Schweiz
Krankenkasse

Norovirus sorgte für Massenerkrankung von Schwyzer Schülern

Heftiger Stuhlgang in Stoos: Der Norovirus vermieste den 88 Schülern das Skilager 

15.02.2017, 16:2516.02.2017, 12:37
Mehr «Schweiz»
[Themenbild Grippe, gestellte Aufnahme] Ein Mann, der erkrankt ist, liegt mit einer Tasse Tee auf dem Sofa und haelt sich den schmerzenden Kopf, aufgenommen am 27. Oktober 2007 in Zuerich. (KEYSTONE/M ...
Bild: KEYSTONE

Die Erkrankung von 88 Schülern und Lehrern einer Schwyzer Schule an einem Skitag auf dem Stoos SZ vom letzten Freitag geht auf den Norovirus zurück. Zu diesem Schluss kommt das Laboratorium der Urkantone.

Die Auswertung von Stuhlproben habe bestätigt, dass Noroviren zur Erkrankung führten, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Der Befund stimme mit weiteren in der Zwischenzeit bekannt gewordenen Erkrankungen im Bergdorf überein.

Alle Erkrankten litten an starkem Erbrechen und Durchfall, die nach wenigen Tagen abgeklungen waren. Da die Erkrankungsfälle nicht ausschliesslich aus einem Restaurantbetrieb gemeldet wurden, könne ein einzelner Ursprungsort ausgeschlossen werden, schreibt das Laboratorium.

Zunächst war vermutet worden, es könnte sich um eine Lebensmittelvergiftung handeln, da alle betroffenen Schüler in demselben Restaurant das Mittagessen einnahmen.

Die Bewohner auf dem Stoos sollen das Leitungswasser vorderhand weiterhin abkochen. Die Vorschrift bleibe als Vorsichtsmassnahme bestehen, teilte das Laboratorium der Urkantone mit. Dies Massnahme solle erreichen, dass der Erreger nicht weiter über Oberflächen oder Lebensmittel übertragen werden könne. (sem/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
«Der Gewinner heisst Murat Yakin»: So reagieren die Medien auf den Ungarn-Triumph
Die Schweiz überzeugt beim WM-Start, der Auftakt wird zum grossen Befreiungsschlag von Murat Yakin. Die Schweizer Medien sparen nicht mit Lob, in Ungarn herrscht Ernüchterung. Die Reaktionen im Überblick.

Was wurde er gescholten, in Zweifel gezogen, infrage gestellt: Murat Yakin dürfte definitiv nicht mit dem besten Gefühl in die EM-Kampagne gestartet sein, sofern er nicht die seltene Gabe besitzt, sämtliche Kritik an sich abprallen zu lassen. Auch eine repräsentative watson-Umfrage kurz vor Euro-Start stellte dem Nati-Coach ein mieses Zeugnis aus und seine Eignung für das Amt, das er innehat, infrage.

Zur Story