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Die Übersicht: Das neue Geldspielgesetz lässt Anbieter von Online-Glücksspielen, deren Sitz im Ausland ist, sperren. Video: watson.ch (can)

Das Parlament blockiert Pokerstars & Co. – so umgehst du die Netzsperre

National- und Ständerat sind sich einig: Das Parlament hat zum ersten Mal Netzsperren beschlossen und blockiert den Zugang zu gewissen Onlinespielen. Gegner sprechen von einem Dammbruch und sehen im Entscheid einen Angriff auf die Freiheit des Internets. Wie funktionieren Netzsperren und was bedeutet der Beschluss? Die wichtigsten Fragen und Antworten.



Aus Anlass der gestrigen Annahme des revidierten Geldspielgesetzes durch das Parlament publizieren wir eine aktualisierte Version dieses Hintergrundartikels von Anfang März 2017.

1. Worum geht's?

This Nov. 26, 2013 photo shows a game of online poker being played in Roselle Park, N.J. on the first full day it was legal in New Jersey.  A year after New Jersey began allowing gambling over the Internet, the fledgling industry has taken in only about a tenth of what some boosters, including Gov. Chris Christie, expected. (AP Photo/Wayne Parry)

Das neue Geldspielgesetz lässt Anbieter von Online-Glücksspielen, deren Sitz im Ausland ist, sperren. Bild: Wayne Parry/AP/KEYSTONE

National- und Ständerat haben das revidierte Geldspielgesetz bereinigt und auf Antrag der Einigungskonferenz die letzten Differenzen ausgeräumt. Die wichtigsten Punkte des neuen Gesetzes: Erstens erweitert die grosse Kammer die Konzession für Schweizer Spielbanken um das Recht, Casino-Spiele online durchzuführen – damit erschliesst sich den Schweizer Spielbanken ein neuer Markt.

Zweitens soll dieser Markt vor ausländischen Anbietern geschützt werden: Internetanbieter wie Swisscom müssen künftig den Zugang zu ausländischen Online-Casinos (wie zum Beispiel die Branchenriesen 888poker, PokerStars und partypoker) blockieren. Damit hat das Parlament zum ersten Mal eine sogenannte Netzsperre eingeführt.

Welche Anbieter betroffen sind, entscheiden die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) und eine interkantonale Aufsichts- und Vollzugsbehörde. Sie führen eine entsprechende Sperrliste. 

>>> Hier geht's zum Entwurf des Geldspielgesetzes.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Netzsperren – Übersicht

1. Worum geht's?
2. Worum geht's wirklich?
3. Wer ist dafür, wer dagegen?
4. Was sind die Konsequenzen?
5. Wie weit ist das Gesetz?
6. Sind weitere Netzsperren geplant?
7. Wie funktioniert das technisch?
8. Welche Sperren (NS) gibt es?
9. Kann man NS umgehen?
10. Was ist die Gefahr von NS?
11. Gibt es sinnvolle Alternativen?

2. Worum geht's wirklich?

Um Marktanteile und sehr viel Geld: Netzsperren bedeuten eine Marktabschottung zur Befriedigung ökonomischer Interessen einer ganzen Branche. Das dürfte nicht nur den Spielbanken gefallen, deren Einnahmen wegen ausländischer Online-Angebote seit zehn Jahren darben (siehe auch Frage 4. Was sind die Konsequenzen?).

3. Wer ist dafür, wer dagegen?

Die Spielbanken jubeln: Ihr intensives Lobbying hat sich ausgezahlt, die unliebsame Konkurrenz aus dem Ausland wird gesperrt. Neben der Spielbanken-Lobby plädieren Befürworter des Gesetzes (SP, FDP und CVP) mit dem Schutz von Spielsüchtigen.

Das sind die Glücksspiel-Lobbyisten:

Gambling

Bild: watson/leo helfenberger

Konsumentenschützer, Internetaktivisten, Vertreter der IT-Branche, der SVP, der Grünen und Grünliberalen hingegen sehen im Entscheid einen Angriff auf die Freiheit des Internets und sprechen von einem Dammbruch: Sie befürchten, dass bald auch in anderen Branchen Netzsperren folgen könnten.

Zudem bezweifeln die Gegner die Wirkung von Netzsperren: Erfahrungen aus dem Ausland hätten gezeigt, dass Blockaden unliebsame Anbieter nicht fernhalten würden, zudem könnten sie problemlos umgangen werden (siehe Frage 9.). Wer darunter leide, seien die Schweizer Pokerspieler und in weiterer Folge auch der Staat: Statt eine transparente gesetzliche Regelung zu schaffen, kämpfe er mit massivem Aufwand gegen Windmühlen (siehe auch Frage 11.).

4. Was sind die Konsequenzen?

Für die Umsetzung der Netzsperren muss eine neue Infrastruktur aufgebaut werden. Ist diese Technik mal vorhanden, könnte sie immer breiter genutzt werden. Das halten Experten für wahrscheinlich.

Sind diese Mauern erst mal hochgezogen, dürften somit weitere, vom Online-Geschäft gebeutelte Branchen ähnliche Forderungen stellen wie die Casinos: Die Schweizer Hotellerie beispielsweise sieht sich durch weltweit operierende Buchungsplattformen (Booking.com, AirBnB etc.) bedroht, der Detail- und Textilhandel durch Anbieter wie Amazon.de, Zalando.de oder Aliexpress.com gefährdet.

Befürworter der Netzsperren wenden allerdings ein, dass sich diese Angebote im freien Markt bewegen, Geldspiele hingegen einem regulierten Markt unterliegen.

5. Wie weit ist die Gesetzgebung fortgeschritten?

Die Räte haben mit ihrem gestrigen Entscheid die letzten Differenzen ausgeräumt. Das Gesetz ist jetzt beschlossene Sache. Bevor es allerdings in Kraft tritt, muss es möglicherweise eine Volksabstimmung überstehen.

Die Gegner des Gesetzes haben bereits ein Referendum angekündigt – kommt es zustande, hat das Stimmvolk das letzte Wort.

6. Sind weitere Netzsperren geplant?

Ja. Über Anpassungen des Urheberrechts und des Fernmeldegesetzes will die Regierung noch in diesem Jahr entscheiden. Im ersten Fall geht es um die Sperrung von Adressen, über die urheberrechtlich geschütztes Material wie Musik oder Filme abgerufen werden können (zum Beispiel kinox.to). Im zweiten um die Sperrung von Seiten, die Kinderpornografie anbieten. Heute tun dies Internetanbieter freiwillig mit der Bundespolizei. Neu soll sie der Bund dazu verpflichten können.

7. Wie funktionieren Netzsperren technisch?

Technisch ist das Sperren von Webseiten kein Problem, wie Beispiele im Ausland (China etc.) seit Jahren zeigen. «Die jetzt beschlossenen Netzsperren funktionieren, indem die Webseiten der ausländischen Online-Casinos im ‹Domain Name System› (DNS) der Internetprovider gesperrt bzw. umgeleitet werden», sagt Stefan Thöni, Co-Präsident der Piratenpartei Schweiz.

Webseiten sind auf Webservern gespeichert und jeder Webserver verfügt über eine eindeutige IP-Adresse (z.B. 82.197.184.234). Da diese numerischen Adressen für Menschen nicht einfach zu lesen bzw. zu merken sind, wird jede IP-Adresse in einen leicht verständlichen Domain Name übersetzt (z.B. watson.ch). Dies geschieht automatisch im Hintergrund über sogenannte DNS-Server der Internet-Provider. Das DNS übersetzt also Domains wie pokerstars.com in IP-Adressen, fungiert demzufolge nach dem gleichen Prinzip wie ein Telefonbuch.

8. Welche unterschiedlichen Sperren gibt es?

Die Provider können entweder ganze Webserver mit IP-Adresssperren blockieren (davon können tausende Webseiten betroffen sein) oder gezielt einzelne Webseiten durch DNS-Sperren für den Zugriff aus der Schweiz sperren. Bei IP-Adresssperren filtern Swisscom und Co. die Webseiten-Aufrufe ihrer Kunden nach IP-Adressen und blockieren diese. Oder sie leiten die Anfrage auf eine Webseite um, welche die Kunden darüber informiert, dass eine gesperrte Webseite angefragt wurde.

Solche IP-Sperren erfassen alle Webseiten oder Apps, die unter der gesperrten IP-Adresse abrufbar sind bzw. sich auf dem gesperrten Webserver befinden. Dies kann im schlimmsten Fall zur unbeabsichtigten Sperrung von unbeteiligten ausländischen Webseiten führen.

Bei DNS-Sperren werden gezielt einzelne Webseiten blockiert bzw. die Nutzer werden auf eine Webseite umgeleitet, die informiert, dass eine gesperrte Webseite angefragt wurde. Bei verschlüsselten Webseiten – und davon gibt es immer mehr – funktionieren solche Umleitungen indes nicht.

9. Wie kann man Sperren umgehen?

«Das ist sehr einfach: Man konfiguriert einen alternativen DNS-Server statt desjenigen seines Internetproviders. Bekannt sind zum Beispiel die DNS-Server von Google mit der einprägsamen IP-Adresse 8.8.8.8, die in Amerika stehen und weitestgehend zensurfrei sind», sagt Thöni.

Bild

Beispiel, wie man unter Windows 10 eine DNS-Sperre umgehen kann: Einfach die IP-Adresse 8.8.8.8 eintragen. screenshot: uzh

Alternativ kann man statt beispielsweise pokerstars.com auch direkt die IP-Adresse des Pokerstars-Webservers (77.87.181.63) im Webbrowser eingeben, um die Sperre auszuhebeln.

Bild

Webseiten wie utrace.de übersetzen Webseiten-Namen in IP-Adressen und umgekehrt.

Auch IP-Adresssperren können einfach umgangen werden, «ohne dass etwa die Strafverfolgungsbehörden in der Lage wären, die Umgehung zu erkennen, nachzuweisen oder gar zu verhindern», schreibt der Wirtschaftsverband Swico, der die Interessen der Schweizer IT-Unternehmen vertritt.

Der Verband gibt auf seiner Webseite selbst Tipps, wie man die Sperren umgeht: IP-Adresssperren und DNS-Sperren können auch durch Einwahl in Virtuelle Private Netzwerke (VPN) umgangen werden. Dadurch kann der Nutzer über einen VPN-Server im Ausland auf die gesperrten Webseiten zugreifen. Beide Arten von Sperren können zudem durch Werkzeuge zur Anonymisierung des Internetverkehrs umgangen werden, beispielsweise durch Tor (www.torproject.org).

Wie leicht das Umgehen ist, veranschaulicht folgendes Bild: VPN gibt es gratis und vorinstalliert im Browser Opera.

Bild

Mit dieser Einstellung sind alle ausländischen Casino-Angebote problemlos erreichbar – Netzsperren hin oder her!

Zudem dürfte sich rasch herumsprechen, dass die Sperre auch durch die Verbindung direkt über eine Anbieter-App bequem umgangen werden kann.

10. Warum machen Netzsperren das Internet unsicher?

Laut Kritikern wie Swico oder der Digitalen Gesellschaft Schweiz machen Sperrlisten das Internet unsicher und fördern die Online-Kriminalität. Die Begründung: Schweizer Internet-Provider würden gezwungen, die Datenübertragung, die bei jedem Aufruf von Webseiten erfolgt, zu fälschen. Dies öffne Phishing-Angriffen von Kriminellen Tür und Tor.

Eigentlich sollte eine Technik namens DNSSec mutwillige Umleitungen auf gefälschte Internetseiten, die etwa E-Shop oder E-Banking-Passwörter von Usern ausspionieren, verhindern. «Mittels DNSSec werden die einzelnen Einträge im Domain Name System vom Aussteller digital unterschrieben. Für Netzsperren müssen solche Signaturen gefälscht oder umgangen werden, sonst kommt es zu Fehlermeldungen», sagt Thöni. Damit werde etwa die Technologie zur Erkennung von kriminellen Phishing-Webseiten geschwächt und damit der weltweit koordinierte Kampf gegen die Internetkriminalität gefährdet.

11. Gibt es sinnvolle Alternativen zu Netzsperren?

«Geldspiele sind für ausländische Casino-Betreiber nur dann interessant, wenn diese viel Geld einnehmen können. Um schwarze Schafe zu hindern, kann daher bei den Zahlungen der Spieler angesetzt werden», sagt Thöni. Statt Netzsperren solle der Staat also die Finanztransaktionen aus den Online-Spielen regulieren, da die Banken und Kreditkartenanbieter bereits Mechanismen gegen Geldwäscherei implementiert haben. Diese könnte man auch bei Geldspielen nutzen.

Kritiker von Netzsperren weisen zudem darauf hin, dass Netzsperren im Ausland oft nicht das erwünschte Resultat erzielt hätten. Erfolgsversprechender seien polizeiliche Ermittlungen gegen Anbieter illegaler Online-Angebote. Auch in der Schweiz hat die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) mit dem Strafrecht Möglichkeiten zur Hand, gegen unkonzessionierte Anbieter im Ausland vorzugehen – indem die Hintermänner illegaler Angebote polizeilich ermittelt werden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kaspar Stupan 03.03.2017 11:32
    Highlight Highlight Ich sage nur PEINLICH, wer so etwas beschliesst zeigt nur das er / sie Weltfremd ist und NULL aber auch 0.0 Ahnung hat wie das Internet funktioniert...
  • Braveheart 03.03.2017 10:37
    Highlight Highlight Dieses neumodische Internet-Dings wird sich sowieso nicht durchsetzen
  • DailyGuy 03.03.2017 08:26
    Highlight Highlight Was mich schockiert ist die Tatsache, dass die Leute nicht realisieren was das heisst. Es ist eine Zensur des Internets, um die eingene Wirtschaft zu beschützen. Was kommt als nächstes? Amazon wird gesperrt? Zalando?
  • pamayer 03.03.2017 00:50
    Highlight Highlight Wenn wenigstens zum Schutz der spielsüchtigen argumentiert worden wäre. Aber nein: UNSERE Casinos werfen zu wenig Gewinn ab.
    Und als nächstes?
    ZDF und Sat sperren, SRF hat zu Tiefe Quoten. VW und Audi bleiben draussen, die RUAG produziert nun zivil nutzbare Fahrzeuge.

    Und wegen den Seiten, wo gefährliche Musik und Filme geklaut werden können, müsste einfach die Gesetzgebung dazu geändert werden.

    Und sofort gingen viele Türchen auf, und Musikdateien Download wäre möglich.

    Etwas... ... eher sehr peinlich, diese Idee.
  • Denk nach 02.03.2017 23:34
    Highlight Highlight Falsche Methode! Trotzdem fraglich, wieso wir in der Schweiz ein rigides Gesetz haben für den Schutz vor Spielsucht haben, wenn man online Spielcasinos hat, die nichts kontrollieren? Was ist mit den Steuerausfällen? Alle die in Sportclubs sind sollten sich bewusst sein, dass riesige Gelder aus dem Swisslosfond z.b. für Unterstützung von Sport und Kultur eingesetzt werden (zweckgebunden, nur für solche Sachen gemäß Gesetz). Wer zahlt das, wenn die Glücksspielsteuer einbricht? Bei der heutigen Sparpolitik wohl niemand. Dann kann dann auch rumgeheult werden.
  • DocM 02.03.2017 23:04
    Highlight Highlight und so nebenbei: Habe ich vom Schweizer Lotto jemals eine Warnung erhalten, dass ich relativ viel Geld verspiele?? Nein, sonst verlieren sie ja einen Kunden... und nur darum geht es.
  • DocM 02.03.2017 22:58
    Highlight Highlight In der Konsequenz werden die Netzsperren (Anonymizer, anderer DNS, Tor, etc) umgangen und die Nachvollziehbarkeit bei kriminellen Handlungen erschwert. Zudem bin ich als Tourist unterwegs, muss ich mich dann, wenn ich das Hotel-WLAN nutze, der Beschränkung beugen???
  • Geofinder 02.03.2017 21:26
    Highlight Highlight Da fürchten sich einige um ihren Garten... Netzsperre... Habe keine Worte für einen so dämlichen Gesetzesentwurf. Frage mich ob nur noch Lobbyisten das Land regieren. Wo ist mein Aluhut und die Ottern
    • Silent_Revolution 02.03.2017 22:32
      Highlight Highlight Mit dem Aluhut kann ich dienen.
      Play Icon
  • Pointer 02.03.2017 21:06
    Highlight Highlight Ich bin komplett gegen Netzsperren. Wenn es sich um illegale Inhalte wie etwa Kinderpornografie handelt, nützen den Opfern Netzsperren nämlich nichts. Viel wichtiger ist, dass diese Angebote vom Netz genommen werden und der "Markt" so ausgetrocknet wird. Das wird jedoch nicht einfach.
    • Chääschueche 07.03.2017 21:39
      Highlight Highlight Und woe willst du das schaffen? Die dienste werden nicht in der Schweiz gehostet. Daher unwahrscheinlich da diese Spiele im Ausland z.T. Legal sind.
  • Turbi 02.03.2017 20:28
    Highlight Highlight was soll die Sache denn? Jede Zensur geht in die Hosen, das hat die Geschichte immer wieder bewiesen.
    Wir leben in einer Zeit wo praktisch jeder Primarschüler bessere IT-Kenntnisse besitzt als die Damen und Herren im Parlament. Die machen sich doch nur lächerlich wenn sie das Rad zurückdrehen wollen. Das Internet ist längstens eine globale Institution geworden. Was wollen da ein paar nationale Kleinkrämer (die auch die bisherige Entwicklung total verschlafen haben) schon ausrichten?

    Turbi, ein alter Sysadmin (Alter > 70)
  • Oberlehrer 02.03.2017 20:08
    Highlight Highlight Der Entscheid zeigt einmal mehr die dunkle Seite von Interessenpolitik und Föderalismus in der Schweiz: Sonntagsliberale Freisinnige befürworten Abschottung, kafkaeske Regulierung und Monopole. Genossen vergessen ob der sprudelnden Steuereinnahmen ihre Aversion gegen hohe Gewinne der Casinos. Bearbeitet wurden beide durch die Kantonsregierungen. Vorgeschoben wird ein moralisches Argument: Spielsucht. Als ob Spielsüchtige die Netzsperre nicht umgehen könnten...
  • Sum Ting Wong 02.03.2017 20:07
    Highlight Highlight Gibt es irgendwo Quellen über die Anzahl Schweizer, die spielsüchtig sind wenn es um physische Casinos, Zahlenlotto und die ganzen bekloppten Swisslos-Lösli am Kiosk geht? Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Online-Pokersüchtigen demgegenüber in der Mehrheit sind, sehe aber jeden Tag am Kiosk Leute die so aussehen, als sollten Sie Ihr Zehnernötli lieber für Essen oder Kleidung ausgeben. Wer beschützt diese Süchtigen? Einfach nur heuchlerisch, was unser Parlament da veranstaltet...
  • jdd2405 02.03.2017 19:51
    Highlight Highlight Wie Kanzlerin Merkel bereits gesagt hatte: "Das Internet ist für uns Neuland." Leider gilt das auch für unsere Parlamentarier.
  • Gringoooo 02.03.2017 18:40
    Highlight Highlight Lächerlich - wenn Leute, die keine Ahnung vom Fach haben, aber gerne schwarze Köfferlein entgegen nehmen Gesetze machen, kommt sowas bei raus.

    Totale Heuchlerrei und Idiotie.
    • 3fuss 02.03.2017 19:27
      Highlight Highlight Ob sie drauskommen ist belanglos. Wichtig sind nur das schwarze Köfferchen und die Stimme im Rat.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 02.03.2017 18:33
    Highlight Highlight Einfach nur krass das. Aber ich benutze sowieso seit Jahren die DNS Server von Google. Wenn es dann nicht mehr klappt, weiss ich wo ich suchen muss. Zeit um auf VPN auszuweichen.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 02.03.2017 21:30
      Highlight Highlight DNS-Server von Google? Eeh..wirklich? Hmm... ;)))

      Auch VPN ist nicht so sicher, wie viele glauben. Eine Untersuchung von 14 VPN-Anbietern ergab, dass 11 von ihnen unsicher sind und die Überwachung der Nutzer ermöglichen.

      http://www.eecs.qmul.ac.uk/~hamed/papers/PETS2015VPN.pdf
    • A7-903 02.03.2017 22:52
      Highlight Highlight Ach die meisten die einen VPN benutzen scheren sich nicht um die Überwachung, sondern um die Zensur in ihrem Land.

      Gegen Überwachung gibts noch zusätzliche Lösungen. Aber ein VPN kann helfen. Zum Beispiel mit Tor einwählen auf einen VPN nach Russland, von dort ein anderer VPN in die USA, das ganze per https, hilft schon ein wenig gegen Überwachung. Ohne JavaScript Videos anschauen zu können ist dann aber schon eine Herausforderung und verlangt bei gewissen Seiten Kreativität.

      Bonuspunkte wenn das Netz dann nicht auf 56k Niveau runterfällt.
  • Beobachter 02.03.2017 17:12
    Highlight Highlight Krass: im Zeitalter der Globalisierung beschliesst unser ach so marktliberales Parlament derart protektionistische und marktbeschränkende Massnahmen. Interessant wäre noch zu wissen, ob denn ausländische Teilnehmer die Schweizer Online-Angebote werden nutzen können. Aber ich nehme an beim Kassieren ist man sich dann nicht zu schade. Zudem erwarte ich dann von lokalen Anbietern das gleich umfangreiche Angebot, das ich auf ausländischen Plattformen kriege. z.B. eine Runde Texas Holdem mit 360 Teilnehmern ab 10 Cent Buy-In. Auf derartiges wird man wohl vergeblich warten.
    • Pisti 02.03.2017 17:39
      Highlight Highlight 360 Teilnehmer werden die Schweizer Casinos schon noch schaffen, gönnen würde ich es Ihnen nicht. Aber Turniere mit mehreren tausend Spielern mit Buy-in zwischen 50-200 Dollar, unmöglich.
  • Pisti 02.03.2017 17:11
    Highlight Highlight Zensur wie in Nordkorea. Einmal mehr verbündet sich die SP mit CVP und FDP. Hoffentlich werden sie bei den nöchsten Wahlen abgestraft. Schutz vor Spielsüchtigen, dass ich nicht lache. Wo wurden die Leute geschützt, die in schweizer Casinos, Haus und Familie verloren haben?
    Und plant jemand ein Referendum? Lukas Reimann evtl?
    • Maett 02.03.2017 18:48
      Highlight Highlight @Pisti: es ist wahrlich zum den Mageninhalt leeren, was das Parlament hier wieder völlig an der Liberalität vorbei veranstaltet.

      Dass nun Referenden für so ein nichtiges Thema ergriffen werden müssten, zeigt auf, dass die hier beteiligten etablierten Parteien ein Priorisierungsproblem haben.

      Und das schöne ist: die Parteien werden dafür nicht abgestraft werden. Denn jede Partei baut irgendwo derartigen Mist, was dazu führt, dass alle in etwa gleich schlecht sind.

      Man müsste die direkte Demokratie vereinfachen, um solche Exzesse im Ansatz zu unterbinden.
  • reader187 02.03.2017 16:54
    Highlight Highlight Erstmals?
    In der Schweiz wird seit über 5 Jahren eine Netzsperre eingesetzt und auf DNS-Ebene Seiten mit angeblich Kinderpornografischem Inhalt gesperrt. Ich bin auch schon durch einen Link auf einen Picdump auf der Kobik Webseite gelandet die mich informierte das Hier Kinderporno zu sehen sehe. Nach dem simplen umgehen der Sperre konnte ich den NATÜRLICH kinderporno freien Picdump geniessen. Die Sauerei bei Netzsperren ist, dass die "Täter" somit ein super Frühwarn System haben. Von den Folgen für unsere Demokratie ganz zu schweigen.
    • Maett 02.03.2017 18:51
      Highlight Highlight @reader187: stimmt, diesen Kinderporno-Filter ist mir auch schon untergekommen, und habe mich gefragt, was für einen Nutzen dieser hat.

      Wer Kinderpornos sehen will, sieht diese trotzdem (Filter kann man umgehen), wer sie nicht sehen will und versehentlich damit konfrontiert wird, klickt weiter.

      Da war mir die Bevormundung noch egal, weil ich das ja wirklich nicht sehen möchte, aber solche Filter können ja leider überall eingesetzt werden.

      Ein generelles Verbot derartiger Filter würde ich deshalb unterstützen.
  • sheshe 02.03.2017 16:39
    Highlight Highlight Gibts ein Referendum???????

    Und, weshalb würden Streamingdienste, welche legal sind in der Schweiz vor Kinderpornoseiten gesperrt werden??
    • Gringoooo 02.03.2017 18:42
      Highlight Highlight Ein Referendum zu ergreifen steht jedem frei, sobald das Gesetz fertig ist. Bitte informieren sie mich, biete ihnen gerne meine Unterstützung an.
  • Wambolium 02.03.2017 16:18
    Highlight Highlight Die Piratenpartei überlegt sich dagegen das Referendum zu greifen. Wenn sie dies tun, unterschreibe ich auf jeden Fall!
  • Tatwort 02.03.2017 16:08
    Highlight Highlight Sobald die PolitikerInnen merken, dass ihr Vorschlag nicht greift, werden sie zu härteren Massnahmen greifen. Dann werden jene, welche noch online spielen, Besuch von netten Beamten bekommen, die ihnen den Computer und das Handy plombieren.
    Derweilen muss man sich tatsächlich fragen, ob hier nicht einige PolitikerInnen entweder
    a) zu dumm für ihr Amt sind oder
    b) plötzlich ein paar Spielgeld-Batzeli auf dem Konto haben.
  • Gerner 02.03.2017 15:36
    Highlight Highlight Wie ist das eigentlich jetzt, wenn die Vernetzungen der Exponenten und die Ziele so offensichtlich sind, ist das eine Verschwörungstheorie oder -praxis? ;-)
  • ostpol76 02.03.2017 15:30
    Highlight Highlight Und die hier so verhasste SVP ist dagegen.
    • Silent_Revolution 02.03.2017 18:35
      Highlight Highlight Und während die SP über innere Differenzen debattiert stehen deren Vertreter geschlossen hinter einem der fragwürdigsten Gesetze der letzten Zeit.

      Ich habe die gestrige Debatte 4 Stunden im Livestream verfolgt und bin ab der Rückständigkeit der Argumentation seitens der SP Fraktion fast vom Stuhl gekippt.

      Sommaruga wurde mit ihrer Dänemark Argumentation von Lukas Reimann regelrecht blossgestellt und der Kinderpornovergleich von Frau Allemann hat mir dann den Rest gegeben.

      Die Grünen dürfte man dann als Gegner allerdings auch erwähnen.
    • Maett 02.03.2017 18:52
      Highlight Highlight @ostpol76: und die ach so freisinnige FDP dafür. Naja, bedient wohl ihre Klientel.
    • Sir Affe 02.03.2017 19:02
      Highlight Highlight Jup, erstaunlich.. Allerdings auch nicht alle SVP Parlamentarier.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Silent_Revolution 02.03.2017 15:26
    Highlight Highlight Ich frage mich noch, ob dies Onlinespekulationen der Banken und Onlinetradingplattformen nicht auch miteinschliessen müsste?!

    Wenn Poker ein Glücksspiel sein soll, ist es auch Trading, Aktienhandel und vieles mehr. Rohstoffspekulationen die (nebenbei auch online ablaufen) nachweislich zu Lasten der Ärmsten dieser Welt gehen schienen damals im Nationalrat absolut unproblematisch.
  • Wehrli 02.03.2017 15:10
    Highlight Highlight Torserver.
    Hat sogar bei meinem Chinaufenthalt immer funktioniert.
    • balabala 02.03.2017 16:18
      Highlight Highlight Tor nützt Dir bei Anwendungen wie Pokerstars herzlich wenig.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 02.03.2017 17:14
      Highlight Highlight TOR-Servers bieten den chinesischen Dissidenten keinen ausreichenden Schutz.
    • Maett 02.03.2017 18:53
      Highlight Highlight @Lorent Patron: weil TOR inzwischen nicht mehr 100% Schutz bietet. Man muss aber mit hohem Aufwand aktiv gesucht werden, was bei Schweizer Nutzern wohl nicht stattfindet, wenn sie online wetten wollen.

      Schweizer Wettanbieter werden mein Geld sowieso nie mehr sehen, solange dieses Gesetz besteht. Kann mir niemand erzählen, dass so was ohne Lobbying zustande kommt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerDude 02.03.2017 14:52
    Highlight Highlight Internet Zensur?! Echt jetzt? Wo ist der Bogen zum unterschreiben? 😳 😡
    • _stefan 02.03.2017 16:12
      Highlight Highlight Zensur bedeutet, dass Informationen oder Massenmedien gesperrt werden. Die Sperrung von KiPo oder Glückspiel kann da nicht gleichgesetzt werden.

      Es ist ja weiterhin erlaubt, Online-Glückspiel zu konsumieren. Jedoch nur bei konzessionierten Casinos, welche einen grossen Teil des Gewinnes z.B. in die AHV einzahlen.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 02.03.2017 17:16
      Highlight Highlight Soweit ich informiert bin, hat bisher noch niemand ein Referendum angekündigt. Ich würde es jedenfalls auch unterstützen.
  • Normi 02.03.2017 14:36
    Highlight Highlight zu punkt 6. dann müssten die Steuern auf Speicher aber auch gestrichen werden...
  • Posersalami 02.03.2017 14:21
    Highlight Highlight Ein weiteres Beispiel dafür, wieso man Lobbysten per sofort den Zutritt zum Bundeshaus verweigern sollte. Wo ist der Referendumsbogen? Ich besorge bis Montag 100 Unterschriften!
    • 3fuss 02.03.2017 14:39
      Highlight Highlight Das würde nichts bringen.
      Es braucht die totale Transparenz über allen Besitz eines jeden Politikers, auch des Besitzes von denen der Politiker nicht der Eigentümer ist (von anderen zur Verfügung gestellte Sachen und Dienstleistungen).
  • Kimbolone 02.03.2017 14:14
    Highlight Highlight Für einen seriösen Onlinepoker-Anbieter im Titelbild hats nicht gereicht? 😉
    • Daria Wild 02.03.2017 15:59
      Highlight Highlight ¯\_(ツ)_/¯
    • mein Lieber 02.03.2017 16:29
      Highlight Highlight @Kimbolone: Seriös und Onlinepoker-Anbieter in einem Satz! you made my day :-)
    • Kimbolone 02.03.2017 18:39
      Highlight Highlight Pokerstars geniesst seit Jahren einen zumindest passablen Ruf in der Onlineszene. Man muss sich ja nicht immer an Absolute, Ultimate, Full Tilt und Konsorten orientieren.
      Auch fünfstellige Beträge landeten in der Vergangenheit innert 2-3 auf der Auszahlungsoption deiner Wahl.
  • Swarup 02.03.2017 14:13
    Highlight Highlight Habe ich das richtig verstanden?
    Mit der Pokerstars app kan ich ohne proble weiter zocken?♠♥♦♣
    Cooler Artikel! Danke
    • Swarup 02.03.2017 14:20
      Highlight Highlight Prolem*
    • Swarup 02.03.2017 14:29
      Highlight Highlight 😂ich lass es sein mit der Korrektur 😂🙈🙈
    • zeromg 02.03.2017 14:56
      Highlight Highlight hast du Broblem mit schreiben? ;-))
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 02.03.2017 14:10
    Highlight Highlight Wieso liegen die Referendumsbögen noch nicht auf ?

    Eine Anmerkung :
    Immer, wenn Kinderpornoringe und Pädophilennetze bei uns auffliegen, ist das nur auf Hinweise des FBI möglich.

    Sobald es aber um wirtschaftliche Interessen (Casinos..) in unserem Land geht, geifern unsere Lobbyisten und legen sich ins Zeug.

    Der Geldsäckel ist diesen geschniegelten Kravattenträgern halt näher, als irgendwelche Kinderseelen !
  • Plöder 02.03.2017 14:05
    Highlight Highlight Halla Watson
    Die Regierung (exekutive), wie in Punkt 6 beschrieben, trifft keine Entscheidungen. In der Schweiz ist das zum Glück noch das Parlament.
    Die Regierung macht allenfalls Gesetzesvorschläge oder wenn sie dieses Jahr noch entscheiden muss, ob dies macht oder nicht ist es eine andere Sache...

    Auf alle Fälle ist eine unglückliche Schreibform
  • 3fuss 02.03.2017 14:05
    Highlight Highlight Endlich wird uns soviel Freiheit geschenkt, wie sie in China die Menschen längst geniessen dürfen: Freiheit vor allen Versuchungen und schädlichen Gedanken.
    • The Destiny // Team Telegram 02.03.2017 15:00
      Highlight Highlight FREIHEIT IST SKALVEREI
  • Asalato 02.03.2017 14:02
    Highlight Highlight Das Argument von SP FDP und CVP ist ungültig, da die Spielsüchtigen ja weiterhin auf Schweizer Spielseiten spielen können.
    • Perwoll 02.03.2017 14:39
      Highlight Highlight Christophe Darbellay ist Präsident des Schweizer Casino Verbandes. Ein Schelm wer böses denkt...
    • Luca Brasi 02.03.2017 14:49
      Highlight Highlight Aber dafür den Rentnern die AHV bezahlen.

      Ein Hoch auf die Senioren. Die Jungen wählen eh nicht und sind vernachlässigbar. ;P
  • giguu 02.03.2017 13:59
    Highlight Highlight dann brauchen wir doch alle proxys und die geheimdienste dürfen uns abhören, weil grenzübertretender datenverkehr :)
    • pun 02.03.2017 14:49
      Highlight Highlight Das Blitzli hätte ein Herzli werden sollen.
    • Moudi 02.03.2017 15:00
      Highlight Highlight ENIGMA-BOX
  • NewsHunter 02.03.2017 13:57
    Highlight Highlight "Schutz von Spielsüchtigen"?🤔

    Also ich weiss ja nicht...
    wie soll jemand von seiner Spielsucht weg kommen, wenn dieser trotzdem spielen darf, einfach nur auf schweizer Seiten?
    Kann mir das vielleicht jemand erklären?
    Vielleicht sehe ich ein Aspekt nicht...😊

    Zusätzlich ist es symptomatisch für Süchtige aller Art sich einen Weg zu seinem "Stoff" zu finden, egal wie.

    Finde die Argumentation von SP, CVP & FDP ziemlich dünn...
    • Plöder 02.03.2017 14:19
      Highlight Highlight In der Schweiz kann man mittels der Identifikation der Person gezielter Präventivmassnahmen ergreifen oder eben Handeln. Bei jedem Eintritt ins Casino wird die Identität auch geprüft...
      Aber sonst, ja. ist es ein wenig komische argumentation...
      Es könnten auch diese Anbieter den CH-Gesetzen unterstellt werden, dass wird wahrscheinlich schwieriger....
    • The Juice 02.03.2017 14:42
      Highlight Highlight @Plöder: Präventivmassnahmen evtl. aber handeln? Kann mir kaum vorstellen, dass Spieler ausgeschlossen werden, nur weil sie zuviel Geld verspielen. Passiert ja in physischen Casinos auch nur selten.
    • Plöder 02.03.2017 15:46
      Highlight Highlight Doch dies geschieht wenn man z.b. Wenn man sich sperren lässt oder es im zuge einer therapeutischen Massnahme geschieht...
      Aber die Casinos sind verpflichtet s.Bild
      Benutzer Bild
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  • kuhrix 02.03.2017 13:56
    Highlight Highlight Heute ist mir in den Sinn gekommen, dass ich noch Geld auf einer dieser Plattformen habe. Tja in ein Schweizer Casino gehe ich sicher nicht mehr, dafür mal eine Wette mehr online platzieren. Wo kann man das Referendum unterschreiben?
  • Dini_muetter 02.03.2017 13:55
    Highlight Highlight Deshalb kann ich die Piraten nicht ernst nehmen, empfehlen sie doch öffentlich den DNS von Google zu nutzen. Google weiss nachher exakt was ihr tut im Internet, so genau wie nie zuvor. Sie können diese Informationen auf Lebenszeit speichern, weiterverkaufen, handeln und mit anderen Informationen verbinden. z.B. kann dann eure Krankenkasse bei Google beantragen, ich möchte gerne den gesamten Internetverkehr von Herr XY. Oder Firma XY kann sich die komplette Internethistory eines zukünftigen Mitarbeiters geben lassen.. Aber dann gegen die Vorratsdatenspeicherung sein, liebe Piraten...damn NOOBS!
    • todesnachti 02.03.2017 14:11
      Highlight Highlight Könn(t)en alle anderen DNS Anbieter und ISPs auch, wenn sie wollen.
    • Mr. Bigglesworths Cousin 3rd Grade 02.03.2017 15:02
      Highlight Highlight Duuuude.. ich hoffe der Aluminiumhelm ist bequem ..
    • The Destiny // Team Telegram 02.03.2017 15:04
      Highlight Highlight Hier eine Alternative:

      "Statt den Google DNS Servern bevorzuge ich welche vom OpenNICProject. Viele von denen Loggen die Anfragen nicht einmal.
      Weitere Infos findet ihr unter https://www.opennicproject.org/

      Wo kann ich das Referendum unterschreiben? " -bhb-
    Weitere Antworten anzeigen
  • KAMPFPANZER 02.03.2017 13:55
    Highlight Highlight ZENSUR
  • glüngi 02.03.2017 13:55
    Highlight Highlight Und das soll mal wer behaupten in der Schweiz gäbe es keinen Lobbyismus.
    • Sir Affe 02.03.2017 19:14
      Highlight Highlight Sowas würde aber auch niemand behaupten. Nicht einmal die Lobbisten :)
  • Umemuuli 02.03.2017 13:53
    Highlight Highlight Heute kann ich meinem Namen keine Ehre erweisen, super Artikel genau so Stelle ich mir Journalismus vor. Danke für den tollen Artikel.
  • fleischer 02.03.2017 13:47
    Highlight Highlight Demnach findet der Nationalrat kinox.to schlimmer als Kinderpornografie?
    • Asalato 02.03.2017 14:00
      Highlight Highlight Wie kommst du darauf?
    • 3fuss 02.03.2017 14:07
      Highlight Highlight Aber auch nur weil die Pädophilenlobby die Politiker weniger gut schmiert, als es die Film- und Musikindustrie tut.
    • Asalato 02.03.2017 14:47
      Highlight Highlight Da steht, zum einen Seiten wie kinox, zum anderen Pädophile.. Da steht nichts von Prioritäten.. und 3fuss dein Witz macht keinen Sinn, müssten die Päsos nicht MEHR schmieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ast1 02.03.2017 13:44
    Highlight Highlight Buuh Protektionismus! 👎
    Buuh Netzsperren! 👎😠

    Zu viele Staaten haben schon begonnen, die Freiheit im Internet einzuschränken – das darf in der Schweiz nicht passieren! Ja zum Referendum!
  • #bringhansiback 02.03.2017 13:44
    Highlight Highlight Statt den Google DNS Servern bevorzuge ich welche vom OpenNICProject. Viele von denen Loggen die Anfragen nicht einmal.
    Weitere Infos findet ihr unter https://www.opennicproject.org/

    Wo kann ich das Referendum unterschreiben?
  • DerTaran 02.03.2017 13:42
    Highlight Highlight Ich hoffe auf ein Referendum.
  • AskLee 02.03.2017 13:38
    Highlight Highlight Schon eine Sauerei.
    Übrigens glaub ich sehr wohl, dass dies erst der Anfang ist, wenn die Zensurstrulturen schon mal stehen.
    Musik, Filme, Games viel Spass mit der Zukunft liebe Watsonfreunde.
    Stellt euch vor man müsste auf einem Amiserver um Zensurfrei zu sürfen😂 unglaublich.
    Und wir sollen fortschrittlich sein?!?
  • Perwoll 02.03.2017 13:31
    Highlight Highlight Absoluter Skandal, mehr gibts dazu nicht zusagen!

«Wissen ist kein Verbrechen. Es ging um den Austausch von Quellcode und Ideen»

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