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Zürich im Gelateria-Fieber – jetzt will die «Gelati am See» den Kreis 4 erobern

Täglich 1000 Zürcher Schleckmäuler rennen der «Gelateria di Berna» in Wiedikon die Bude ein. Nach 20 Jahren eröffnet auch die «Gelati am See» ein zweites Glace-Lokal. 



Das sagen die Zürcher über den Gelateria-Hype

Video: watson/Adrian Müller & Can Kgil

Sommer, Sonne und ein Gelato: Seit der Eröffnung der Gelateria di Berna am Brupacherplatz – der ersten Filiale ausserhalb der Bundesstadt – vor knapp zwei Wochen, haben die Berner im Hipster-Kreis-3 einen Gelati-Hype entfacht. «Wir bedienen bis zu 1000 Leute pro Tag, das ist schon ein bisschen unheimlich», sagt Mitinhaber David Amrein zu watson. Der Besucherstrom in Zürich sei schon fast höher als in den Berner Filialen, die in der Hauptstadt in den letzten sieben Jahren Kult-Status erlangt haben. 

«Gelati am See» expandiert in den Kreis 4

Der Zürcher Glacestand-Betreiber macht Filiale auf

Das Glace-Fieber ruft nun auch die Zürcher Gelati-Unternehmer auf den Plan. Dani Kissling, der seit 1998 den Glacestand «Gelati am See» beim Chinagarten betreibt, eröffnet im kommenden August zusammen mit seiner Schwester eine eigene Gelateria an der Tellstrasse im Kreis 4. «Das war schon immer ein Traum von uns», so der Zürcher.  Er glaubt nicht, dass der aktuelle Gelati-Hype bald wieder verschwindet. «Bei mir stehen die Leute seit 20 Jahren Schlange, manchmal sind es bis 100 Personen gleichzeitig.» Kissling sieht die Gelateria di Berna nicht als Konkurrenz an. «Die Leute lieben Italianità, das ist Ferien-Feeling. Ein Gelato kann man jeden Tag essen. Es gibt noch viel Potenzial hier.» Natürlich hat Kissling der Gelateria di Berna am Brupacherplatz schon besucht. «In Bern hat mir aber das Glace irgendwie besser geschmeckt.»

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Bald geht im Kreis 4 eine Filiale auf: Die Gelati am See. zvg

Gegen eine Stunde stehen die Kunden vor der Gelateria di Berna in Zürich zu Spitzenzeiten Schlange. Warum tut man sich das an? «Die Glaces sind megafrisch und schmecken toll», sagt eine Frau im watson-Video. «Eine richtige Eisdiele hat in Zürich gefehlt», so ein deutscher Kunde, der auf einem Bänkli sitzt und sein Gelato schleckt. «Ein Glace für 3.50 Franken, es ist toll, gibt es hier keinen Züri-Aufschlag», so eine Mitzwanzigerin. 

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Schleckmäuler stehen vor der Gelateria di Berna in Zürich Schlange. 

Nicht alle Kunden haben eine Stunde Geduld. Wegen der langen Schlange machen nicht wenige Kunden frühzeitig kehrt. Wann geht in Zürich die nächste «Gela» auf? David Amrein winkt ab: «Zuerst einmal wollen wir das Geschäft hier richtig ausbauen, das Dekor ist noch gar nicht fertig.»

«Ice, Ice, Baby» – auch im Tierreich stehen Glaces hoch im Kurs

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«Ice, Ice, Baby» – auch im Tierreich sind Glaces hoch im Kurs
quelle: ap/san diego zoo / ken bohn
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