Schweiz
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Des ouvriers, accompagnes de membres du syndicat UNIA, bloquent l'entree poids lourds du chantier de l'Hopital Riviera-Chablais ce mardi, 19 decembre 2017 a Rennaz (VD). 16 travailleurs de l'entreprise Thermex SA et de trois entreprises temporaires sont en greve sur le chantier de l'Hopital Riviera-Chablais. Ils reclament le paiement complet de leurs indemnites de repas, de deplacement et de leurs equipements de securite. (KEYSTONE/Cyril Zingaro)

Je tiefer das Thermometer sinkt, desto härter werden die Bedingungen um draussen zu arbeiten. Bild: KEYSTONE

Zu kalt zum Arbeiten: Gewerkschaft fordert Kältefrei

Die sibirische Kälte geht durch Mark und Bein. Dennoch müssen viele Menschen draussen arbeiten. Die Gewerkschaft Unia fordert deshalb konkretere Regelungen: Zum Beispiel «Kältefrei» ab Temperaturen von minus 8 Grad. 



Es ist kalt. Bitterkalt. Die russische Kältepeitsche hat die Schweiz erreicht und sorgt im Flachland für bis zu  minus 10 Grad. Wer kann, reduziert die Aufenthalte im Freien auf ein absolutes Minimum. 

Doch das geht nicht überall. Viele Menschen verrichten ihre Jobs draussen. Wer auf einer Baustelle oder an Verkaufsständen im Freien arbeitet, muss sich derzeit noch wärmer einpacken als sonst. 

90 Minuten draussen, 15 Minuten Pause

Arbeiten bei eisigen Temperaturten ist in einer Verordnung geregelt. Die «Kältearbeit», wie sie vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) bezeichnet wird, beginnt bereits bei weniger als 16 Grad. Derzeit befinden wir uns zwischen minus 5 bis minus 18 Grad – dem «kalten Bereich». Dann darf maximal 90 Minuten ohne Unterbruch draussen gearbeitet werden. Danach ist eine Pause von 15 Minuten in einem Raum «mit behaglicher Temperatur» fällig. 

Kältefrei ab -8°C

Leena Schmitter, Mediensprecherin der Gewerkschaft Unia, fordert konkretere und verbindlichere Regelungen. Der Kanton Waadt gehe als gutes Beispiel voran, so Schmitter. Dort müssen Bauarbeiten beendet werden, sobald die gefühlte Temperatur kälter als minus 8 Grad ist. 

«Arbeiten im Freien bei extremer Kälte ist gefährlich und kann schwerwiegende Folgen etwa für die Gesundheit der Bauarbeiter haben», sagt Schmitter. Bei Temperaturen gegen minus 20 Grad, wie sie derzeit herrschen, sei die Arbeit einzustellen. 

Von dieser Forderung hält der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) nicht viel. Gegenüber SRF äusserte sich der SBV kritisch. Starre Regeln würden mehr Bürokratie verursachen, aber nicht mehr Sicherheit bringen. Der SBV will die Entscheidung, ob Arbeiten wegen zu kalten Temperaturen eingestellt werden, den einzelnen Unternehmen überlassen. 

«Belastung für unsere Mitarbeiter»

Auf Anfrage bei der Implenia AG, dem grössten Bauunternehmen der Schweiz, ist man sich der Problematik bewusst. «Tiefe Temperaturen sind eine Belastung für unsere Mitarbeiter auf den Baustellen», erklärt Natascha Mathyl, Communication Manager von Implenia. Deshalb würden vor Ort geeignete Massnahmen getroffen. «Wir stellen für die Pausen geheizte Räume und warme Getränke zur Verfügung», so Mathyl. Wenn es sehr kalt werde, können Mitarbeiter zusätzliche Pausen einlegen.

Einige Arbeiten können laut Mathyl derzeit gar nicht verrichtet werden. «Betonieren ist nur bis minus 5 Grad möglich. Deshalb kann es vorkommen, dass wir bei gewissen Baustellen diese Arbeiten temporär einstellen müssen.» Zum Thema Kältefrei will sich Implenia nicht äussern. 

Die Unia rät den Arbeitern, sich direkt an ihre Chefs zu wenden, wenn sie das Gefühl haben, ihre Gesundheit sei gefährdet. Bei gefährlichen Bedingungen sei der Arbeitgeber gesetzlich dazu verpflichtet, die Arbeit einzustellen. 

Umfrage

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fischra 27.02.2018 07:47
    Highlight Highlight Wir waren als Zimmerleute vor 30 Jahren immer neidisch auf die Maurer welche ab -5 Grad Kältefrei hatten weil ein Betonieren oder ähnlich nicht Möglich war. Aber unsere Arbeit war machbar. Gute Kleider und Bewegung haben die Arbeit sngenehmer gemacht. Am unangenehmsten war für mich wenn es regnete.
  • metall 26.02.2018 23:20
    Highlight Highlight Selber Handwerker würde ich auch eher auf Regenfrei pochen. Kalt finde ich weniger schlimm als nass
  • Grégory P. 26.02.2018 21:34
    Highlight Highlight Volle Respekt und Dankbarkeit an alle die jenige, die für mich/uns draussen arbeiten, bei jeder Witterung.
  • flying kid 26.02.2018 20:59
    Highlight Highlight Und Ende März/Anfangs April, beim ersten Dauerregen, schreit die UNIA dann nach Regenfrei?
    Solche Forderungen sind es, weshalb ich Gewerkschaften nicht ernst nehmen kann. Arbeitskampf aus dem Büro 🤦🏼‍♂️ für Arbeiter draussen, die mehrheitlich keine Probleme mit dem Wetter/Temperaturen haben.
    Ist alles eine Frage der Kleidung, dann passts. Schliesslich findet das Leben neben der Arbeit auch jetzt noch draussen statt.
  • Barsukas 26.02.2018 20:29
    Highlight Highlight Minus 8 Grad? Wir verweichlichen. Ich bin heute länger als 90 Minuten im Freien Ski gefahren. Richtig angezogen kein Problem.
  • Gar Manarnar 26.02.2018 19:36
    Highlight Highlight Die meisten User hier:

    "Lemme tell you somethin', you whiny little snot
    There's somethin' wrong with all you kids today
    You just don't appreciate all the things you got
    We were hungry, broke, and miserable
    And we liked it fine that way!"

    http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/WhenIWasYourAge
  • nödganz.klar #161 26.02.2018 19:30
    Highlight Highlight Was viele vergessen, Menschen sind verschieden und nehmen extreme Temperaturen anders wahr. Ich arbeite selber auf der Baustelle, normale Winterkleidung, eine Faserpelz zusätzlich. Mütze und Bart. Klar, es ist Kalt, aber für mich total okay. Mein Arbeiskollege trägt Thermounterwäsche, mehr Schichten als ich, Handschuhe und Schal und friert sich den Allerwertesten ab.
    Dafür bin ich im Sommer ab 25 Grad der Leidende, gleicht sich wieder aus...
    • Lichtblau 26.02.2018 22:19
      Highlight Highlight Nachdem ich mir bei über 30 Grad im Sommer jeweils ein Jammern erlaube, bin ich jetzt natürlich still. Trotzdem - nur schon die Vorstellung, während der heutigen Putinpeitsche auf einer ungeschützten Baustelle zu arbeiten: Die Arbeiter verdienen Respekt.
  • Bijouxly 26.02.2018 18:59
    Highlight Highlight Kann man nur lachen. Es ist halt Winter. Also bei - 6 grad so ein Theater zu machen... Ab - 15 können wir darüber reden. Sonst einfach gute Kleidung und die Möglichkeit, sich während der Pausen aufzuwärmen. Sonst wäre es im Sommer auch zu heiss und im Herbst zu nass.
  • Pisti 26.02.2018 18:30
    Highlight Highlight Lächerlich die Forderung der Gewerkschsften. Ich habe schon bei -30 - 40+ auf Baustellen gearbeitet. An extrem Temperaturen kann man sich anpassen.
    Aber das kommt dabei raus, wenn irgebdwelche studierte Sozialarbeiter sich für die Rechte der Bauarbeiter einsetzen wollen.
    Wie wäre es wenn man die richtigen Probleme angehen würde. Lohndruck und hohe Arbeitslosigkeit dank PFZ, zum Beispiel.
    • hävi der spinat 26.02.2018 23:00
      Highlight Highlight Bester Comment!
  • ruskan 26.02.2018 17:44
    Highlight Highlight Fände mal ne zünftige lohnerhöhung besser. Bin selbst landschaftsgärtner also auch draussen. Meiner meinung nach waten die früheren winter schlimmer, und mein vater resp. Opa leben ja auch noch.
    Finde es einfach nicht so fair dass n bürogummi mehr gehalt bekommt, als die leute die ihre gesundheit riskieren. Sei's nun zu kalt oder zu heiss...
    Lg lg
    • Chääschueche 26.02.2018 19:06
      Highlight Highlight @Ruskan
      Gebe ich dir recht. Landschaftsgärtner haben einen miesen Lohn ausser man ist Kundengärtner/Grünflächenspezialist mit viel Erfahrung.

      Obwohl ich im Büro Arbeite bin ich schon lange dafür das ihr einen ähnlichen Lohn erhält wie ein Maurer/Strassenbauer (also spätestens 3 Jahre nach dem EFZ 5500) da ihr viele Arbeiten ebenso macht (Betonieren, platten und Verbundsteine Legen, Aushub machen, Mauern und Treppen stellen).



    • Watson=Propagandahuren 26.02.2018 19:17
      Highlight Highlight Naja, auch die "Bürogummis" riskieren ihre Gesundheit.
      Oder glaubst du der Mensch sei dafür gemacht >8 Stunden am Tag zu sitzen?
      Und "mehr Gehalt" hat wenig mit Büro oder nicht zu tun.
    • who cares? 26.02.2018 20:51
      Highlight Highlight Kannst dir ja einen Job im Büro suchen, wenn's so ein Schoggijob ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BoomBap 26.02.2018 17:20
    Highlight Highlight Also ich arbeite im Kabelfernsehnetzbau. Ich war heute den ganzen Tag draussen. Ein altes Kabel ausgezogen, ansonsten nur Rohre eingemessen. Also nicht viel Bewegung. Mit entsprechender Kleidung kein Problem, schlimmer ist es wenns nass ist und kalt.
    Ich muss jedoch noch sagen, das ich von SG, nach Andwil und dann nach Thal musste. Konnte mich also während den Fahrten aufwärmen.
  • Lami23 26.02.2018 17:05
    Highlight Highlight Ich kann das nicht beurteilen. Noch nie auf einer Baustelle gearbeitet. Aber es ist schon lustig, dass immer, kaum wünschen sich die einen für sich einen "konfortzuwachs" sofort mit ihren "aber was ist mit mir" Kommentaren kommen. Und Äpfel mit Birnen vergleichen.
    Wäre ja schrecklich, wenn jemand mehr Vorteile hätte als ich.
    • Gar Manarnar 26.02.2018 19:32
      Highlight Highlight Ja, kann diese Missgunst nicht verstehen. Wieso immer "Was ist mit mir?!?" ? Denke mir da immer: Würde ich ihnen gönnen, würde das auch cool finden in ihrer Situation ¯\_(ツ)_/¯
  • DocM 26.02.2018 16:57
    Highlight Highlight ein kurzer Blick zurück, Winter 86/87, ja im letzten Jahrtausend. Es war ca. -20°C und haben nach den 60 / 20 Regel gearbeitet. Es war schweinekalt, das Material nicht so beantspruchbar aber Kälteferien waren kein Thema. Ein zwei Winter später, schlechte Auftragslage, da gab es auf einmal Kälteferien und das bei einem sehr milden Winter. Fazit: Gewisse Arbeiten können durchgeführt werden gewisse nicht. Doch das ist noch kein Grund für Kälteferien.
  • einmalquer 26.02.2018 16:44
    Highlight Highlight ...warum wird verlangt, dass Arbeitnehmer härter sein sollen als Beton?

    Bei Beton ist schon bei Minus fünf Grad alles vorbei...
    • EvilBetty 26.02.2018 17:49
      Highlight Highlight Musst du halt Frostschutz mitbestellen 🙄
    • wasylon 26.02.2018 18:31
      Highlight Highlight @Evil mit Frotzschutz allein ist es noch lange nicht getan. Auf gefrorenen Baugrund oder Bauteile darf nicht betoniert werden. Ausserdem muss die Schalung und Bewehrung eisfrei sein.
      Möglich ist vieles, nur ist es fraglich ob Aufwand und Ertrag noch stimmen.
    • Pisti 26.02.2018 18:38
      Highlight Highlight Genau Frostschutz bis zum abwinken und im Sommer Verzögerer. Das gibt gute Qualität....nicht.
      Es geht ja gar nicht nur ums betonieren. Wer repariert Geleise zum Beispiel, sollen die bei Minustemperaturen zu Hause bleiben? Dann können die Gewerkschafter mit dem E-Bike ins Büro fahren bei -10.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Florian Harold 26.02.2018 16:35
    Highlight Highlight Es stürzen ca. 2000 Personen im Winter bei Schnee und Glatteis pro "Eistag" und verletzen sich dabei. Das sind bis zu viermal mehr als an anderen Tagen und die SUVA muss zahlen. Wie aber sind die Rechte der Arbeitnehmer. Gibt es eine Chance für Kältefrei? vgl. https://www.blick.ch/news/schweiz/das-sind-ihre-rechte-wenn-der-winter-verrueckt-spielt-wann-gibts-eigentlich-kaeltefrei-id7744112.html#community_article_comments_default_7744112 und http://www.anwalt-zuerich.attorney/rechtsberatung/Arbeitsrecht-Rechtsanwalt-Schweiz/
    • fräulein sarahs gespür für den Islam 26.02.2018 17:13
      Highlight Highlight Es müsste halt verboten werden, bei Glatteis nach draussen zu gehen.
    • Chääschueche 26.02.2018 19:12
      Highlight Highlight Nicht die SUVA zahlt. Sondern der Arbeitgeber. (Wenn man es genau nimmt)
  • LaPaillade #BringBackHansi 26.02.2018 16:10
    Highlight Highlight Alle immer so: Die Linken und Gewerkschaften machen nichts für die Arbeiter.
    In diesem Thread: Alles nur Gewerkschafts-Beschäftigungstherapie.

    Mimimi
    • Best of 7 27.02.2018 08:36
      Highlight Highlight Würden die Gewerkschaften etwas für die Arbeiter machen, dann würden wir mit 50 nicht durch einen billigeren Ausländer ersetzt!
  • Turi 26.02.2018 15:41
    Highlight Highlight Arbeiten natürlich. Sonst werfen meine Bau- und Immobilienaktien nicht genug Gewinn ab.
    • Me, my shelf and I 26.02.2018 16:46
      Highlight Highlight I can feel the irony in this one
  • ARoq 26.02.2018 15:40
    Highlight Highlight Wenn ich nicht draussen arbeiten darf, verhungern/verdursten die Tiere und versinken im eigenen Mist. In manchen Branchen ist Kältefrei einfach nicht praktikabel.
    • lilie 26.02.2018 18:17
      Highlight Highlight Danke. Genau das wollte ich auch sagen. 👍
  • Madison Pierce 26.02.2018 15:32
    Highlight Highlight Ich glaube die Bürogummis bei der Unia haben keine Ahnung, wie hart ihre Mitglieder im Nehmen sind.

    Habe von Bauarbeitern schon allerhand nachvollziehbare Klagen gehört: Hüfte kaputt noch vor der Pensionierung, Zeit- und Kostendruck etc., aber noch nie hat einer über das Wetter gejammert, weder im Winter noch im Sommer. Mit einer guten Konstitution und der entsprechenden Kleidung sind die Temperaturen in der Schweiz auszuhalten.

    Seien wir froh, dass es harte Kerle gibt!
    • koks 26.02.2018 15:59
      Highlight Highlight ironischerweise sinds grad die feministinnen im beheizten büro der uni (die juso-funicella), die gegen diese harten kerle kämpfen. wäre ich bauarbeiter, ich käme mir schon lange recht veräppelt vor.
    • Banana-Miez 26.02.2018 16:57
      Highlight Highlight ...und vergiss die hart arbeitenden Spitex Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Velos nicht!
    • trio 26.02.2018 17:51
      Highlight Highlight Haha, naja ich arbeite auch draussen. Das niemand über das Wetter jammert stimmt natürlich auch nicht 😉 Es war heute morgen schon verdammt kalt, und dann noch irgendwelche Schrauben festziehen (ohne Handschuhe), da habe ich schon gelitten. Wenn man sich aber entsprechend anzieht, sind die Vorschläge der UNIA Blödsinn. Mann sich durchaus an diese Temperaturen gewonnen, aber nicht wenn man alle 90min an die Wärme geht 🙄
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hillbilly 26.02.2018 15:27
    Highlight Highlight Aber Skifahren geht noch bei diesen Temperaturen... Gewerkschaftslogik!
    • Pius C. Bünzli 26.02.2018 16:44
      Highlight Highlight Ich will sehn wie du im Skinazug die decke Schalst.
    • Lami23 26.02.2018 17:03
      Highlight Highlight Ist ja mal richtig vergleichbar. Also ich weiss noch, als mein Freund im November, als vor einigen Jahren plötzlich ziemlich kalt war, Solarzellen montieren musste. Da muss man auch ab und an die Handschuhe ausziehen. Autsch.
    • Pisti 26.02.2018 22:56
      Highlight Highlight Pius C. Bünzli es gibt Thermohosen, die habe ich ihn Kanada getragen. Im Prinzip nichts anderes als Skihosen. Damit kann man sehr gut arbeiten. Auch bei der Bahn werden diese getragen. Wobei bei -8 braucht man diese noch nicht, da reichen auch lange Unterhosen.
      Richtig mühsam ist eigentlich nur tagelanger Regen bei ein paar Grad über null. Dagegen sind solche Kältewellen gerade noch angenehm.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChiliForever 26.02.2018 15:25
    Highlight Highlight Kältefrei ab "gefühlten" -8°

    Ist wohl der erste Winter in der Schweiz seit Menschengedenken, oder ?
    • Kii 26.02.2018 19:59
      Highlight Highlight Ach. Früher war die baustelle bei solchen temp. einfach geschlossen.

    • Best of 7 27.02.2018 08:28
      Highlight Highlight Kii, guter Witz. Wir arbeiteten auch früher bei diesen Temperaturen und das ohne Pause alle 90 Minuten. Gute Baracken waren damals auch Mangelware und uns wurde auch kein heisses Süppchen gekocht! Du bist wahrscheinlich auch ein Bürogummi, der vom Bau Null Ahnung hat.
    • Kii 27.02.2018 10:31
      Highlight Highlight Best of 7: haha, bürogummi. Manchmal wünsch ichs mir aber, z.b. gestern.

      Regenzeit aufschreiben, sagt dir was? 😄

      Früher wars auf dem bau einiges menschlicher.

  • rudolf_k 26.02.2018 15:22
    Highlight Highlight Ein Gruss and die 28% "Nein, warm anziehen muss reichen." im warmen Büro mit genügend Zeit um im Internet rumzusurfen...
    • Alnothur 26.02.2018 15:54
      Highlight Highlight Danke, aber ich habe auch schon den ganzen Tag bei kälteren Temperaturen als -8°C draussen gearbeitet... Mit der richtigen Kleidung kein Problem. Ist mir jedenfalls lieber, als im Sommer bei 35°C...
    • Bündn0r 26.02.2018 16:09
      Highlight Highlight -8 Grad wird in den Bergen über Wochen und Monate erreicht. Nicht nur gefühlt, sondern effektiv. Soll Samedan für 3 Monate gesperrt werden im Winter? Ich denke nicht.
      Und kaum wird es im Unterland ein wenig kalt gehen die Gewerkschaften auf die Barikaden...
    • Frausowieso 26.02.2018 17:36
      Highlight Highlight nein, meistens sind es die Bauarbeiter selbst, die es als "pussyhaft" empfinden, wenn man so was anbringt. Uns im Büro könnte es ja tatsächlich egal sein. Mir ist es das aber nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • EvilBetty 26.02.2018 15:22
    Highlight Highlight Komisch... beim Skifahren hat dann aber niemand Probleme mit -8° ...
    • SwissMafia 26.02.2018 16:18
      Highlight Highlight Ich zieh mich ja auf der Baustelle auch an wie beim Skifahren mit Skihosen, Skisocken, Thermounterwäsche und Dicken Handschuhen damit ich dann sicher keine Schraube oder sonst was mehr richtig handhaben kann und bei jedem auf und ab im Gerüst fast einen Hitzschlag bekomme.
      Ich gehe nach Ihrer Aussage davon aus das sie noch nie auf einer Baustelle gearbeitet haben.
      Darum erst nachdenken dann schreiben.
    • EvilBetty 26.02.2018 16:54
      Highlight Highlight Doch, ich habe schon auf einer Baustelle gearbeitet. Nicht allzu oft/lang, aber doch. Was spricht gegen Thermounterwäsche auf der Baustelle?

      Das mit den dicken Handschuhen sehe ich ein. Der Rest ist eine Frage der richtigen Kleidung.

      Ich kann auch nicht hitzefrei machen wenn im Büro mal wieder über 35° ist im Sommer...
    • trio 26.02.2018 19:09
      Highlight Highlight @EvilBetty
      Wie bereits gesagt, bewegt man sich körperlich und fängt an zu schwitzen, ist die Thermohose auch nicht mehr so super 😉
      Bekommen die Bauarbeiter den hitzefrei im Sommer?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rudolf die Banane 26.02.2018 15:22
    Highlight Highlight Und wo bleibt dann mein Hitzefrei bei 30+ Grad im Büro? ...
    • DocM 26.02.2018 16:58
      Highlight Highlight Dreh die Heizung runter ;-)
    • Duweisches 26.02.2018 17:28
      Highlight Highlight Wieso müssen die Arbeiter sich immer gegeneinander ausspielen? Why not both?
    • Chääschueche 26.02.2018 19:02
      Highlight Highlight @Rudolf
      Wofür?
      Bei dir Zuhause oder in der Badi/ausserhalb des Wassers ist es gleich warm.



    Weitere Antworten anzeigen
  • silver*star 26.02.2018 15:17
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man mal nachfragen, bei Russischen Arbeitern, z.B. aus Magadan Sibirien oder Jakutzk. ("Minus 35 Grad – das ist doch nicht kalt")

    http://www.rp-online.de/leben/reisen/jakutsk-kaelteste-stadt-der-welt-aid-1.2410072

    Da gelten Temperaturen wie die jetzt in der CH gemesenen eher als warm.

    Arbeitsstop bei minus 8 Grad?
    Wohl doch viel mehr Beschäftigungstherapie für gelangweilte Gewerkschaftsfunktionäre.
    • Gar Manarnar 26.02.2018 15:50
      Highlight Highlight Was ein Argument. Wenn man's so ansieht gibt es wohl immer jemanden irgendwo auf der Welt, der es härter bzw. schlechter hat.

    • fräulein sarahs gespür für den Islam 26.02.2018 17:19
      Highlight Highlight Morbid

      "Wenn es dem Huhn zu wohl wird, fängt es an zu scharren"

      Ich glaube, es ist nicht s schlechtes daran, mal über den eigenen Suppenteller zu schauen.
      Anstatt ständig zu jammern.
    • Gar Manarnar 26.02.2018 19:29
      Highlight Highlight @ kularing: Nee, mMn immer noch ein doofes Argument. Ich glaube niemand fände es witzig, wenn dir bei allem was dich grad nervt / nicht gelingt / widerfährt etc. jemand sagt: "Tu nicht so, X geht es noch schlechter!"

      Ist halt ein einfaches Mittel, ein Anliegen beiseite zu schieben anstatt drauf einzugehen.
  • Simsalabum 26.02.2018 15:15
    Highlight Highlight Für mich nicht nachvollziehbar, denn mit der richtigen Kleidung sind Themperaturen bis minus 20 Grad gut aushaltbar. Es graust mich vor der Vorstellung, ab gewissen Themperaturen in einem Gebäude arbeiten zu müssen, weil mein Arbeitgeber sich den Ausfall nicht leisten kann. Ich habe mich bewusst für einen Job im Freien entschieden, da gehört der Winter auch dazu. Lieber 12h in der Kälte arbeiten, als drei in einem Gebäude (besonders wenn dieses überheitzt ist).
  • Watcherson 26.02.2018 14:55
    Highlight Highlight „Weils so kalt ist: Die 40 schönsten Strände der Welt“

    Schon ziemlich fies, während ihr auf der Watson-Redaktion im Warmen sitzt und andere bei Eiseskälte draußen schlotternd schuften müssen.
  • Julian_87 26.02.2018 14:52
    Highlight Highlight Und was machen die Mitarbeiter die in einem Tiefkühlhaus arbeiten? die nehmen sich ja auch nicht einfach frei...
    • AskLee 26.02.2018 17:02
      Highlight Highlight Das weisst du ja vorher, daher ist auch die Lohnberrechnung anders.
    • maxi #sovielfürdieregiongetan 26.02.2018 19:48
      Highlight Highlight es gibt selbst bei der armee ein reglement wie die arbeitszeiten zu halten sind bei hitze und kälte.
  • Bau Mol Ain 26.02.2018 14:40
    Highlight Highlight Super Titel. Sag i scho lang...

Interview

Warum der Applaus nicht reicht: «Die Bedingungen in der Pflege müssen sich verbessern»

Am Freitagmittag applaudierte die ganze Schweiz für das Gesundheitspersonal, das in der Corona-Krise wichtiger ist denn je. Die Geschäftsführerin des Schweizer Verbands der Pflegefachpersonen erhofft sich, dass nun ihre jahrelangen Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen endlich erhört werden.

Frau Ribi, heute Mittag hat die Schweiz für das Gesundheitspersonal applaudiert. Rührt Sie das?Yvonne Ribi: Ja, das rührt mich und im Namen des Pflegepersonals danken wir ganz herzlich dafür. Ganz wichtig ist aber, dass die Bevölkerung uns jetzt unterstützt, in dem sie zuhause bleibt, soziale Kontakte meidet und die Anweisungen des Bundesamtes für Gesundheit befolgt.

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