Schweiz
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Zürich zahlt mehr an den Finanzausgleich – Bern erhält weniger



Kantonswappen haengen am Bundeshaus aus Anlass des Staatsbesuchs des Franzoesischen Praesidenten Francois Hollande, am Dienstag, 14. April 2015, in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Bild: KEYSTONE

Geberkantone wie Zürich, Zug und Genf müssen kommendes Jahr etwas mehr zum Finanzausgleich beitragen als dieses Jahr. Insgesamt belaufen sich die Ausgleichszahlungen auf 5.2 Milliarden Franken, 132 Millionen mehr als im Vorjahr.

Die Eidgenössische Finanzverwaltung (EFV) hat die Beträge der einzelnen Kantone ermittelt. Zu den am Dienstag veröffentlichten Berechnungen können die Kantone nun Stellung nehmen. Danach kann es noch Änderungen geben.

Am stärksten belastet wird Zürich mit 487.2 Millionen Franken, rund 26 Millionen mehr als im Vorjahr. An zweiter und dritter Stelle folgen Zug mit 329.4 Millionen (+17 Millionen) und Genf mit 299.8 Millionen (+2 Millionen). Auch die übrigen ressourcenstarken Kantone - Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Basel-Stadt - zahlen mehr. Pro Einwohner am stärksten belastet wird der Kanton Zug.

Bern erhält weniger

Der grösste Nehmerkanton bleibt Bern. Der Kanton erhält 1.187 Milliarden Franken, 85 Millionen weniger als im Vorjahr. An zweiter Stelle liegt bei den Nehmerkantonen der Kanton Wallis mit 730.2 Millionen Franken, 35 Millionen mehr als im Vorjahr.

St. Gallen erhält im kommenden Jahr 468.3 Millionen Franken, 22 Millionen mehr als im Vorjahr. Am meisten pro Einwohnerin und Einwohner erhält der Kanton Jura - insgesamt 165.6 Millionen Franken, 6 Millionen mehr als im Vorjahr.

14 Kantone schwächer

Zum Finanzausgleich gehören der Ressourcenausgleich, der Lastenausgleich und der Härteausgleich. Der Ressourcenausgleich hat zum Ziel, ressourcenschwache Kantone mit genügend Mittel auszustatten.

Ausgleichszahlungen an die ressourcenschwachen Kantone nehmen 2019 um 3.5 Prozent zu und betragen rund 4.2 Milliarden Franken. In 10 Kantonen hat sich die Lage verbessert, bei 14 Kantonen ist der Ressourcenindex rückläufig und bei zwei Kantonen verändert er sich nicht.

Die grössten Zunahmen weisen die Kantone Obwalden, Appenzell Innerrhoden und Zug auf, am stärksten sinkt der Ressourcenindex in den Kantonen Neuenburg, Solothurn und Aargau. Das Ziel, wonach alle ressourcenschwachen Kantone auf mindestens 85 Prozent des schweizerischen Durchschnitts kommen sollen, wird übertroffen. (sda)

Wenn Kantonswappen ehrlich wären ...

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fastlane 19.06.2018 13:29
    Highlight Highlight Beim NFA hört hier wohl der gesellschaftliche Solidaritätsgedanke auf. Nur weil man jetzt selber mehr bezahlt als profitiert...
  • Wasmeinschdenndu? 19.06.2018 12:52
    Highlight Highlight Das System müsste längst überarbeitet werden, es kann ja nicht sein, dass die Zahlenden Kantone immer mehr unter Spardruck kommen und die Profitierenden Kantone Steuern senken!
    • phreko 19.06.2018 16:56
      Highlight Highlight Spardruck?!? Weil sie um keinen Preis die Steuern erhöhen möchten. Das ist doch lächerlicht!
  • D-licious 19.06.2018 11:37
    Highlight Highlight Der NFA läuft langsam aber sicher aus dem Ruder. Für mich ist nicht nachvollziehbar, wie über die Hälfte der Kantone als ressourcenschwach gelten können. Gegen die Hilfe für wirklich strukturschwache Kantone wie Jura oder Uri ist nichts einzuwenden. Wenn aber Kantone wie Luzern, etc. sich den Luxus erlauben können, Steuern zu senken, und gleichzeitig beim NFA die hole Hand machen, läuft etwas gewaltig schief. Am Ende bleibt alles wieder an den Wirtschaftszentren ZH, BS und VD/GE hängen und der Rest der CH bedankt sich in dem sie diese Regionen bei den nächsten Abstimmungen wieder überstimmt
    • Z&Z 19.06.2018 14:23
      Highlight Highlight Wirklich @D-licious? Gerade ZH ist sehr bevölkerungsreich und hat somit abstimmungstechnisch hohes Gewicht. Soviel dazu. Aber bei welchen Abstimmungen haben die restlichen Kantone geschlossen gegen diese von Dir genannten Kantone gestimmt? Der NFA ist wichtig für die Schweiz, denn nur auf diese Weise können manch ethisch bedenkliche Praktiken von manchen Kantonen in der Vergangenheit zumindest ansatzweise toleriert werden. So. Und jetzt lies bitte mal die aktuelle Päambel zur Bundesverfassung. Und lies sie nochmals. In Ruhe.
    • phreko 19.06.2018 16:55
      Highlight Highlight Vielleicht sollten wir mal den Flughafen Kloten nach Bern verschieben, wie es mal ursprünglich geplant war.

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