Schweiz
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Konservativer als die eigenen Eltern – 5 Grafiken zeigen, wie die heutige Jugend tickt

Heirat, Kind, Karriere, Langeweile. bild: shutterstock

Die grösste Jugendbefragung der Schweiz zeigt: Freie Liebe, Punk und Rebellion sind von gestern, Angepasstheit von heute. Die U20er wollen einfach nur heiraten und Kinder bekommen. 



Es ist wieder soweit: Die Studie «ch-x» präsentiert ihre Zahlen. Die Eidgenössische Jugendbefragung ist die umfassendste Analyse von jungen Erwachsenen in der Schweiz. Rund 52'000 Jugendlichen im Alter von plus minus 19 Jahren fühlt die Studie auf den Zahn. Das sind die wichtigsten Ergebnisse:

Konservative Wertvorstellungen, kein Interesse an Politik

Hilfsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Vergebung, Ehrlichkeit, Loyalität und Freundschaft sind für junge Erwachsene die wichtigsten Werte. Ganz nach dem Motto YOLO (You only live once) gewichten Jugendliche den Lebensgenuss ebenfalls sehr hoch.

Werte wie soziale Macht, Besitz, Autorität, das Gesicht in der Öffentlichkeit wahren und Gehorsam, Selbstdisziplin, Höflichkeit, Eltern und ältere Leute in Ehren halten ist für Jugendliche nicht wichtig. Unterdurchschnittlich wenige kreuzten bei der Umfrage diese Werte an. 

Wer Eltern mit einem höheren Bildungshintergrund hat, steht mehr für Werte wie Offenheit und Wandel ein. Für Jugendliche, die in ländlicher Umgebung leben, sind Sicherheit, Konformität und Tradition wichtig. 

Auch befragt wurden die Jugendlichen nach ihren wichtigsten Lebensbereichen. Freundinnen und Freunde stehen für die meisten an erster Stelle. Politik und das Verhältnis zu Gott ist für wenige von zentraler Bedeutung. 

Welche Lebensbereiche sind dir wichtig? 

Jugendstudie, ch-x, Wertvorstellungen

Lesebeispiel: 98 Prozent der 33'000 befragten 19-Jährigen geben an, dass Freundinnen und Freunde für sie sehr wichtig sind.  grafik: piktochart/helene Obrist

Der Mann arbeitet, die Frau kümmert sich um die Kinder

Rund 69 Prozent der befragten 19-Jährigen geben an, dass sie eines Tages heiraten wollen. Das ideale Heiratsalter liegt für sie zwischen 25 bis 30 Jahren. Die meisten sehen die Heirat als etwas Romantisches und sie gilt als Voraussetzung, um eigene Kinder zu haben. 

Grösser als der Wunsch zu heiraten ist jener nach der Gründung einer Familie. 73 Prozent wünschen sich ein Kind. Dieser Wunsch ist aber an bestimmte Bedingungen geknüpft, wie eine stabile Beziehung oder ein ausreichendes Einkommen. Frauen und Männer wünschen sich mehrheitlich zwei Kinder. 28 Prozent der befragten Frauen gibt an, sich drei Kinder zu wünschen. Als ideales Alter, um Kinder zu bekommen, wird 28 genannt.

Bei der Gestaltung des Familienlebens bevorzugen Jugendliche ein traditionelles Rollenmodell. Alternative Familienmodelle, in denen zum Beispiel die Frau arbeitet und der Mann nicht, können sich nur die wenigsten vorstellen. 

Welches Familienmodell wünschst du dir?

Jugendbefragung, ch-x, Familienplanung

Lesebeispiel: 42 Prozent der befragten Frauen und 44 Prozent der befragten Männer wünschen sich ein Familienmodell, bei dem der Mann Vollzeit und die Frau Teilzeit arbeitet.  grafik: piktochart/helene obrist

Lehre und danach hoch hinaus

Die meisten Befragten geben an, derzeit in einer Ausbildung zu sein. 39 Prozent der Jugendlichen macht eine klassische Berufslehre, die mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) abgeschlossen wird.

Auf den ersten Blick erstaunlich hoch ist die Zahl jener, die zurzeit in keiner Ausbildung sind. Dort ist jedoch anzumerken, dass ein Grossteil bereits im Arbeitsleben steht und die Ausbildung bereits abgeschlossen hat. Ein kleiner Teil, rund vier Prozent der 19-Jährigen, gibt an, nicht zu arbeiten. Davon haben einige keinen Sekundarabschluss oder auch keine abgeschlossene Lehre. Der andere Teil hat zwar einen Schul- oder Lehrabschluss, befindet sich derzeit aber in einem Zwischenjahr. 

Welche Ausbildung machst du zur Zeit?

Image

Lesebeispiel: 16 Prozent der 19-Jährigen machen derzeit eine gymnasiale Ausbildung.  Bild: piktochart/helene obrist

Gefragt wurden die jungen Erwachsenen auch, wo sie sich beruflich mit 35 Jahren sehen. Die meisten antworten, dass sie dann einen akademischen Beruf hätten, also beispielsweise als Arzt, Lehrer, Ingenieur, Künstler, Wissenschaftler oder Forscher arbeiten. Am wenigsten wollen sie eine ungelernte Arbeitskraft sein, also beispielsweise einen Job als Hilfsarbeiter, Gepäckträger oder ungelernter Fabrikarbeiter haben.

Nicht gläubig, aber spirituell

84 Prozent der Jugendlichen gehören einer Konfession an. Darunter die meisten der römisch-katholischen Kirche, gefolgt von der protestantisch-reformierten und der christlich-katholischen Kirche. Fünf Prozent geben an, in einer Freikirche zu sein. 

Tatsächlich religiös sind aber die wenigsten. Als gläubig bezeichnet sich nur ein Viertel der Befragten. Mehr als die Hälfte ist unreligiös. Auch andere Studien bestätigen, dass junge Menschen nicht mehr im traditionellen Sinne religiös sind. Das heisst jedoch nicht, dass sie per se ungläubig sind. Viele glauben zwar nicht an einen Gott, aber an die Existenz irgendeiner höheren geistigen Macht.

Dies zeigt sich auch in der Frage nach der Spiritualität. Ein Viertel der Jugendlichen bezeichnet sich als spirituell. 37 Prozent glaubt daran, dass Wunderheiler Heilkräfte besitzen, 30 Prozent daran, dass das Sternzeichen das Leben beeinflusst. Über die Hälfte der 19-Jährigen glaubt daran, dass Glücksbringer tatsächlich Glück bringen. 

Gefragt wurden die jungen Erwachsenen auch, welche religiöse Gruppe als Bedrohung für die Lebensweise in der Schweiz wahrgenommen wird. 46 Prozent sieht die muslimische Gemeinschaft als Bedrohung, 18 Prozent die jüdische, für 13 Prozent sind die Atheisten eine Bedrohung, für 11 Prozent die Christen, 10 Prozent sieht in dem hinduistischen Glauben eine Gefahr und 9 Prozent im buddhistischen. 

Welche Religionsgruppe stellt für unsere Lebensweise eine Bedrohung dar?

Jugendbefragung, ch-x, Angst vor Religion

Lesebeispiel: 46 Prozent der 19-Jährigen sind der Meinung, dass Muslime für die hiesige Lebensweise eine Bedrohung darstellen. Bild: piktochart/helene obrist

Je tiefer der Bildungshintergrund und je ländlicher die Wohnumgebung, umso mehr wird der Islam als eine Bedrohung wahrgenommen. Ebenfalls eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, gegenüber Muslimen eine negative Haltung zu haben, zeigt sich bei Freikirchlern. Wer in einer Grossstadt wohnt und universalistischere Werte vertritt, fürchtet sich nicht vor der muslimischen Gemeinschaft. 

Sport, Musik, Facebook und Co. 

Am liebsten sind die Jungen in ihrer Freizeit draussen, machen Sport, treffen Freunde oder gehen am Wochenende in den Club. Die beliebtesten Sportarten sind Joggen, Fitness, Schwimmen und Fussball spielen. Über die Hälfte der befragten 19-Jährigen treibt regelmässig Sport in einem Verein. 

Ebenfalls als Freizeitbeschäftigung hoch im Kurs ist Fernseh schauen. Etwa 80 Prozent der Befragten schaut mindestens ein bis zwei Stunden pro Tag fern mit einem TV-Gerät, über Youtube oder über den Computer. Der Fernsehkonsum mit einem TV-Gerät nimmt seit 2010 kontinuierlich ab.

Am liebsten schauen die Jungen Komödien und Action Filme. An dritter Stelle folgen die Nachrichten, an vierter Sportsendungen und Live-Sportübertragungen. 

Gefragt wurden die jungen Erwachsenen auch, welche Musik sie am liebsten hören. Auf dem höchsten Rang liegt dort Hip-Hop, gefolgt von Rap, R&B, elektronischer Musik, Pop und Rock. Diese Musikstile sind in allen Schichten beliebt. Alternativer Rock oder Grunge sowie klassische Musik sind in höheren Bildungsschichten beliebter. Ganz am Ende der Beliebtheits-Rangliste finden sich Opern und Operetten.

Das Surfen im Internet ist bei den Jugendlichen die beliebteste Mediennutzung. Zudem nutzen die meisten Jugendlichen die sozialen Medien täglich. 68 Prozent verschickt jeden Tag E-Mails, 42 Prozent liest Online-Zeitungen, 36 Prozent kommuniziert über Whatsapp und 18 Prozent hört täglich Radio. 

Jugendbefragung, ch-x, Medien, Social Media

Lesebeispiel: 71 Prozent der Jugendlichen nutzt mindestens einmal täglich die sozialen Medien. Bild: piktochart/Helene Obrist

So schneidet die Schweiz im internationalen Vergleich ab

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Video: srf

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84
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84Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sir Jonathan Ive 30.10.2017 08:47
    Highlight Highlight Was das ganze Esoterik Getue angeht kann ich hier vielleicht etwas beruhigen.
    Die ganze Fase machte ich auch durch un dich habe einige Kollegen die sie auch durchgemacht haben. Das geht bei den meisten vorbei.
    Ich hab auch mal in der Klassen-Debattenrunde die Wirkung der Homöopathie verteidigt. Und den ganzen "Spirituell aber nicht Religiös" Blödsinn habe ich sogar auch eine kurze Zeit von mir gegeben.
    An Seelen und Wunderheiler zu glauben ist in dem Alter auch nicht ungewöhnlich. Aber man wird trotzdem irgendwann erwachsen.
    1 0 Melden
  • Snahpets 28.10.2017 13:52
    Highlight Highlight Die Infographiken sind witzig: beim familienmodell sieht der Mann immer gleich aus. Frau hat die Wahl ob sie den kinderwagen schiebt oder die Treppe hinaufstolpert. Sagt mehr über die verkrustete Denkweise aus als die Prozentzahlen der Studie 🙈🙉🙊.
    8 2 Melden
  • Mennsgi 28.10.2017 08:27
    Highlight Highlight Wer Eltern mit einem höheren Bildungshintergrund hat, steht mehr für Werte wie Offenheit und Wandel ein. Für Jugendliche, die in ländlicher Umgebung leben, sind Sicherheit, Konformität und Tradition wichtig.
    So formuliert klingt das für mich fast so als ob die ländlichen Menschen dümmer sind als die in der Stadt.
    14 5 Melden
  • draculas_tochter 27.10.2017 18:03
    Highlight Highlight Wieso ist meine generation eigentlich so unfassbar langweilig??😭😭😭😭😭😭
    42 19 Melden
  • Luca Brasi 27.10.2017 16:57
    Highlight Highlight 18% sehen das Judentum als Gefahr? 😟
    38 5 Melden
    • Rogidog 27.10.2017 18:46
      Highlight Highlight Alle Religionen sind eine Gefahr für den menschlichen Geist!!!
      40 18 Melden
  • Hans Meier 1000 27.10.2017 15:51
    Highlight Highlight Umfrage ist nicht wirklich zu gebrauchen.

    Fragen sollten gut abgestimmt sein und die Antworten so gewählt werden, dass die Ergebnisse zu gebrauchen sind.

    Wer würde schon Politik vor den Freunden ankreuzen?

    Mein Freundeskreis beschäftigt sich oft mit Politik und wir reden oft über diverse politische Themen. Ich denke, dass das Alter in der Politik ausschlaggebender ist. Vergleicht man das Alter der Nationalräte, Landräte usw. sieht man, dass das Alter sinkt & somit die politische Aktivität sehr wohl bei den Jungen vorhanden ist.
    36 7 Melden
  • Matthiah Süppi 27.10.2017 13:49
    Highlight Highlight Als 21 jähriger traue ich einigen Werten dieser Umfrage nicht. Zb. Whatsapp nur 36% oder mehr als die Hälfte glaubt, dass Glücksbringer wirklich Glück bringen.

    64 2 Melden
    • Sir Jonathan Ive 30.10.2017 08:17
      Highlight Highlight Ein Glücksbringer ist sowieso eine logische Unmöglichkeit. Glück wird so definiert, dass es eben keine Logik dahinter hat, sondern zufällig kommt. Gibt es also einen "Glücksbringer" der Glück bringt, dann ist dieses per Definition kein Glück. Weshalb auch der Glücksbringer kein Glücksbringer ist.
      1 0 Melden
  • Zeit_Genosse 27.10.2017 13:14
    Highlight Highlight Wurde das wirklich so befragt?

    "Gefragt wurden die jungen Erwachsenen auch, welche religiöse Gruppe als Bedrohung für die Lebensweise in der Schweiz wahrgenommen wird."

    Dass Religion per se eine Bedrohung darstellt, darauf muss man mal kommen, wenn man eine seriöse Studie auflegen möchte. Und wer wurde zur Whats App-Nutzung befragt?

    Dies Studie sollte man selbst als Untersuchungsobjekt ansehen und von den Medien allenfalls nicht ungeprüft multiplizieren oder richtig interpretiert wiedergeben.

    45 6 Melden
    • atomschlaf 27.10.2017 15:41
      Highlight Highlight So abwegig ist die Frage nicht.

      Würde das heutige Christentum die Bibel gleich wörtlich auslegen, wie dies viele Moslems immer noch mit dem Koran tun, wäre auch das Christentum eine Bedrohung für unsere heutige liberale Gesellschaft.

      Gilt vielleicht auch noch für andere Religionen, die ich aber zu wenig kenne, um dies beurteilen zu können.
      24 15 Melden
    • Fabio74 28.10.2017 00:39
      Highlight Highlight @atomschlaf: Das Christentum ist eine Gefahr, ausgehend von Evangelikalen und Sekten wie ICF, Scientology etc
      7 3 Melden
  • Liselote Meier 27.10.2017 13:00
    Highlight Highlight Öhm ihr wisst aber schon, dass von den 52'000 Befragten 50'000 Stellungspflichtige Männer sind? Die anderen 2'000 sind Stichprobenmässig Frauen und Ausländer. Nicht wirklich repräsentativ und verzerrt die Umfrage schon ziemlich gewaltig wie beim Punkt Familienmodell gut ersichtlich ist.

    Und zweitens wird diese "Zwangsumfrage" während der Rekrutierung auch von duzenden nicht ernsthaft ausgefüllt.
    112 7 Melden
    • alessandro 27.10.2017 18:05
      Highlight Highlight Es ist eine Frechheit von 18 jährigen Männern auf die gesamte Bevölkerung schliessen zu wollen. Da steht doch jede Gesellschaft schlecht da 😂
      29 3 Melden
    • atomschlaf 27.10.2017 19:28
      Highlight Highlight Ich gehe schon davon aus, dass die Umfrageresultate der befragten Frauen und Nichtschweizer entsprechend hochgerechnet wurden, sonst wäre das ja geradezu lachhaft unseriös.
      7 6 Melden
    • Liselote Meier 27.10.2017 20:25
      Highlight Highlight Guter Input. Habens auch wahrscheinlich gemacht mit z.b faktor x500. Würde die 10% Hindu Abneigung erklären.

      Muss nur 1 Frau ja sagen zählts als 500, wenn 200 männer ankreuzen Scientolgy, ist "belästigend", ist dies doppelt so wenig belastend.

      Ne, schönreden kann man die Studie nicht 😉


      16 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mira Bond 27.10.2017 12:19
    Highlight Highlight Lustig...die erfragten Familienmodelle sind auch nicht wirklich up to date: wie sieht es mit der LGBT-Community aus. Was haben die wohl im Fragebogen angekreuzt.?
    45 57 Melden
  • ThePower 27.10.2017 12:17
    Highlight Highlight Hmmmh, dann muss ich meine Revolutionspläne wohl verschieben bis zur nächsten Generation🤔
    103 5 Melden
    • almlasdn 27.10.2017 13:12
      Highlight Highlight Ruf mich an wenn es los geht!
      33 3 Melden
  • mia g. 27.10.2017 12:14
    Highlight Highlight Dankbarkeit zählt für die Generation von heute auch noch zu den wichtigen Werten. Heute sind immer alle #grateful
    46 0 Melden
    • Die verwirrte Dame 27.10.2017 13:57
      Highlight Highlight Vergiss nicht #blessed
      31 1 Melden
  • blaubar 27.10.2017 12:12
    Highlight Highlight Die heutige Jugend ist die ideale Knetmasse für all die Multikonzerne. Brave new world!
    80 8 Melden
    • mia g. 27.10.2017 13:14
      Highlight Highlight Sie nennen sich dann Influencer. Und merken nicht, dass sie nur als Multiplikatoren benutzt werden.
      41 2 Melden
    • Nausicaä 27.10.2017 13:17
      Highlight Highlight Jup, hab ich auch gedacht.
      17 1 Melden
    • sowhat 27.10.2017 15:45
      Highlight Highlight Ja wir warten auf den nächsten Erlöser.... OMG! ! ! !
      7 3 Melden
  • JJ17 27.10.2017 11:42
    Highlight Highlight Also ich bin auch 19 Jahre alt und kann eigentlich die meisten Werte relativ gut nachvollziehen.
    Das einzige was ich aber komplett nicht verstehe sind die angeblich nur 36 Prozent, welche täglich über Whatsapp kommunizieren. Ich hätte diesen Wert auf mindestens 95% geschätzt...
    69 5 Melden
  • Posersalami 27.10.2017 11:40
    Highlight Highlight "46 Prozent der 19-Jährigen sind der Meinung, dass Muslime für die hiesige Lebensweise eine Bedrohung darstellen."

    Für unsere Lebensweise stellen ganz andere Dinge eine sehr viel grössere Bedrohung dar. Wurde das gar nicht erst gefragt, oder fehlt es da wieder an essentiellem Wissen?

    ZB. das hier, immerhin schon 7 Jahre alt:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/rohstoffknappheit-bundeswehr-studie-warnt-vor-dramatischer-oelkrise-a-714878.html

    Dagegen sind ein paar radikale Muslime ein laues Lüftchen.
    51 32 Melden
    • Menel 27.10.2017 13:57
      Highlight Highlight Dann noch der Klimawandel und die Soz.Schere die immer weiter auseinander geht.
      24 5 Melden
    • Posersalami 27.10.2017 14:30
      Highlight Highlight @Confused Dingo:
      "Aber es wird als Bedrohung wahrgenommen, was schlussendlich wahrgenommen wird. "

      Hat viel mit Interesse und der Art, wie man sich informiert zu tun. Wenn die meisten eh nur 20min lesen und 1x die Woche Tagesschau gucken ist klar, dass die wahren Bedrohungen nicht wahrgenommen werden. Im Mainstream fristen die eher ein Nischendasein, diverse Peaks finden gar nicht erst statt. Bringt halt keine Klicks..
      15 7 Melden
    • sowhat 27.10.2017 15:48
      Highlight Highlight Wenn die Frage so suggestiv nach der bedrohlichen Religion gestellt wird, kannst du schlecht antworten was du Anderes bedrohlicher findest.
      15 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 27.10.2017 11:36
    Highlight Highlight Frauen sind einfühlsamer und sensibler als männer also besser für die Kinderbetreuung geeigenet. Männer sind rationaler und sachlicher was in der geschäftswelt und insbesondere im management gefragter ist. Emotionale und irrationale eintscheidungen mag es dort nicht leiden und schlagen sich direkt in zahlen nieder. Klar ist es nicht in jedem fall so, aber es gibt immer statistische ausreisser. Nichts ungewöhnliches. Ich behaupte mal für etwa 80% wird meine these stimmen.
    33 126 Melden
    • Gigle 27.10.2017 12:56
      Highlight Highlight Auf wissenschaftlicher Ebene wirklich eine top Leistung! Akurate These mit Behauptung zu Beginn und Behauptung als Schlussfolgerung.

      Es gibt keine anerkannte Studie, die bestätigt was sie behaupten. Aber es gibt ein paar interessante Studien, z.B. aus den späten 90er oder auch eine neuere aus dem Jahr 2015, die dem was sie da behaupten ganz klar widersprechen oder zumindest das ganze nicht so krass aus dem Zusammenhang reissen.
      Aber hey, was weiss ich als ausgebildete Naturwissenschaftlerin schon, schliesslich sind 80% ziemlich überzeugend und ich wahrscheinlich nur hysterisch.
      57 7 Melden
    • Lester McAllister 27.10.2017 13:11
      Highlight Highlight Probiers doch mal mit Horoskopen.
      Die stimmen auch zu 80%
      Glaube ich jedenfalls
      46 4 Melden
    • Menel 27.10.2017 13:59
      Highlight Highlight Männer diskriminieren Männer 🙈

      Zeigen sie mir die Studie, die das nachgewiesen hat. Bitte.
      26 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baba 27.10.2017 11:32
    Highlight Highlight "[...]Selbstdisziplin, Höflichkeit [...]ist für Jugendliche nicht wichtig."

    In meinen Augen gesellschaftlich eine verheerende Entwicklung, an der aber jene, die diese jungen Menschen erzogen haben eine massive Mitschuld tragen. Was nicht verlangt wird, kann und wird sich auch nicht entwickeln...

    Die Generation YOLO hat da offenbar ein massives Defizit 😕😕😕
    46 12 Melden
    • Nausicaä 27.10.2017 13:27
      Highlight Highlight Wenn die alle wirklich eine akademische Karriere einschlagen wollen, werden sie die Selbstdisziplin gezwungenermaßen noch entwickeln. Studieren geht nicht ohne (teils ein hohes Mass an) Selbstdisziplin.

      Und 'Höflichkeit' ist eh ein Un-Konzept. Es braucht echten Respekt und Empathie in der Welt und im Umgang, keine Höflichkeit.
      24 6 Melden
    • Jolene 27.10.2017 13:54
      Highlight Highlight Tja wie schön man solche Statistiken benutzen, um seine höchst bedenklichen Vorurteile zu verteidigen und Jugendliche alle in einen Topf zu werfen.
      8 4 Melden
    • Baba 27.10.2017 15:53
      Highlight Highlight Meine Einschätzung, dass Selbstdisziplin und Höflichkeit -
      welche gemäss dieser Studie und nicht meiner Meinung nach - der nächsten Generation ziemlich unwichtig sind, der Gesellschaft aber zuträglich wären, ist also "Verteidigung bedenklicher Vorurteile" und "alle Jugendlichen in einen Tof geworfen"... Interessante Schlussfolgerung, Jolene.

      Und ob das nun Respekt, Empathie oder Höflichkeit genannt wird, ist m.E. sekundär. Alle diese Eigenschaften/Verhaltensweisen machen das Zusammenleben unterschiedlicher Menschen angenehmer. Gilt übrigens für Alt und Jung!
      9 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zwerg Zwack 27.10.2017 11:19
    Highlight Highlight Die Piktogramme beim Familienmodell zeigen eigentlich die unverblühmte Wahrheit:
    Der Mann arbeitet und ist entspannt, und falls die auch Frau arbeitet, ist sie total gestresst (im Piktogramm rennt sie die Treppe rauf mit Aktenkoffer und Notizen), weil sie neben der Arbeit noch den ganzen Haushalt schmeisst, die Kinder in die Kita bringt und abholt, und falls die Kinder mal krank sind, meistens die Frau und nicht der Mann zuhause bleibt, was wiederrum stressig ist, weil die Arbeit dann am nächsten Tag trotzdem gemacht werden muss.

    Wurden die Piktogramme aus Absicht so gewählt?!
    75 23 Melden
    • Harpist 27.10.2017 13:43
      Highlight Highlight Ich verstehe auch nicht wieso es die Möglichkeit des teilzeitarbeitenden oder Kinderbetreuenden Mannes nicht gibt. Als wäre dieses Modell heute undenkbar!
      31 0 Melden
    • atomschlaf 27.10.2017 15:44
      Highlight Highlight "Ich verstehe auch nicht wieso es die Möglichkeit des teilzeitarbeitenden oder Kinderbetreuenden Mannes nicht gibt"

      Ist leider in den allermeisten Betrieben immer noch der Karrierekiller schlechthin! :-(
      10 0 Melden
    • Alnothur 27.10.2017 19:00
      Highlight Highlight "Ist leider in den allermeisten Betrieben immer noch der Karrierekiller schlechthin"

      Das gilt aber genauso auch bei den Frauen. Und tadaa - weil viel mehr Frauen als Männer Teilzeit arbeiten, hat es entsprechend weniger Frauen im Kader.
      9 1 Melden
  • bibaboo 27.10.2017 11:06
    Highlight Highlight Nur 37% sollen Whatsapp benutzen? Ich traue dieser Statistik nicht so ganz..
    51 1 Melden
  • Sanchez 27.10.2017 11:05
    Highlight Highlight Nun, schlussendlich wählt jeder sein passendes Lebensmodell. Findet man einen Partner, der die gleichen Werte teilt, ist dies umso schöner.
    Ich lebte von 18 bis ca. 30 auf der Überholspur (auf allen Ebenen). Irgendwann kam dann das Haus, die Heirat und nun das 1. Kind.
    Demnach also konservativ. Mir egal.
    Weiter bin ich der Meinung, dass die Erziehung Primär Aufgabe der Eltern ist. Ich arbeite 80%, meine Frau 40%. Passt.
    PS: Langweilig - wie im Titel beschrieben- ist uns nicht 😉
    36 3 Melden
  • rauchzeichen 27.10.2017 10:59
    Highlight Highlight hip hop gefolgt von rap. ^^ die kultur schlägt die musik. aber solche dinge in einer studie zu sehen, kratzen dann halt schon an der glaubwürdigkeit. 46% haben schiss vorm islam? echt jetzt? wenn diese zahlen plusminus stimmen habe ich diese generation gründlich überschätzt. schade eigentlich.
    77 33 Melden
    • atomschlaf 27.10.2017 11:34
      Highlight Highlight Nein rauchzeichen, 46 Prozent haben nicht "Angst" vor dem Islam. 46 Prozent sehen den Islam als Bedrohung für die hiesige Lebensweise.
      Das ist nicht dasselbe.
      32 17 Melden
    • SusiBlue 27.10.2017 11:53
      Highlight Highlight Wieso wird so eine Frage ("welche Religion empfindet man als Bedrohung") überhaupt gestellt?!
      Das ist doch krank und trägt nur zur Aufwiegelung und Festigung undifferenzierter Meinungen bei.
      47 21 Melden
    • rauchzeichen 27.10.2017 12:46
      Highlight Highlight whatever, die propagandamaschinerie dr svp scheint gewirkt zu haben. ich hab bis heute nur bedrohung und angst gehört, jedoch kein konkretes argument, dass auch nur ansatzweise diese gefühle rechtfertigt. gut manipuliert, herr blocher.

      genau susi! wieso fragt man nicht; fühlen sie sich in ihrer lebensweise durch etwas bedroht? wenn ja was? dann könnte man offen antworten ohne einschränkungen auf ein themengebiet. die zahlen werden durch die frage wohl extremisiert, echt schade um den aufwand der studie, wenns an der fragestellung scheitert.
      14 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • reaper54 27.10.2017 10:54
    Highlight Highlight "36 Prozent kommuniziert über Whatsapp" finde nur ich diesen Wert relativ tief?
    Ich hätte diesen Wert als massiv höher geschätzt. Gibt es eine Erklärung dafür? (z.B. Nutzung von alternativen Messengern? Soziale Medien wurden ja auch zusammengefasst...)
    248 4 Melden
    • Paganapana 27.10.2017 11:02
      Highlight Highlight In meinem umfeld beträgt dieser wert etwa 98%
      88 2 Melden
  • ahaok 27.10.2017 10:51
    Highlight Highlight "Auf dem höchsten Rang liegt dort Hip-Hop gefolgt von Rap." Ähm ja
    86 3 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 27.10.2017 10:51
    Highlight Highlight Das "Höflichkeit" kein Wert an sich mehr ist, finde ich äusserst bedenklich.
    194 17 Melden
    • Mafi 27.10.2017 11:21
      Highlight Highlight Höflichkeit wird mit Unterwerfung konnotiert. ich denke Respektvoller Umgang ware passender, und dem würde auch mehr zugestummen.
      19 11 Melden
    • Leventis 27.10.2017 13:38
      Highlight Highlight Wenn man freundlich zueinander ist, werden Höflichkeiten obsolet.. ;)
      8 0 Melden
    • Jolene 27.10.2017 13:44
      Highlight Highlight Also ich kann das nicht nachvollziehen. Ich kenne nur sehr wenige, die nicht höflich sind.
      5 0 Melden
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  • Theor 27.10.2017 10:46
    Highlight Highlight Ich komm einfach nicht mehr draus. Vermutlich weil ich mit 30 einfach nicht mehr zu der "Jugend" zähle - aber einerseits les ich hier ständig von Artikeln, dass offene Beziehungen und benching und ghosting und fisting oder was weiss ich, wie die Bezeichnungen hier alle heissen, voll im Trend sind. Das alte Familienmodell, Monogamie und Treue scheint out zu sein?

    Und auf der anderen Seite wünschen sich die Jugendlichen eine Familie und überlegen sich, wie sie Kinder erziehen? Wissen die Jugendlichen, das man für Familie ganz schön viele Kompromisse eingehen und Konflikte lösen muss?
    79 6 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 27.10.2017 11:20
      Highlight Highlight Nun, Buzzfeed, Vice, ze.tt und Bento sind halt nicht die Welt, sondern vor allem kleine Blasen.
      20 2 Melden
    • Gigle 27.10.2017 12:18
      Highlight Highlight Ganz ehrlich, das sind Jugendliche. Ist bei mir noch nicht allzu lange her, da war ich auch Teenager und über die Lebensvorstellungen, die ich dazumals hatte kann ich heute nur müde lächeln. Teenager leben in einer wirren Blase voller Hormone, Idealismus und ja meist auch überrissenen romantischen Vorstellungen. Ich kann solche Artikel nicht wirklich ernst nehmen und auch nicht viel abgewinnen.
      32 1 Melden
  • GhettoGünther 27.10.2017 10:46
    Highlight Highlight Ich finde es schade dass Metal und Rock langsam aber sicher gegen die elektronische musik untergeht
    53 19 Melden
    • azoui 27.10.2017 12:00
      Highlight Highlight Da hast Du recht.
      Aber jetzt gibt es Jack Slamer, Winthi Rock, so wie er früher war, als ich im Alter der Befragten war.

      Sorry, diese Werbung musste sein, nein ich bin nicht der Sänger von J.S.
      8 2 Melden
  • Snaggy 27.10.2017 10:39
    Highlight Highlight Passend dazu:

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    20 0 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 27.10.2017 10:38
    Highlight Highlight "Werte wie soziale Macht, Besitz, Autorität, das Gesicht in der Öffentlichkeit wahren und Gehorsam, Selbstdisziplin, Höflichkeit, Eltern und ältere Leute in Ehren halten ist für Jugendliche nicht wichtig."
    Wie definiert der Autor "Konservativ"? Unter den nicht mehr wichtigen Werte scheinen mir doch einige zu sein, die ich eher den konservativen Werten zuordnen würden.
    70 1 Melden
    • Saraina 27.10.2017 11:32
      Highlight Highlight Geht mir auch so. Der Autor definiert konservativ wie es scheint einseitig über das Familienmodell.
      40 0 Melden
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 27.10.2017 10:36
    Highlight Highlight Konservativer??? Wohl eher vernünftiger und ohne rosa Brille.
    34 74 Melden
    • Rebellischer Y 27.10.2017 12:20
      Highlight Highlight Wohl eher langweiliger und ohne Ideologie...Leider!
      24 19 Melden
    • Sir Jonathan Ive 30.10.2017 08:42
      Highlight Highlight Ist konservativ denn ein böses Wort?

      Was das Familienmodell und die Religion angeht ist klar ein konservatives Mindset zu sehen.

      Was die Esoterik angeht aber eher nicht.
      In meiner Erfahrung sind mehr linke von "Wunderheilern" und "Homöopathie" etc. am schwärmen.
      0 0 Melden
  • NotWhatYouExpect 27.10.2017 10:35
    Highlight Highlight Wo ist das Modell mit Vater Teilzeit und Frau Arbeitet 100%?

    Und warum wir die Frau bei der Arbeit Intelligenter dargestellt als der Mann? Sie hat ja ein Buch in der Hand und klettert denke ich die Karriereleiter hinauf.
    67 12 Melden
    • Duscholux 27.10.2017 10:51
      Highlight Highlight Der Mann ist schon Chef, der kann nicht mehr höher. :P

      Ne würde da nicht zu viel hineininterpretieren.
      53 5 Melden
    • panaap 27.10.2017 10:57
      Highlight Highlight Intelligenter? Sie muss etwas nachschauen, während der Mann es schon lange weiss
      36 7 Melden
    • little.saurus 27.10.2017 10:57
      Highlight Highlight Also zeig mir mal einen Mann der das Kind selbstständig stillen kann...
      8 24 Melden
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