DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schweizer Banken wehren täglich bis zu 100 Hacker-Attacken ab



Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) warnt an ihrer diesjährigen Jahresmedienkonferenz vor den zunehmenden Risiken durch Cyberangriffe. Die Schweiz als Land tue weniger als andere Länder, mahnt Finma Direktor Mark Branson.

«Cyberangriffe sind inzwischen das grösste operationelle Risiko für das Finanzsystem»

Finma Direktor Mark Branson

Betroffen von Cyberangriffen sind vor allem Finanzinstitute. Zwei Drittel der Angriffe auf kritische Infrastrukturen betreffen den Finanzsektor, sagte Branson am Dienstag vor den Medien. Und: Das Risiko steige mit zunehmender Digitalisierung.

Systemische Dimensionen

«Cyberangriffe sind inzwischen das grösste operationelle Risiko für das Finanzsystem», so Branson. Zwar würden ein Grossteil der Angriffe abgewehrt. Branson führt als Beispiel an, dass im Zusammenhang mit der Schadsoftware «Refete» zurzeit pro Tag bis zu 100 Angriffe auf E-Banking-Lösungen in der Schweiz festgestellt würden. Zwar würden ein Grossteil der Angriffe abgewehrt, aber «das beste Abwehrsystem ist nur so gut wie das schwächste Glied».

Damit richtet sich Branson an die Finanzindustrie. Seine Warnung geht jedoch darüber hinaus, vor allem in Anbetracht, dass die Risiken «weit über einfache Diebstähle von Geld oder Daten» hinaus gingen. Vielmehr könnten Angriffe systemische Dimensionen annehmen.

«Das beste Abwehrsystem ist nur so gut wie das schwächste Glied»

Finma Direktor Mark Branson

Schweiz tut weniger als andere Länder

Branson richtet seine Warnung deshalb nicht nur an die Finanzinstitute, sondern an die Schweiz als Land. Sie tue weniger als andere Länder, um das System als Ganzes zu schützen. Als Beispiele führt er eine fehlende zentrale Cyberkompetenz an oder systemweite Penetration-Tests.

«Ein systemweites Monitoring und entsprechende Prozesse sollte auch die Schweiz umsetzen», so Bransons zentrale Forderung. Die Finma sei bereit hier ein starke Rolle zu spielen. (whr/sda)

Wie man mit Selfies Geld verdient

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Vermögen so gross wie noch nie: Bald knacken 700'000 Menschen in der Schweiz die Million

Krise hin – Krise her. In der Schweiz sind die Vermögen im vergangenen von der Corona-Krise geprägten Jahr auf einen Rekordwert von fünf Billionen Dollar gestiegen. Geschuldet ist dies vor allem dem Boom am Aktien- und Immobilienmarkt, der durch die Tiefzinspolitik der Zentralbanken zusätzlich angeheizt wurde.

Wie dem am Donnerstag veröffentlichten «Global Wealth Report 2021» des Beratungsunternehmens Boston Consulting Group (BCG) zu entnehmen ist, sind die Vermögen in der Schweiz 2020 …

Artikel lesen
Link zum Artikel