Schweiz
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Liveticker

Dörfer von Aussenwelt abgeschnitten ++ Lawine fordert zwei Tote ++ Hochwasser-Gefahr



Schweizer Alpen versinken im Schnee

Video: srf

Durch die heftigen Schneefälle sind mittlerweile etliche Wintersportorte von der Aussenwelt abgeschnitten. In Zermatt VS konnten teilweise nicht mal mehr Helikopterflüge durchgeführt werden. Gründe sind schlechte Sicht und Staublawinen, hiess es auf der Webseite von Zermatt Tourismus.

Auch im Walliser Saastal ist gemäss der Website von Saas-Fee die Strasse Stalden - Saas-Grund - Almagell wegen Lawinengefahr gesperrt. Sowohl in Zermatt als auch in Saas Fee sind auch die Skigebiete geschlossen.

Ebenfalls von der Umwelt abgeschnitten ist seit Montagmorgen der autofreie Tourismusort Wengen im Berner Oberland. Wegen eines Erdrutschs ist die Bahnstrecke von Lauterbrunnen nach Wengen hinauf unterbrochen.

Folgende Dörfer sind von der Aussenwelt abgeschnitten:

Schneechaos in der Schweiz

Liveticker: Unwetter Schweiz

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Leo Helfenberger
19:23
User-Bilder von Riesenschneemännern
«Haufenweise Schnee und nichts zu tun», schreibt uns ein User und schickt uns gleich noch diese Bilder hinterher:
Wir gehen jetzt mal gutmütig davon aus, dass die schwarzen Zipfel auf Hüfthöhe nach aussen gekehrte Hosensäcke darstellen.
19:06
Lawine schafft es bis an den Brienzersee

19:03
Mehr als hundert Hütten in Chamonix wegen Lawinengefahr evakuiert
Wegen hoher Lawinengefahr sind im französischen Skiort Chamonix beim Mont Blanc mehr als hundert Hütten evakuiert worden. Hunderte Menschen wurden zudem angewiesen, drinnen zu bleiben, wie die Behörden am Montag mitteilten.

«Die Situation ist aussergewöhnlich: Wir hatten so viel Niederschlag in nur 45 Tagen wie sonst in fünf Monaten», sagte der Bürgermeister von Chamonix, Eric Fournier, der Nachrichtenagentur AFP. Derart viel Schnee gebe es «nur einmal in 15 Jahren».

Bis Montagmittag seien mehr als tausend Menschen benachrichtigt worden, sagte Fournier. «Wir haben sie aufgefordert, drinnen zu bleiben und die Fensterläden an den exponierten Seiten zu schliessen», sagte er mit Blick auf mögliche Lawinenabgänge. (sda)
18:07
So viel Schnee hat Andermatt im Januar erhalten

17:45
Lawinen und Hochwasserschäden in der ganzen Schweiz
Der anhaltende Schneefall führt dazu, dass Andermatt, Hospental und Realp im Urner Urserntal weiterhin weder mit dem Zug noch mit dem Auto erreichbar sind. Auch weitere Strassen im Kanton sind gesperrt und an verschiedenen Stellen gingen bereits Lawinen nieder. Verletzt wurde niemand.

Bereits am Samstag war die Strasse von Wassen nach Meien gesperrt worden. Dort habe sich nun eine Lawine gelöst und einen Abschnitt verschüttet, heisst es weiter. Weiter sei zwischen Erstfeld und Silenen die Wilerlawine niedergegangen. Auch im Urserntal gab es zahlreiche Lawineniedergänge.

In tieferen Lagen bleibe wegen des Dauerregens und der dadurch gesättigten Böden auch die Hochwassersituation in kleinen Gewässern angespannt, schreibt die Kantonspolizei weiter. In Altdorf kam es am Sonntag zu einem lokalen Murgang, wobei niemand verletzt wurde. (sda)
17:41
Wasserstand des Rheins in Basel erreicht kritische Marke
Der Rhein hat am Montagnachmittag in Basel die kritische Marke von 7.90 Metern überschritten. Die Naturgefahrenfachberatungsstelle des Tiefbauamts Basel-Stadt geht aber davon aus, dass die Gefahrenstufe 3 nicht überschritten wird. So sagt deren leiter Andreas Flück zur «Basellandaftlichen Zeitung»: «Der Maximalpegel wird sich bei 8.70 Meter belaufen, danach wird sich die Situation nachhaltig beruhigen, die Hochwassergefahr wird dann vorüber sein.» Das ganze Interview findest du hier.
Bild: keystone
16:56
So sieht eine Lawine aus nächster Nähe aus

16:25
Arbeiter stürzt wegen Schnee vier Meter von Dachgerüst
In Flond in Graubünden ist ein Arbeiter von einem Dachgerüst vier Meter in die Tiefe gestürzt, schreibt die Kantonspolizei Graubünden. Der 57-Jährige wurde dabei mittelschwer verletzt. Der Mann habe auf dem Dach Schnee abgeschaufelt, um weiterarbeiten zu können. Dabei riss die Kunststoffblache, die das Gerüst abdeckte und der Mann fiel auf den Asphaltboden.

Dort wurde er von einem zufällig vorbeifahrenden Chauffeur einer Pistenmaschine entdeckt. Dieser fertigte spontan eine Landepiste für den Rega-Helikopter an. Der Verletzte wurde dann mit der Rega ins Kantonsspital Graubünden in Chur geflogen und wird nun dort betreut.
Bild: Kapo GR
16:18
35 Meldungen wegen Hochwasser in St. Gallen
Die Kantonspolizei St. Gallen hat bis um 16 Uhr 35 Merldungen wegen Hochwasserschäden erhalten. Besonders häufig seien Meldungen über in Gebäude eindringendes Wasser. Auch Strassen und Felder seien zum Teil überschwemmt. Bei Schnottwil ist die Bernstrasse seit 15 Uhr wegen Schlamm gesperrt.
15:23
A2 Richtung Gotthard gesperrt
Die Autobahn A2 ist am Montagmittag nach einem Unfall mit zwei Lastwagen im Biaschina-Tunnel vorübergehend zwischen Biasca und Faido im Tessin gesperrt worden. Polizei und Rettungsdienste waren vor Ort, Angaben über Verletzte gab es zunächst keine.

Gemäss einer Mitteilung des Verkehrsinformationsdienstes viasuisse war es kurz nach 12.30 Uhr zu dem Unfall gekommen. Nähere Angaben zum Unfallhergang gab es vorerst nicht. Es hiess, dass zwei Lastwagen involviert seien. Zudem bestehe in der Gegenrichtung Gefahr durch Trümmerteile auf der Fahrbahn.

Auch die Autobahneinfahrt Biasca wurde gesperrt. Gemäss der Tessiner Polizei dürfte die Autobahn A2 voraussichtlich noch bis 16 Uhr gesperrt bleiben.

Reisenden Richtung Zürich und Basel wurde als Alternativroute die A13 via San Bernardino empfohlen. Zusätzlich wurde eine lokale Umleitung über die Kantonsstrasse eingerichtet.

Da die A13 zwischen Thusis und Roveredo wegen heftiger Schneefälle für Lastwagen ebenfalls gesperrt war, wurde der Schwerverkehr vorübergehend an der Grenze in Chiasso sowie in den Warteräumen angehalten. (sda)
15:06
Trumps WEF-Besuch auf der Kippe
Sagt Trump seinen WEF-Besuch ab? Solange der «Shut-Down» anhält, kommt er nicht. Weitere Infos: Hier

15:03
Tokio löst Schneealarm aus
Auch in Japans Haupstadt schneit es. Tokio erwartet die schwersten Schneefälle seit vier Jahren. Der japanische Wetterdienst gab am Montag eine Wetterwarnung für die Millionenmetropole aus. Demnach sollten die Leute früher nach Hause gehen, um Chaos im öffentlichen Nahverkehr zu vermeiden.

«Es wird viel Schnee geben heute Abend», sagte Wetterdienstchef Tsumoru Matsumoto. Der Neuschnee werde wahrscheinlich während der abendlichen Pendlerzeit die öffentlichen Verkehrsmittel beeinträchtigen, fügte er hinzu und forderte die Menschen auf, früher als sonst die Arbeit zu verlassen.

Viele Flüge von und nach Tokio wurden wegen des Wetters abgesagt. Am verkehrsreichen Bahnhof Shinjuku kämpften sich am Abend (Ortszeit) die Menschen durch den Schnee. Im Kurzbotschaftendienst Twitter beschwerte sich ein Nutzer, der Bahnhof sei so voll, man könne sich nicht bewegen.

Der japanische Wetterdienst löst üblicherweise nur dann Schneealarm aus, wenn Sachschäden oder Verkehrsstörungen befürchtet werden. «In Tokio warnen wir auch dann vor schweren Schneefällen, wenn mehr als zehn Zentimeter Schnee in zwölf Stunden erwartet werden», sagte ein Wetterdienstmitarbeiter der Nachrichtenagentur AFP.

Während es in Japans Norden häufiger zu schweren Schneefällen kommt, ist in Tokio solches Wetter eher selten. Zuletzt hatte es dort im Februar 2014 Schneealarm gegeben. Damals waren 27 Zentimeter Neuschnee gefallen. (sda/afp)
14:46
Ran an die Schaufel

14:11
Lawine tötet zwei Skitourengänger bei St. Stephan
Zwei Skitourengänger sind im Berner Oberland von einem Schneebrett verschüttet worden. Beide konnten am Sonntagnachmittag nur noch tot aufgefunden werden.

Bei den beiden Opfern handelt es sich um eine 50-jährige Schweizerin mit Wohnsitz in Monaco und einen 67-jährigen Schweizer aus dem Kanton Bern, wie die regionale Staatsanwaltschaft und die Berner Kantonspolizei am Montag mitteilten.

Die beiden Tourengängern waren von Turbach in der Gemeinde Saanen aus gestartet. Am Samstagabend wurden die beiden als vermisst gemeldet. Daraufhin wurden die beiden per Helikopter und von Mitgliedern der Alpinen Rettung Schweiz im Gelände gesucht. Auch ein Pistenfahrzeug stand im Einsatz. (sda)
13:36
Wengen von der Aussenwelt abgeschnitten
Nach Zermatt, Saas-Fee, Andermatt und Samnaun ist nun auch Wengen von der Aussenwelt abgeschnitten. Wegen eines Erdrutschs auf der der Strecke zwischen Lauterbrunnen und Wengen musste der Zugbetrieb unterbrochen werden. Die «Jungfraubahnen» sind jedoch zuversichtlich, dass die Bahn im Laufe des Tages ihren Betrieb wieder aufnehmen kann.
13:05
Schifffahrt zwischen Basel und Birsfelden BL gesperrt
Die Rheinschifffahrt zwischen dem Basler Hafen und Birsfelden BL ist am Montag wegen Hochwassers eingestellt worden. Die Sperrung erfolgte, da der Pegel bei Basel am Mittag die massgebliche Limite überschritt.

Am Montag um 12.35 Uhr stand der Rheinpegel bei 794 Zentimetern, wie der Homepage der Schweizerischen Rheinhäfen mit Sitz in Basel zu entnehmen war. Wird die Teilsperrungs-Marke (790 Zentimeter) überschritten, wird zunächst die wegen engen Brückenbogen und Kurvenradien heikel zu navigierende Stadtstrecke gesperrt. Ist die Stadtstrecke für Frachtschiffe zu, ruhen auch Kleinschifffahrt und Fährbetrieb.

Die Vollsperrungs-Limite, bei der die Schiffe zwischen Kembs (F) und Rheinfelden AG nicht mehr fahren dürfen, liegt bei 820 Zentimetern. Nach aktuellen Prognosen dürfte diese Limite über Nacht erreicht werden. Gemessen wird der massgebliche Pegel Rheinhalle auf der Höhe der Birsmündung, in der Nähe des Kraftwerks Birsfelden.
Gemäss den Prognosen des Bundesamts für Umwelt (BAFU) erreicht der Rhein bei Basel seinen Höchststand bereits in der kommenden Nacht und soll danach wieder abschwellen. Sobald er danach wieder stabil unter die Limiten fällt, wird die Rheinschifffahrt wieder freigegeben. (sda)
12:48
Überlaufene Ufer in der Romandie

11:38
Mister Trump sollte gutes Schuhwerk mitnehmen ...
... es ist rutschig in Davos!

11:31
Grosse Wassermassen im Kanton Genf

10:51
Mit den milderen Temperaturen steigt die Hochwassergefahr
Nicht genug mit der Lawinengefahr: An den Flüssen der Schweizer Voralpen nimmt die Hochwassergefahr zu, weil mit den milderen Temperaturen die Schneefallgrenze vor allem nördlich der Alpen ansteigt.

Gleichzeitig besteht die Gefahr von Hangrutschen und Murgängen, wie SRF Meteo am Montag mitteilte. Im Mittelland gilt wegen des grossflächigen Niederschlags am Rhein unterhalb der Aaremündung Hochwassergefahr der Stufe 3, wie das Bundesamt für Umwelt mitteilt.

Regen und Schnee halten am Montag gemäss SRF Meteo weiter an - der Wetterdienst rechnet mit 20 bis 50 Millimeter Niederschlag. Die Schneefallgrenze steigt in den Waadtländer Alpen und im westlichen Berner Oberland gegen 2000 Meter an. Im Osten liegt die Schneefallgrenze zwischen 1100 und 1600 Meter.
10:12
Rhätische Bahn stellt grösstenteils Betrieb ein
Die Rhätische Bahn hat wegen dem starken Schneefall den Betrieb auf einem Grossteil ihres Streckennetzes eingestellt. Von dem Unterbruch betroffen sind die Strecke Chur – Arosa, Filisur – Davos Platz, Ilanz – Disentis/Mustér und Scuol-Tarasp – Cinuoschel-Brail. Wann die Züge wieder fahren, ist unklar.
10:06
CVP/BDP-Fraktion des Baselbieter Landrates sitzt in Zermatt fest
Die CVP/BDP-Fraktion des Baselbieter Landrates bleibt länger als geplant in Zermatt: Die Schneemassen verhinderten die Abreise am Sonntag, wie Parteileute per Twitter kundtaten. Medien griffen das unfreiwillig verlängerte Wochenende launig auf.

Für den Moment heisse das «Jassen, Diskutieren, mehr Zeit, Skirennen schauen, Apéro und sich in Erinnerung rufen, dass der Mensch nicht über alles Herr (und Frau) ist», philosophierte CVP-Landrat Pascal Ryf per Tweet am Sonntagmorgen. Die Parteileute hatten eine Warnung vor einer möglichen Sperrung der Verkehrswege zu spät mitbekommen.

Mit von der CVP-Partie war auch der Baselbieter Finanzdirektor Anton Lauber; auch er war daher am Montagmorgen nicht agendagemäss im Büro in Liestal, wie dort zu erfahren war. Landrat und Rheinhafensprecher Simon Oberbeck durfte derweil von ferne in Zermatt das Ansteigen des Basler Rheinpegels in Richtung Hochwasser-Schifffahrtssperrmarke verfolgen. (sda)
10:01
Bilder aus Andermatt
9:44
Bahnen im Berner Oberland geschlossen.
Auch im Berner Oberland hat es in den vergangenen Stunden kräftig geschneit. Verschiedene Skilifte und -bahnen sind wegen Lawinengefahr geschlossen. Wegen eines Erdrutschs ist seit Montagmorgen die Bahnstrecke von Lauterbrunnen nach Wengen hinauf unterbrochen.

Der autofreie Tourismusort ist damit derzeit von der Umwelt abgeschnitten. Der Rutsch sei nicht allzu gross, sagte Patrizia Bickel, Sprecherin der Jungfraubahnen am Montagmorgen auf Anfrage. Räumungsteams seien an der Arbeit.

Die Bahnstrecke sollte im Verlauf des Tages wieder in Betrieb genommen werden können.
Wegen Lawinengefahr und starken Schneefalls ist die Bahn von Grindelwald und Wengen auf die Kleine Scheidegg und weiter aufs Jungfraujoch ebenfalls ausser Betrieb.

Auch Skifahrerinnen und Skifahrer müssen wegen der grossen Lawinengefahr mit Einschränkungen rechnen. Namentlich in höher gelegenen oder exponierteren Gebieten sind die Lifte und Bahnen vielerorts geschlossen. In manchen Teilen des Berner Oberlandes gilt die höchste Lawinenwarnstufe 5, in den meisten übrigen die Stufe 4.
9:39
Menschen sollen in Gebäuden oder im Dorfzentrum bleiben
Lawinengefahr in ihren Häusern zu bleiben oder sich im Dorfzentrum aufzuhalten. Helikopterflüge in den auf Strasse und Schiene nicht mehr erreichbaren Ort waren zunächst nicht möglich.

Bis mindestens 11.00 Uhr am Montag könne keine Luftbrücke in Betrieb genommen werden, hiess es auf der Webseite von Zermatt Tourismus. Gründe seien schlechte Sicht und Staublawinen. Winterwanderwege und das Skigebiet sind geschlossen.

Eltern ruft Zermatt Tourismus auf, ihre Kinder nicht unbeaufsichtigt im Schnee spielen zu lassen. Sie könnten in den Schneemassen die Orientierung verlieren. «Das kann zu gefährlichen Unfällen führen.»

Das Wallis ist in Alarmstimmung. Lawinen, Erdrutsche und Überschwemmungen sind demnach zu befürchten. Zahlreiche Strassen sind sicherheitshalber gesperrt. Mehrfach mussten wegen Überschwemmungen Feuerwehren aufgeboten werden, wie die Polizei mitteilte.
Winterlandschaft Andermatt
Input von Marcel Anold
9:26
Hochwassergefahr
Im Westen könne die Schneefallgrenze am Montagmorgen auf 2200 Meter ansteigen. Dies hat auch Auswirkungen auf die Hochwassersituation im Flachland. Dort sorgte der Regen der vergangenen Tage schon für steigende Pegelstände.

Die Schweizerischen Rheinhäfen teilten am Sonntag mit, dass in Basel-Rheinhalle bereits die Hochwassermarke I überschritten worden sei. In Luzern wurde am Wochenende eine Warnung vor Starkregen ausgegeben.

9:24
Sehr grosse Lawinengefahr
Eine verbreitet sehr grosse Lawinengefahr hat an diesem Wochenende beinahe im ganzen Alpenraum für Probleme beim Schienen- und Strassenverkehr gesorgt. Neben Zermatt VS ist seit dem späten Sonntagabend nun auch Andermatt UR von der Umwelt abgeschnitten.

Die Strasse von Göschenen UR bis nach Hospental UR wurde nach Angaben des Verkehrsinformationsdienstes Viasuisse ab Sonntag um 22.00 Uhr wegen Lawinengefahr gesperrt.

Andermatt sei somit weder per Auto noch per Bahn erreichbar, sagte eine Mitarbeiterin der Urner Kantonspolizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Eine Neubeurteilung der Lage soll am Dienstag um 8.00 Uhr erfolgen.

Laut SRF Meteo kommen bis Dienstagmorgen im Alpenraum noch einmal grosse Neuschneemengen zusammen. Am Alpennordhang und im Wallis seien 50 bis 80 Zentimeter zu erwarten. Nun gelte in einem grossen Gebiet vom Wallis über die Zentralalpen bis nach Graubünden die höchste Lawinenwarnstufe, teilte das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF am Sonntag mit. Die Lawinengefahr sei «sehr gross».
09:01
Zermatt wieder isoliert
Wieder von der Aussenwelt abgeschnitten ist auch Zermatt. Das Dorf ist seit Samstagabend auf Strasse und Schiene nicht mehr erreichbar. Zurzeit befinden sich rund 9000 Feriengäste im Wintersportort. Sie und die Einheimischen seien im Dorf nicht in Gefahr. Zermatt sei auf solche Fälle vorbereitet und verfüge über genügend Vorräte.

Einziger Ausweg war am Sonntag erneut eine Helikopter-Luftbrücke zwischen Täsch und Zermatt. Sie wurde rege genutzt. Davon zeugten Bilder von langen Warteschlagen und der Umstand, dass die verfügbaren Flugtickets bereits um 13.30 Uhr ausverkauft waren.

Weil zwischen Täsch und Zermatt noch bis mindestens Montagabend (Betriebsschluss) keine Züge fahren und die Strasse vorderhand gesperrt ist, dürfte auch am Montag die Luftbrücke die einzige Verbindung zum Dorf sein. Ob die Flüge durchgeführt werden, soll am Montagmorgen um frühestens 8 Uhr entschieden werden.

Damit wiederholt sich in Zermatt die Situation von vor rund zehn Tagen: Schon damals war Zermatt wegen Lawinengefahr mit Zug und Auto nicht mehr erreichbar. Zwei Tage harrten gegen 13'000 Touristen im Ort aus – oder warteten auf die Helikopter für den Flug ins Tal.

Zermatt und der Schnee

Sturm «Evi» fegt über die Schweiz

Video: srf

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