun sagen sie mir bitte was daran FAKE ist!?
    • mukeleven 10.12.2019 20:38
      Highlight Highlight @idrisi zum 2ten:
      fuer das alles war der CEO herr mayer oberster chef und ueber all die jahre in der verantwortung (wobei er sich hier ja drueckt und das sinkende schiff nun verlaesst).
      fuer 1 mio jahressalaer duerfen wir steuerzahler ja wohl erwarten, dass der CEO seinen job sauber und weitsichtig ausfuehrt und erledigt.
      natürlich hat mayer seit anfang jahr bemerkt, dass die kacke langsam am dampfen ist und er den ueberblick und die einsicht zu eigenen fehlern ganz offensichtlich verloren hat.
      er gehoerte aufgrund seiner katastrophalen zielerreichung laengst gefeuert!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heini Hemmi 10.12.2019 13:59
    Highlight Highlight Sehr gut, dann kann er den Dosto-Schlamassel, den er angerichtet hat, gleich selber ausbaden.
    • Guardragon!? Tsuchinoko? 10.12.2019 14:27
      Highlight Highlight Oder eben in die richtige Richtung aufgleisen, was Meyer nicht geschafft hat.
    • Sandro Lightwood 10.12.2019 14:41
      Highlight Highlight Haha ja, scheint wenigstens nicht wegzulaufen.
  • Neruda 10.12.2019 13:54
    Highlight Highlight Wir können ja froh sein, hat Meier bei der Aufgabe einen Nachfolger aufzubauen versagt! Man kann sich ja vorstellen, was das für eine Person gewesen wäre...
    • giguu 10.12.2019 19:03
      Highlight Highlight Den gab es Mal, er arbeitet heute bei PwC :)

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