Schweiz
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Kinderkrippe, Kindertagesstätte, Mittagstisch

Bild: Keystone

Da werden Schweizer Eltern grün vor Neid: In Berlin und Co. ist die Kita neu gratis

Viele deutsche Familien können sich das Geld für die Kinderkrippe künftig sparen. Ab dem 1. August fallen die Eltern-Gebühren in verschiedenen Bundesländern weg. In der Schweiz diskutiert das Parlament derweil darüber, ob ein Förderprogramm für neue Kita-Plätze gestoppt werden soll.



Kinderbetreuung? Kostenlos! Was utopisch klingt, ist für Familien in Deutschland bald vielerorts Realität. Berlin ist das erste Bundesland, das per 1. August die Kita-Gebühren komplett abschafft. Egal, ob sie ihre Kinder in die Kita oder zu einer Tagesmutter schicken – die Eltern erhalten Ende Monat keine Rechnung dafür.

Auch in anderen deutschen Bundesländern tut sich etwas. In Niedersachsen und Hessen ist die Kinderbetreuung ab 1. August für Kinder ab drei Jahren beitragsfrei, wie der Spiegel schreibt. In Rheinland-Pfalz gilt die Beitragsfreiheit für Kinder ab zwei Jahren bereits seit 2010. Und auch Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern wollen die Eltern langfristig von den Gebühren befreien. 

Gratis-Kitas von der Ostsee bis zum Bodensee

Die Anstrengungen gehen auf den Koalitionsvertrag von Union und SPD zurück: Dieser verspricht eine «Entlastung von Eltern bei den Gebühren bis hin zur Gebührenfreiheit». Oder, wie es deutsche Medien und Politiker mit Vorliebe ausdrücken: Gebührenfreie Kitas von der Ostsee bis zum Bodensee.

epa06823926 Federal Minister for Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth Franziska Giffey attends the weekly meeting of the German Federal cabinet, at the Chancellery in Berlin, Germany, 20 June 2018.  EPA/OMER MESSINGER

Gemäss Familienministerin Franziska Giffey sollen in den nächsten Jahren mehrere Milliarden in die Kitas fliessen.  Bild: EPA/EPA

Insgesamt will Deutschland in den kommenden Jahren Milliarden in die Kitas pumpen – von 5.5 Milliarden Euro bis im Jahr 2022 sprach Familienministerin Franziska Giffey (SPD) bei den Haushaltsberatungen im Bundestag, wie der «Spiegel» weiter schreibt. 

Schweizer Eltern müssen am tiefsten in die Tasche greifen

Damit vergrössert sich die Diskrepanz zwischen den Betreuungsverhältnissen in der Schweiz und jenen in unserem nördlichen Nachbarland weiter: Bereits 2015 kam eine Studie des Bundes zum Schluss, dass Schweizer Eltern im europäischen Vergleich überdurchschnittlich tief in die Tasche greifen müssen.

So stemmen Zürcher Eltern im Schnitt zwei Drittel der Kosten selber, nur ein Drittel ist von der öffentlichen Hand gedeckt. In den untersuchten Vergleichsregionen in Deutschland – aber auch in Österreich und Frankreich – ist das Verhältnis gerade umgekehrt. So mussten Eltern in Frankfurt zum Zeitpunkt der Untersuchung nur gerade 14 Prozent der Vollkosten für einen Krippenplatz selber berappen, die restlichen 86 Prozent bezahlte schon damals der Staat.

Finanzierung KinderkrippenFinanzierung KinderkrippenFinanzierung KinderkrippenFinanzierung KinderkrippenFinanzierung Kinderkrippen

In Frankfurt zahlen Eltern 14 Prozent der Kita-Kosten selber (in der Grafik blau), in Zürich 66 Prozent. grafik: watson/ quelle: bundesratsbericht zur finanzierung von krippenplätzen, 2015

Auch in der Schweiz gibt es Bestrebungen, die Eltern künftig stärker zu entlasten. Wie der Tages-Anzeiger vor Monatsfrist berichtete, will der Arbeitgeberverband in dieser Frage den Druck auf die Politik erhöhen. «Die Finanzierung ist Aufgabe der öffentlichen Hand», sagte der Dossierverantwortliche des Verbands, Simon Wey, gegenüber der Zeitung. Für November ist ein Treffen zwischen dem Verband und den Vertretern praktisch aller grossen Parteien angesetzt. 

Bereits davor dürfte unter der Bundeskuppel jedoch eine andere Schicksalsentscheidung in Sachen Kinderbetreuung fallen: Derzeit streitet das Parlament darüber, ob das bestehende Finanzierungsprogramm zur Schaffung neuer Kita-Plätze um weitere vier Jahre verlängert wird – oder ob es nächstes Jahr ausläuft. Auf dem Spiel stehen Mittel in der Höhe von 130 Millionen Franken. Der Bundesrat und die bürgerlichen Parteien sprechen sich dafür aus, das Programm zu stoppen. Nun sei es an Gemeinden und Kantonen, das Angebot wo nötig weiter auszubauen.

Der Nationalrat debattiert an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 14. Juni 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Wird das bestehende Kita-Programm um vier Jahre verlängert? Es geht um 130 Millionen Franken. Bild: KEYSTONE

Eine Studie im Auftrag des Bundes, die vergangenen Dezember veröffentlicht wurde, zeigt: Schweizweit kann jede fünfte Familie ihre Kinder im Vorschulalter nicht in dem Ausmass betreuen lassen, wie sie es sich wünschen würde. Dabei nannten nur zehn Prozent das Fehlen von Betreuungsplätzen als Grund für die unbefriedigende Situation. Weitaus häufiger machten die Eltern einen anderen Grund geltend: die hohen Kosten der Kinderbetreuung.

(jbu)

Mehr Zahlen und Fakten zum Streit um die Kita-Finanzierung findest du hier

Wenn sich Kleinkinder vor Gericht selbst verteidigen müssen

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56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fanta20 30.07.2018 14:14
    Highlight Highlight Man kann nicht gleichzeitig dezidiert gegen staatliche Subventionen für Betreuungsplätze sein, Fachkräftemangel beklagen und darüber hinaus auch noch besorgt sein über den steigenden Anteil an ausländischen Menschen, welche hier leben und arbeiten. Irgendwo wird es in Zukunft Kompromisse brauchen. Es liegt an der Politik zu entscheiden, wo dies sein wird.
  • Uslandschwiizer 30.07.2018 11:18
    Highlight Highlight Hier in Skandinavien ist ein KITA platz garantiert ab 1 Jahr alt und sie sind stark subventioniert (symbolischer Beitrag). Dies schafft Gleichberechtigung fuer Mann und Frau und fuer alle Einkommensklassen.
    Zusaetzlich gibts 1+ Jahr Elternzeit, von der der Vater auch nehmen muss (sonst verfaellts) - was immens wichtig ist fuer die Bindung zum Kind (kann es jedem Papa empfehlen).
    Fuer den Staat lohnt sich dies auch oekonomisch: 2x 100% Einkommen ist die Regel, keine langen Absenzen und dadurch Karriere fuer beide bringt langfristig viel hoehere Steuereinnahmen als die Kindsbetreuung kostet.
  • James Blond 30.07.2018 09:41
    Highlight Highlight Ist nicht gratis kostet 49% des Bruttlohnes.
  • Carlo Meyer 30.07.2018 09:33
    Highlight Highlight Existenzsicherndes Grundeinkommen für Kinder.
  • Ökonometriker 30.07.2018 07:29
    Highlight Highlight Dieses Modell wäre nur gerecht wenn Eltern, die ihre Kinder selber betreuen, denselben Betrag vom Staat erhalten wie Eltern, die ihre Kinder in die KITA schicken. Sonst wird das eine Lebensmodell dem anderen Vorgezogen.
    • Uslandschwiizer 30.07.2018 11:29
      Highlight Highlight Dies ist in Skandinavien der Fall und funktioniert gut.
    • henkos 30.07.2018 14:04
      Highlight Highlight Das wird in Deutschland mit dem „Betreuungsgeld“ bereits so praktiziert.
    • Borki 30.07.2018 14:06
      Highlight Highlight Ein sehr wichtiges Argument! Anstatt ein Lebensmodell finanziel massiv zu bevorzugen sollten einfach Eltern generell finanziel etwas entlastet werden. Für eine "bedingungslose Betreungspauschale" würde ich als Kinderloser gerne Steuern zahlen.
  • Likos 30.07.2018 00:41
    Highlight Highlight Letztendlich wird es das in der Schweiz nie geben, die Staatsfinanzierung ist in beiden Ländern auch grundverschieden.
    In Deutschland hat man sehr hohe Abgaben, dafür ist alles dabei und in der Schweiz hat man minimale Abgaben, dafür kommt alles extra und mit auffangen hat man es auch nicht so.
    Die Frage ist ob unser System wirklich besser ist beim durchschnittlichen Finanzplanungstalent.. aber weg kommen wir nicht mehr davon, viel zu viele Abhängigkeiten.
  • Narzyss 30.07.2018 00:25
    Highlight Highlight Ich finde durchaus das Kinderlose durch Steuern die Kosten für die Kinder anderer quersubventionieren sollen. Schliesslich profitieren die Kinderlosen, ja auch von zukünftige AHV-Beiträge, Steuern und Arbeitsleistungen dieser Kinder, wenn sie selbst Mal Alt sind. Dabei haben Kindelose dann noch den Vorteil das sie im Vergleich wesentlich mehr Geld sparen und in Vorsorge investieren konnten als Personen mit Kindern.
    • Narzyss 30.07.2018 12:20
      Highlight Highlight Ich beziehe das auch nicht blos auf KiTas, da kommen Schulen, Sport etc. auch mit rein.
  • Bruno S.1988 30.07.2018 00:18
    Highlight Highlight Die Allgemeinheit soll nicht für Krippenplätze bezahlen? Dann soll das aber auch für die Schulausbildung gelten. Die ist nämlich AUCH nicht gratis?!
    Strassensanierungen sollen auch nur durch die direkten Anwohner gedeckt werden usw. Diese Argumentation ist unsinnig. Leben wir nun in einem Sozialstaat oder nicht? Wenn sich Schweizer bald keine Kinder mehr leisten können, sind die gratis-krippen Mötzlis die ersten die ausrufen weil nur noch Ausländer kids an den Schulen sind!
  • Zat 30.07.2018 00:07
    Highlight Highlight Eine Kita wäre ja nur ein paar wenige Jahre eines Kindes. Ich arbeite Teilzeit, allerdings nur vormittags, wenn Schule ist, nachmittags bin ich immer für die Kinder da. Aber die Schulferien bereiten uns Sorgen, wir können nicht alles abdecken. Für Schüler gibts hier keine Angebote. Sie gehen zur Oma, aber wenn sie mal gesundheitliche Probleme hat, stehen wir im Schilf, auch wenns nur mal eine Woche wäre. Das restliche Umfeld arbeitet oder ist bereits verstorben. Schule/Politik sind sich nicht bewusst, welche Auswirkung bereits 'Kleinigkeiten' haben.
    • ralck 30.07.2018 07:44
      Highlight Highlight Pfadi/Jungwacht/Cevi sind halt oft kein Thema mehr. Die sind dann im Sommerlager für zwei Wochen weg, kosten etwa 400 Franken und wenns vom Geld nicht reicht, zahlt die Organisation auch einen Teil.

      Aber das würde ja die Kreativität der Eltern extrem beanspruchen und sie könnten nicht einfach sagen, dass die Politik und Schulen schuld sind...
  • züristone 29.07.2018 23:03
    Highlight Highlight Gratis finde ich übertrieben. Dadurch wären die Chancen einen Platz zu ergattern noch schwerer&man müsste dann wohl auch die Ansprüche runterschrauben&die Qualität könnte darunter leiden. Bei geringsten Unstimmigkeiten würde es wohl heissen: Aber sie bezahlen ja nichts... Finde auch nicht, dass kinderlose Menschen das quersubventionieren müssten. Ich fände es einfach schon gut, wenn es nicht so übertrieben teuer wäre, das gleiche gilt für den Hort. Tagesschulen würden da helfen.. Und ja, ich habe mich bewusst entschieden ein Kind zu haben und ja, ich will trotzdem eine Teilzeitarbeitsstelle.
    • phreko 30.07.2018 00:31
      Highlight Highlight Wieviel verdienst du, dass du dir eine Teilzeitstelle mit Kind leisten kannst?

      Dummerweise gibt es auch reihenweise Alleinerziehende am Existenzminimum die sich dies nicht leisten können. Und natürlich müssen auch kinderlose die Gesellschaft mittragen, sonst müssten sie auch auf eine AHV Rente verzichten und selbst für sich schauen.
  • Selbst-Verantwortin 29.07.2018 22:36
    Highlight Highlight Es werden nicht alle Eltern grün vor Neid. Manche sind nicht nur egoistisch und gerne bereit nicht noch mehr Kosten ihrer Kinder anderen aufzubürden.
    • phreko 30.07.2018 00:32
      Highlight Highlight *oder sie können es sich ganz einfach leisten.
  • Tischbein 29.07.2018 22:28
    Highlight Highlight Anstatt mit der Gieskanne zu hantieren, Könnte man Beiträge noch viel stärker vom Einkommen abhängig machen. Somit müssten weniger zusätzliche Finanzierungsquellen angezapft werden. Kinder kriegen ist aber immer noch eine persönliche Wahl. Familien wurden die letzten 20 Jahre im Vergleich zu anderen Gruppen steuerlich überdurchschnittlich entlastet. Interessant wäre es auch mal die Grundsatzfrage zu stellen, warum das Kinderkriegen denn unbedingt gefördert werden muss.
    • Scott 29.07.2018 23:37
      Highlight Highlight "Interessant wäre es auch mal die Grundsatzfrage zu stellen, warum das Kinderkriegen denn unbedingt gefördert werden muss."

      Damit jemand Ihre AHV-Rente und Pension bezahlt.
    • phreko 30.07.2018 00:33
      Highlight Highlight Weil die Überalterung so toll ist und dann die ganze Rentnerschar freiwillig den Gürtel plötzlich massiv enger schnallen will.
    • ands 30.07.2018 00:48
      Highlight Highlight Interessant wäre auch die Frage zu stellen, ob Kinderlose weiterhin AHV erhalten sollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mantrax 29.07.2018 22:18
    Highlight Highlight Es wäre ja schon mal ein Fortschritt, wenn man die Krippe wenigstens im Ansatz adäquat von den Steuern absetzen könnte. Auf Bundesebene soll es ja kommen aber bei den Krippenpreisen und Abzug von 10100 pro Kind muss man sich auch als Gutverdiener die "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" gut überlegen. Eigentlich lohnt arbeiten für den Zweiten da finanziel kaum
    • Astrogator 29.07.2018 22:51
      Highlight Highlight Den Finger auf den Wunden Punkt gelegt. In der IT-Branche hätte ich ein überdurchschnittliches 6-stelliges Jahresgehalt mit entsprechend Druck, Stress und Überstunden.
      Job gewechselt, verdiene noch rund 70% von vorher und habe Netto trotzdem mehr in der Tasche plus mehr Freizeit. Die Steuerprogression zwischen 100k und 250k und die massiv tieferen Kinderbetreungskosten führen leider dazu, dass es sich in diesem Land nicht lohnt sich den "Arsch aufzureissen".
    • KXXY 29.07.2018 23:33
      Highlight Highlight Ist so. Meine Frau kann ihren Lohn gleich dem Steueramt und der Tagesmutter geben, wenn der eine Gutverdiener ist, gibts ein Nullsummenspiel.
  • MSpeaker 29.07.2018 21:50
    Highlight Highlight Ich finde man sollte Eltern so gut es geht unterstützen, schliesslich sind Kinder unsere Altersvorsorge, und zwar auch von denen die keine Kinder haben.

    ABER gratis Krippen finde ich suboptimal. Ich denke einige Eltern bringen ihre Kinder so zu oft in die KiTa, da sie ja nichts kostet. Kinder zu haben bedeutet nun mal viel Zeit in sie zu investieren. Wenn man sie völlig umsonnst abgeben kann, finde ich den Anreiz falsch. Besser würde man Eltern steuerlich besser entlasten, das hilft allen Eltern, auch denen die die Kinder selber betreuen.
  • Pinhead 29.07.2018 21:34
    Highlight Highlight Ausgerechnet dort wo fast niemand arbeitet ist die Kita gratis.
    • Zat 29.07.2018 23:56
      Highlight Highlight Stimmt. Allerdings schicken gerade in Berlin auch viele Eltern in die Kita, obwohl keiner von beiden arbeitet. Über die Gründe könnte man nun spekulieren.
  • Freilos 29.07.2018 20:54
    Highlight Highlight Wahnsinn! Für mich als Vater wäre das ein Traum wenn die Beiträge sinken würden. Wir haben eine Tagesmutter, welche einen Tag die Woche abdeckt. Allerdings bin ich gleichzeitig der Meinung dass die Tagesmutter selber miserabel entlöhnt wird. Diese Verantwortung wird katastrophal schlecht bezahlt.
    Bei mir in der Region sind allerdings nicht die Preise das Thema, sondern das es fast unmöglich ist eine Tagesmutter oder auch eine Kita mit freien Plätzen zu finden. In erster Linie müsste man diesen „Beruf“ attraktiver machen, sodass die Plätze überhaupt verfügbar sind.
    • Selbst-Verantwortin 29.07.2018 22:36
      Highlight Highlight Ähm. Warum zahlen sie dann der Tagesmutter nicht mehr?
    • Freilos 30.07.2018 05:42
      Highlight Highlight Ähm. Weil der Tarif über den Tagesmütterverein einheitlich ist?!

      Wie gesagt es würde Sinn machen wenn die Tagesmütter noch eine zusätzliche Unterstützung vom Staat erhalten würden, sodass der Beruf spannender wäre.
    • Selbst-Verantwortin 30.07.2018 08:10
      Highlight Highlight Wenn sie wirklich wollen, wird sie niemand davon abhalten, mehr zu zahlen. Aber man muss wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • phreko 29.07.2018 20:51
    Highlight Highlight In der Schweiz macht die Mehrheit nun mal bloss für diejenigen Politik, die es sich sowieso leisten könnten.
  • wasylon 29.07.2018 20:43
    Highlight Highlight In Berlin wird die kostenlose Kita Betreuung eingeführt, an sich eine gute Sache, aber es wird durch die Regelung zu einem Anstieg der zu betreuenden Kinder kommen, auch hier wird es zu Engpässen bei Erziehern und Räumlichkeiten kommen.

    Darf man die Ankündigungen und Gesetze populistisch nennen, denn dass ist es für mich, wenn Politiker etwas beschliessen, aber nicht um die Möglichkeiten der Umsetzung wissen ?

    https://www.zeit.de/gesellschaft/2018-05/kita-demo-berlin-eltern-faq?page=2#comments
  • luegeLose 29.07.2018 20:41
    Highlight Highlight Hier wäre es sinnvoll, dass der Staat mitfinanziert. Wenn eine Frau oder Mann für einige Jahre zuhause bleibt, hat sie kaum noch Chancen gleichwertig ind Berufsleben zurückkehren. Hier in CH sind kita teuer, oft schlecht. Mangels Alternativen muss man es halt trotzdem nehmen. Im Umkehrschuss müssen Kitas besser geschult und kontrolliert werden, sollten sie mehr Geld erhalten vom Staat.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 29.07.2018 20:39
    Highlight Highlight Mehr Doppelverdiener verstärken jedoch die finanzielle Ungleichheit zwischen den Haushalten (nicht das mich das stört, für politisch anders gelagerte Menschen dürfte das ein Argument sein), zugleich stellt sich auch die Frage, weshalb Menschen/Paare die sehr gut verdienen, nicht einen Beitrag zur Betreuung ihrer Kinder zahlen sollen. Wird über Steuern bezahlt müssen zB auch kinderlose Singel oder Paare mitzahlen.
    (Dieser letzte Konflikt stellt sich auch bei Schulen.) Nun stellt sich wieder die Frage, weshalb man Kitas möchte und wie diese in die bestehenden Strukturen eingebettet sein sollen.
    • Mantrax 29.07.2018 22:25
      Highlight Highlight Einerseits möchte man nicht, dass top Ausgebildete aufhören zu arbeiten (Fachkräftemangel und so). Andererseits sind Weiter-Arbeiter dann wieder "böse Doppelverdiener".
      Entweder einer "verschwendet" seine Ausbildung und bliebt zuhause oder beide arbeiten weiter, profitieren finanziell kaum vom 2. Job (extrem teure Kitas, steuerlich lächerliche Abzüge) und beide dürfen sich dann die 1960er Leier von "Kinder gehören nur zu Mama" anhören. Irgendwie hat die Debatte für ähnlich ausgebildete moderne Paare keine positive Option
    • Mantrax 29.07.2018 22:29
      Highlight Highlight ER: sind 5800.- für Vollbetreuung im Monat (unsubventioniert mit 2 Kids) genügen "Beitrag" der Gutverdiener? (Steuerabzug: 10100x2 im Jahr). Dann nicht wundern wenn es viele studierte Heimchen am Herd oder weniger Kids gibt!
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 30.07.2018 16:43
      Highlight Highlight @Mantrax
      Sie weisen zurecht auf einen gesellschaftlichen Wiederspruch hin, der aber von Unterschiedlichen Gruppen und Milieus jeweils vorgetragen wird, beiden wird man es in seinem Leben nie recht. Eine moderen Paar/Elternkonstellation ist in meinen Augen diejenige, für welche sich zwei Menschen entscheiden, ob das jetzt 100/0, 0/100, 50/50 etwas dazwischen oder 0/0 ist (wenn sie sichs leisten können ;-))
      Der Gesellschaft gegenüber ist man nur verpflichget sich an die Gesetzte zu halten und Steuern zu zahlen, es herrscht zum Glück keine Arbeitspflicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 29.07.2018 20:34
    Highlight Highlight Die Kitta ist weder gratis noch kostenlos, sie wird über Steuergelder bezahlt.
    Die Frage ob und in welchem Ausmass die Kita vom Staat bezahlt wird hängt meiner Meinung nach an der Frage, weshalb man überhaupt Kitas fördern will. Hier ergeben sich auch Konfliktfelder.
    Beispiel: Um das Potential gut ausgebildeter Frauen besser auszuschöpfen, lohnt es sich in die Kita zu investieren. Je mehr die Eltern selber für die Kosten aufkommen müssen, desto eher wird ein Elternteil, meist die Frau (Schnitt jünger, finanziell weniger potenter Wirtschaftszweig) zu hausen bleiben.
  • Knety 29.07.2018 20:32
    Highlight Highlight Man schaue sich das Haushaltsdefizit von Berlin an.
    Aber egal, das Geld aus München fliesst ja trotzdem.
    • Thomas_54 29.07.2018 23:11
      Highlight Highlight Berlin hatte 2017 2,17 Milliarden Haushaltsüberschuss. https://www.google.de/amp/s/www.morgenpost.de/berlin/article210365323/Berlin-ist-kein-Sanierungsfall-mehr.html%3fservice=amp
      Klar ist München finanzstärker, aber schwarz-weiss Denken bringt dich nicht weiter im Leben, Knety.
      Und zurück zum Thema: Jetzt brauchts nur noch Kitas in Berlin...
    • Knety 29.07.2018 23:48
      Highlight Highlight „aber schwarz-weiss Denken bringt dich nicht weiter im Leben, Knety.“
      Wow!
      Jetzt sehe ich die Welt mit ganz anderen Augen.
      Vielen Dank!
    • dmark 31.07.2018 10:27
      Highlight Highlight Es lebe der Länderfinanzausgleich...
      Das Geld der Anderen lässt sich immer einfacher ausgeben. Und gerade Berlin hat langjährige Übung darin - gefolgt von NRW.
  • Passierschein A38 29.07.2018 20:27
    Highlight Highlight There‘s no such thing as a free lunch!
  • Howard271 29.07.2018 20:21
    Highlight Highlight Naja, „Gratis“ ist ja nicht ganz richtig - es wird einfach von der Allgemeinheit und dadurch auch durch die Steuern der Eltern finanziert...

Die Schweiz belegt laut Unicef-Studie bei Familienfreundlichkeit den letzten (!!!) Platz

Bei der Familienfreundlichkeit rangiert die Schweiz gemäss einer neuen Studie des Uno-Kinderhilfswerks Unicef in Europa auf dem letzten Platz. Die familienfreundlichsten Regeln und Gesetze gibt es demnach in Schweden, dahinter folgen Norwegen und Island.

Das schreibt Unicef in einem am Donnerstag in New York veröffentlichten Bericht. Ebenfalls in die Top Ten der 31 untersuchten Länder schafften es Deutschland, Estland, Portugal, Dänemark, Slowenien, Luxemburg und Frankreich. Noch vor dem …

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