Schweiz
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THEMENBILD ZUR BUNDESRATS-MK ZU MASSNAHMEN ZUR DAEMPFUNG DER GESUNDHEITSKOSTEN ---- Versicherungskarten verschiedener Krankenkassen, aufgenommen am 5. Juni 2009 in Zuerich, Schweiz. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bis zu zehn Millionen Franken investieren Krankenkassen in Werbung und Provisionen. Bild: KEYSTONE

Mehr als 1,7 Milliarden: So viel geben Krankenkassen für ihre Verwaltung aus

Bis zu zehn Millionen Franken investieren Krankenkassen allein in Werbung und Provisionen. Die Effizienz der 22 Kassen variiert jedoch stark – und die Differenz bei den grössten zehn Versicherern ist nur schwer zu rechtfertigen.

Anna Wanner / ch media



Der Druck auf die Gesundheitsbranche steigt und steigt. In der Kritik stehen vor allem Ärzte, Spitäler und Pflege. Dabei unterscheiden sich auch die Krankenkassen in ihrer Effizienz. Zwar geben sie am meisten für Prämien aus. Wegen dieses Kostenblocks gibt es wenig Spielraum.

Was jedoch von den Krankenkassen als Verwaltungsaufwand abgebucht wird, variiert stark. Denn darunter fallen nebst Personalkosten auch die Ausgaben für Werbung und Provisionen. Der Verwaltungsaufwand machte gemäss Bundesamt für Gesundheit 1736 Millionen Franken aus. Das sind Gelder, welche die Kassen über die Grundversicherung einnehmen.

Effiziente Spitzenreiter

Arbeiteten alle Versicherungen so effizient wie die Sumiswalder, könnte mehr als die Hälfte des Verwaltungsaufwands eingespart werden. Die Sumiswalder wendete 88 Franken pro Person und Jahr auf, ein Spitzenergebnis (siehe Grafik unten). Das sind 2.6 Prozent der Gesamtausgaben. Ähnlich effizient arbeiteten die Sanagate und die Krankenkasse Luzerner Hinterland (KKLH), die 91 beziehungsweise 93 Franken Aufwand pro Versicherten abbuchten.

Gemessen an den Gesamtausgaben sind das bei der KKLH 2.8 Prozent, bei der Sanagate 3.6 Prozent – weil sie deutlich mehr Versicherte hat. Und hier liegt wohl auch die Krux: Mehr Versicherte führen zu mehr Mitarbeitern und zu stärkeren Hierarchien, zu mehr Verantwortung und einem grösseren Lohngefälle. Im Schnitt über alle Versicherer beträgt der Verwaltungsaufwand 4.8 Prozent.

Serbelnde Exoten

Je nach Grösse stellen sich andere Herausforderungen: Kleine Kassen betreiben weder Aufwand für Marketing, noch werben sie Kunden über Makler ab. Sie bearbeiten die Anfragen und Rechnungen der Kunden. Dass sie deshalb weniger Verwaltungsaufwand verbuchen, lässt sich daraus jedoch nicht ableiten: Mit 492 Franken pro Versicherten schneidet die Krankenkasse des Instituts Ingenbohl als Schlusslicht ab. Sie wendet 15.4 Prozent ihrer Ausgaben für die Administration auf. Mit 628 Kunden ist sie nicht nur die kleinste Kasse, sie ist auch ein Exot: Sie verliert Kunden, weil zu den Versicherten hauptsächlich die Ingenbohler Schwestern zählen, katholische Ordensfrauen.

Die Krankenkasse Turbenthal, die 12.7 Prozent ihrer Ausgaben für Administrativarbeit aufwendete, war der zweite Exot. 2018 musste sie schliessen, weil sie sich dem Schritt ins digitale Zeitalter verweigert hatte. Beide Kassen sind derart klein, dass der Lohn eines jeden Angestellten sofort auf die Rechnung schlägt. Zur Anschauung: Die Krankenkasse Turbenthal zählte 402 Kunden und verrechnete einen Verwaltungsaufwand von 273 Franken. Das macht 109'764 Franken. Viel Spielraum bei den Löhnen bleibt da nicht.

Unterschiede in der Effizienz zeigen sich erst bei Kassen ab 1000 Kunden: beim Personalaufwand. Die KKLH gibt an, straff organisiert zu sein: «Auch Mitglieder der Geschäftsleitung helfen im Tagesgeschäft aktiv mit.» Das führe zu kurzen Entscheidungswegen und verhältnismässig wenig Angestellten.

Differenzen der zehn Grossen

Erst ab 40'000 Kunden wachsen die Ambitionen und mit ihnen das Volumen für Löhne, Werbung und Provisionen. Doch auch hier sind die Unterschiede gross. Vivacare mit 45'229 Versicherten gab 2017 über 900'000 Franken für Makler und Vergleichsdienste aus, Agrisano mit 133'370 Versicherten investierte 6.8 Millionen. In diesem Spektrum bewegen sich die meisten grossen Versicherer. Insgesamt fliessen so fast 100 Millionen Franken Prämiengelder jährlich an Dritte weiter.

Andere Kassen entscheiden sich, anstatt in Provisionen in die Werbung zu investieren. Die Concordia warb 2017 für 4.5 Millionen Franken, gab aber keinen Rappen für Makler aus. Ähnlich handhabt es die Swica mit Werbung für 5.5 Millionen Franken. Die Helsana und die Visana investierten in beide Bereiche und gaben unter dem Strich je über 10 Millionen Franken aus.

So erstaunt es nicht, dass auch unter den Grossen Unterschiede auftreten: Die Helsana gab 276 Franken pro Versicherten aus. Die Konkurrenz kommt mit 136 Franken (CSS), 151 (Mutuel), 157 (Assura), 163 (Concordia), 171 (Swica), 199 (Sanitas), 203 (KPT) aus. Die Sympany-Versicherer, die zwischen 240 und 252 Franken pro Kunde ausgeben, erklären die Differenz mit einem Kunden-Portfolio, das viele «ältere und damit kränkere Kunden» beinhaltet, was zu höheren Aufwänden führe.

Die EGK mit 339 Franken pro Person erklärt, der vergleichsweise hohe Verwaltungsaufwand sei eine Folge des Sanierungsprozesses. Die Helsana weist auf Investitionen und aufwendige Grundlagenarbeit hin – und auf ein alt bekanntes Problem: Dass die Aufwände für Grund- und Zusatzversicherung sich nicht so leicht auseinanderhalten lassen. Helsana rechne den Personalaufwand, der in der Grundversicherung anfalle, auch konsequent dort zu. Das heisst: Andere belasten die Zusatzversicherten stärker. (aargauerzeitung.ch)

Was kostet eigentlich eine Operation?

Video: srf

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69Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gubbe 21.12.2018 20:34
    Highlight Highlight Ich rate allen, wechselt die Kasse womöglich bevor ihr 50 Jahre alt seit. Danach ist es ein unmögliches Unterfangen. Die Grundversicherung kann man wechseln, aber all die Annehmlichkeiten die man bei zunehmendem Alter gerne hätte, kann man streichen. Man bekommt sie nicht mehr. Wenn man nach 60 Jahren zB. die Pflege nicht mehr will, aber nach einem Jahr wieder möchte, gibt es nicht mehr. Die meisten möchten alt werden, aber alt sein will niemand.
  • ujay 21.12.2018 03:31
    Highlight Highlight E.I.N.H.E.I.T.S.K.R.A.N.K.E.N.K.A.S.S.E
    Sollte
    auch
    den
    Dümmsten
    einleuchten!
    • ujay 21.12.2018 09:32
      Highlight Highlight @hoppla. Verstehe ich deinen Kommentar jetzt richtig: Eine Krankenkasse ist keine Versicherung und der Kunde ist nicht Bittsteller? SUVA, ALV, EO funktionieren nicht richtig?
    • ujay 21.12.2018 12:59
      Highlight Highlight @Blaubar. Ja eben, den Einen leuchtet das nicht ein. Lieber an Märchen festhalten.
  • critico 20.12.2018 17:02
    Highlight Highlight möchte wissen, wie die chefs der kk eigentlich so 50 bis 60000 pro monat rechtfertigen, was sie eigentlich dafür leisten. und ärzte die wirklich mehr als 8std pro tag leistung bringen,"patientenverantwortung" haben, sollen zu teuer sein? (bei einer sehr viel längeren und teureren ausbildung?)
  • Sharkdiver 20.12.2018 16:45
    Highlight Highlight Dass 4 der top 12 Groupe Mutuel Kassen sind die in veruf ist viel zu zahlen, zeigt doch, dass das System nicht das Problem ist
  • Denk-mal 20.12.2018 15:43
    Highlight Highlight Versteht denn das niemand: Zum Henker, darum heisst das Ding doch "Kranken-Kasse"! Kranke bedienen sich der Krankenkasse...! Alles klar!? :-)
  • AllknowingP 20.12.2018 13:17
    Highlight Highlight KOTZ !
  • Lexxus0025 20.12.2018 12:28
    Highlight Highlight Hab gestern meine erste rechnung für 2019 bekommen: wieder fast 10% mehr für keine leistungen, mir kommt das kotzen (2500 franchise bei ungefähr 300chf rechnungen im jahr).
    In welchem marktsegment funktioniert das sonst preise ohne mehrwert zu erhöhen? Das geld geht nichtmal an bedürftige, sondern an die reichen; weils die schweizer politik nicht schafft patentrechte aufzuheben, kataloge zu überarbeiten etc etc. für die hampelmänner zahlt man dann auch nochmal steuern.
    Man sollte eine gruppe gründen: 3 monate bezahlen alle aus protest keine prämien mehr, wetten dann sind sie schnell?
    • Samurai Gra 20.12.2018 21:51
      Highlight Highlight Mit Mahnung und Betreibungen wären sie schnell
  • Pafeld 20.12.2018 10:37
    Highlight Highlight Angeblich sind wir ja keine Einheitsbürger. Abgezockt von den Kassen werden wir trotzdem alle gleich, wenn auch nur in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Hoch lebe die Illusion des Liberalismus. Freie Wahl der Abzocker. Alles andere ist ja pöhöser Sozialismus.
  • ARoq 20.12.2018 09:03
    Highlight Highlight Die Einheitskassenbefürworter können ja problemlos zu der Kasse mit dem geringsten Verwaltungsaufwand wechseln.
    • Pafeld 20.12.2018 10:45
      Highlight Highlight Was hat das mit den Vorteilen der Einheitskasse zu tun?!?
  • IMaki 20.12.2018 08:53
    Highlight Highlight Man darf es jedem Stimmbürger, der dem ideologischen Schwachsinn - oder soll man Hetze sagen? - gegen die Einheitskasse mit einem Nein gefolgt ist, unter den Weihnachtsbaum legen: selber schuld.
  • do u know Xonco The Muffin Man -The Muffin Man 20.12.2018 08:24
    Highlight Highlight Bis zu 10 Millionen, kommt nichtmal im ANSATZ heran.
  • Fairness 20.12.2018 07:20
    Highlight Highlight Wenn es gegen 100 Kassen gibt, muss es ja ein rentables Geschäft sein. Werbung und Provisionen sind zu verbieten. Eine Einheitskasse wäre richtig und korrekt gerechnet mit Sicherheit günstiger. Bis dahin sind die Saläre von VRs, Stiftungsräten und den Geschäftsleitungen zu deckeln. Leider wird das nicht geschehen, weil zu viele Lobby-Marionetten-Politiker im National- und Ständerat sitzen und mitverdienen.
  • DerMedicus 20.12.2018 06:47
    Highlight Highlight aber die Ärzte seine zu teuer...😂😂
    • Walter Sahli 20.12.2018 09:29
      Highlight Highlight Nice try, Medicus. Wenn die vier Böcke (Kassen, Spitäler, Ärzte, Industrie), die wir zu Gärtnern gemacht haben, weiterhin Schwarzpeter spielen und dabei so tun, als würden sie sich bemühen, Geld zu sparen, dann werden wir über kurz oder lang in einem Staatsmedizinsystem landen. Oder glaubst Du, es könne ewig so weiter gehen?
  • NurEineMeinung 20.12.2018 06:38
    Highlight Highlight 1.7 Mia, das sind 208 CHF pro Kopf.
    Wären alle Kassen so effizient, wie die top 10, könnten die Krankenkassenprönien für jeden um mindestens 100 CHF gesenkt werden!
    Und sicher kann noch mehr abgespeckt werden!
    Es ist höchste Zeit bei den Abzockern aufzuräumen!
    • Ökonometriker 20.12.2018 07:22
      Highlight Highlight @NurEineMeinung: Beachte aber, dass dies Pro Jahr ist. Die monatliche Rechnung würde bloss 8 Franken tiefer ausfallen. Dafür ginge u.U. auch Servicequalität verloren - oder schauen da tatsächlich alle KK das Ärzten auch richtig auf die Finger? Und haben alle KKs moderne IT-Portale wo man seine Abrechnungen zusammengefasst bekommt.

      Besser wäre es, die restlichen 97% der Gedundheitskosten anzugehen. Beispielsweise sollte der Abzockerei durch Ärzte, Apothemer, Pharmafirmen und Spitäler Einhalt geboten werden. Da versagt der Staat vollends und der Bürger muss, via KK, bezahlen.
    • do u know Xonco The Muffin Man -The Muffin Man 20.12.2018 09:44
      Highlight Highlight Ökonometriker

      Wenn ich für 1 Abschluss, ohne Halbprivat Zusatz, zwischen 800- 1200 erhalte, ist das viel. Zu viel. Viel zu viel. Da nicht nur 1 Versicherter Pro Jahr die Kasse wechselt, sondern etwas mehr :).

      Wieviele Arzttermine können damit beglichen werden?
    • Pafeld 20.12.2018 10:53
      Highlight Highlight Die Rechnung hinkt sowieso, weil die effizienteren eine andere Zusammensetzung der Patienten haben. Die Assura beispielsweise vertreibt ältere Kunden mit rein digitalen Kontakt-und Verwaltungsmechanismen. Oder chronisch Kranke durch eine Verweigerung der Direktübernahme der Kosten mit Rückzahlzeiten von bis zu drei Monaten. Wenn alle Kassen nach diesem Vorgehen operieren würden, wäre die Hälfte der Bevölkerung nicht versichert oder die Tricks der effizienteren würden nicht mehr funktionieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eisbärenablagerung 20.12.2018 06:25
    Highlight Highlight *Helsana rechne den Personalaufwand, der in der Grundversicherung anfalle, auch konsequent dort zu."
    Ja natürlich machen sie das. Und einen teilaufwand der zusatzversicherung gleich dazu.. kenne (leider) genug die bei einer KK arbeiten und das ist gang und gäbe. Der gewinn der grundversicherung darf nur in die reserve, darum wird dort schön abgezwackt
  • Selbstverantwortin 20.12.2018 06:22
    Highlight Highlight Bevor jemand nach Einheitskasse ruft: verwaltungsaufwand der SUVA 10,8%
    https://m.tagesanzeiger.ch/articles/551b72e3ab5c37f7f8006680
    • Unkel Wullewu 20.12.2018 06:47
      Highlight Highlight Ja, aber die SUVA macht viel Prävention mit diesem Geld, was natürlich einen Effekt auf die Prämien hat.
    • Skeptischer Optimist 20.12.2018 06:56
      Highlight Highlight Aepfel mit Birnen zu vergleichen ist nicht sehr Aufschlussreich.
    • äti 20.12.2018 07:48
      Highlight Highlight @Redly, der Vergleich hinkt. SUVA 'verwaltet' nicht nur, sondern hat noch andere Aufgaben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MilfLover 20.12.2018 06:01
    Highlight Highlight Wie bezeichnet man mittlerweile Provisionen an Makler? Vertriebsaufwand oder so? Wie kann es sein dass die Concordia keinen einzigen Rappen an Provisionen ausgegeben hat? Das ist eine riesen Lüge. Die Concordia hat extra Maklerbetreuer eingestellt. Will uns da jemand verarschen?
  • Schneider Alex 20.12.2018 05:26
    Highlight Highlight Einheitskrankenkasse: Das Volk muss einen Pflock einschlagen!

    Nein, wir zahlen lieber höhere Prämien für die hohen Verwaltungs- und Marketingkosten der 94 zugelassenen Krankenversicherer. Wo gibt es das: Ein Einheitsprodukt wie die Grundversicherung, das nicht verändert werden kann, wird von 94 Anbietern mit ihrem ganzen Apparat in der kleinen Schweiz angeboten?
    • Dragon & Tiger King 20.12.2018 05:55
      Highlight Highlight Leider wurde das vor ein paar Jahren abgelehnt, wieso auch immer. Was muss geschehen um die Einheitskasse anzunehmen? Vielleicht sind die Prämien immer noch nicht zu hoch für das schweizer Volk.
    • MrJS 20.12.2018 05:57
      Highlight Highlight Was denkst du, wie hoch die Verwaltungskosten sein würden, wenn wir eine Einheitskasse hätten? Staatliche Strukturen sind aufgrund der ausbleibenden Konkurrenz immer ineffizienter als private Unternehmen. Die oben genannten, ineffizienten Versicherungen werden ihre Verwaltungskosten früher oder später selber senken, um am Markt bestehen zu können.
    • TheRabbit 20.12.2018 06:11
      Highlight Highlight @MrJS
      Ihre Aussage ist nicht zwingend korrekt. Die SUVA kann als Anbieter mit der Konkurrenz mithalten.
      Für mich ist es unverstàndlich, dass für das gleiche Angebot wirklich fast 100 Anbieter benötigt werden.
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