Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ZUM NEUEN VIERJAHRESVERTRAG DES BERNER STADTPARLAMENTS MIT DEM AUTONOMEN KULTURZENTRUM REITSCHULE STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG – Ein Tischtennistisch steht auf dem Platz vor dem Kulturzentrum Reitschule am Freitag, 20. Dezember 2013 in Bern. Nach neuerlichen Gewaltakten in der Umgebung des alternativen Berner Kulturzentrums Reitschule laesst die Stadtregierung abklaeren, ob deren Betreiber den Leistungsvertrag mit der Stadt verletzt haben. Bis die Resultate vorliegen, sistiert die Stadt allfaellige Zahlungen. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Die Schotten dicht gemacht: Seit Samstag herrscht Ruhe in und um die Reitschule.
Bild: KEYSTONE

«Gewalttätige Vorfälle auf der Schützenmatte»: Die Reitschule äussert sich zur Schliessung 

Eine verhängnisvolle Freitagnacht – die Mediengruppe der Reitschule äussert sich zu den Hintergründen der Schliessung. Jetzt wird auch Kritik aus den eigenen Reihen laut.



Nachdem die Reitschule am Samstag überraschend die Schotten dicht machte, blieb es die letzten Tage ziemlich still. Viele rätselten über die Hintergründe für die am Samstag in aller Eile nach basisdemokratischen Prinzipien abgehaltene Vollversammlung. Nun meldet sich deren Mediengruppe zu Wort. Gegenüber dem Bund bestätigt diese, dass die Schliessung mit mit den «Vorfällen» zusammenhängt, die sich am Freitagabend auf der Schützenmatte ereignet haben. 

Schützenmatte als Problem-Ort

«Namentlich haben sich letzte Freitagnacht mehrere gewalttätige Vorfälle ereignet, bei welchen Menschen in ihrer psychischen und physischen Integrität verletzt worden sind», schreibt die Mediengruppe. Diese Ereignisse hätten sich auf der Schützenmatte, jedoch «weder im Haus» noch direkt auf dem Vorplatz ereignet. Man habe reagiert, eingegriffen und die Betroffenen unterstützt.

Die Schützenmatte ist ein Brennpunkt – immer wieder rückt die Polizei für Drogenrazzien aus. Seit einigen Wochen spielen sich dort vermehrt auch Gewaltvorfälle ab. Auch Fälle von sexueller Belästigung häuften sich, wie die Mediengruppe gegenüber dem «Bund» im Frühling sagte. Ob die erwähnte physische und psychische Integrität damit etwas zu tun hat, lässt diese nun aus «Respekt vor der Privatsphäre betroffener Personen» offen. 

«Ich finde es ein wenig übertrieben.»

Reitschul-Kritikerin auf Facebook

Einbeziehung gefordert

Die genauen Gründe bleiben also im Dunkeln. Fest steht, dass einige Reitschüler das Vorgehen kritisieren: (rwy)

Der Original-Post kurz nach der Schliessung

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Armeegegner wollen Kampfjet mit Initiative hindern

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

17
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alnothur 13.07.2016 12:28
    Highlight Highlight Sie wollten einen quasi-rechtsfreien Raum, sie haben ihn bekommen, sie haben die Polizei verscheucht, und nun beklagen sie sich, dass in einem solchen Freiraum das Recht des Stärkeren gilt.
    Das ist naiv. Und wäre irgendwie lustig, wenns nicht so traurig wäre.
  • Donald 13.07.2016 08:38
    Highlight Highlight Ohne Facebook-Account kann man die Inhalte nicht wirklich lesen. Könnt ihr eure Artikel so gestallten, dass man sich nicht noch auf anderen Websites registrieren muss? Danke.
    • Laurent 13.07.2016 12:10
      Highlight Highlight @Donald: sieht's jetzt besser aus?
    • R&B 13.07.2016 12:53
      Highlight Highlight @Laurent: Nein leider nicht
    • Laurent 13.07.2016 13:56
      Highlight Highlight Könnt ihr mir Screenshots schicken? Bei mir in der App sieht's wunderbar aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sagitarius 13.07.2016 08:35
    Highlight Highlight Who cares?
    • Walter Sahli 13.07.2016 11:27
      Highlight Highlight Ich hoffe, das wird genau das sein, was die Stimmberechtigten im Kanton Bern sagen, wenn die Hess'sche Abstimmung vor's Volk kommt und deswegen leer einlegen und sich nicht als fremde Richter aufspielen werden.
  • Hierundjetzt 13.07.2016 07:34
    Highlight Highlight "Richtet Plätze für Kokaindealer ein"?

    Auf welchem Planeten leben die eigentlich? Was für infantile Menschen dort doch "arbeite"

    Das sehr gut konzipierte und erfolgreiche (!) 3 Säulen Programm der CH-Drogenpolitik richtet sich an Schwerstabhängige.

    Ganz sicher nicht an Verkäufer von Drogen. Als nächstes fordert die RS dann einen Platz für Vergewaltiger oder Mörder?
    • Jan Zuppinger 13.07.2016 08:54
      Highlight Highlight Eigentlich geht es doch darum, dass in Bern seit vielen Jahren die Drogenszene überall sonst in der Stadt vertrieben und dadurch praktisch auf den Vorplatz gedrängt worden ist. Die Reitschule fordert ebenso lange eine zweite Drogenanlaufstelle in der unteren Stadt. Und bitte nicht auf einem Auge blind sein. Wo es Konsumenten gibt muss es auch Dealer geben. Wie soll dieses ewige Dilemma gelöst werden?
    • satyros 13.07.2016 09:22
      Highlight Highlight Kokain wird gedealt, ob es dir passt oder nicht. Ob es an genau diesem eh schon ziemlich überlasteten Ort geschehen muss, darf man schon mal hinterfragen.
    • Hierundjetzt 13.07.2016 09:49
      Highlight Highlight Wieder mal auf dem linken Auge blind. Auf der grossen Schanze gibts alles in rauhen Mengen. Auf de Münsterplattform ebenso.

      Der Vorplatz wäre kein Rechtsfreier Raum, wenn die städtischen Mitarbeiter der Reitschule nicht im Fieberwahn alles mit Gewalt ablehnen würden was als Polizei daherkommt. Daher: selber schuld.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jan Zuppinger 13.07.2016 06:41
    Highlight Highlight Was ihr Kritik nennt, war aus meiner Sicht primär eine Solidaritätsbekundung, mit der Anregung, als Frage und als Bitte formuliert, die Diskussion erweiterten Kreisen zu öffnen. Ich verstehe die Argumentation der Schliessung und respektiere die Entscheidung.

Datenaustausch mit Eritrea: «Die Schweiz spielt dem Regime in die Hände»

Die Schweiz teilt dem eritreischen Regime mit, wenn ein abgelehnter Asylsuchender nicht zurückkehren will. Betroffene reagieren auf die watson-Recherche empört.

Die watson-Recherche vom Wochenende löste Erinnerungen an düstere Zeiten aus: Die Schweiz meldet dem eritreischen Regime Namen von Schutzsuchenden, deren Asylgesuch von der Schweiz abgelehnt wurde und die eigentlich zurückreisen müssten, sich dem aber verweigern.

Diese Praxis war bislang unbekannt und stiess bei Politikerinnen und Politikern auf grosses Unverständnis. In den Kommentarspalten wurde sie als «Skandal» bezeichnet, Fragen zur humanitären Tradition wurden gestellt. Grundlage der …

Artikel lesen
Link zum Artikel