Schweiz
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Tempo 30 auf Velowegen? Mit diesen Massnahmen entschärft Bern den Clash der Biker

Immer mehr Velos, immer mehr Unfälle: Der Verkehrsclub fordert ein Tempolimit für Biker auf Velowegen. Ein Blick nach Bern zeigt, wie die Stadt den Clash der Velokulturen verhindern will. 



Jeder Velofahrer kennt die Situation. Man radelt gemütlich auf dem Veloweg. Plötzlich kommt von hinten ein schnelles E-Bike oder ein Rennvelo angebraust und überholt zackig. Das Problem: 375 Unfälle gab es im vergangenen Jahr auf Velowegen. Bei jedem fünften Unfall crashte ein E-Bike-Fahrer mit einem anderen Velo oder E-Bike.

Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) sieht nun Handlungsbedarf. Präsident Ruedi Blumer fordert in der «Aargauer Zeitung» Tempo 30 auf Velowegen: «Das Problem sind die grossen Geschwindigkeitsunterschiede.» Dies besonders auf engen Velowegen in der Stadt, die noch in vielen Schweizer Städten Standard sind. 

Umfrage

Braucht es ein Tempolimit auf Velowegen?

2,493 Votes zu: Braucht es ein Tempolimit auf Velowegen?

  • 53%Ja
  • 47%Nein

Es geht aber auch anders, wie ein Blick nach Bern zeigt: 

Der Berner XXL-Veloweg

Die Stadt Bern hat 2016 die erste, gut drei Kilometer lange «Velobahn» eröffnet. Diese führt vom Hauptbahnhof Richtung Wankdorf. Bis 9000 Biker verkehren auf dieser bis drei Meter breiten Velospur pro Tag in beide Richtungen. Als Vorbild dienen den Bernern die XXL-Velowege in der dänischen Velo-Metropole Kopenhagen. 

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Die erste Berner Velohauptroute führt vom Wankdorf bis zum Hauptbahnhof.  Video: YouTube/Stadt Bern

Neben baulichen Massnahmen sorgt eine «grüne Welle» bei den Ampeln dafür, dass Radler ohne Stops bei Kreuzungen möglichst rasch vorwärtskommen. 

Die Vorteile

Ursula Wyss, Gemeinderaetin Stadt Bern, links, und Bruno Rohner, Geschaeftsfuehrer PubliBike, eroeffnen das Veloverleihsystem

Ursula Wyss will Bern zur «Velohauptstadt» machen.  Bild: KEYSTONE

Die Berner Verkehrsdirektorin Ursula Wyss (SP) treibt die «Velo-Offensive» in Bern voran.  «Bei drei Meter breiten Velowegen entschärft sich der Konflikt zwischen langsamen und schnellen Velos». Denn die Biker könnten einander einfacher überholen.

Für sie ist aber klar: Auch schnelle E-Bike-Fahrer müssten vor dem Verkehr geschützt werden. «Die beste Lösung ist, Velowege baulich von den Hauptstrassen abzutrennen».

Hier sieht sie in allen grossen Schweizer Städten Nachholbedarf. Auch in Bern. Darum plant die Bundesstadt weitere Velohauptrouten nach Köniz und Ostermundigen. «Es braucht in der Schweiz generell eine bessere Infrastruktur für Velos», so Wyss. 

Smide erhöht Tempo

Stromer-Bikes fahren jetzt 45 km/h

Die Velos des E-Bike-Sharing-Dienstes Smide waren zu Beginn auf 35 km/h plombiert. Nach einer zweijährigen Testphase haben die Verantwortlichen nun das Tempolimit der Stromer-Bikes auf 45 km/h erhöht. «Ein Pilotbetrieb, wo ausgewählte Nutzer 45 km/h fahren durften, hat gezeigt, dass geübte Nutzer gar sicherer mit 45 km/h fahren als mit 35 km/h, da sie dann mit dem Verkehrsfluss mithalten können und kein Hindernis für schnellere Autofahrer darstellten», sagt Smide-Mitgründer Raoul Stöckle zu watson. (amü)

Tempo 30 für Autos

Image

Viele Radler fahren in der Mitte der Velospur.  bild: zvg/bern.ch

Auf der Velohauptroute vom Bahnhof Richtung Wankdorf hat es laut dem Berner Verkehrsplaner Karl Vogel in den letzten zwei Jahren drei schwerere Velounfälle gegeben. Um die Sicherheit für die Velofahrer weiter zu erhöhen, plant die Stadt beim Bahnhof und auf der Lorrainebrücke Tempo 30 für alle – also auch für Autos –  einzuführen. 

«Wo es viele Velos, Autos und Lastwagen hat, macht Tempo 30 aus Sicherheitsgründen Sinn», so Vogel. Auf der Lorrainebrücke will die Stadt zudem eine Autospur opfern, damit Velofahrer mehr Platz erhalten. 

Der Haken

Bern hat sich zwar selbst zur Velohauptstadt erkoren. Wie sich die Biker auf den neuen Velorouten zu verhalten haben, ist aber noch nicht bei allen angekommen.

Michael Sutter, Präsident von Pro Velo Bern, sagt: «Ich sehe immer wieder Radfahrer, die in der Mitte der Velospur statt am rechten Rand fahren. So bleibt es auch bei einer drei Meter breiten Velospur schwierig, zu überholen». 

Insgesamt ziehe er jedoch ein positives Fazit. Von den grünen Wellen profitierten übrigens auch Autofahrer. «Der Verkehrsfluss hat sich insgesamt verbessert», so Sutter. 

Die Unfälle mit E-Bikes haben sich verdreifacht

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Video: srf

Von einer Geschwindigkeitsbegrenzung für Velofahrer hält Sutter nichts. «Wenn man genug Platz zum Überholen hat, ist ein Tempolimit nicht nötig.» Es wäre zudem unverhältnismässig, wenn man plötzlich alle Rennvelos und E-Bikes mit einem Tacho ausrüsten müsste.

Auch der Berner Verkehrsplaner Vogel steht einer Tempo-30-Limite auf Velowegen kritisch gegenüber. «Es ist ein grosser Unterschied, ob ein Veloweg übers Land oder durch die Stadt führt. Auf dem Land macht Tempo 30 wenig Sinn».  

Velofahrer sind auch Künstler – zumindest mit GPS

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76
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76Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hoppla! 07.11.2018 10:01
    Highlight Highlight Es ist löblich was die Stadt Bern alles für Velofahrer macht.

    Noch ist aber nicht alles Gold was glänzt. Aus gutem Grund stoppt die Aufnahme vor der Lorrainebrücke. Da ist es dann vorbei mit der velofahrenden Herrlichkeit und der Übergang zum Bollwerk ist schlichtweg nur gefährlich.

    Und eine grüne Welle ist weder vorhanden noch machbar auf Grund der Tempounterscheide.

    Ein erster Schritt ist gemacht, es bleibt noch einige offen.
    9 3 Melden
    • peeti 07.11.2018 14:14
      Highlight Highlight Stimmt. Aber gemäss Text wird genau auf der Lorrainebrücke (hoffentli) bald eine Autospur abgebaut. Wie dann der Übergang Bollwerk/Bhf aussieht bin ich gespannt...
      4 2 Melden
  • Ramy 07.11.2018 07:34
    Highlight Highlight Das Problem an E-Bikes ist doch vor allem, dass viele, die schon lange nicht mehr Velo gefahren sind (teilweise nicht mal Auto) wieder Velo fahren können, nur plötzlich sehr viel schneller.
    51 5 Melden
    • Adrian Aulbach 07.11.2018 12:19
      Highlight Highlight Das sehe ich als vorübergehendes Problem: Jetzt gibt es eine Generation, die dank e-Bike wieder angefangen hat, Velo zu fahren. Nun wo es die e-Bikes gibt, werden diese auch dazu führen, dass man gar nicht erst aufhört Velo zu fahren und dementsprechend auch nicht später ohne Routine wieder damit beginnt.
      15 2 Melden
  • Ramy 07.11.2018 07:33
    Highlight Highlight Ich fahre Velo und Auto. Das einfachste dabei nennt sich "Respekt vor einander". Sobald man beide Seiten kennt kann man auch dementsprechend handeln. Wenn ich merke dass Autos mich nicht überholen können dann fahr ich halt kurz auf dem freien Trottoir (schon mehrfach so auch von der Polizei überholt worden, noch nie hat einer was gesagt), wenn ich im Auto sitze und kurz vor einem Kreisel einen Velofahrer neben mir hab, bremse ich und lass ihn vor. Sobald man die Bedürfnisse des anderen kennt, funktioniert das auch sehr gut mit dem Respektieren dieser
    74 2 Melden
    • kobL 07.11.2018 12:34
      Highlight Highlight Nur weil dich die Polizei nicht anhält, ist es nicht plötzlich legal auf dem Troittoir zu fahren. Sehe auch andauernd wie die Polizei an Autos vorbeifährt, die auf dem Velostreifen parken...

      Ich halte jeweils kurz an, falls ich aufs Troittoir ausweiche. Die paar Sekunden habe ich dann Zeit, sonst fahre ich einfach nicht zur Seite. Kommt bei mir auch selten vor, dass sich innerorts mehr als 20 Sekunden dasselbe Auto hinter mir befindet und es auf den nächsten 200m keine Überholmöglichkeit gibt. Ansonsten bieten jeweils Kreuzungen gute Ausweichmöglichkeiten, vor allem Ausserorts.
      4 7 Melden
    • Ramy 07.11.2018 13:35
      Highlight Highlight @kobL Ich hab nie gesagt es sei legal, bloss dass es so stark niemanden stört dass es selbst in den Augen der Polizei vertretbar ist. Und gerade bei einer stärkeren Steigung will ich nicht alle 30s anhalten, vom Velo steigen und aufs Trottoir, wenn ich dies nicht muss. Etwa die Hälfte meines Arbeitsweges liegt au engen Strassen, bei denen die Autos bei Gegenverkehr nicht einfach mal so überholen können
      7 0 Melden
    • dan2016 07.11.2018 13:36
      Highlight Highlight finde ich cool, da verliere ich 6 Sekunden damit der andere 3 Sekunden gewinnt.
      5 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • m. benedetti 07.11.2018 00:02
    Highlight Highlight Auf der Strasse sind Velos für mich kein Problem. Ich selbst fahre hauptsächlich ÖV und etwa 7000 km jährlich mit dem Auto, jedoch kaum je in der Innenstadt. Probleme mit Velos und anderen Vehikeln, wie elektrisch betriebenen Trottinett habe ich hauptsächlich als Fussgänger und zwar auf dem Trottoir. Beinahe Crashs zwischen Fussgängern und fahrenden Objekten gehören bei mir schon fast zur Tagesordnung.
    23 8 Melden
    • PPP 07.11.2018 07:51
      Highlight Highlight Na ja, da müssen sie aber sehr sehr viel zu Fuss unterwegs sein.
      Als Fussgänger kann man einem solchen fahrenden Objekt manchmal aus dem Weg gehen. Auch wenn man im Recht ist.
      5 11 Melden
    • River 07.11.2018 14:45
      Highlight Highlight PPP: Es gibt viele unübersichtliche Situationen im Strassenverkehr. Als Fussgänger wurde ich schon paar mal um Haaresbreite nicht von eine E-bike überschossen, das hinter einem Lieferwagen oder aus sonst einem blinden Winkel hervorrauschte. Sie sahen mich ja vorher auch nicht!
      Mein Strässchen ist zB verkehrsberuhigt. Funktioniert aber nur bei Autos. E-Bikes rasen ungehemmt durch. Sowas kann fatale Folgen haben. Ein Kind hat keine Chance.
      3 2 Melden
  • kevzh90 06.11.2018 23:45
    Highlight Highlight Am besten das Velo komplett verbieten...es vergeht kein Tag an dem mich nicht irgendein Velofahrer zur weissglut bringt! Keinen Respekt vor der Verkehrsordnung...und es werden immer mehr :(
    102 97 Melden
    • The Count 07.11.2018 06:46
      Highlight Highlight Am besten Watson verbieten, denn es vergeht kein Tag an dem irgend ein doofer Kommentar verfasst wird...
      78 99 Melden
    • peeti 07.11.2018 14:27
      Highlight Highlight @kev: Ohne dein Name würde ich jetzt auf einen älteren Wutbürger tippen...:)

      1. bevor man alle Velofahrer in den gleichen Topf wirft (und schnell mal das Velo verbieten will..), sollte man bei sich resp. bei seinesgleichen beginnen. Unglaublich wer da z.t. hinter dem Steuer sitzt!
      2. Viele Verkehrssignale sind auf den motorisierten Verkehr abgestimmt (grüne Welle/Verkehrsmanagement). Diese benachteiligen langsamere Verkehrsteilnehmer. Zudem können sich Velofahrer besser kontextabhängig bewegen (da sind 1.5 Blech einiges träger). Deshalb fahre ich auch mal bei rot. Nicht persönlich nehmen!;)
      10 28 Melden
    • kevzh90 07.11.2018 15:59
      Highlight Highlight @peeti: Nicht ernst nehmen mit dem verbieten, wie bei den grünen die wollen doch auch immer das Auto verbieten, auch an der Realität vorbei oder ;)

      Bezüglich den Verkehrssignalen kann ich dir leider nicht zustimmen, meistens stellen die unpassend auf rot, da müsste man schneller fahren als erlaubt um gleich bei grün durchzukommen...

      Der Sinn entzieht sich mir einfach warum manche bei rot auf die Kreuzung fahren, trotzdem in der Mitte der Kreuzung warten müssen (weil Kreuzverkehr) und wenn Sie fahren können wäre eh grün geworden...oder an der Ampel dem Autofahrer in der Mitte im Weg stehen :(
      27 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glücksbringer 06.11.2018 22:24
    Highlight Highlight Was sind denn das für Velowege? Bei uns sehen die so aus und es gibt 75 km davon in einer Stadt von der Grösse Berns:
    User Image
    40 3 Melden
    • Merlin.s17 07.11.2018 09:19
      Highlight Highlight Ihr Glückspilze.
      Wo ist das?
      7 0 Melden
    • Posersalami 07.11.2018 10:27
      Highlight Highlight Wo ist das?
      4 0 Melden
    • Asho 07.11.2018 14:33
      Highlight Highlight Auch wenn ich für den Ausbau von Velowegen bin und selbst regelmässiger Fahrer in ZH: dein Vergleich ist nicht sehr fair, da das Strassenprofil in den meisten schweizer Innen-/Altstädten nunmal nicht so breit ist. Auf deinem Bild hat es wenn ich es richtig sehe 1 grosser Veloweg, 1 Begrünung in der Strassenmitte, 2 Trottoirs, 4 Autospuren plus noch Parkplätze am Strassenrand. Von solchen Platzverhältnissen können hiessige Verkehrsplaner nur träumen.
      4 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 06.11.2018 22:07
    Highlight Highlight Beim SlowUp habe ich gemerkt, wie langsam viele Velofahrer unterwegs sind. Obwohl ich kein E Bike habe, wurde ich beschimpft.
    49 17 Melden
    • G-Man 07.11.2018 07:22
      Highlight Highlight Ganz schlechtes beispiel, am Slowup wird sogar explizit darauf hingewiesen langsam zu fahren da extrem viele kinder, inlineskater, fussgänger und was donst noch alles unterwegs ist auf einer strasse sind. Da schnell zu fahren macht keinen sinn und ist extrem dämlich ob mit ebike oder ohne.
      31 3 Melden
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 07.11.2018 08:08
      Highlight Highlight War wohl nicht meine beste Idee. Gewisse andere Velofahrer fühlen sich aber schon sehr schnell gestört.
      2 2 Melden
  • Saul_Goodman 06.11.2018 21:54
    Highlight Highlight Die veloinitiative wurde hochhaus angenommen!Es wird zeit dem velo endlich seinen platz auf den strassen einzuräumen anstatt bei jeder gelegenheit es wieder ausbremsen zu wollen.Warum diskutieren wir nicht darüber,dass autos nur noch 30km/h fahren dürfen wenn ein velostreifen auf der strasse ist? Ein überholverbot wenns kein streifen hat?DAS WÄRE EFFEKTIV!Und erzählt mir nicht dass das autofahrer alles!Gemeindestrassen (72% aller strassen) werden durch reguläre steuereinnahmen gebaut und unterhalten!QUELLE: https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20133719

    92 171 Melden
    • Saul_Goodman 06.11.2018 22:30
      Highlight Highlight Sorry das hier ging vergessen: Und erzählt mir nicht dass das autofahrer alles *bezahlen und
      deshalb Vorrechte geniessen sollten*
      23 27 Melden
    • Ramy 07.11.2018 07:26
      Highlight Highlight Autofahrer sollen Velofahrer nicht mehr überholen dürfen? Es gibt viele Strecken bei denen man Velofahrer nur schwer überholen kann und daher bei Gegenverkehr nicht macht. Sofort bildet sich eine riesige Schlange hinter dem Velofahrer in der alle autofahrer statt 50/80 nur noch 15/20 fahren könne. Für mich klingt das nicht effektiv
      29 6 Melden
    • Dernixon 07.11.2018 09:42
      Highlight Highlight Solange Velofahren diverse Verkehrsregeln wie Ampeln etc missachten bin ich nicht auf ihrer Seite...
      9 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • murrayB 06.11.2018 21:51
    Highlight Highlight Freie Fahrt für alle Verkehrsteilnehmer - Baut Velowege wie auch neue Fahrwege für Autos...

    Eine Opferung einer Autospur ist für mich ein No-Go...
    64 89 Melden
    • dä dingsbums 06.11.2018 22:59
      Highlight Highlight Für mich ein No-Go:
      Weiterhin unglaublich viel Platz in Ballungsräumen für ein Gefährt zu reservieren, dass 1 Tonne wiegt und 8m2 Platz braucht um in 90% der Fällen eine einzelne Person zu befördern.
      Und von dem was aus dem Auspuff kommt, reden wir noch gar nicht.
      111 49 Melden
    • murrayB 06.11.2018 23:12
      Highlight Highlight @dä dings bums - ich kenn ein Land das dein Traumland gemäss deinen Vorstellungen ist: Nordkorea...

      Ganz wenige Autos, eine gut ausgebaute Ubahn und viele Velofahrer... So kannst du es machen wenn die Freiheiten einschränken willst...
      26 40 Melden
    • Gähn 06.11.2018 23:33
      Highlight Highlight Tja, wenn du darauf stehst, dass am Rande der Ballungsräumen alles mit Parkhäusern zugebaut wird....
      Aber ich verstehe schon, was du meinst.
      7 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Bollinger (1) 06.11.2018 21:38
    Highlight Highlight Im Prinzip braucht es keine Tempolimits, wenn alle gleich schnell fahren. Also abwärts. Flach und hoch allerdings schon. Oder genug Platz.
    3 28 Melden
  • ast1 06.11.2018 21:19
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht warum viele E-Bikes gerade 45 km/h laufen. Als Autofahrer ist das saublöd; langsamer als andere Autos aber dennoch zu schnell um innerorts sicher überholen zu können. Und als Velofahrer ist es auch gefährlich wenn diese plötzlich herangebraust kommen.
    190 20 Melden
    • zettie94 07.11.2018 01:48
      Highlight Highlight Du verlierst ja so viel Zeit, wenn du 45 statt 50 fährst... Und spätestens nach ein paar Minuten ergibt sich sicher wieder eine sichere Überholmöglichkeit.
      33 38 Melden
    • trio 07.11.2018 04:55
      Highlight Highlight Das ist für mich auch unbegreiflich, warum wurde diese komische 45 km/h Limite eingeführt? 50 macht doch viel mehr Sinn.
      39 3 Melden
    • Silverstone 07.11.2018 07:49
      Highlight Highlight Ist das selbe wie bei den alten Kat F Rollern die auf 45km/h gedrosselt sind....
      Dort war / ist es noch fast schlimmer, da der Roller dann auch noch deutlich mehr Platz auf der Strasse einnimmt.
      7 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • PPP 06.11.2018 20:59
    Highlight Highlight Leider gehen die Veloträume meistens auf Kosten der Autofahrer.
    Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Träume der städtischen Machthaber in Bern dahin gehen, das Ganze Strassennetzt auf
    30 u später auf 20 herunterzufahren. Dann können auch bei geringen Übertretungen, drakonische Strafen ausgesprochen werden.
    47 81 Melden
    • Globidobi 07.11.2018 00:24
      Highlight Highlight Das Ziel ist es, unnötiger Verkehr in der Stadt zu vermeiden. So herrscht in der Stadt eine bessere Luft- und Lebensqualität. Wenn du vom Neufeld Richtung Wankdorf fährst, wäre das Ziel, dass du die Autobahn verwendest.
      42 11 Melden
    • Driver7 07.11.2018 06:01
      Highlight Highlight @Globidobi: würde funktionieren, wenn man eine Süd-Tangente bauen würde. Ansonsten fährt man riesige Umwege, was ökologischer Unsinn ist. Um Umweltschutz geht es Bern nicht wirklich, sondern nur darum die Stadt autofrei zu machen
      18 8 Melden
    • kobL 07.11.2018 09:22
      Highlight Highlight Die städtischen Machtinhaber haben den Auftrag dafür zu sorgen, dass der Verkehr noch flüssig läuft. Da der Autoverkehr aber seit Jahrzehnten nur zunimmt und gerade in den Pendlerzeiten extrem ineffizient ist (1.1 Personen/Auto), müssen die Alternativen gefördert werden. Mehr Strassen kann man aufgrund des fehlenden Platzes nun mal nicht bauen. Zudem geht es beim Tempo 30 um höhere Sicherheit, geringere Unfallfolgen, flüssigeren Verkehr und weniger Lärm, nicht um Mehreinnahmen durch fehlbare.
      13 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Illyria & Helvetia 06.11.2018 20:46
    Highlight Highlight Ja, die Velofahrer sollten sich einfach mehr in der Verantwortung fühlen, besser aufpassen und auch auf Autos achten. Ich bin Velo- und Autofahrer, aber bei allem Respekt die Strassen werden vor allem von Autos genutzt und instand gehalten, so haben sie Vorrang! Es kann nicht sein, dass wir jetzt neben den SBB auch noch «Veloautobahnen» mitfinanzieren müssen. Das ist dann einfach nur ungerecht und hat nichts mehr mit Ökologie zu tun.
    138 281 Melden
    • Saul_Goodman 06.11.2018 20:57
      Highlight Highlight Insbesondere gemeindestrassen werden grösstenteils durch normale steuergelder finanziert!
      Bei der autobahn sieht das natürlich anders aus, aber da hats auch keine velofahrer!
      93 11 Melden
    • PPP 06.11.2018 21:01
      Highlight Highlight Dazu kommt, dass viele E Bike Fahrer, schlicht u einfach, hundsmiserable Velofahrer sind.
      Selbst schuld, sage ich da.
      69 25 Melden
    • Saul_Goodman 06.11.2018 21:03
      Highlight Highlight Und weil mich diese ewige lüge das autofahrer die strassen bezahlen dermassen nervt hier schwarz auf weiss dass das nicht stimmt!!!!

      "Die Strasseninfrastruktur der Gemeinden finanziert sich ausschliesslich aus ordentlichen Steuereinnahmen."

      https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20133719
      80 18 Melden
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