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Die Sonntagzeitung verschiedener Konzerne, Schweiz am Sonntag, NZZ am Sonntag, Sonntagszeitung und Zentralschweiz am Sonntag liegen auf einem Tisch, aufgenommen am Dienstag, 12. April 2016 in Zuerich. Laut der Fruehjahrserhebung 2016 der WEMF AG fuer Werbemedienforschung haben sich die Schweizer Tageszeitungen nach schwierigen Jahren mit schwindender Leserschaft aufgefangen. Besonders die grossen Regionalzeitungen konnten ihre Leserschaft halten, wohingegen die Sonntagsblaetter mit einem Leserschwund zu kaempfen haben. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Die Schlagzeilen der Sonntagspresse. Bild: KEYSTONE

Abramowitschs Zoff wegen Schweiz-Umzug, Berner Doping-Arzt und Spione: Die Sonntags-Storys



Ausländische Spione nutzen die Schweiz als Drehscheibe

Wegen der zentralen Lage, der guten Infrastruktur und der niedrigen Polizei- sowie Kontrolldichte ist die Schweiz laut der «NZZ am Sonntag» ein beliebter Treffpunkt ausländischer Nachrichtendienste geworden. Bei solchen Treffen würden ausländische Geheimdienstoffiziere den Spionen anderer Länder neue Aufträge erteilen, sie bezahlen und von ihnen Geheiminformationen entgegennehmen. Der Nachrichtendienst des Bundes ergreife allerdings mittlerweile Massnahmen gegen solche sogenannten Drittlandtreffen. Man sei bestrebt, solche Zusammenkünfte aufzuklären, zu verhindern oder zumindest zu stören, sagte eine Behördensprecherin zu der Zeitung.

Berner Doping-Arzt betreute VBS-Spitzensportler

Ein Berner Arzt, der Doping in seiner Praxis verschrieben und in Russland entwickelte Mittel an Patienten getestet haben soll, betreute laut dem «SonntagsBlick» regelmässig Athleten im Rahmen der Spitzensport-RS in Magglingen BE. Zudem betreute der Mediziner zuletzt Sportler beim Winter-Militärsportkurs in Andermatt UR. Ein Sprecher der Armee bestätigte der Zeitung diese Umstände und erklärte, dass man nach Bekanntwerden der Vorwürfe die Zusammenarbeit mit dem Oberstleutnant im Fachstab Sport ausgesetzt habe. (sda)

Chelsea-Besitzer Abramowitsch will in die Schweiz ziehen

Der russische Oligarch Roman Abramowitsch verfolgt laut Meldungen der «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» die Absicht, in der Schweiz zu wohnen. Offenbar hatte der Besitzer des Londoner Fussballclubs Chelsea bereits ein Gesuch für eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton Wallis gestellt, das er aber wieder zurückzog. Nun soll Abramowitsch erneut den Wunsch hegen, sein Domizil in die Schweiz zu verlagern. Die «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» kennen die Hintergründe all dieser Vorgehensweise, dürften momentan aber aufgrund einer Klage des Oligarchen beim Zürcher Handelsgericht nicht detaillierter darüber berichten.

Blocher gegen Bünder Zeitungs-Fusions

Der Verleger Hanspeter Lebrument kündigte die redaktionelle Fusion der Zeitung «Südostschweiz» mit dem «Bündner Tagblatt» an und dagegen gibt es laut einer Meldung der «SonntagsZeitung» gewissen Widerstand aus dem Hause Blocher. Die unter der Leitung von Magdalena Martullo-Blocher geführte EMS-Chemie sei als Mehrheitsbesitzerin des «Bündner Tagblattes» nämlich mit dem Vorgehen nicht einverstanden. Lebrument gebe das «Bündner Tagblatt» auf der Basis eines Vertrages mit der EMS-Chemie heraus und darin sei geregelt, dass das Tagblatt eine eigene Redaktion haben müsse. Offiziell bestätigt die EMS-Chemie der Zeitung, dass das letzte Wort zu Lebruments Fusionsplänen noch nicht gesprochen sei und schreibt: «Das Verlagsrecht des Bündner Tagblatts gehört mehrheitlich der EMS-Chemie. Das detaillierte zukünftige Konzept, wie die zwei Titel redaktionell weitergeführt werden, liegt noch nicht vor.»

CVP-Chef unterstützt Cassis EU-Kurs

Gerhard Pfister stützt Aussenminister Ignazio Cassis in einem Interview mit den Zeitungen «Ostschweiz am Sonntag» und «Zentralschweiz am Sonntag». Der CVP-Präsident spricht sich in der Europafrage für ein besonneneres Vorgehen der Schweiz als bisher aus. «Man sollte jetzt nicht von Vollstopp zu Vollgas wechseln», sagte Pfister in dem Interview. Er will Cassis daher bei seinem Vorgehen im EU-Dossier weiter gewähren lassen. Wenig hält der CVP-Präsident allerdings von einem neuen Gesamtpaket, das der neue Aussenminister schnüren will, weil der Bundesrat auch schauen müsse, ob er Chancen in einer allfälligen Volksabstimmung habe.

Keine Strafe für Kenia-Botschafter

Der ehemalige Schweizer Botschafter in Kenia und heutiger Chefbeamter des Bundes, Jacques Pitteloud, geht laut einer Meldung der «NZZ am Sonntag» straffrei in einem Verfahren. Der zuständige Staatsanwalt habe angekündigt, das Strafverfahren gegen den 55-Jährigen wegen des Verdachts auf versuchte Nötigung einzustellen. Sowohl die Anzeigeerstatter als auch der Beschuldigte hatten auf weitere Schritte verzichtet. Damit stünde fest, dass das Verfahren mit einer Einstellung endet.

Bund kürzte Gelder bei der SDA

Seit 2017 erhält laut einer Meldung des «SonntagsBlick» die Nachrichtenagentur SDA eine Viertelmillion Franken weniger vom Bund. Im Herbst 2016 sagte das Parlament nämlich gegen den Widerstand von Links klar «ja» zu einem Sparpaket, in dem auch der Vertrag mit der SDA gekürzt wurde. Somit habe auch der Bund zur Situation mit Massenentlassungen bei der einzigen Schweizer Nachrichtenagentur beigetragen, was aber zahlreichen Politikern im Ratssaal verborgen geblieben sei.

(sda)

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