Schweiz
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ZUR HEUTE VORGESTELLTEN KAMPAGNE DES BUNDESAMTES FUER GESUNDHEIT «REDE UEBER ORGANSPENDE» STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 6. SEPTEMBER 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Mit modernster Videotechnik ueberwachen zwei Chirurgen am 6. September 2004 im Universitaetsspital Basel eine Nierenentnahme. Am Basler Universitaetsspital wird eine speziell Art der Entnahme praktiziert: der Arzt entnimmt die Niere ueber die Flanke des Spenders. Die Organentnahme und die Implantation werden von zwei separaten Operationsteams ausgefuehrt, damit zwischen den beiden Operationsschritten keine Zeit verloren geht.  (KEYSTONE/Gaetan Bally)  === ,  ===  : FILM]

Zwei Chirurgen entnehmen am Basler Unispital eine Niere eines Organspenders. Bild: KEYSTONE

Wenn du mir, dann ich dir – wer seine Organe spendet, soll bevorzugt werden

Wer keine Organe spenden will, soll auch keine bekommen – oder sich zumindest länger gedulden. Das sogenannte «Clubmodell» stösst in der Bevölkerung und bei Experten auf viel Sympathie.



Stell dir vor:
Du bist sterbenskrank. Nur eine sofortige Herztransplantation kann dein Leben retten. Dein Glück: Es gibt ein passendes Spenderherz. Dein Pech: Es gibt eine zweite Person, die das Spenderherz ebenfalls brauchen könnte. Der einzige Unterschied zwischen euch beiden potenziellen Empfänger: Du bist ein überzeugter Organspender, der andere will seine Organe nicht spenden. Wer von euch zwei soll das Herz bekommen?

Umfrage

Wer soll das Herz bekommen?

  • Abstimmen

2,515

  • Der Organspender.79%
  • Der Nicht-Organspender.1%
  • Werft eine Münze.19%

In Israel und Singapur wäre die Antwort klar. Du würdest den Vorzug bekommen. Diese beiden Länder sind bislang die einzigen, in denen das sogenannte Clubmodell praktiziert wird. Bei diesem werden bei der Vergabe von Organen Spendewillige bevorzugt.

40 Prozent der Schweizer finden, dass eine solche Priorisierung auch hierzulande fair wäre. Dies zeigen bisher unveröffentlichte Resultate einer repräsentativen Befragung von Demoscope aus dem Jahr 2015. Auch der Direktor von Swisstransplant sympathisiert mit einem solchen Clubmodell, wie er kürzlich in einem Interview mit der «Schweizerischen Ärztezeitung» zu erkennen gab.

«Wenn ich bereit bin etwas anzunehmen, sollte ich auch bereit sein etwas zu geben.»

Franz Immer, Direktor Swisstransplant

Auf die Frage, ob nur Organspender im Krankheitsfall Organe erhalten sollen, antwortete Franz Immer: «Wer gibt, soll auch priorisiert werden. Für mich persönlich ein vertretbares Vorgehen.» Allerdings fügte er hinzu, dies lasse sich nicht mit den gesetzlichen Grundlagen in der Schweiz vereinbaren. 

«Wenn ich bereit bin etwas anzunehmen, sollte ich auch bereit sein etwas zu geben», präzisiert Franz Immer im Gespräch mit watson – «so bin ich von meinen Eltern erzogen worden.» Doch trotz seiner Sympathien – Franz Immer will das Clubmodell nicht vorantreiben. Er befürchtet eine Zunahme der Chancenungleichheit: «Jene, die sich schlechter informieren, wären benachteiligt», begründet er, und schliesst sich damit der Meinung der Mehrheit der Bundesparlamentarier an.

«Es wäre zwar eine Art Tauschhandel, doch es würde den Vorteil mit sich bringen, dass die Menschen sich aktiv für oder gegen eine Organspende aussprechen müssten.»

Ruth Baumann-Hölzle, Schweizer Ethikerin

Denn über das Clubmodell wurde auf parlamentarischer Ebene schon einmal diskutiert. Zur Debatte stand, ob die Bereitschaft zur Organspende als viertwichtigstes Zuteilungskriterium für Organe festgelegt werden soll. Also hinter der medizinischen Dringlichkeit, dem medizinischen Nutzen und der Wartezeit. Das Anliegen blieb chancenlos.

Die Schweizer Ethikerin Ruth Baumann-Hölzle, würde ein solches Clubmodell begrüssen. «Es wäre zwar eine Art Tauschhandel», führt die Leiterin des Insituts Dialog Ehtik aus, «doch es würde den Vorteil mit sich bringen, dass die Menschen sich aktiv für oder gegen eine Organspende aussprechen müssten.» Denn das Wichtigste sei, dass es zu keinen Organspenden gegen den eigentlichen Willen des Verstorbenen komme. Und dies sei weder mit der heutigen indirekten Zustimmungslösung und schon gar nicht mit der Widerspruchslösung der Fall. (siehe Box).

Zustimmungslösung vs. Widerspruchslösung

Derzeit gilt in der Schweiz die Zustimmungslösung. Das heisst: Wer Organe spenden will, muss sich aktiv dazu bekennen. Entweder indem man zu Lebzeiten sich einen Organspende-Ausweis anschafft oder indem nach dem Tod, die Angehörigen den Willen weitergeben.

Die Junge Wirtschaftskammer sammelt derzeit Stimmen für eine Volksinitiative, welche die Zustimmungslösung mit der Widerspruchslösung ersetzen will. Kommt die Volksinitiative durch, würde zukünftig jeder zum potenziellen Organspender, ausser er lehnt dies ausdrücklich ab und lässt sich vor seinem Tod in ein Register eintragen. (fvo)

Der bekannte Schweizer Ökonom Reiner Eichenberger spricht sich für ein leicht abgeändertes Clubmodell aus. Zwar sollen Organspender nicht von einer Priorisierung profitieren, sondern anderweitig für ihre Spendebereitschaft belohnt werden. «Ich würde den Spendebereiten viel mehr Vorteile im Gesundheitswesen geben, so dass die Spenderzahl so ansteigt, dass die Knappheit für alle gelindert wird», führt Eichenberger aus. 

Du willst Orangspender werden? Es gibt auch eine Spendekarte fürs Smartphone

Neu ist die Organspende-Karte in der Medical ID App integriert. Die App kann im App Store oder Google Store heruntergeladen werden, teilt Swisstransplant auf ihrer Website mit. Wer noch immer lieber Papier hat, kann sich auch die klassische Spendekarte bestellen. Mehr Informationen findest du hier.

Dieser Aspekt wurde auch bereits bei der obengenannten Befragung durch Demoscope untersucht. Nur 13 Prozent waren der Meinung, dass Menschen, die nach ihrem Tod ihre Organe zur Verfügung stellen, belohnt werden sollen. Zudem lehnten die Befragten auch alle vorgeschlagenen Anreize mehr oder weniger deutlich ab:

Franz Immer freut sich über dieses Resultat. Vor allem darüber, dass 88 Prozent finden, dass eine Organspende ein Geschenk an die Allgemeinheit bleiben soll. 

Umfrage

Welcher dieser Anreize für Spendewillige sagt dir am meisten zu?

  • Abstimmen

972

  • Symbolische Einmalzahlung.3%
  • Erlass von Bestattungskosten.11%
  • Reduktion der Krankenkassenprämie.28%
  • Keiner. Denn eine Organspende soll ein Geschenk an die Allgemeinheit sein.58%

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ray Charles 09.04.2018 14:10
    Highlight Highlight Finde ich enorm gefährlich.

    Wie wird der wissenschaftliche Fortschritt berücksichtigt?

    Können wir in 10-20 Jahren, Organe aus dem 3D Drucker herstellen? Brauchen wir solch ein Gesetz wirklich?
    • batschki 09.04.2018 15:52
      Highlight Highlight Es braucht schon eine Regelung in der Zwischenzeit.
      Sie können ja hier lesen, wie emotional befrachtet die Diskussion nur hier auf watson ist.
      Die einen meinen, jeder mit isoliertem Organversagen habe das RECHT auf einen transplantorischen Ersatz, weshalb jeder andere die moralische Pflicht habe, sich als Spender zu deklarieren.
      Die andern haben kä Luscht, bzw. sind dagegen.
      Jedenfalls gilt es zu verhindern, dass mit Organen gehandelt wird (wie es die CH ja auch geschafft hat mit den Bluttransfusionen)
  • Slavoj Žižek 09.04.2018 06:38
    • batschki 09.04.2018 07:29
      Highlight Highlight Vielen Dank!
      Ganz meine Meinung, die hier vertreten wird!
  • Maya Eldorado 08.04.2018 22:38
    Highlight Highlight Da steht ja die Frage im Raum: Soll ein potentieller Spender als Empfänger bevorzugt werden.
    Was aber ist, wenn einer der spenden will, stirbt: Kann der noch als Spender in Frage kommen, wenn der schon ein fremdes Organ in sich trägt.

    Es ist ja bekannt, dass Empfänger ein Leben lang starke Medis nehmen müssen - unter anderem Immunsupressiva.
  • Walser 08.04.2018 21:41
    Highlight Highlight Sehr gute Idee. In unserer Egoistengesellschaft funktioniert kein anderes Modell. Wer mündig ist, muss sich entscheiden. Wer irgendwann später zum Spender werden will, hat eine Wartefrist. Das funktioniert subito.
  • Lami23 08.04.2018 21:05
    Highlight Highlight Eine Wiederspruchslösung würde schon völlig reichen. Dann muss sich jeder mit dem Thema auseinanderesetzen.
  • Butschina 08.04.2018 20:02
    Highlight Highlight Wie oft kommt es vor, dass zwei Personen genau gleich geeignet sind? Ist dieses Szenario überhaupt realistisch?
  • Watson=Propagandahuren 08.04.2018 19:47
    Highlight Highlight Wer für ein "Opt-Out" Verfahren argumentiert mit der Aussage dass schliesslich viele sich nicht darum kümmern würden / zu faul / zu uninformiert sind und darum keine Spender sind, sagt damit auch aus dass er beabsichtigt oder zumindest im Kauf nimmt das Leute unfreiwillig zu Spendern werden aus denselben Gründen.
    Ich würde von einem aufgeklärten Menschen mehr Respekt vor dem Gegenüber und dem Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper erwarten.
    • batschki 09.04.2018 03:13
      Highlight Highlight immer diese aufgezwungene Entscheiderei über Dinge, die einem ja nicht eigentlich transparent erklärt werden. Mir gruselt's vor dem Gedanken, dass Organe aus Körpern mit noch schlagenden Herzen entfernt werden. Und von der Belastung, mit Spenderorgan lebenslänglich immunsupprimiert und medizinisch kontrolliert zu werden.
      Ein starkes (voreiliges, da anonym?) Urteil, diejenigen, die auf das sog. SelbstbestimmungsRECHT verzichten, als unaufgeklärt zu bezeichnen.
  • Oberon 08.04.2018 18:45
    Highlight Highlight Wie würde es denn bei euch aussehen wenn ausgeschlossen werden kann das ein missbrauch unmöglich (hypothetisch) ist.

    Dann wäre eine Organspende nach einem "normalen" ableben für euch okay?

    Ich frage mich halt was die Leute mit ihrem Körper noch anstellen wollen wenn sie tot sind.




    • Maya Eldorado 08.04.2018 21:45
      Highlight Highlight Ja, eine Organspende nach einem "normalen" Ableben wäre für mich ok.
      Nur hat bei einer Organentnahme der Mensch "kein normales" Ableben.
      Zum Zeitpunkt der Organentnahme ist der Mensch ein sterbender, aber kein toter Mensch. Hirntod bedeutet dass da oben nichts mehr recht will funktionieren.
      Ein Organ von einem toten Menschen ist wertlos. Es muss noch "lebendig" sein. Man kann dem auch beseelt sein.
      Also kommt auch ein Teil der Seele des Toten in den Empfänger.
      Forts. 2
    • Maya Eldorado 08.04.2018 21:47
      Highlight Highlight Und man hört ja auch immer wieder, dass Empfänger nach dem Einpflanzen des Organs plötzlich ihnen vorher fremde Neigungen haben und was sonst noch dazu gehört.

      Deshalb lehne ich sowohl Spende wie auch Erhalt von Organen ab.
      Ausnahme: Spende und Empfang von Lebendspenden. So könnte man sich gegenseitig kennenlernen oder kennt sich schon lange.
    • Oberon 09.04.2018 17:18
      Highlight Highlight Sorry aber es gibt ausser den Organen auch noch andere Objekte die benötigt werden. Leider etwas zu viel hören und sagen, aber danke für deine ehrliche Meinung.
  • Watson=Propagandahuren 08.04.2018 18:12
    Highlight Highlight Spenden tut man ohne Erwartung einer Gegenleistung.
    Dazu gehört auch "Bevorzugung"

    Spenden tut man freiwillig. Eine Zwangsorganspende mit Widerspruchs"recht" ist nicht freiwillig.
  • Judge Dredd 08.04.2018 14:28
    Highlight Highlight Die Frage in der Umfrage ist genau richtig gestellt, sie wurde auch erwartungsgemäss beantwortet. Alles ander ist der Versuch einer vom uneingeschränktem Konsum verblendeten Gesellschaft, eine egoistische Haltung zu rechtfertigen.

    Nochmals, es ist irrelevant ob man spende KANN, es zählt EINZIG der Wille zum Spenden.
  • Hayek1902 08.04.2018 14:10
    Highlight Highlight Ich bin grundsätzlich für ein opting-out system mit strafe für nicht-spender. Wieso sollen meine Organe an einen egoistischen Nicht-Spender gehen? Wenn ich tot bin, dürft ihr mit meinem Körper machen, was ihr wollt. Ich brauch ihn nicht mehr.
    • Watson=Propagandahuren 08.04.2018 18:15
      Highlight Highlight "Wenn ich tot bin, dürft ihr mit meinem Körper machen, was ihr wollt. Ich brauch ihn nicht mehr." Schön - wenn du das so siehst kannst du dich freiwillig melden als Organspender.
      Du aber möchtest Andere zur Abmeldung zwingen. Bist du ein kleiner Diktator?
      Findest du es wirklich gut wenn dein Körper dem Staat gehört bis du widersprochen hast? Wow....
    • Hayek1902 08.04.2018 19:08
      Highlight Highlight Ja, ich finde das gut. Ich bin auch organspender und ich fimde Leute wie dich aufs verwerflichste egoistisch. Man soll mir jedes organ entnehmen, meinen körper für Anatomie kurse verwenden und was weiss ich. Wenn man tot ist, ist es egal.
  • Posersalami 08.04.2018 13:54
    Highlight Highlight Finde die Idee nicht schlecht.

    Noch besser wäre allerdings, wenn man wie zB. in Holland jeden automatisch zum Spender macht mit der Möglichkeit zur Widerrufung. Die Zahlen in den Ländern mit einer solchen Regelung zeigen, das deutlich mehr Organe zur Verfügung stehen und Leben retten.
    • Watson=Propagandahuren 08.04.2018 18:16
      Highlight Highlight Krass wie viele Menschen es gut fänden Menschen per Gesetze zu Ersatzteillagern zu machen und diejenigen die das nicht wollen sich zuerst wehren müssen.
      Sammelt doch zuerstmal Geld um jedem hier wohnhaften einen Anmeldebogen nach Hause zu schicken. Hätte den gleichen Effekt aber ohne Zwang.
    • Lami23 08.04.2018 20:58
      Highlight Highlight "wehren" ist zu viel gesagt. Nur schriftlich festhalten reicht.
  • NaSkivaL 08.04.2018 13:43
    Highlight Highlight Ich vertraue unserem krankenSystem, ähm .. Gesundheitssystem nicht mehr. Und ich hatte Freunde in der Branche, die mir aufgrund persönlicher Erfahrungen beängstigende Geschichten von nicht-ganz-toten Spendern erzählt haben. Darum vernichtete ich meinen Spendenpass, den ich jahrzehntelang trug. Sollten meine Bedenken irgenwann ausgeräumt werden können, kann ich das wieder ändern. Ist eigentlich jedes Alter für Spender ok?

    Aber selbst wenn ich noch Spender wäre, würde ich keine Spende wollen.

    So oder so ist es nur fair, wenn Spender auch vor Nichtspendern Spenden empfangen dürfen.
    • Mutzli 08.04.2018 15:25
      Highlight Highlight Ich kenne selbst einige Leute im Gesundheitsbereich und arbeitete selbst auch ein Weilchen in einem Spital und hätte nie solche Geschichten vernommen. Selbst wenn sie stimmen würden, hätten Sie genau das falsche gemacht, denn Engpässe und Notfälle aufgrund von Ressourcenmangel würden solches Verhalten wenn schon eher fördern. Was deshalb auch ein gutes Argument für die Widerspruchlösung ist, denn wenns genügend potentielle SpenderInnen gibt, ist auch das Risiko, dass auf einzelne Druck ausgeübt oder unprofessionell gearbeitet wird viel kleiner.
    • Fabio74 08.04.2018 17:13
      Highlight Highlight Netter Versuch dieses Märchen wieder zu bringen
    • NaSkivaL 08.04.2018 18:17
      Highlight Highlight Was ihr nicht kennt, kann natürlich nur ein Märli sein. Alles klar. Trump-Niveau hier.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Emanzipator 08.04.2018 13:01
    Highlight Highlight Uiuiui! Wir zelebriere immer mehr eine klassengesellschaft und merken es nicht! Sehr sinnvoll auch wenn jemand nicht spenden kann...

    Und wenn ich meine Niere lebend Spende, krieg ich eine Leber auf vorrat??? Na dann, PROST!

    Solidarität stellt keine Bedingungen!!

    Abgesehen davon, dass ich mich für den Fall der Fälle auch als Nichtempfänger sichtbar ausweise...

    ...Weil ich die HALTUNG, nicht nehmen wer nicht gibt, richtig finde. Aber HALTUNGEN können nicht aufgezwungen werden. Es wäre ein Eingriff in die Würde des Einzelnen.
    • Siebenstein 08.04.2018 13:36
      Highlight Highlight Solidarität ist leider scheinbar nicht mehr gefragt... 🙄
  • Butschina 08.04.2018 12:38
    Highlight Highlight Ich habe eine generelle Frage. Da ich bereits mehrere Bluttransfusionen erhalten habe, darf ich lebenslang kein Blut spenden. Wie sieht dies mit Organen aus?
    • Adi M. 08.04.2018 12:53
      Highlight Highlight Ich denke weniger, aber am besten beim behandelnden Arzt Nachfragen.
      Ich darf nach einer Fuchsbandwurmerkrankung (vor 10 Jahren Leber operiert, ohne Bluttrans.) weder Blut, noch Organe oder Stammzellen spenden.
    • batschki 08.04.2018 13:23
      Highlight Highlight Das ist ein Problem.
      Aber nicht Ihres.
      Die Transplantationslabore (auch hier sind die Techniken immer ausgefeilter und besser) werden sicher einen passenden Empfänger finden, wenn es dann soweit ist.
  • ChiefJustice 08.04.2018 12:37
    Highlight Highlight Warum gehen hier in den Kommentaren (mangels Textverständnis) alle davon aus, dass jene, die zwar spenden wollen, aber nicht können, im Gegenzug keine Spende erhielten? Es geht darum, dass nur SpendeWILLIGE im Gegenzug ein Spenderorgan erhalten würden. Ob die eigenen Organe tatsächlich für eine Spende taugen würden, ist gemäss Artikel irrelevant.
    • nass 08.04.2018 13:00
      Highlight Highlight Lesen ist Glücksache, verstehen vom gelesenen erst Recht.
    • User_Dave 08.04.2018 13:38
      Highlight Highlight Kleine Korrektur: willige Organspender werden im Falle von Ressourcenknappheit bevorzugt
  • Siebenstein 08.04.2018 11:52
    Highlight Highlight Eine typische Diskussion unter Herrn und Frau Schweizer...und ein Riesenunsinn da die Organe an denjenigen gehen sollen der sie erstens am dringendsten benötigt und wo es zweitens eine grössere Chance auf Verträglichkeit gibt.

    *kopfschüttelnd
    • Lami23 08.04.2018 21:02
      Highlight Highlight Das würde sich ja im Grundsatz nicht ändern.
  • Karl33 08.04.2018 11:47
    Highlight Highlight Wenn man beginnt, Bedingungen für den Empänger zu formulieren, könnten diese geradesogut heissen: Muss Schweizer sein. Darf keine Vorstrafen haben. Muss ... .
    Dass ausgerechnet Singapur (ein totalitärer Staat) und Isreal (keine Demokratie) solche Club-Modelle schon praktizieren, sollte ja Hinweis genug auf dessen Schwächen sein.
    Nicht umonst ist eine grosse Mehrheit der Bürger dagegen.
    • äti 08.04.2018 12:02
      Highlight Highlight Die Foŕderung heisst eben nicht 'Schweizer, nicht Vorbestraft, ..' sondern 'auch Spender'. Was daran schlecht ist verstehe ich gar nicht. Ist doch eher gegen die Mentalität: "alles für mich, aber nichts von mir".
    • Trouble 08.04.2018 14:22
      Highlight Highlight Meines Wissens gibt es schon Bedingungen für Empfänger. Ich glaube kaum, dass ein Alkoholiker/Kettenraucher etc. Priorität gegenüber einem Patienten hat, der dem empfangenen Organ "Sorge tragen" würde.
    • ConcernedCitizen 08.04.2018 20:11
      Highlight Highlight Wenn sich einer weigert, seine Organe zu spenden, soll er sich bei der Vergabe hinten anstehen. Sollte doch einleuchtend sein?
  • Fichtenknick 08.04.2018 11:37
    Highlight Highlight Klare Sache: wer nicht ans Geben glaubt, hat auch kein Recht darauf, ein Organ zu erhalten. Menschlichkeit beruht auf Gegenseitigkeit.
    • Ehringer 08.04.2018 12:43
      Highlight Highlight Da hast du genau den zentralen Punkt der Menschlichkeit überhaupt nicht verstanden. Menschlichkeit beruht eben genau überhaupt nicht auf Gegenseitigkeit. Menschlichkeit ist eine Haltung, die immer unabhängig vom Verhalten Anderer sein sollte.
    • Siebenstein 08.04.2018 13:19
      Highlight Highlight Aha, wer Ängste und Bedenken hat soll also kein Recht darauf haben weiter zu leben? Was für eine niederträchtige Einstellung!
    • Jaklar 08.04.2018 13:45
      Highlight Highlight @siebenstein: nein das hat niemand gesagt. Jeder darf geben oder die spende verweigern. Er hat keine nachteile. Solange er gesund ist. Bräuchte er einmal ein organ, dann erhält er auch eins wenn es vorrätig ist. Ein spedewilliger wird einfach priorisiert. Ganz einfach. Wiso sollte der verweigere priorisiert werden? Und erklären sie das mal der person die bereit war zu spenden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pisti 08.04.2018 11:35
    Highlight Highlight Die Widerspruchslösung wäre eine gute Sache. Ein Anreizsystem finde ich falsch, das sollte selbstverständlich sein, dass man seine Organe nach dem Tod zur Verfügung stellt. Tod nützen mir die Organe ja sowieso nichts. Gibt es überhaupt irgendeinen Grund weshalb man seine Organe nicht spenden will nach dem Tod? Ausser kompletter religiöser Verblendung kanns ja nichts anderes sein.
    • Silberrücken 08.04.2018 12:44
      Highlight Highlight Genau! Und trotzdem hast du so viele Blitze. Komplette religiöse und esoterische Verblendung ist eben noch viel weiter verbreitet als man manchmal meint/annimmt.
    • Yes. 08.04.2018 13:17
      Highlight Highlight Können die Blitzer mal ihre Gegenargumente darlegen? Stimme diesem Kommentar 100% zu.

      Dass heutzutage noch Menschen sterben, die man retten könnte, ohne Einschränkung für einen selber ist skandalös. Sind Nicht-organspender Menschenhasser?
    • batschki 08.04.2018 13:38
      Highlight Highlight Doch: statt kompletter religiöser Verblendung könnte es zB auch sein, dass man seiner Verwandtschaft und deren Versicherungen die Aufdeckung seines ganzen zur Zeit bekannten Genoms (samt den heutigen Interpretationen der festgestellten abnormen Mutationen) ersparen will.
      DATENSCHUTZ!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hugo Wottaupott 08.04.2018 11:26
    Highlight Highlight Ja, Leute die ein Organ benötigen haben sicher andere Organe in Topzustand. Wer den Fehler findet soll Arzt werden.
    • äti 08.04.2018 12:04
      Highlight Highlight .. wieso meinst du das sei nicht so?
    • phreko 08.04.2018 12:06
      Highlight Highlight Es habdelt sich ja nicht bloss um ein Organ.
    • loquito 08.04.2018 12:21
      Highlight Highlight Nicht erst wenn man eines benötigt... schon vorher sollte man spender sein wenn man erwartet im notfall eins zu erhalten...
  • Dreiländereck 08.04.2018 11:20
    Highlight Highlight Was ist ein „überzeugter Organspender“?
    Wie viele Jahre vor dem Eintretens seines Problems muss er bereits Organspender gewesen sein?
    Werden die Lebenserwartungen, resp. Chancen der beiden möglichen Empfänger dann noch berücksichtigt oder erhält dann der Neunzigjährige ein Herz anstelle des Fünfzehnjährigen weil sich der Fünfzehnjährige noch nicht für die Organspende entschieden hat?
    • Jaklar 08.04.2018 13:51
      Highlight Highlight Wer es erhält entscheiden ärzte. Da geht es zuerst um den nutzen vom empfänger. Der 90 jährige bekommt es wahrscheinlich gar nicht, weil er die prozedur gar nicht überleben würde. Dein einwand ist also rein theoretischer natur.
    • Dreiländereck 08.04.2018 17:00
      Highlight Highlight @Jaklar:
      Heute entscheiden Ärzte, aber bei Einführung der Club-Regel vielleicht nicht mehr.
  • manuel0263 08.04.2018 11:18
    Highlight Highlight Ein guter Ansatz, aber nur mit einer Umkehr der Organspende sinnvoll (z.B. jeder ab 18 Jahren ist Spender, wenn er sich davon nicht abmeldet). Die Trägheit der Menschen macht diesen Schritt leider notwendig, und jeder kann jederzeit in diese Notsituation kommen. Irgendwelcher zwielichtiger Organhandel ist mit dann endlich genügend Spenden auch vom Tisch.
    • rauchzeichen 08.04.2018 14:13
      Highlight Highlight Volkommen deiner Meinung, Organspende sollte der Standard sein, denn wir brauchen unsere Organe nicht mehr, wenn wir Tot sind. Nur kannst du das vergessen, in der konservativen, bürgerlichen, christlichen Schweiz. Dass sind zu stark verinnerlichte Werte der älteren Bevölkerung. Da muss noch eine, zwei Generationen ausstreben, ohne dass sich jüngere in den bewahrenden Sumpf der Sicherheitsmenschen oder der Religionen ziehen lassen. Und dahingehend bin ich mir nicht so sicher, in welche Richtung es geht.
    • batschki 08.04.2018 15:39
      Highlight Highlight @Rauchzeichen:
      in 50 Jahren wird's wohl keine Lebendtransplantate mehr geben. Die Wissenschaft ist bereits jetzt schon daran, Organe aus Stammzellen im 3D-drucker herzustellen. Das hat nichts mit "zu stark verinnerlichten Werten" der Alten zu tun, sondern mit Praktikabilität und technischem Fortschritt (auch Dank IT 😘)
  • der_senf_istda 08.04.2018 11:17
    Highlight Highlight ich kenne einfach keinen vernünftigen Grund eine Organspende abzulehnen. Deshalb bin ich für die Widerspruchslösung und m.E. soll man Organspender auch bei der Vergabe bevorzugen.
    Durch den Verzicht Organe zu spenden, sollen Nicht-Spender konsequenterweise auch auf Spendeorgane verzichten.
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 08.04.2018 11:56
      Highlight Highlight Hier für dich der eine Grund: Selbstbestimmungsrecht.
      Daher ist die vorgeschlagene Lösung richtig: wer schon lange als Spender eingetragen ist, soll bevorzugt werden.
    • loquito 08.04.2018 12:23
      Highlight Highlight 24 Blitze 0 Argunente... das nervt schon ein bisschen...
    • der_senf_istda 08.04.2018 19:10
      Highlight Highlight hey Redly,
      lies doch einfach meinen Kommentar nochmals durch ;-)
  • Blitzesammler 08.04.2018 11:14
    Highlight Highlight ich persönlich finde es grundsätzlich eine gute Idee (bin eingetragener Organspender). Aber was ist wenn ich meine Organe gerne spenden würde, diese aber durch irgend etwas, nicht selbst verschuldetes, nicht brauchbar sind? Da würde die diskriminierung bereits anfangen. Und manchmal denke ich auch, wenn ich selbst wüsste dass ich in den nächsten Tagen sterben muss, ich die Chance haben möchte, einfluss nehm zu können wer meine Organe bekommt. (so jetzt los mit den ⚡)
    • äti 08.04.2018 12:06
      Highlight Highlight .. du hast gar keinen Einfluss.
    • Jaklar 08.04.2018 13:53
      Highlight Highlight Wenn du spenden würdest aber nicht kannst, dann bist du bei den spendewilligen. Entscheiden kannst du aber nur für dich.
  • Fruchtzwerg 08.04.2018 11:07
    Highlight Highlight Finde ich eine richtig gute Idee. Ich bin aber sowieso schon seit Jahren Organspender und kann jedem nur empfehlen sich damit auseinander zu setzen...
  • Holzkopf 08.04.2018 11:05
    Highlight Highlight Finanzielle Anreize sollten meiner Meinung nach absolut vermieden werden. Niemand sollte sich aus z.B. finanzieller Not für Organspenden entscheiden.

    Eine Priorisierung der Organspende-Willigen halte ich jedoch grundsätzlich für ganz angebracht. Das Problem, dass dann ggf. Menschen, die zu wenig informiert sind, benachteiligt werden, ist für mich eines der wenigen Argumente dagegen.
  • Gubbe 08.04.2018 11:01
    Highlight Highlight Es gibt Menschen, die spenden würden. Nur nehmen sie lebendig schon so viele Medikamente, dass kein Arzt seine Organe verpflanzen würde. Was wäre, wenn diesem Menschen mit zB. einem neuen Herzen geholfen werden könnte, bekommt er/sie dann keines?
    • batschki 08.04.2018 14:07
      Highlight Highlight Bis die ganze Organspenderei gesetzlich geregelt ist, wird es noch dauern. Wer heute schon auf ein Transplantat wartet, fällt sicher nicht unter die neuen Bestimmungen - aber warum sich nicht trotzdem auf die Liste setzen lassen?
  • N. Y. P. D. 08.04.2018 10:55
    Highlight Highlight Im ernst jetzt ?

    Dann schlage ich vor, dass wir dieses Prinzip auch auf andere Bereiche ausdehnen ?

    Wäre nur fair.
    • loquito 08.04.2018 12:29
      Highlight Highlight Ist schon so. wer für Paraplebikerstiftung, Krebsstiftung etc. spendet, erhält im Notfall mehr Unterstützung als nichtspender...
  • Ehringer 08.04.2018 10:39
    Highlight Highlight Ich bin nicht der grösste Fan dieser Variante. Heute geht es immer darum, dass man unbedingt etwas zurück haben will. Ist denn mein Leben wirklich mehr wert, weil ich gespendet habe?

    Der einzige Vorteil ist in meinen Augen, dass die Leute ev. sensibilisiert werden, sich mit der Spende zu befassen.

    Das Clubmodell macht erst Sinn, wenn wir die Wiederspruchslösung haben, vorher finde ich diese Lösung daneben.
  • Pr0di 08.04.2018 10:35
    Highlight Highlight Ich bin kein ethiker, aber aus meiner Sicht ist diese Frage sehr problematisch. Durch eine Bevorzugung von Organspendern wird impliziert, dass diese Person mehr Wert ist, als eine Person, die nicht spendet. Der Wert eines Menschenlebens lässt sich aber nicht in Zahlen ausdrücken. Man steht hier vor einem typischen Fall des Trolley-Problem.
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 08.04.2018 11:59
      Highlight Highlight Schöner Elfenbeinturm. Und jetzt zur Realität: wer soll das Herz erhalten? Etwa der, der selbst nicht bereit zum Geben ist?
      🤦‍♀️
    • Jaklar 08.04.2018 13:55
      Highlight Highlight Also die bereitschaft zu geben ist aber schon ein wert. Wenn auch nicht der einzige
    • Pr0di 09.04.2018 22:09
      Highlight Highlight Aus rein ethischer Sicht, kann der Wert eines Menschen nicht bestimmt werden. Mit meiner Aussage will ich mich nicht für oder gegen eine solche Regelung ausdprechen, sondern ich möchte darauf hinweisen, das wir hier über eine Entscheidung sprechen, welche Menschen sterben und welche weiterleben. Dies ist eine sehr schwerwiegende Entscheidung. Dass sie in solchen Fällen getroffen werden muss und dass es bestimmte Kriterien braucht, ist mir schon klar.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 08.04.2018 10:35
    Highlight Highlight Ich habe einen Angebohrenen Herzfehler, man will nicht mal mein Blut.

    Wenn Leute benachteilligt werden sollten die nicht Spenden dürfen wäre das extrem Unfair
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 08.04.2018 11:59
      Highlight Highlight Dies ist nicht die Frage. Auch du kannst dich als williger Spender eintragen lassen. Das genügt.
    • Jaklar 08.04.2018 13:58
      Highlight Highlight Ich denke deine anderen organe kann man trotz herzfehler schon noch brauchen.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 08.04.2018 14:51
      Highlight Highlight Lunge erst in 15 Jahren (bin seit kurzem Nichtraucher)
      Möchte gerne Blut Spenden (A0) aber darf nicht ☹
      Dabei wäre auch das sehr Hilfreich ☹
  • olga 08.04.2018 10:35
    Highlight Highlight Ich besitze seit ich 15 Jahre alt bin einen Organspenderausweis. Dennoch finde ich das Clubmodell eine schreckliche Idee. Was passiert mit Menschen, die aufgrund von Krankheit, keine Organe spenden dürfen/können? Werden die dann benachteiligt? Ich fänd eine Widerspruchslösung gut, wie sie bereits in anderen Ländern praktiziert wird, wo sich jeder (zB mit Erlangen des Führerscheins) bewusst damit auseinandersetzten muss. Menschen aber deshalb zu bevorzugen/bestrafen finde ich rechtsstaatlich gesehen sehr fragwürdig...
    • Jaklar 08.04.2018 13:59
      Highlight Highlight Das steht auch nicht im text. Zudem pezweifle ich, dass jemand gar nichts spenden kann.
  • Goon 08.04.2018 10:24
    Highlight Highlight Mal eine rein technische Frage:
    Organ X wird von Pers A zu Pers B transplantkert. Person B stirbt später. Kann dieses Organ X dann nochmal transplantiert werden?
  • Str ant (Darkling) 08.04.2018 10:18
    Highlight Highlight "Welcher dieser Anreize für Spendewillige sagt dir am meisten zu?"

    Das "clubmodell" würde mich dazu bewegen Organspender zu werden
  • amRhein 08.04.2018 10:15
    Highlight Highlight Im Prinzip eine gute Idee, aber kann man nicht auch schummeln und nach dem Erhalt des Organs die eigene Zustimmung wieder zurückziehen?
    • chrimark 08.04.2018 14:39
      Highlight Highlight Als Organempfänger bist du als Spender vermutlich eh gesperrt. Heikel ist die Frage, wie lange du spendewillig sein musst um bevorzugt zu werden.
  • A7-903 08.04.2018 10:14
    Highlight Highlight Das wär aber voll mist für alle die jemals krebs hatten. denn wer chemo und/oder bestrahlung hatte darf nicht spenden, ob die wollen oder nicht.
    • batschki 08.04.2018 13:51
      Highlight Highlight Das stimmt mW so nicht!
      Kommt auf den Krebs an und wie lange die Therapie zurückliegt.
    • Jaklar 08.04.2018 14:01
      Highlight Highlight Tja die können eben nicht. Aber die medizin wird immer besser. Die können vielleicht bald doch spenden. Manchmal muss man auch risiken eingehen.

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