Schweiz
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253 Menschen starben 2015 auf Schweizer Strassen – Fussgänger und Töfffahrer leben besonders gefährlich



Auf den Schweizer Strassen sind 2015 insgesamt 253 Menschen tödlich verunfallt. Das sind 10 Personen mehr als noch 2014 und entspricht einem Anstieg um vier Prozent. Mehr Opfer gab es bei den Fussgängern und Fussgängerinnen sowie unter Motorrad- und E-Bike-Fahrern.

Eine Elektrobike-Fahrerin faehrt auf einer Strasse in Zuerich am Donnerstag, 16. August 2012. Unter Elektrobikes oder E-Bikes werden Zweiraeder verstanden, die fuer die Fortbewegung Tretleistung benoetigen und zusaetzlich Unterstuetzung durch einen Elektromotor bieten. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Mehr Opfer beim E-Bikefahren.
Bild: KEYSTONE

Die Zahl der Personen, die bei Autounfällen ums Leben kamen, ging aber weiter zurück, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) am Donnerstag mitteilte. Die Zahl der Verkehrstoten sank 2015 gegenüber dem Durchschnitt der vorhergehenden vier Jahre um 16 Prozent. Damit bleibe der generell rückläufige Trend bestehen.

2015 kamen 58 Fussgängerinnen und Fussgänger bei Verkehrsunfällen ums Leben, 35 Prozent mehr als im Vorjahr. Fast zwei Drittel der Getöteten waren 65-jährig oder älter, wie aus dem Unfallregister des Astra hervorgeht; etwa ein Drittel verlor das Leben auf einem Fussgängerstreifen. Über mehrere Jahre hinweg betrachtet sei jedoch auch diese Zahl rückläufig, schreibt das Astra.

ZUR AUSWERTUNG DER BERATUNGSSTELLE FUER UNFALLVERHEUTUNG ZU DEN TODESFAELLEN IM VERKEHR STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 21. OKTOBER 2014, FOGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG –  ] Ein Porsche Cayenne steht auf einer Kreuzung an der Bahnhofstrasse in Zuerich am 23. August 2006. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

58 Fussgänger starben 2015 auf Schweizer Strassen
Bild: KEYSTONE

Stark zugenommen hat die Zahl der Todesopfer bei den Motorradfahrenden: 2015 kamen 66 von ihnen bei Unfällen ums Leben, was einer Zunahme von 25 Prozent gegenüber 2014 entspricht. Zu diesem Anstieg hätten vermutlich das aussergewöhnlich milde Wetter im Sommer 2015 beigetragen. Fast zwei Drittel der tödlichen Motorradunfälle ereignete sich zwischen Juni und September.

HANDOUT -  Ein Motorrad liegt nach einem Unfall auf der Strasse, in Pratteln BL, am Mittwoch, 5. August 2015. Am Mittwochmorgen, kurz vor 06:00 Uhr, ereignete sich in Pratteln auf der Rheinstrasse, unmittelbar nach der Einmuendung der Salinenstrasse in die Rheinstrasse in Fahrtrichtung Birsfelden BL, ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen. Der 45-jaehrige Motorradlenker uebersah dabei den stockenden Verkehr in Richtung Birsfelden. Um eine Kollision mit dem vor ihm fahrenden Verkehr zu vermeiden, wich er auf die mit einer Sicherheitslinie getrennte Gegenfahrbahn aus. Dort kam es dann zu einer Frontalkollision mit einem korrekt entgegen kommenden Personenwagen. Durch die Kollision wurde der Motorradlenker über den Personenwagen geschleudert und zog sich Verletzungen zu. Er musste durch die Sanitaet Liestal ins Spital eingeliefert werden. Der Autofahrer blieb unverletzt. An den involvierten Fahrzeugen entstand grosser Sachschaden. (Handout Polizei BL) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

66 Menschen starben beim Töfffahren.
Bild: POLIZEI BL

Die Zahl der tödlich verunfallten Velofahrer und Velofahrerinnen ging im Vergleich zu 2014 zwar um 14 Prozent zurück. Gefährlicher waren hingegen die E-Bike-Nutzer unterwegs: 14 Personen kamen im vergangenen Jahr beim E-Bike-Fahren ums Leben, gegenüber 5 im Vorjahr. Mehr als zwei Drittel der Todesopfer waren 65-jährig oder älter.

Wegen eines Verkehrsunfalls wurden im vergangen Jahr zudem 3830 Personen schwer verletzt. (sda)

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