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Sexuelle Belästigung: ETH-Professor hat gegen Compliance Guide verstossen



Die Disziplinaruntersuchung im Fall eines Architekturprofessors ist abgeschlossen. Der Professor wird vom Vorwurf der sexuellen Belästigung entlastet, ha aber gegen den Compliance Guide der ETH Zürich verstossen. Er hat entschieden, die ETH Zürich zu verlassen.

Im September 2018 leitete die ETH Zürich eine Disziplinaruntersuchung gegen einen Professor des Departements Architektur ein. Die durch einen externen unabhängigen Untersuchungsführer durchgeführte und nun abgeschlossene Untersuchung entlastet den Professor vom Vorwurf sexueller Belästigung.

Der Untersuchungsführer kommt zum Schluss, dass der Professor es versäumt hat, seine persönlichen und beruflichen Beziehungen adäquat zu trennen, weshalb sein Verhalten nicht im Einklang mit dem Compliance Guide der ETH Zürich sei. Darin heisst es: «Für die ETH Zürich ist ein respektvoller Umgang miteinander zentral. Sie duldet keine sexuellen Belästigungen, kein diskriminierendes, bedrohendes oder anderes unkorrektes Verhalten.»

Oben-Ohne-Bild

Tsüri.ch hatte den Fall im  Juni 2018 publik gemacht. Das Online-Magazin berichtete unter anderem von einer Studentin, die einen Kurs des betreffenden Professors besucht hatte und dann via Facebook eine Freundschaftsanfrage von ihm erhielt, worauf sich zunächst eine Unterhaltung über Architektur und laufende Projekte entspannt haben soll. Dann jedoch soll der Professor laut Tsüri.ch eine Nachricht verschickt haben, die durchaus als Belästigung gelten könnte.

Der Professor habe die Studentin via Facebook auf einen Drink eingeladen. Gerne könne man sich auf einen Kaffee treffen, meinte die Studentin. Der Professor schlug einen Ort vor. Dann fragt er sie, ob sie ihm ein Bild von ihrem Gesicht schicken könne. Er würde das Gleiche tun. So könnten sie sich sicher erkennen. Die Studentin willigt nicht ein. Daraufhin schickt ihr der Professor ein Oben-Ohne-Bild von sich selbst.

Aufgrund der langen Verfahrensdauer und der damit verbundenen persönlichen und beruflichen Belastung habe sich der betroffene Professor entschieden, die ETH Zürich per Ende Juli 2019 zu verlassen, wie es in einer Mitteilung der ETH vom Dienstag heisst. Damit se das Untersuchungsverfahren abgeschlossen. (whr)

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Video: srf

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Enzasa 30.01.2019 19:45
    Highlight Highlight Wenn ich ins Badi gehe, sehe ich viele Männer mit nackten Oberkörper, ok.
    Wenn ich in die Mensa gehe, sehe ich selten Männer mit nackten Oberkörper, ok
    Wenn ich in den Park gehe, sehe ich einige Männer mit nackten Oberkörper, ok.
    Wenn ich auf mein FB Account gehe, sehe Freunde mit nackten Oberkörper auf Strandfotos, ok
    Ich will weder meinen Chef noch meinen Professor auf Fotos mit nackten Oberkörper sehen, das sind berufliche Kontakte und das bedeutet Sachebene.

  • Gummibär 29.01.2019 21:27
    Highlight Highlight "Fräulein, wie beurteilen Sie die Architektur meines Oberkörpers ? Klassik, Jugendstil oder Postmoderne ?"

    " Ich würde sie eher dem Narzissismus zuordnen."
    Benutzer Bild
  • Piwi 29.01.2019 19:07
    Highlight Highlight Ein oben-ohne Bild zu schicken gilt als sexuelle Belästigung - und rechtfertigt die öffentliche Anprangerung?

    Entblösste männliche Oberkörper sieht man den ganzen Sommer lang, und ja: unaufgefordert - wie gehen betroffene Personen denn damit um?

    Arme Zeiten, auf die wir zusteuern...
    • Enzasa 30.01.2019 19:37
      Highlight Highlight Wie würdest du ein Bild von deinem Chef mit nackten Oberkörper empfinden, dass er dir persönlich auf FB zusendet?

      Normal oder irritiert?



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