Schweiz
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Ein Arbeiter kontrolliert am Donnerstag, 25. Juli 2002 in Thun in der Munitionsabteilung des Ruestungskonzerns Ruag, der Ruag Munition, die Herstellung von 9-Millimeter-Patronen. Die Ruag kuendigte am Donnerstag an, dass sie von der Deutschen Dynamit Nobel 80 Prozent der auf Kleinkalibermunition spezialisierten Dynamit Nobel Ammo Tec uebernommen hat. Das aus dieser und der Ruag Munition bestehende Unternehmen soll Ruag Ammotec heissen.  (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Ein Ruag-Arbeiter kontrolliert die Herstellung von 9-Millimeter-Patronen. Bild: KEYSTONE

CVP-Mann: «Rüstungsfirmen können nicht einfach plötzlich Sugus produzieren»

Das Verbot von Waffenexporten in Bürgerkriegsländer soll gelockert werden. Dafür stimmten neben SVP- und FDP-Ständeräten auch mehrere CVPler. Im Interview erklärt der Urner CVP-Vertreter Isidor Baumann seine Beweggründe.



Herr Baumann, Sie haben im Ständerat für die Lockerung der Waffenexport-Regeln gestimmt. Wie passt das zum «C» im Namen Ihrer Partei?
Isidor Baumann: Es ist ja schon etwas eigenartig, dass diese C-Diskussion immer nur dann aufflammt, wenn man uns ein schlechtes Gewissen machen will. Fakt ist, dass insgesamt 9 Mitglieder der Sicherheitskommission die Änderung der Kriegsmaterialverordnung gutgeheissen haben. Sie können davon ausgehen, dass neben mir noch andere Befürworter christliche Werte vertreten und das «C» im Herzen oder im CV tragen. Wir alle sind der Überzeugung, dass dieser Entscheid moralisch absolut vertretbar ist.

Ihr Parteipräsident Gerhard Pfister hatte seinen Standpunkt im Vorfeld klar gemacht: «Es ist unnötig, Waffenexporte weiter auszudehnen», sagte er im Blick. Warum sehen Sie das anders?
Für mich stehen zwei Argumente im Vordergrund. Erstens: Ich weiss, dass die Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie für die Schweiz von Bedeutung sind. Schon als Urner Regierungsrat kämpfte ich um die Jobs der Ruag-Mitarbeiter in Altdorf. Das Zweite ist, dass wir gemäss Verfassung eine Rüstungsindustrie wollen, die es uns erlaubt, unsere Wehrfähigkeit aufrechtzuerhalten. Dafür müssen die Rüstungsfirmen im internationalen Wettbewerb bestehen können.

«Diese Ungleichheit beseitigen wir nun – und eröffnen unseren Rüstungsfirmen damit gewisse Perspektiven.»

Und das können sie mit den heutigen Export-Regeln nicht?
Die Schweizer Exportpraxis war bislang strenger als jene unserer europäischen Nachbarländer. Diese Ungleichheit beseitigen wir nun – und eröffnen unseren Rüstungsfirmen damit gewisse Perspektiven. Die Kontrollmechanismen, und das möchte ich betonen, werden dadurch nicht geschwächt. Es liegt weiterhin in der Verantwortung des Bundes, jedes Exportgesuch einzeln zu beurteilen.

Isidor Baumann, CVP-UR, spricht an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 21. September 2017 im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Isidor Baumann ist CVP-Ständerat des Kantons Uri und Co-Präsident des Arbeitskreises für Sicherheit und Wehrtechnik.  Bild: KEYSTONE

Wohin sollen die zusätzlichen Exporte gehen? 
Ich masse mir nicht an, zu beurteilen, wohin Rüstungsgüter geliefert werden dürfen und wohin nicht. Neu ist einzig, dass eine Bewilligung künftig nicht mehr automatisch verweigert wird, nur weil in einem Land ein innerer Konflikt besteht. Man schaut sich die Situation jetzt im Einzelfall genau an und entscheidet dann über die Bewilligung.

Mit Zusatzeinnahmen in welcher Höhe rechnen Sie?
Ich schätze, dass die Schweizer Rüstungsindustrie dadurch ungefähr zehn Prozent mehr Chancen hat, an Ausschreibungen teilzunehmen. Das bedeutet aber nicht, dass sie zehn Prozent mehr Aufträge erhält.

«Es scheint derzeit ein Hobby der Medien zu sein, einerseits das C der CVP zu verunglimpfen und andererseits so zu tun, als ob künftig jegliche Waffenexporte einfach erlaubt wären.»

Kritiker betonen, die Gefahr sei gross, dass Waffen in falsche Hände geraten.
Ein gewisses Restrisiko kann ich nicht absprechen. Wie gesagt, gehört es zum Auftrag der Kontrollbehörde, abzuklären, in wessen Hände das Wehrtechnikmaterial gelangt. Die Schweiz hat eine humanitäre Tradition und respektiert die Menschenrechte – daran gibt es nichts zu rütteln. Aber es scheint derzeit ein Hobby der Medien zu sein, einerseits das C der CVP zu verunglimpfen und andererseits so zu tun, als ob künftig jegliche Waffenexporte einfach erlaubt wären.

Der Anteil der Kriegsmaterial-Ausfuhren an allen Exporten bewegt sich im Promillebereich. Lohnt es sich, für ein paar zusätzliche Millionen Franken dieses moralische Dilemma in Kauf zu nehmen?
Zur moralischen Frage habe ich mich schon geäussert. Schauen Sie: Die Rüstungsfirmen können nicht einfach plötzlich Sugus produzieren. Die Branche muss forschen können, damit sie neue Produkte entwickeln und die Wehrfähigkeit der Schweiz auch in Zukunft garantieren kann. Diese Forschung muss mit dem Verkauf von Produkten refinanziert werden. Die Alternative wäre, dass der Bund die Forschung direkt finanziert. Aber das will auch niemand.

Geht es nach BDP-Chef Martin Landolt, sollen Parlament und Volk bei Rüstungsexporten künftig das letzte Wort haben. Glauben Sie, dass der aktuelle Entscheid eine Volksabstimmung überstehen würde?
Ja, das glaube ich. Weil wir plausibel erklären können, warum wir diesen Schritt machen und welche Bedeutung die Rüstungsindustrie für die Schweiz hat. Man kann sich natürlich fragen, welche holden Absichten den BDP-Chef zu dieser Forderung bringen. Ob er einfach Aufmerksamkeit sucht oder schon Wahlkampf macht. Aber dazu müsste er sich selber äussern.

Das meint unser Redaktor Christoph Bernet zum Kriegsmaterial-Entscheid:

Und die etwas andere Sicht von Renato Kaiser:

abspielen

Video: watson/Renato Kaiser

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    Alle Leser-Kommentare
  • Willikopter 01.09.2018 16:39
    Highlight Highlight Hochkomplexe Materie.
    Benutzer Bild
  • Willikopter 01.09.2018 16:18
    Highlight Highlight "Ja Aisha, dein Vater wurde mit einer Schweizer Waffe getötet, aber verstehe, wir brauchen die Arbeitsplätze."
  • Passierschein A38 01.09.2018 15:01
    Highlight Highlight Die Rüstungsfirmen könnten im nächsten Jahr beginnen, Installationen für die Gewinnung von sauberer Energie zu produzieren. Danach schrittweise den traditionellen Geschäftszweig abbauen und das neue Standbein aufbauen! Wenn man will, geht das schon!
  • pascii 01.09.2018 11:31
    Highlight Highlight Die Rüstungsfirmen schliessen. Das ist die Lösung.
  • sherpa 01.09.2018 10:46
    Highlight Highlight «Rüstungsfirmen können nicht einfach plötzlich Sugus produzieren» Und warum nicht, wäre doch eine sinnvolle Alternative nach dem Motto "Süßigkeiten sind besser als Geschosse"`!
  • RETO1 01.09.2018 10:45
    Highlight Highlight Die Schweiz hat nur nachvollzogen was die EU vorgegeben hat, das muss den EU-Sympathisanten ja wohl gefallen
    • Fabio74 01.09.2018 21:09
      Highlight Highlight Kein Thema mehr zu dumm um das Hassbild EU ins Spiel zu bringen und sich einmal mehr als Ahnungslos und SVP-Propaganda-Groupie zu outen?
      Manche können einem nur noch leid tun
  • Ernesto (1) 01.09.2018 09:30
    Highlight Highlight So eine dumme Antwort.. er hätte besser die Wahrheit gesagt... Es geht um Geld und nichts anderes ....
    Viellicht hilft die CVP mit Waffen den Flüchtlingen den Weg in die Schweiz zu finden
  • sheimers 01.09.2018 09:09
    Highlight Highlight Ich habe gehört die Exporte von unseren Uhren in die Bürgerkriegsländer Jemen und Syrien seinen drastisch zurückgegangen. Die haben dort nun andere Sorgen als sich eine Rolex zu kaufen. Mit den Waffen werden die Kunden unserer zivilen Industrie getötet oder um ihr Vermögen gebracht. Diese Kommission rettet keinen einzigen Arbeitsplatz, ganz im Gegenteil, sie schädigt die zivile Industrie und nimmt ihr auch noch Fachkräfte weg.
  • Pierre Brun (1) 01.09.2018 08:45
    Highlight Highlight Zur Erinnerung: die japanischen Kamerahersteller Canon und Nikon waren beide einst Waffenherstelller. Und Nintendo produzierte einst Spielkarten. So geht Innovation!
  • Rhabarber 01.09.2018 08:27
    Highlight Highlight 1. Sugus ist eine geschützte Marke
    2. Doch sie könnten, wenn sie wirklich wollten.
    3. Sie wollen nicht, weil Waffen teurer sind als Sugus.
  • Maranothar 01.09.2018 08:21
    Highlight Highlight Diejenigen die auf Seite der Waffenhändler sind, sind auch die, die aufschreien wenn dann die durch diese Waffen ausgelösten Flüchtlingswellen eintreffen.
  • Schneider Alex 01.09.2018 07:36
    Highlight Highlight Es müssen ja nicht Sugus sein! Es gibt zivile Güter, welche die Ruag herstellen könnte.
    • Healthy Cereal 01.09.2018 11:30
      Highlight Highlight Aber RUAG-Sugus wären schon auch cool
  • Herbert Anneler 01.09.2018 06:30
    Highlight Highlight Kluge ehemalige Rüstungsunternehmen haben sich schon lange diversifiziert und transformiert - Pilatus mit ihrem zivilen Standbein und in Teilen selbst die Ruag. Rüstungsunternehmen, welche bisher den Ausstieg oder zumindest die Diversifikation in den friedlichen verschlafen haben, sollen nun nicht noch dafür belohnt werden - indem Menschen in andern Kontinenten ihr Leben lassen müssen. CVP- und Bürgerlichen-Zynismus pur!!!
  • Juliet Bravo 01.09.2018 04:58
    Highlight Highlight Zynischer gehts wohl kaum. Sugus? Wirklich?
  • Knety 01.09.2018 02:15
    Highlight Highlight Am Besten die Exporte gleich alle einstellen. Es sind verhältnismässig wenige Arbeitsplätze betroffen.
    Auch wenn der Markt sich auf die Schweiz beschränkt ist ein internationaler Wettbewerb noch möglich. Von daher zieht dieses Argument nicht.
  • quarzaro 01.09.2018 00:28
    Highlight Highlight Der Werte Herr ist bestimmt auch für Prostitution und Hanf legalisierung denn das bringt Jobs und Geld...Ah nein die lobbyieren nicht so gut.
    Doppelmoral oder noch eher gar keine Moral, er sollte sich schämen.
  • Silent_Revolution 01.09.2018 00:14
    Highlight Highlight Wie üblich das Lobbyistenargument "Schutz von Arbeitsplätzen" an der Front.

    Wenn und egal zu welchem Thema diese Worte fallen, kannst du dir sicher sein, der Interviewte handelt Interessenbedingt und will damit von seinen wahren Absichten ablenken um das Volk zu besänftigen oder hinter sich zu bringen.

    Lustigerweise klappt das immer. Wenn immer der Schweizer Bürger Arbeitsplätze bedroht sieht, reichen ihm diese Worte aus um Themen die ihm sonst gleichgültig sind oder er gar verwerflich findet plötzlich gutzuheissen.

    Christlich handelt er allerdings bestimmt. Moral war da eh nie Thema.
  • Zahlenheini 01.09.2018 00:04
    Highlight Highlight Scheinheilig und voller Doppelmoral wie die CVP so eben tickt
  • SDF 01.09.2018 00:03
    Highlight Highlight Sugus wären mir lieber 😂 was für ein Witz.
  • einmalquer 01.09.2018 00:02
    Highlight Highlight Es geht nicht um Sugus, sondern darum, dass der Bundesrat ausdrücklich geschrieben hat; "

    Der Bundesrat unterstützt somit eine Diversifikation der Ruag-Unternehmen in zivile Bereiche. "

    Offensichtlich hat der Bundesrat dies nicht genügend unterstützt und nicht genügend Druck aufgesetzt, so dass heute eben Rüstungsgüter in "Kriegsländer" geschickt werden sollen.

    https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20013778
  • Töfflifahrer 31.08.2018 23:40
    Highlight Highlight Glaubt der wirklich selbst den Mist den er da rauslässt? Das lässt tief blicken.
  • Mova 31.08.2018 23:21
    Highlight Highlight Den Lesern hier schmeckt das nicht, das sieht man. Aber was sind die Alternativen? Motzen ist billig, besser machen schwierig.
    • quarzaro 01.09.2018 00:31
      Highlight Highlight Ähm, zb nicht in Bürgerkriegsländer exportieren, obwohl ein paar Millionen Franken welche irgendeiner armen Bevölkerung weggenommen wurden "verloren" gehen.
    • yanoi 01.09.2018 00:32
      Highlight Highlight das tut mir leid für dich, wenn dir keine ideen kommen, wie eine welt funktionieren könnte, wo‘s nicht okee ist wenn waffen (die einzig und allein auf menschen töten spezialisiert sind) hergestellt und verkauft werden.
    • swisskiss 01.09.2018 00:40
      Highlight Highlight Mova: Was heisst Alternative? Wurden Alternativen für die Uhrenindustrie, den Bankensektor, den Detailhandel, die Maschinenindustrie erwogen, als durch ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld Zehntausende Jos verloren gingen?

      Der einzige wesentliche Unterschied ist, dass der grösste Rüstungsbauer der Schweiz, die RUAG, eine Gesellschaft ist, deren Aktienkapital zu 100% beim Bund liegt. Und da man nicht gerne auf Gewinn verzichtet, wird das Umfeld geschaffen, um weiterhin Geld zu verdienen.

      Besser machen? Defence uned Ammo Sparte abstossen und zivile Sparte ausbauen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randy Orton 31.08.2018 23:21
    Highlight Highlight Wie schon Jesus sagte: „Bewaffne deinen nächsten und bereichere dich selbst“. Oder so.
  • tagomago 31.08.2018 23:14
    Highlight Highlight Lieber ein paar arbeitslose Schweizer mehr als mehr schweizer Waffen im Ausland. Waffenexporte komplett verbieten!
  • Typu 31.08.2018 23:13
    Highlight Highlight Was er sagt ist nicht falsch. Aber dann sollte er die partei wechseln. Passt überhaupt nicht zusammen.
  • Holden Caulfield 31.08.2018 23:04
    Highlight Highlight "Es ist ja schon etwas eigenartig, dass diese C-Diskussion immer nur dann aufflammt, wenn man uns ein schlechtes Gewissen machen will."
    Also wenn schon die selbst proklamierten friedliebenden & moralischen christen, aus dem elend der welt profit schöpfen wollen, frag ich mich schon, in was für einer wir gerade leben..
    Nicht, dass das was neues wäre💁‍♂️
  • Digitalrookie 31.08.2018 22:50
    Highlight Highlight Christen verkaufen Kriegsmaterial. Geil! Das ist Nächstenliebe aus erster Hand! Dann spiele ich lieber gleich ein weiteres Level bei "Agony"...
  • swisskiss 31.08.2018 22:44
    Highlight Highlight Es steht NICHT in der Verfassung, dass Armeeausrüstung oder Waffensysteme aus schweizerischer Quellen kommen müssen.

    Genausowenig im Milizärgesetz. Art 105: Der Bund beschafft das Armeematerial.
    2 Er beschafft das Material möglichst aus schweizerischer Herkunft und unter Berücksichtigung aller Landesgegenden.

    ABER Art 109: "Rüstungskooperation mit Partnerstaaten:

    Der Bundesrat kann im Rahmen der schweizerischen Aussen- und Sicherheitspolitik internationale Abkommen über die Kooperation im Rüstungsbereich abschliessen.

    Ein Schwafli der Herr Baumann.
  • RETO1 31.08.2018 22:42
    Highlight Highlight Gibt es ohne schweizer Waffen weniger Kriege? Nein
    Gibt es ohne Schweizer Waffen weniger Tote? Nein
    Gibt es ohne Schweizer Waffen wenige Waffen weltweit? Nein
    Der einzige Unterschied ist : Die Waffen werden anderswo produziert und in der Schweiz geht ein Wirtschaftszweig kaputt
    Die Schweiz soll wohl wieder einmal den Musterknaben spielen - lächerlich
    • domimi 31.08.2018 23:08
      Highlight Highlight Doch es würde weniger Tote geben weil die Verweigerung von Waffenexport auch ein Statement darstellt. Diesem werden andere Länder folgen
    • User01 31.08.2018 23:08
      Highlight Highlight Gibt es mit (Schweizer) Waffen mehr Tote? Ja, inhärent.
    • Sandro Lightwood 31.08.2018 23:13
      Highlight Highlight Dürfen wir trotzdem die Moral über Kapital setzen? Ja.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 31.08.2018 22:24
    Highlight Highlight Es ist doch langsam echt nurnoch zum Kotzen. Absolut garnichts ist mehr Wählbar!

    -SVP und SP spinnen abartig und haben nur noch rechte und linke Fieberdelirium-Träume;

    -Die FDP würde die Welt anzünden, Urlaub abschaffen und 20 Stunden Arbeitstage einführen für 1% BIP-Wachstum;

    - Und die CVP hetzt gegen Schwule und Lesben, während ihre Mitglieder Seitensprünge Stalken und Waffen in Kriegsländer exportieren wollen.

    Echt ich kann mich langsam mit überhaupt keiner Partei mehr auch nur im GERINGSTEN identifizieren!
    • victoriaaaaa 31.08.2018 22:42
      Highlight Highlight Was halten Sie denn so von den Grünen und der GLP?
    • Theor 31.08.2018 22:47
      Highlight Highlight GLP wäre ja ganz nett, aber dann kannste genauso gut gleich parteilos an den Start gehen. Was kein Gewicht hat, existiert gemäss physikalischen Grundsätzen nicht.

      (ich habe keine Ahnung, ob es solche physikalischen Grundsätze gibt, aber ich wollte nor eine pointierte und leicht fiese Antwort rauslassen, mit Blick auf den heutigen Tag und die Uhrzeit seien mir schlechte Metaphern verziehen.)
    • sheimers 01.09.2018 08:56
      Highlight Highlight Die GLP hat sich im Nationalrat oft feige enthalten, wenn es um Waffenexporte in Krisengebiete ging. Also auch nicht wählbar. Es bleiben aber noch genug Parteien übrig: Grüne, AL, Basta!, EVP, PdA, Piraten, FuK, Anti Powerpoint Partei
  • Sandro Lightwood 31.08.2018 22:05
    Highlight Highlight Von Gugus zu Sugus wäre es so rein vom Wort her nicht so weit.
  • Rim 31.08.2018 21:56
    Highlight Highlight Warum sollte die Ruag nun plötzlich Sugus herstellen (müssen, wollen, sollen)? Hat sie bisher auch nicht getan, wenn ich mich nicht irre. A propos Ruag: Die zwielichtigen Geschäfte mit Putin sind "aufgeflogen" bzw. wurden beerdigt. Mit dem "obrigkeitlichen Segen" dürfte nun Putins Begehren offiziell bedient werden?! Krim und Donbass hin oder her. Wenn der Wind nicht daher weht, dass lasse ich mich gerne belehren. Das C steht übrigens längst für Cash.
  • legis 31.08.2018 21:51
    Highlight Highlight "Die Schweizer Exportpraxis war bislang strenger als jene unserer europäischen Nachbarländer. Diese Ungleichheit beseitigen wir nun"

    Gott sei Dank ist nun die Welt dank euch so viel gerechter geworden! Diese Aussage wir gerade auch von verstümmelten Kindern, Familienvätern die die ganze Familie im Krieg verloren haben sowie von Familien die ihre Väter im Krieg gelassen haben, jubelnd und erleichtert aufgenommen!

    Vielen Dank, ihr edlen Ritter der Gerechtigkeit! Was würden wir ohne euch nur tun!?
    • Mr. Spock 31.08.2018 22:22
      Highlight Highlight Und für die SVP: schön seit ihr auch einmal dafür sich der EU Anzunähern... Zumindest wens der Lobby dient...
  • Asmodeus 31.08.2018 21:50
    Highlight Highlight Das C in CVP steht für Cash
  • So en Ueli 31.08.2018 21:37
    Highlight Highlight An alle hier, wenn die CH keine Rüstungsgüter herstellen sollte, da wir ethische und moralische Grundsätze befolgen möchten, was wäre denn die Alternative zur Rüstungsindustrie. Es hängen hier schon ein paar Arbeitsplätze. Nun da ich ja eigentlich für Exporte bin, egal in welche Länder, möchte ich fragen, was die Gegner für mögliche Lösungen sich ausgedacht haben. Weil meckern kann jeder, aber Lösungen bringen nicht. In der Hoffnung auf einen sachlichen Diskurs....
    • Lamino 420 31.08.2018 22:02
      Highlight Highlight Hey. Sachlich? Du stellst Profit über Menschenleben.
    • Pedro Salami 31.08.2018 22:09
      Highlight Highlight Wir importieren immer noch Fachkräfte aus dem Ausland. Einen guten Teil könnte man mit den Stellen der Rüstungsindustrie besetzen. Ingenieure, Mechaniker und x andere Berufe.
    • manhunt 31.08.2018 22:10
      Highlight Highlight arbeitsplätze gegen menschenleben? wir leben in einem land mit einer innovativen und flexiblen wirtschaft. geht eine türe zu, öffnet sich irgendwo eine andere. arbeitsplätze gingen schon zu tausenden verloren, bspw nur schon als blocher die alusuisse ins ausland verscherbelt hatte. komischerweise hats damals keinen der bürgerlichen heuchler gekümmert. wieso sollte es jetzt bei arbeitsplätzen der rüstungsindustrie anders sein? auch deren wegfall könnte kompensiert werden. ohne weiteres. aber höchstwahrscheinlich nicht im selben renditeniveau.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 31.08.2018 21:36
    Highlight Highlight Um es rüstungs-technisch auszudrücken: ein ethischer Rohrkrepierer !
  • Der Tom 31.08.2018 21:34
    Highlight Highlight Verstehe ich das richtig? wir müssen unsere Munition mit dem Verkauf von Munition in Kriegsgebiete finanzieren.
  • Blutgrätscher 31.08.2018 21:30
    Highlight Highlight Ich bin dafür, dass unsere Rüstungsfirmen nur noch Sugus produzieren!
    • glass9876 31.08.2018 22:01
      Highlight Highlight Und Militärguezli! Daran werden unsere "Feinde" ersticken.
  • Astrogator 31.08.2018 21:21
    Highlight Highlight "Es scheint derzeit ein Hobby der Medien zu sein, einerseits das C der CVP zu verunglimpfen"
    Sehe ich nicht so, Herren wie Baumann ziehen christliche Werte in den Dreck und geben die Partei der Lächerlichkeit preis die Medien berichten nur darüber.

    Wenigstens ist ihm seine eigene Glaubwürdigkeit egal - oder er hat einfach vergessen darüber zu jammern.
    • manhunt 31.08.2018 22:14
      Highlight Highlight für die cvp gilt die christliche nächstenliebe eben nur den mitarbeitern der rüstungsindustrie und deren arbeitsplätzen.
  • Astrogator 31.08.2018 21:15
    Highlight Highlight Naja, man könnte Baumann schon glauben was er erzählt. Aber solange die Politiker nicht offen legen müssen von wem sie für was bezahlt werden glaube ich einfach, dass er sich hat kaufen lassen- sorry, wollte schreiben er ist eine Interessensbindung eingegangen. Ersteres wäre ja Korruption...
  • m:k: 31.08.2018 21:12
    Highlight Highlight Das C steht offensichtlich für Cash...
  • Nevermind 31.08.2018 21:12
    Highlight Highlight Sein Platz im Himmelreich ist ihm auf sicher.
  • richard kieser 31.08.2018 21:09
    Highlight Highlight jenseits was diese herren beschlossen haben. absolut jeseits.
  • LeserNrX 31.08.2018 21:08
    Highlight Highlight Ich finde Nico Semsrott bringt das Arbeitsplätzeargument schön auf den Punkt.
    Play Icon
    • Apfelstrudel 31.08.2018 22:07
      Highlight Highlight Sehr schön der scetch. Gefallen hat mir: die Menschenrechte gefährden Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie...
  • el heinzo 31.08.2018 20:59
    Highlight Highlight Was für ein rücksichtsloser, denkfauler, selbstgerechter Zyniker. Und er wird wiedergewählt werden, von seiner Wählerschaft rücksichtsloser, denkfauler, selbstgerechter Zyniker.
  • Päsu 31.08.2018 20:57
    Highlight Highlight Error 404, Charakter & Rückgrat not found.
  • DaBoong 31.08.2018 20:56
    Highlight Highlight Doch könnem sie ... wenn sie denn nur wollen! 🤔
  • max power 31.08.2018 20:53
    Highlight Highlight Gemäss der Studie des Basler Wirtschaftsforschungsinstitut "BAK Economics" im Auftrag des SECO beschäftigen sich 3'332 Personen direkt und oder indirekt mit der Herstellung von Kriegsmaterialien.

    Nach dem BFU waren in der Schweiz 2016 5'000'000 einer bezahlten Arbeit nachgegangen. Das sind...
    ....
    ...
    0.067%!!!
    Chapeau für diese Leistung Herr CVP-Mann. Sie sind es, der unsere Wirtschaftsleistung hoch hält.
  • HansDampf_CH 31.08.2018 20:51
    Highlight Highlight kurz zusammengefasst. die Welt ist schlecht also sind wir es auch...
    pfui. g
  • patfish64 31.08.2018 20:42
    Highlight Highlight "Die Schweizer Exportpraxis war bislang strenger als jene unserer europäischen Nachbarländer." Diese Aussage geht mir sowas von auf den Sender! Sonst will man sich ja auch überall von der EU abgrenzen und ja nicht beitreten. Aber wenns ums Geld verdienen geht sieht das plötzlich ganz anders aus. Ich könnt Kotzen 🤮!
  • banda69 31.08.2018 20:41
    Highlight Highlight Rüstungsfirmen können keine Sugus produzieren.
    Dafür können Christen Waffen produzieren.

  • sheimers 31.08.2018 20:41
    Highlight Highlight Für diesen Typen sind Arbeitsplätze tatsächlich wichtiger als Menschenleben? Eine abscheuliche Haltung!
  • Sonnenfeld28 31.08.2018 20:39
    Highlight Highlight Arbeitsplätze in der Schweiz in Rüstungsbetrieben zu erhalten ist auch christlich.
  • leu84 31.08.2018 20:38
    Highlight Highlight Nachteile gegenüber den europäischen Nachbarn? Dann kann man auch wieder Geflügelhaltung wie in manchen Betrieben in Ungarn erlauben. Jeder Jobverlust ist tragisch für die Familien der Arbeitnehmern. Es sind technisch anspruchsvolle Tätigkeiten. Man soll generell schauen, dass man solche Arbeitsstellen umverteilen kann. Auch bei der RUAG z.B. Es werden in vielen Branchen Fachkräfte gesucht.
  • Fering 31.08.2018 20:30
    Highlight Highlight "Glauben Sie, dass der aktuelle Entscheid eine Volksabstimmung überstehen würde?
    Ja, das glaube ich."

    Das traurigste an dieser Aussage ist, dass er recht haben könnte. Wenn ich daran denke kann ich nicht soviel essen wie ich.... naja ihr wisst schon
  • rYtastiscH 31.08.2018 20:19
    Highlight Highlight „Wehrtechnikmaterial“

    Waffen klingt zu extrem...
  • äti 31.08.2018 20:16
    Highlight Highlight Also, wenn Herr CVP-Baumann und seine Mitstreiter keine Vision haben, was man mit einer Ruag sonst noch machen könnte, habe ich alles Vertrauen auch in andere Entscheide verloren.
    Wieviele Firmen haben erfolgreich umgebaut, rückgebaut, restrukturiert? Bloss, Kriegsexport muss sein. Naja, er kann sich vermutlich in einer 'Beichte' rein reden. Viele Schweizer können u wollen das nicht.
  • RescueHammer 31.08.2018 20:10
    Highlight Highlight Schon erstaunlich, weil die Rüstungsindustrie benachteiligt ist im Vergleich zu den europäischen Nachbarn...
    ich kann ob dieser unglaublich Bigotterie nur heftig denn Kopf schütteln! Aber eben; pecunia non olet, nur ging es dabei um öffentliche Toiletten💩
  • kupus@kombajn 31.08.2018 20:10
    Highlight Highlight «Rüstungsfirmen können nicht einfach plötzlich Sugus produzieren»


    Wieso eigentlich nicht? Kinder an die Macht!
    • b4n4n4j03 31.08.2018 20:26
      Highlight Highlight Ja, ich bevorzuge auch devinitiv dass sie sugus produzieren würden... :)

      Zudem geht mir die aussage, "arbeitsplätze gehen verlohren" tierisch au den sack! Das wird bei jedem thema von irgend einem politiker gebracht! Scheinheilig und nur angstmacherei...

      Und ja dann gehen hald arbeitsplätze in der rüstungsindustrie verloren... Dafür gibt es wieder neue jobs sonst wo! Z.b. in der sugus fabrik... :D
  • Supermonkey 31.08.2018 20:09
    Highlight Highlight Zitat: "Weil wir plausibel erklären können, warum wir diesen Schritt machen "
    Ich habe in diesem Interview verzweifelt danach gesucht aber nichts plausibles gefunden...
  • Schluch 31.08.2018 20:07
    Highlight Highlight ... dann sollen sie halt nichts produzieren!
  • nödganz.klar #161 31.08.2018 20:07
    Highlight Highlight ...aber Sugus dürfte man ohne Probleme auch in Konfliktgebiete exportieren.
  • MSpeaker 31.08.2018 19:56
    Highlight Highlight Nein, die Ruag kann nicht auf einmal Sugus produzieren. Aber man könnte die Ruag (und andere aus der Rüstungsindustrie) schliessen und die Angestellten würden wieder einen Job finden. Es existiert ein Fachkräftemangel in der Schweiz.

    Aber wir wollen ja anscheinend eine eigene Waffenindustrie... nun gut, aber dann würde ich den Zweiten Weg, die Finanzierung der Forschung ohne Export defintiv bevorzugen. Die Schweiz macht aktuell ca 30Mio im Jahr Gewinn durch den Export. Ist doch ein Witz zu den 70'000 Millionen Jahresbudget des Bundes.
    • MSpeaker 31.08.2018 20:05
      Highlight Highlight Nachtrag: Natürlich macht die Schweiz keinen Profit mit dem Waffenexport, sondern die Privaten-Firmen wie die Ruag.
    • Pasch 31.08.2018 20:15
      Highlight Highlight Hauptaktionär der RUAG ist die Schweizerische Eidgenossenschaft mit 100%.
    • loemi 31.08.2018 20:38
      Highlight Highlight 100% der RUAG-Aktien sind in Staatsbesitz, so privat ist das nicht. Die Eidgenossenschaft befeuert da schön das eigene Geschäft
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 31.08.2018 19:56
    Highlight Highlight «Diese Ungleichheit beseitigen wir nun – und eröffnen unseren Rüstungsfirmen damit gewisse Perspektiven.»

    Auf deutsch : Weil wir jetzt in mehr Länder liefern können, wo herumgeschossen wird, haben wir mehr Feedbacks, um unsere Waffen zu verbessern.
    Auch können so besser unsere Lagerbestände abgebaut werden.
    • b4n4n4j03 31.08.2018 20:31
      Highlight Highlight Ja und das argument, die andern machens auch (eu), dann darf ich auch, kommt mir vor wie im kindergarten... Dafür ist die EU dann plötzlich wieder gut, oder sogar ein vorbild?
  • Lamino 420 31.08.2018 19:55
    Highlight Highlight Herr Baumann ist einfach nur scheinheilig.
  • Fabio74 31.08.2018 19:47
    Highlight Highlight typisch CVP halt. Moral- und Ethiklos
    Profit über Menschenleben. Widerwärtiger kann man sich nicht äussern
    • c_meier 31.08.2018 20:10
      Highlight Highlight FDP und SVP würden auf entsprechende Fragen nicht viel anders argumentieren als die CVP in diesem Artikel...
    • Fabio74 31.08.2018 20:17
      Highlight Highlight @meier: Baumann ist aber CVP, darum der Kommentar zur CVP.
      Und die CVP heuchelt von christlichen Werten etc.
      Sprich die Christlichen Werte sind wie üblich Geld verdienen, über Leichen gehen.
      LEute wie Baumann sollte man zwingen, Massengräber besichtigen zu müssen, damit so einer mal sieht was er mitverantwortet
    • wicki74 01.09.2018 00:57
      Highlight Highlight Naja, ist nun auch sehr einfach das als typisch CVP darzustellen und einfach auszublenden, dass SVP und FDP praktisch geschlossen für die Liberalisierung gestimmt haben. Dass vor allem die SVP das Deckmäntelchen der Neutralität immer nach Lust und Laune aus der Schublade zieht und wenn's ums Geld geht noch viel schneller wieder verschwinden lässt stört hier für einmal niemanden. Von der FDP kann man jedenfalls erwarten das sie dem Profit so ziehmlich alles unterordnet, was nicht einen "messbaren" monetären Wert hat.
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