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Mit 177.5 km/h über die Autobahn – Bedingte Freiheitsstrafen für drei Raser

Mit 177,5 km/h über die Autobahn – bedingte Freiheitsstrafen für drei Raser

05.09.2017, 10:0405.09.2017, 15:04

Drei Raser aus Grossbritannien haben in Zürich bedingte Freiheitsstrafen von 13 und 14 Monaten erhalten. Die Männer waren am Pfingstsonntag verhaftet worden, weil sie mit ihren Sportwagen mit Geschwindigkeiten von bis zu 177,5 km/h über die Autobahn A4 bei Wettswil gerast waren.

Mit ihrer hochriskanten Fahrweise im dichten Feiertagsverkehr schufen die Raser eine erhöhte Gefahr einer Auffahrkollision mit Verletzungs- oder Todesfolgen, wie die Zürcher Oberstaatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. Diese Fahrweise erfüllt den Tatbestand der qualifizierten groben Verkehrsregelverletzung.

Auf die Strafe einigten sich die Staatsanwaltschaft und die Beschuldigten in einem abgekürzten Verfahren. Die Männer im Alter zwischen 41 und 49 Jahren wurden aus der Untersuchungshaft entlassen. Die sichergestellten Fahrzeuge konnten nicht eingezogen werden, da sie nicht Eigentum der Beschuldigten sind.

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Aktuelle Polizeibilder: Lagergebäude durch Brand beschädigt
2.3.2020, Bremgarten (AG): Mehrere Feuerwehren rückten nach Bremgarten aus, nachdem ein Brand in einer Liegenschaft ausgebrochen war. Personen wurden keine verletzt. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.bild: kapo Aargau
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Die Untersuchung sei sehr zeitaufwändig gewesen, heisst es in der Mitteilung. Die in den Fahrzeugen aufgezeichneten Daten mussten ausgelesen, ausgewertet und Zuverlässigkeit und Genauigkeit beurteilt werden. (sda)

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Interview mit neuem Uni Zürich-Rektor
«Ja, die Uni hat Fehler gemacht und der nächste Patzer wird folgen»
Mit zwei Problemen haderte die Universität Zürich in den vergangenen Monaten: Dem Fall Mörgeli und dem umstrittenen UBS-Sponsoring. Der neue Rektor Michael Hengartner nimmt Stellung.
Der neue Rektor der Universität Zürich, Michael Hengartner, räumt in den Fällen Mörgeli und UBS-Sponsoring Fehler ein. Einen Vertrag wie jenen mit der UBS werde die Uni künftig sofort veröffentlichen, sagte Hengartner in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Und die Entlassung der Titularprofessorin Iris Ritzmann «sei nicht gut gelaufen». Bei einer Universität dieser Grösse werde es aber immer Fehler geben, sagte er. «Ich garantiere Ihnen: Der nächste Patzer wird kommen.» Wichtig sei aber, dass Politik und Öffentlichkeit wüssten, dass die Uni Fehler aufgreife und alles tue, damit sie kein zweites Mal passierten. Die Uni wolle sich verbessern. Die Politik werde nicht mehr lange Geduld haben. Durch die Geheimhaltung des Sponsoring-Vertrages mit der UBS habe sich die Uni einen Bärendienst erwiesen, sagte der 47-Jährige weiter. Es sei klar, dass man solche Verträge künftig sofort veröffentlichen werde. «Sollte ein Geldgeber von uns verlangen, dass der Vertrag nicht öffentlich gemacht wird, werden wir das Geld nicht annehmen.»
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