DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schweiz schickt zweites Team und mehr Material nach Indonesien

03.10.2018, 20:08

Nach dem Erdbeben und Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi mit über 1400 Todesopfern schickt die Schweiz am Donnerstag ein zweites Team mit fünf Experten und 900 Kilogramm Hilfsmaterial ins Katastrophengebiet. Der Flug werde von Bern-Belp aus von der Luftwaffe durchgeführt.

Indonesien habe die Schweiz am Mittwoch offiziell um Unterstützung bei der Trinkwasserversorgung und bei der Bereitstellung von Notunterkünften gebeten, teilte das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mit.

Ein 7-jähriger Junge mitten in den Trümmern.
Ein 7-jähriger Junge mitten in den Trümmern.Bild: EPA/EPA

Da die Stromversorgung nach wie vor unterbrochen und Benzin und Diesel sehr knapp seien, werde die Schweiz unter anderem Solarpanels auf die Insel bringen. Zusammen mit speziellen Geräten könne so unabhängig Chlor hergestellt werden.

Das sei die schnellste und effektivste Lösung, um Zehntausende Personen innert kurzer Zeit mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Ausserdem würden Mittel zur Wasserentkeimung und -qualitätskontrolle sowie Zelte geliefert. Die fünf Experten des zweiten Detachements gehören dem Schweizerischen Korps für humanitären Hilfe (SKH) an.

Nationaler Solidaritätstag

Ein erstes SKH-Team mit Expertinnen und Experten für Medizin, Trinkwasser, Bau und Logistik soll am Donnerstag das Katastrophengebiet erreichen, hiess es weiter. Dort werde es die indonesischen Behörden bei den ersten Hilfsmassnahmen unterstützen und bei den Vorbereitungen der Trinkwasseraufbereitung und -verteilung mithelfen.

Am Freitag führt die Glückskette einen nationalen Solidaritätstag durch. In den vier Sammelzentralen in Zürich, Genf, Lugano und Chur werden an Telefonen von Freiwilligen von 6 Uhr bis 23 Uhr die Spendenversprechen entgegengenommen.

Mit den gesammelten Geldern werde sie in erster Linie Projekte der Partnerhilfswerke ADRA, Caritas Schweiz, Heks, Solidar Suisse und des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) unterstützen, schreibt das Hilfswerk. (sda)

Schwierige Aufräumarbeiten auf Sulawesi

1 / 38
Schwierige Aufräumarbeiten auf Sulawesi
quelle: ap/ap / tatan syuflana
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

19-jähriger Lampenwächter treibt 49 Tage über den Pazifik

Video: watson
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Berset kündigt Lockerungen an – das sind die wichtigsten Punkte
Bundesrat Alain Berset hat an einem Point de Presse in Aarau eine baldige Aufhebung der Quarantäne- und Homeoffice-Pflicht angekündigt.

Die gegenwärtige Situation lasse entsprechende Anpassungen bereits in der nächsten Woche zu.

Zur Story