Schweiz
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Hamid, SP-Nationalrat Cédric Wermuth und Mohammad auf der Bundeshausterrasse. 

«Noch vor Kurzem hätte ich das für unmöglich gehalten» – Hamid und Mohammad im Bundeshaus

Fünf Tage nach dem Ende ihrer Wanderung haben die bekanntesten Asylsuchenden der Schweiz heute das Bundeshaus besucht. Dort zeigte sich Erich Hess (SVP) wenig begeistert von ihrem Integrationsprojekt. 



Über 33 Tage sind die afghanischen Asylsuchenden Hamid und Mohammad durch die Schweiz gewandert und haben so nationale Berühmtheit erlangt. Seit einigen Tagen sind die zwei nun wieder zu Hause im Kanton Aargau. Doch ruhig wird es um sie nicht. Heute Nachmittag waren Hamid und Mohammad auf Einladung von SP-Nationalrat Cédric Wermuth im Bundeshaus.

Warum der Politiker die zwei Afghanen dorthin eingeladen hat, erfahrt ihr im Video. 

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Video: streamable

Hamid und Mohammad waren jedenfalls schwer beeindruckt vom Bundeshaus. Besonders die Architektur hat es Hamid angetan, ihm, der in seiner früheren Heimat als Maurer arbeitete. Mohammad hingegen findet das Regierungsgebäude in Kabul schöner. «Dafür sind die Politiker in der Schweiz besser als dort», ergänzt er grinsend. 

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Video: watson

Bild

Die Zwei waren schwer beeindruckt von der Wandelhalle.

Seitens der SVP zeigt man sich hingegen weniger begeistert vom Projekt. Nationalrat Erich Hess hält davon «grundsätzlich nicht viel».

Warum, seht ihr im Video. 

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Video: streamable

Eindrücke aus dem Bundeshaus: 

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Video: streamable

Bild

Ein Erinnerungs-Selfie musste sein.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hanjo 08.06.2017 15:20
    Highlight Highlight Wenn die beiden weiblich wären würde der Erich das Projekt sicher lieben...
    • Fabio74 08.06.2017 22:04
      Highlight Highlight Steht der auf Frauen?
    • theluke 17.06.2017 12:32
      Highlight Highlight Auf weibliche thais um genau zu sein.
  • pachnota 08.06.2017 13:07
    Highlight Highlight „Das genaue Gegenteil was allgemein geglaubt wird, ist meistens die Wahrheit.“

    Jean de la Bruyère
    • Fabio74 08.06.2017 22:36
      Highlight Highlight Wenn dem so wäre könnte die SVP einpacken
    • PaulDerGaul 09.06.2017 07:23
      Highlight Highlight Und die Schweiz würde nicht Schweiz heissen.
  • Rumbel the Sumbel 07.06.2017 10:56
    Highlight Highlight Hat der Cédric schon gescheites im Parlament hervorgebracht? Hess übrigens ja auch nicht.
  • grünergutmensch 07.06.2017 08:25
    Highlight Highlight Cédric, schöne idee! So geht dialog und weltoffenheit! Ich hoffe hr wermuth bleibt uns noch lange erhalten im parlament!
    • Martin68 07.06.2017 19:33
      Highlight Highlight Die Idee ist nicht von Cedric, er hat die Beiden aus meiner Sicht für seinen Medienauftritt missbraucht!
    • Fabio74 08.06.2017 13:08
      Highlight Highlight @Martin wo ist denn ein Missbrauch?
  • Dewar 07.06.2017 07:50
    Highlight Highlight "Sich dem Asylverfahren widmen." Aha. Darunter versteht er wohl, 24/7 im Bunker unter der Erde Däumchen zu drehen. Ah nein, das findet er ja auch nicht gut. Mal ehrlich: Was für echte Gründe sprechen gegen diese Aktion? Die beiden waren ja erreichbar, sie haben den Staat keinen Rappen gekostet, sich fit gehalten, besser Deutsch gelernt und dabei auch noch Land und Bevölkerung kennengelernt. Aber dass es unabhängig vom Entscheid bereichernd ist, eine neue Kultur kennenzulernen, kann der Erich, der nur Berndeutsch spricht und für den schon der Röstigraben eine Hürde darstellt, nicht verstehen.
  • NumeIch 07.06.2017 07:01
    Highlight Highlight Bei Hess hat man so richtig Lust ihm ein Bier ins Gesicht zu schütten. ;-) Was für ein Unsympath. Der Erich und der Andy werden hoffentlich bei den nächsten Wahlen abgewählt.
    • Santale1934 07.06.2017 08:04
      Highlight Highlight Gib das Bier lieber mir und ich trinke es, wäre eine Verschwendung!
    • grünergutmensch 07.06.2017 08:21
      Highlight Highlight Schade ums bier! Es gibt aber nach wie vor menschen in diesem land, welche leuten wie hess, fuchs, glarner etc ihre stimmen geben. 😱
    • Fabio74 07.06.2017 13:02
      Highlight Highlight Schade ums Bier
    Weitere Antworten anzeigen
  • Micha Schläpfer 07.06.2017 06:59
    Highlight Highlight So ein frecher Typ, dieser Hess!!!
  • Micha Schläpfer 07.06.2017 06:58
    Highlight Highlight So än frächä Siäch, dä Hess!!!
  • Rumbel the Sumbel 07.06.2017 06:45
    Highlight Highlight Ich finde die Aktion auch nicht schlecht. Warum auch. Aber ob Werrmuth oder Hess. Beim Ersten werden alle Asylanten nun verherrlicht und beim Zweiten alle verunglimpft.
    • Fabio74 07.06.2017 20:00
      Highlight Highlight Asylbewerber werden von keiner Seite verherrlicht, wenn man versucht den Hass von Rechts zurück zu drängen
  • DerRaucher 07.06.2017 02:24
    Highlight Highlight Mein Gott ist Hess ein Schweinepriester. Das zeigt einfach einmal mehr, egal wie sehr sich diese Leute bemühen, man kann es solchen Typen wie Hess nicht recht machen. Ich bin entsetzt das solche Leute überhaupt in der Schweizer Politik tätig sein dürfen. Hess ist eine Witzfigur, wie die Wochenshow damals auch gut aufgezeigt hat.
    • Tschüse Üse 07.06.2017 09:20
      Highlight Highlight Nur weil Dir seine Art und sein Verhalten nicht passt, musst Du ihn nicht gerade beleidigen. Damit lässt Du Dich auf sein Niveau herab
  • gügschh 07.06.2017 01:02
    Highlight Highlight Lieber Herr Hess, nur weil es noch nicht sicher ist ob sie bleiben dürfen, darf man doch ohne weiteres durch die schweiz wandern.
    • Pisti 07.06.2017 18:42
      Highlight Highlight Wenn man hier Geld ausgibt, legal eingerist ist gerne. Sonst soll man sich an die Anweisungen der Behörden halten. Muss da Erich Hess absolut zustimmen.
    • Enzasa 10.06.2017 12:32
      Highlight Highlight Es war doch offiziell angefragt und die Erlaubnis erteilt worden. Also haben die beiden sich an die Anweisung der Behörden gehalten
  • Peter Pulverschnee 06.06.2017 23:26
    Highlight Highlight Also ich bewundere den geschätzten Herrn Hess schon. Es ist nicht leicht an dieser Aktion etwas schlechtes zu finden, aber er hat es "geschafft". Da habe ich ihn wohl unterschätzt.
  • Doeme 06.06.2017 22:31
    Highlight Highlight Der Erich ist ganz einfach ein Dummschwätzer.

    Dafür braucht es keine sachlichen Argumente.
    • Fabio74 07.06.2017 06:48
      Highlight Highlight @Al:BM was gibts an diesem notorischen Miesmacher schön zu reden?
    • Gelegentlicher Kommentar 07.06.2017 07:38
      Highlight Highlight Al:bm, im Interview hat Hess tatsächlich sehr dumm geschwäzt. Lässt sich kaum abstreiten.
    • grünergutmensch 07.06.2017 08:23
      Highlight Highlight Albm ich denke ihn kennenlernen würde nur meinen breichreiz noch mehr reizen, was ich in den medien von diesem bösmensch mitbekomme reicht mir allemal
    Weitere Antworten anzeigen
  • Döst 06.06.2017 22:14
    Highlight Highlight Tja, und in Zürich haben sie zuwenig Sozialhilfe Empfänger die Ebike Kurierfahrten machen würden.

  • Filzstift 06.06.2017 21:54
    Highlight Highlight Wäre es vielleicht möglich, die Videos zu untertiteln (und generell sonst zumindest bei watson-Eigenproduktionen)?

    Bin gehörlos, würde aber dennoch gerne wissen, was Hess & co. vor sich hin blubbern. Auch Nicht-Gehörlose würden so sicherlich profitieren (at work etc...).
    • Ralph Steiner 06.06.2017 22:05
      Highlight Highlight @Filzstift: Vielen Dank für deinen Input, ich hab' die Info an die zuständigen Personen weitergeleitet.
    • Nate Summer-Cook 07.06.2017 08:50
      Highlight Highlight Frage 1: "Herr Hess, was halten sie vom Projekt von Mohammad und von Hamid?"
      "Äh, grundsätzlich nicht viel, denn sie sind hier in die Schweiz gekommen weil sie behaupten, sie seien in ihrem Heimatland an Leib und Leben gefährdete und momentan sind sie in Abklärung, ob sie Asyl in der Schweiz bekommen oder nicht und dann sollten sie sich voll den Asylabklärungen widmen und nicht durch die Schweiz laufen, denn es ist ja nicht so, dass sie in der Schweiz bleiben könnten oder dass der Entscheid schon gefällt wäre."
    • Nate Summer-Cook 07.06.2017 08:53
      Highlight Highlight Frage 2: "Also was heisst das genau, sich den Abklärungen widmen, also was sollten sie tun?"
      "Ja gut, sie müssen den Behörden zu den Asylabklärungen zur Verfügung stehen und äh, sie machen dieses Integrationsprojekt und es ist ja noch gar nicht sicher, ob sie überhaupt in der Schweiz bleiben dürfen oder nicht und äh, somit ist es auch nicht richtig wenn sie sagen, sie wollen sich jetzt bereits integrieren in unsere Gesellschaft, sie wollen die Schweiz kennenlernen, denn das können sie dann frühestens, wenn der Asylantrag gutgeheissen würde."
    Weitere Antworten anzeigen
  • Telomerase 06.06.2017 21:47
    Highlight Highlight Der Cédric braucht wohl noch dringend ein paar Stimmen.
    • phreko 06.06.2017 22:08
      Highlight Highlight Und der Hess?
    • Fabio74 07.06.2017 06:49
      Highlight Highlight Lieber den Cédric als den Hess.
      Den kann man in die Wüste schicken
    • Fabio74 07.06.2017 13:04
      Highlight Highlight Es sind beide gewählt. Dass Hess nichts besseres liefern kann ist klar.
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 06.06.2017 21:18
    Highlight Highlight Zuerst beschwert sich die SVP darüber, dass die Asylbewerberinnen und Asylbewerber an Bahnhöfen und anderen öffentlichen Plätzen «herumlungern» (aber ja dabei gleichzeitig den Behörden «zur Verfügung stehen», wie Hess sagte) und dann beschwert sie sich darüber, dass sie nicht «herumlungern», sondern «herumlaufen».

    Offenbar kann man es der SVP nie Recht machen. Für mich zeigt sie damit (wieder), dass sie als Partei völlig unbrauchbar ist.

    An Cédric: Du bisch der Bescht! Witter so. :D
    • Moti_03 06.06.2017 21:36
      Highlight Highlight Der letzte Satz hats versaut :-D
    • Martin68 06.06.2017 22:01
      Highlight Highlight Wermuth würde es vielleicht gut tun, auch einmal durch die Schweiz zu wandern. Für mich ist er trotz diesem billigen Trittbrett-Promo- Auftritt nicht dr bescht!
    • äti 06.06.2017 22:42
      Highlight Highlight @martin, wieso das? was macht er falsch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 06.06.2017 21:13
    Highlight Highlight "Besonders die Architektur hat es Hamid angetan, ihm, der in seiner früheren Heimat als Maurer arbeitete."

    Ach so, jetzt fällt es mir wie Backsteine von den Augen! Ich habe mein halbes Leben lang als Maurer gearbeitet. Jetzt kapiere ich es: Darum war mir Hamid von Anfang an sympathisch.
  • Makatitom 06.06.2017 21:08
    Highlight Highlight Hessen, so schrecklich hessen, ganz schrecklich hessen, ich bin der Hess.
    https://www.youtube.com/results?search_query=codo+der+dritte+aus+der+sternenmitte
  • Troxi 06.06.2017 21:06
    Highlight Highlight Ach der liebe Herr Hess beführwortet es also, dass die 2 33 Tage à 24h in einem Zentrum versauern, als dass sie diese Zeit Sinnvoll nutzen können. Zudem benötigen die Behördern diese ja nicht 24/7 zum Fragen stellen. Manchmal frage ich mich schon, ob die etwas studieren oder eine Menschenverstandsferne Taktik dahinter steckt. Die SVP ist eine Partei die gut mit Taktiken umgehen kann...
  • Moti_03 06.06.2017 21:02
    Highlight Highlight Ich bin ein bisschen geteilter Meinung. Ich finde die Aktion grundsätzlich gut. Aber wieso macht man dies nicht mit anerkannten Flüchtlinge, welche auch hier bleiben können? Dann lernen Sie schon viel kennen und können auf diesen eindrücke / Erfahrung ein gutes Fundament für die Integration sammeln. Diese zwei müssen evtl nachher die Schweiz verlassen und dann ist es noch schlimmer wie es bereits schon wäre. Was meint ihr?
    • Slurp 06.06.2017 21:26
      Highlight Highlight Ich denke die zwei haben nichts zu verlieren mit einer solchen Wanderung durch die Schweiz. Wenn sie bleiben dürfen haben sie (vermutlich) schon mehr von der Schweiz gesehen als mancher Schweizer. Wenn sie gehen müssen haben sie immerhin ihre Zeit genutzt und ein fremdes Land mit seiner Kultur kennengelernt. Ausserdem haben die zwei den Flüchtlingen ein Gesicht gegeben. Klar nicht allen. Aber die zwei haben Initiative gezeigt und den Willen zum Ausdruck gebracht ein fremdes Land kennenzulernen.
    • Matthias Calvin Trüb 06.06.2017 21:44
      Highlight Highlight Weil es die Idee von Mohammad und Hamid war. Diese zwei haben das Projekt initiiert, welches dann von den Medien aufgenommen wurde.
    • Money Matter 06.06.2017 22:38
      Highlight Highlight Ist ja besser wenn jemand schon schritte in richtung integration unternahm, wenn die asylsuchende person einen positiven Bescheid bekommt. Wenn der Bescheid negativ sein wird, war die Zeit wenigstens gut genutzt und ein Austausch und spannende Begegnungen konnten stattfinden.

      Ob es nach einem negativen Bescheid schlimmer ist, nach dem Kennenlernen des landes, diese verlassen zu müssen, ist meiner Meunung nach wahrscheinlich sehr individuell.

      Ich hoffe, dass die beiden bei einem negativen Bescheid gute Eindrücke mit nach hause nehmeb könnten.

      Finde die Aktion super.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rodney Stokes 06.06.2017 20:56
    Highlight Highlight Meine (nicht vorhandene) Nachttischlampe ist die grössere Leuchte als Hess 😂
    • Makatitom 06.06.2017 21:23
      Highlight Highlight ..und braucht erst noch weniger Energie ;)
    • Pana 06.06.2017 23:05
      Highlight Highlight ...und hat ne bessere Frisur.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 07.06.2017 07:18
      Highlight Highlight Meine Nachtischlampe sieht nicht aus wie ein saturiertes Frettchen.
  • Madison Pierce 06.06.2017 20:52
    Highlight Highlight Herr Hess hat eine etwas einfache Vorstellung: was der Flüchtling auch macht ist falsch.

    - Arbeitet er nicht, ist er ein Schmarotzer
    - Arbeitet er, nimmt er Schweizern den Job weg
    - Sitzt er den ganzen Tag rum, ist er faul
    - Wandert er durch die Schweiz, ist es auch nicht recht
    • Amboss 06.06.2017 22:07
      Highlight Highlight Ist wirklich so: was sie auch machen, es ist falach

      Für die SVP gilt halt: nur ein Flüchtling, der nicht da ist, ist ein guter Flüchtling...
    • goschi 06.06.2017 22:14
      Highlight Highlight Das kommt davon, dass man nur ein Problem bewirtschaften und nicht Probleme ernstaft angehen will.
    • Amboss 07.06.2017 08:07
      Highlight Highlight @goschi: Mir zeigt es vor allem, dass die SVP beim Thema Asyl (also anders gesagt: eigentlich überall, denn andere Themen hat sie ja nicht) das Ende der Fahnenstange erreicht hat.

      Die Missstände, die es zweifellos gab (auch wenn sie nicht so dramatisch waren, wie es seitens SVP immer hiess), sind behoben, es wäre jetzt eine Politik nötig, die Lösungen beim Thema Integration, Arbeit (Abrutschen in Sozialhilfe verhindern), Bildung etc... findet.

      Das kann die SVP nicht bieten - bleibt also nur noch stänkern a la Erich Hess


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