Schweiz
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Neuenburg führt Maskenpflicht in Läden ein ++ Infizierter im Europapark mit 15'000 anderen



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Team watson
19:20
Neuenburg führt Maskenpflicht in Läden ein
SCHWEIZ NEUENBURG
Nach Waadt, Genf und dem Jura gilt ab Freitag auch im Kanton Neuenburg eine Maskentragpflicht in den Läden. Die Massnahme gilt vorerst bis zum 30. September.

Ausserhalb der Läden wird das Tragen einer Maske in geschlossenen, öffentlichen Orten von den Neuenburger Behörden dringend empfohlen. In Bars, Restaurants und Diskotheken dürfen sich nur noch maximal 100 Personen aufhalten.

Seit dem 10. August stellten die Neuenburger Behörden eine Zunahme der Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen fest. Von anfänglich drei Fällen pro Tag wurde bis gegen Mitte des Monats ein Höchststand von bis zu sieben Fällen pro Tag registriert. (sda)
18:47
Luken dicht: Fähre bleibt wegen Corona-Verdacht vorerst in Tunesien
Die tunesische Schifffahrtsgesellschaft hat die geplante Abfahrt einer Fähre aus dem Hafen der Hauptstadt Tunis aufgrund eines Corona-Verdachts innerhalb der Besatzung vorerst abgesagt. Das Schiff hätte am Mittwoch mit 920 Passagieren in Richtung Italien aufbrechen sollen, teilte die Behörde am Dienstag mit.
TUNISIA PANDEMIC CORONAVIRUS COVID19
Bei gleich vier Mitgliedern der Besatzung bestehe jedoch der Verdacht einer Coronavirus-Infektion. Wann das Schiff gen Genua aufbrechen soll, blieb zunächst unklar. Bis die Corona-Tests der vier Besatzungsmitglieder negativ zurückkommen, soll das Schiff nach Angaben eines Zollbeamten aber im Hafen von Tunis vor Anker liegen. Die Besatzung sei ins Krankenhaus gebracht worden.

Die Fährstrecke zwischen der italienischen Hafenstadt Genua und der tunesischen Hauptstadt ist vor allem bei in Europa lebenden Tunesiern beliebt. Tunesien hat seine Grenzen seit dem 27. Juni wieder vollständig geöffnet. Auch internationale Flüge waren nach einer dreimonatigen Sperre und einem selbsterklärten Sieg über das Virus wieder aufgenommen worden. In dem nordafrikanischen Land, das auch bei Urlaubern aus Europa beliebt ist, wurden zuletzt vermehrt neue Corona-Infektionen gemeldet. (sda/dpa)
18:13
Corona-Infizierter besucht Europa-Park in Rust – mit 15'000 anderen
Eine mit Corona-infizierte Person hat sich am 10. August im Europa-Park in Rust aufgehalten. Darauf haben am Mittwochmorgen der Park und das Offenburger Landratsamt gemeinsam hingewiesen, wie Badische Neuste Nachrichten (BNN) schreibt.
epaselect GERMANY ENTERTAINMENT
Nachdem die Person positiv auf das Virus getestet wurde, konnte die Kontaktkette in den Europa-Park zurück verfolgt werden. Der Park in Rust erlaubt derzeit rund 15'000 Besuchende pro Tag, die Tickets müssen vorab online gebucht werden. Das soll eine Nachverfolgung möglicher Kontakte erleichtern. Viele der 15'000 Besucherinnen und Besucher wurden bereits per Mail kontaktiert, sie sollen sich bei Symptomen in Quarantäne begeben und sich testen zu lassen.

Die Corona-Infizierte Person habe sich am 10. August zwischen 9.30 bis 16 Uhr im Park aufgehalten, zwischen 13 und 13.30 Uhr habe sie oder er im Restaurant Bamboe Baai im holländischen Themenbereich gegessen. Da der Park ein Hygienekonzept hat wie beispielsweise Maskentragen, sei davon auszugehen, dass es kaum zu längerem Kontakt mit anderen Menschen gekommen sei, schreibt die «BNN». (adi)
17:56
500 Personen müssen nach Barbesuchen in Bulle FR in Quarantäne
Das Freiburger Kantonsarztamt hat am Mittwoch für 500 Personen eine Quarantäne verfügt. Dies, nachdem vier Menschen nach einem Besuch einer Bar in Bulle FR positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Wie die Direktion für Gesundheit und Soziales des Kantons Freiburg am Mittwoch mitteilte, besuchte eine dieser vier Personen später eine weitere Gaststätte. Zwei Tage später hielt sich eine andere, danach ebenfalls positiv getestete Person in diesen beiden Bars auf.

Die Quarantäne gegen die 500 Personen verfügte der Kanton Freiburg anhand von digitalen Listen, welche die beiden Betriebe aufgrund von QR-Code-Apps abliefern konnten. Die beiden Bars arbeiten mit dieser Handy-Applikation. In Quarantäne müssen auch einige Angestellte der beiden Betriebe.

Sie alle erhalten eine Kurznachricht des Kantonsarztamts. Danach werden sie zur Bestätigung der Quarantäne telefonisch kontaktiert. (sda)
15:46
Massnahmen bleiben bis zum 7. September in Kraft
SCHWEIZ CORONAVIRUS VERKEHR SCHUTZMASKENPFLICHT
Im Tessin bleiben die Mitte Juli verhängten Corona-Massnahmen bis zum 7. September in Kraft: Dies hat der Tessiner Regierungsrat entschieden. Die Massnahmen sollen einer erneuten Ausbreitung des Coronavirus entgegenwirken.

Im Tessin müssen Mitarbeitende von Restaurants und Bars seit dem 16. Juli Masken tragen, sofern sie mit Gästen in Kontakt kommen. Wer als Gast ein Restaurant besucht, muss seine Kontaktdaten hinterlegen. Ausserdem dürfen Restaurants und Bars pro Abend maximal 100 Gäste bewirten.

Für spontane Versammlungen in der Öffentlichkeit gilt die Obergrenze von maximal 30 Personen. Wer Symptome wie Husten oder Fieber hat und einen Arzt aufsuchen möchte, ist im Tessin verpflichtet, sich vorgängig auf der Hotline des Kantons (0800 144 144) zu melden.

Die am 16. Juli verhängten Massnahmen zeigen nach Einschätzung der Tessiner Regierung bereits Wirkung, wie sie in einer am Mittwochnachmittag verschickten Mitteilung festhält. Die positiven Effekte zeigten sich in erster Linie in der epidemiologischen Entwicklung des laufenden Monats.

Die Regierung zeigt sich überdies zufrieden mit dem Verhalten der Tessiner Bevölkerung. Diese respektiere die Schutzmassnahmen und lasse Vorsicht walten, heisst es im Communiqué weiter.

Seit dem 20. Juli blieb die Zahl der Neuinfektionen innert 24 Stunden im Tessin jeweils unter zehn - bis ganz zuletzt: Am Mittwoch meldete der Kanton erneut zehn neu Infizierte innerhalb eines Tages. Schweizweit wurden in den letzten 24 Stunden 311 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet.

Der Südkanton ist einer der am stärksten von der Pandemie betroffenen Kantone. Am 25. Februar war erstmals in der Schweiz eine Person positiv auf das Coronavirus getestet worden. Beim «Patient Nummer 1» handelte es sich um einen 70-jährigen Tessiner, der zehn Tage vor Bestätigung der Infektion in der Gegend von Mailand eine Versammlung besucht und sich höchstwahrscheinlich mit dem Virus infiziert hatte.

Insgesamt haben sich bis dato 3486 Personen im Tessin mit dem Coronavirus angesteckt. 350 Menschen verloren ihr Leben. (sda)
15:31
Toulouse führt Maskenpflicht in gesamten Stadtgebiet ein
FRANCE PANDEMIC CORONAVIRUS COVID19
Toulouse hat im Kampf gegen das Coronavirus als erste französische Grossstadt eine Maskenpflicht für das gesamte Stadtgebiet angekündigt. In weiteren französischen Städten gilt teilweise eine Maskenpflicht im Freien, darunter beispielsweise in der Hauptstadt Paris und in der Küstenmetropole Nizza.

Ab Freitag sei das Tragen einer Schutzmaske zwischen 07.00 Uhr morgens und 03.00 Uhr nachts in den Strassen der ganzen Stadt verpflichtend, teilte die zuständige Präfektur am Mittwoch auf Twitter mit. Die Regelung gelte auch für Fahrrad- und Rollerfahrer sowie andere Fortbewegungsmittel im Freien, erklärte Präfekt Étienne Guyot bei einer Pressekonferenz. In Toulouse wohnen rund 500 000 Menschen; dort gab es bisher eine Maskenpflicht in Teilen der Stadt.

Die Ansage sei klar, so Guyout: «Ich verlasse mein Zuhause, ich setze eine Maske auf.» Die Maskenpflicht gilt ab einem Alter von elf Jahren. Die Einhaltung solle auch verstärkt kontrolliert werden, sagte Guyout.

Die Zahl der Neuinfektionen in Toulouse war nach Angaben der regionalen Gesundheitsbehörde ARS zuletzt wieder gestiegen. Es seien vermehrt wieder Cluster aufgetreten, erklärte Behördenleiter Pierre Ricordeau. Toulouse sei eine Zone, in der das Virus aktiv zirkuliere.

Frankreich war von der Coronavirus-Pandemie schwer getroffen worden. Bisher wurden rund 30 500 Todesfälle verzeichnet. Auch Paris gilt wegen der steigenden Anzahl der Corona-Neuinfektionen wieder als Zone, in der das Virus aktiv zirkuliert. Dort gilt die Maskenpflicht im Freien unter anderem für die Seine-Ufer. (sda/dpa)
14:01
Starker Anstieg der Corona-Fälle im Libanon
Lebanon Failed State
Die Zahl der Corona-Fälle ist im Libanon infolge der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut stark gestiegen.

Das Land registrierte nach Angaben der Regierung in den vergangenen sieben Tagen mehr als 2600 Infizierungen. In den ersten sechs Monaten der Pandemie seien zuvor insgesamt nur rund 5000 Fälle aufgetreten, hiess es am Mittwoch aus dem libanesischen Gesundheitsministerium. Die Zahlen seien vor allem in der Hauptstadt Beirut und im Norden hoch.

Durch den Transport sehr vieler Verwundeter ohne Schutzmassnahmen in Krankenhäuser sei das Coronavirus nach der Explosion unter dem medizinischen Personal und anderen Menschen verbreitet worden, hiess es weiter. Zudem seien bei der Detonation auch Corona-Patienten verwundet worden und im Chaos in Kontakt mit anderen gekommen.

Bei der Explosion vor mehr als zwei Wochen waren mindestens 180 Menschen getötet und rund 6000 verletzt worden. Dabei wurden auch zwei Kliniken zerstört, die Corona-Patienten behandelten. Proteste gegen die Regierung nach der Explosion hätten ebenfalls zur Verbreitung des Coronavirus beigetragen, hiess es aus dem Gesundheitsministerium weiter.

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen war am Montag mit 456 auf ein Rekordhoch gestiegen. Insgesamt registrierte das Land am Mittelmeer bislang mehr als 9700 Fälle und mehr als 100 Tote.
13:48
Polizei in Manchester löst Hausparty auf
Die britische Polizei hat in Manchester eine wegen der Coronavirus-Pandemie illegale Hausparty mit etwa 200 Gästen aufgelöst.

Um zu dem Fest zu gelangen, waren etliche Besucher über den Gartenzaun geklettert. Als die Polizei die Feier beenden wollte, warfen die Gäste Gegenstände auf die Einsatzkräfte. Die Party war von einer 27 Jahre alten Frau organisiert worden. «Dies war ein besonders abscheulicher Bruch der Covid-19-Restriktionen», sagte ein Vertreter der Stadt.

Die Polizei veröffentlichte jetzt im Kurznachrichtendienst Twitter ein mit einer Wärmebildkamera aufgenommenes Video, auf dem das Ausmass der Party vom Samstagabend zu erkennen ist. Die illegale Party hat Folgen: Die 27-Jährige darf drei Monate lang keinen Besuch mehr in den Räumlichkeiten empfangen. Bei Verstössen droht ihr dem Richter zufolge eine Gefängnisstrafe. Die Frau musste zudem 100 Pfund Strafe (etwa 111 Euro) zahlen. Sie berichtete lokalen Medien, dass ihr die Party aus dem Ruder gelaufen sei.

Das Video:
13:35
Griechenland verschärft Corona-Beschränkungen weiter
Virus Outbreak Greece Mykonos
Die griechische Regierung hat nach gestiegenen Corona-Infektionszahlen Einschränkungen auch für die Urlaubsregion der Halbinsel Chalkidiki und die Jetset-Insel Mykonos angeordnet. Feiern, Partys, religiöse Feierlichkeiten und Wochenmärkte werden von diesem Freitag an bis zum 31. August verboten.

Zudem sind Versammlungen von mehr als neun Personen untersagt. Alle Bars und Tavernen müssen um Mitternacht schliessen. Maskenpflicht gilt auch im Freien, wie der griechische Zivilschutz am Donnerstag mitteilte. Die Regierung in Athen verhängte diese neuen Einschränkungen, nachdem am Vortag ein Rekord von 269 Neuinfektionen registriert worden waren. Zahlreiche Fälle davon wurden in den beiden Urlaubsregionen festgestellt.

Bereits vergangene Woche hatte die griechische Regierung die Schliessung der Tavernen und Bars aller Art in Athen, Piraeus und Thessaloniki sowie auf den Inseln Paros und Antiparos um Mitternacht angeordnet. Zudem sind Versammlungen von mehr als 50 Personen im ganzen Land verboten.
12:49
BAG meldet 311 neue Fälle
Das Bundesamt für Gesundheit meldet am Mittwoch insgesamt 38'760 laborbestätigte Neuinfektionen. Damit gibt es 311 neue Corona-Fälle in den letzten 24 Stunden. Zusätzlich gibt es 19 neue Hospitalisationen und 2 neue Todesfälle.

Während der letzten sieben Tage (ohne Mittwoch) sind insgesamt 44'051 PCR-Tests durchgeführt worden, 3,9 Prozent dieser Tests fielen positiv aus.

10:48
WHO kritisiert «Covid-19-Nationalismus»
Switzerland WHO Ghebreyesus
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kritisiert, dass sich einzelne reiche Länder Vorbestellungen von möglichen Corona-Impfstoffen sichern. «Aus unserer Sicht ist es ein Fehlgedanke zu glauben, wenn die ganze Bevölkerung eines einzelnen Landes durchgeimpft ist, sei das Problem gelöst», sagt Caroline Schmutte von der Stiftung Wellcome Trusts, welche ein Projekt der WHO zur solidarischen Finanzierung eines weltweit verfügbaren Impfstoffs unterstützt, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Die Schweiz hat anfangs August einen Kaufvertrag für einen Corona-Impfstoff mit dem US-Biotechnologieunternehmen Moderna unterschrieben. Sie ist damit nicht allein: Die USA und Deutschland haben ähnliche Verträge mit einzelnen Firmen abgeschlossen. Laut Schmutte ist das problematisch. «Das könnte Hürden bei der gerechten und bedarfsorientierten Verteilung von Impfstoffen schaffen.»

Derweil fehlt der WHO das Geld für die Finanzierung ihres Projekts zur solidarischen Verteilung von Impfstoffen und Medikamenten auf der ganzen Welt. «Es gibt erhebliche Finanzierungslücken», so Schmutte weiter. Konkret geht es um knapp 30 Milliarden Dollar, die noch fehlten. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus appellierte deshalb an die Staaten, sich zu beteiligen: «Begrenzte Bestände strategisch und weltweit mit anderen zu teilen ist im nationalen Interesse jedes Landes», sagte er in Genf. Die Pandemie könne am schnellsten gestoppt werden, wenn alle Risikopersonen weltweit geschützt sein, nicht ganze Bevölkerungen in nur einigen Ländern. «Wir müssen Covid-19-Nationalismus verhindern», so der WHO-Chef.
10:40
Winterthurer Chefarzt fordert Ausweitung der Maskenpflicht
Urs Karrer ist Infektiologe und Chefarzt am Kantonsspital Winterthur. In einem Interview mit dem «Landboten» sagt er: «Ich hätte es als sehr sinnvoll erachtet, wenn der Zürcher Regierungsrat vor dem Hintergrund der steigenden Fallzahlen sich nicht nur für das Contact-Tracing starkgemacht hätte, sondern auch dafür, die Maskenpflicht auszuweiten.»

Karrer ist der Meinung, dass die Maskenpflicht auch in allen Innenräume, wo der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann: «Wie zum Beispiel beim Einkaufen oder in Restaurants, wenn man nicht an seinem Platz sitzt, oder situativ auch am Arbeitsplatz.» Im KSW sei es zu mehreren Übertragungen gekommen, «seit wir jedoch die Maskentragpflicht eingeführt haben, hat sich kein einziger Mitarbeiter innerhalb des KSW angesteckt.» Er verweist ausserdem auf Studien, die gezeigt hätten, dass das Tragen von Masken das Infektionsrisiko um 80 bis 85 Prozent reduziere.



9:40
Den SBB fehlen Lokführer – auch wegen Corona
Bereits Ende 2019 hat der Lokführer-Verband davor gewarnt, dass sich die Situation rund um die fehlenden Lokführer zuspitzen könnte. Und das hat sie getan. Recherchen des Magazins «K-Tipp» zeigen: Die SBB streichen pro Tag 125 Züge wegen Lokführermangels. Die Corona-Pandemie habe den Mangel noch verstärkt, sagt ein SBB-Sprecher gegenüber SRF.

Hier geht's zu unserem Bericht.

8:11
Australiens Regierungschef will Corona-Impfpflicht
AUSTRALIA GOVERNMENT PANDEMIC CORONAVIRUS COVID19 ASTRA ZENECA
Der australische Premierminister Scott Morrison will eine Corona-Impfpflicht für alle Bürger, sobald es einen Wirkstoff gibt.

Die Impfung solle für die 25 Millionen Menschen im Land «so obligatorisch wie möglich sein», sagte er am Mittwoch dem Radiosender 3AW. Ausnahmen seien nur aus medizinischen Gründen möglich, «aber das sollte die einzige Grundlage sein», so Morrison. «Wir sprechen von einer Pandemie, die die Weltwirtschaft zerstört und Hunderttausende auf der ganzen Welt das Leben gekostet hat.» Eine offizielle Entscheidung über eine solche Regel gibt es aber noch nicht.

Den Plänen zufolge soll die Impfung für alle Australier kostenlos sein. Die Regierung hatte zuvor eine Vereinbarung mit einem Pharmakonzern in Grossbritannien geschlossen und sich einen möglichen Covid-19-Impfstoff gesichert, der derzeit von der Oxford University entwickelt wird. «Natürlich wird es erst einen freiwilligen Aufruf geben, und ich bin sicher, dass es für die Impfung lange Warteschlangen geben wird», sagte der Oberste Gesundheitsbeamte Paul Kelly.

In Australien wurden bisher fast 24 000 Infektionsfälle bestätigt, knapp 450 sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Besonders betroffen ist der Bundesstaat Victoria mit der Millionenstadt Melbourne, wo seit Wochen erneut ein strikter Lockdown gilt. (sda/dpa)

6:53
Raiffeisen verdient etwas weniger im ersten Halbjahr
SCHWEIZ BANK RAIFFEISEN
Die Raiffeisen-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2020 unter dem Strich etwas weniger verdient. Wie die drittgrösste Bankengruppe der Schweiz am Mittwoch mitteilte, sank der Reingewinn um 2,5 Prozent auf 346 Millionen Franken. Der Geschäftserfolg, also das operative Ergebnis, nahm derweil um 15 Prozent auf 513 Millionen Franken zu.

Der Bruttoerfolg aus dem Zinsgeschäft und damit dem wichtigsten Ertragspfeiler stieg um 2,9 Prozent auf 1,17 Milliarden Franken. Die Bankengruppe vergab auch wieder mehr Hypotheken. Das Total der Hypothekarforderungen lag per Mitte Jahr mit 187,4 Milliarden um 1,2 Prozent über dem Stand von Ende 2019, der Marktanteil in diesem Geschäft war gemäss den Angaben mit 17,6 Prozent unverändert.

Höher waren Mitte Jahr auch die verwalteten Kundenvermögen. Sie stiegen im Vergleich zu Ende Jahr um 4,6 Prozent auf 220,7 Milliarden Franken. (awp/sda)

6:36
Bis zu zwölf deutschen Regionalflughäfen droht das Aus
SCHWEIZ LUGANO FLUGHAFEN AGNO
Infolge der Coronavirus-Krise könnten in Deutschland mehrere subventionierte Regionalflughäfen vor der Pleite stehen. Dies geht aus einem Zeitungsbericht hervor.

Auf kurze Sicht sei die Existenz von sieben der untersuchten 14 Regionalflughäfen bedroht, warnte eine Studie, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft für die Umweltorganisation Bund erstellt hat. Auf mittlere Sicht drohte sogar zwölf der Flughäfen, die auf substanzielle staatliche Beihilfen angewiesen seien, das Aus, hiess es weiter.

Besonders kritisch stuft die Studie die Aussichten für die Flughäfen Frankfurt-Hahn, Kassel-Calden, Niederrhein-Weeze, Paderborn/Lippstadt, Rostock-Laage, Erfurt-Weimar und Saarbrücken ein.
3:35
Deutscher Motorenbauer Deutz streicht bis zu 1000 Stellen
Der Kölner Motorenbauer Deutz will bis zu 1000 Stellen streichen. Deutz habe sich mit den Arbeitnehmer-Vertretern auf Eckpunkte eines Sparprogramms geeinigt, teilte der Konzern in der Nacht auf Mittwoch mit.

Mit den Massnahmen will das Unternehmen die jährlichen Kosten von 2022 an um bis zu 100 Millionen Euro senken. Allein in Deutschland sollen mit einem Freiwilligen-Programm bis zu 350 Arbeitsplätze gestrichen werden, hiess es weiter.

Von den weltweit bis zu 1000 wegfallenden Stellen seien im ersten Halbjahr schon 380 abgebaut worden, indem freiwerdende Stellen nicht mehr besetzt und Leiharbeiter reduziert wurden. Für die Kosten des Programms stellt Deutz im laufenden Quartal 35 bis 40 Millionen Euro zurück. (sda/reu)

3:25
AstraZeneca soll Australien mit Coronavirus-Impfstoff eindecken
AUSTRALIA ASTRAZENECA COMPANY INFORMATION PANDEMIC COVID-19
Der britische Arzneimittelhersteller AstraZeneca hat mit der australischen Regierung einen Vertrag über seinen vielversprechenden Coronavirus Impfstoffkandidaten AZD1222 abgeschlossen. Der Pharmahersteller werde genügend Dosen für die rund 25 Millionen Einwohner Australien herstellen.

Dies erklärte der australische Premierminister Scott Morrison am Mittwoch. AstraZeneca gab im vergangenen Monat bekannt, dass grossangelegte Studien am Menschen zu seinem Impfstoffkandidaten gegen Covid-19 erfolgversprechend seien.

AZD1222 wurde von der britischen Universität Oxford entwickelt und an AstraZeneca lizenziert. In den vergangenen Tagen ist die australische Regierung unter Druck geraten, weil selbst Staaten wie Indien bereits Vereinbarungen über die Lieferung eines Coronavirus-Impfstoffes getroffen hatten - Australien dagegen nicht einen Vertrag vorweisen konnte. (sda/reu)
2:54
Deutsches Institut: Erste Coronavirus-Impfungen Anfang 2021 möglich
AUSTRALIA ASTRAZENECA COMPANY INFORMATION PANDEMIC COVID-19
Das deutsche Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hält eine Impfung gegen Covid-19 für erste Bevölkerungsgruppen bereits Anfang 2021 für möglich. Vielversprechende Impfstoffe könnten nach Angaben des Instituts zu Jahresbeginn zugelassen sein.

Aktuell zeigten die Daten aus Prüfungen der ersten und zweiten Phase, dass einige der derzeit vielversprechenden Impfstoffe eine Immunreaktion gegen das Virus auslösten.

«Wenn die Daten in den Phase III-Prüfungen die Wirksamkeit und Sicherheit von Impfstoffprodukten belegen, könnten erste Impfstoffe zu Jahresbeginn zugelassen sein, womöglich mit Auflagen», sagte Institutspräsident Klaus Cichutek den Zeitungen der deutschen «Funke Mediengruppe» vom Mittwoch. Aufgrund der von den Herstellern gemachten Zusagen werde es zu diesem Zeitpunkt auch schon erste Dosen für Verbraucher etwa in Deutschland geben, gemäss Priorisierung durch die Ständige Impfkommission, ergänzte Cichutek.

Trotz aller Brisanz der Coronavirus-Krise werde es keine unüberlegten Abweichungen von den Standards der Impfstoffzulassung geben. Sollte es zu einer Zulassung kommen, sei dies der am schnellsten zugelassene Impfstoff der Geschichte Europas. (sda/apa/reu)
2:25
Corona-Impfstoff-Entwickler nimmt bei Börsengang 363 Millionen Dollar ein
DEUTSCHLAND CUREVAC
Der Coronavirus-Impfstoffentwickler CureVac hat im Zuge seines Börsengangs an der US-Technologiebörse Nasdaq insgesamt rund 363 Millionen Dollar eingenommen. Alle rund 15,33 Millionen Aktien, einschliesslich der Platzierungsreserve, seien zu je 16 Dollar verkauft worden.

Dies teilte CureVac in Tübingen in der Nacht auf Mittwoch mit. Gleichzeitig kaufte Mehrheitsaktionär Dietmar Hopp zum gleichen Preis, wie angekündigt, Aktien für 100 Millionen Euro.

Die CureVac-Papiere sind seit der Erstnotiz am vergangenen Freitag bis auf 85 Dollar geschnellt. Am Dienstag gaben sie allerdings um 15 Prozent nach. Konzernchef Franz-Werner Haas hatte bei dem Börsengang von einem «Höhepunkt monatelanger Arbeit des gesamten CureVac-Teams» gesprochen. (sda/reu)

0:01
Irland verschärft Corona-Auflagen
epaselect IRELAND CORONAVIRUS COVID-19
Die irische Regierung hat die Corona-Auflagen wegen gestiegener Infektionszahlen in einigen Regionen verschärft. Regierungschef Micheál Martin sagte am Dienstag, Irland habe durch seine anfänglichen Massnahmen das Virus unter Kontrolle gebracht, die Lockerungen hätten die Infektionszahlen wieder steigen lassen.

Künftig sollen sich noch sechs Menschen treffen können, bisher lag die Grenze bei 50 Menschen. Bei Hochzeiten sollen aber weiter bis zu 50 Menschen zusammenkommen können. Bei Sportveranstaltungen wurde die maximale Zuschauerzahl von 200 auf 15 gesenkt. Die neuen Regeln gelten mindestens bis 13. September.

Das irische Gesundheitsministerium meldete am Dienstag 190 Neuinfektionen, die Gesamtzahl der Infizierten stieg auf 27 499. 1775 Menschen starben an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung. (sda/dpa)

20:04
Niederländischer Premier Rutte: Keine grossen Partys mehr zu Hause
Angesichts steigender Neu-Infektionen mit dem Coronavirus sollen Niederländer zu Hause keine grösseren Feste mehr feiern. Sechs Gäste seien das Maximum, sagte Ministerpräsident Mark Rutte am Dienstagabend in Den Haag. Geburtstage, Partys, Hochzeiten oder der Umtrunk mit den Nachbarn seien jetzt die Gelegenheiten mit den meisten Infektionen, sagte der Premier. «Wir geben jedem den sehr dringenden Rat: Feiert keine Feste zu Hause mit grösseren Gruppen.»
Belgium Europe Summit
Niederländer sollten stattdessen mit Gruppen in Gaststätten feiern, wo der Sicherheitsabstand von 1,5 Meter eingehalten werden könnte. «Kein körperlicher Kontakt, keine Polonaise, Glückwünsche auf Abstand», sagte Rutte.

In den Niederlanden waren in der vergangenen Woche rund 400 Neu-Infektionen festgestellt worden. Insgesamt hatten sich rund 63'000 Menschen bisher mit dem Virus infiziert, rund 6100 Menschen starben nachweislich in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung. (sar/sda/dpa)
18:38
Österreich verstärkt Corona-Kontrollen nach Anstieg der Fallzahlen
Die österreichische Regierung verstärkt nach steigenden Corona-Zahlen die Kontrollen an ihren südöstlichen Grenzen. Die spanischen Urlaubsinseln Mallorca, Menorca und Ibiza gelten ausserdem ab Montag – wie in der Schweiz auch – als Corona-Risikogebiet. «Auch in Österreich ist in den letzten Tagen leider Gottes ein massiver Anstieg der Infektionszahlen spürbar gewesen», sagte Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Dienstagabend. Die grösste Gruppe sei die der Reiserückkehrer. «Der Ballermann ist der beste Freund des Coronavirus», fügte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) mit Blick auf die berüchtigte Partymeile auf Mallorca hinzu.
AUSTRIA PANDEMIC CORONAVIRUS COVID19
Ab Montag sind auch bei der Rückreise von den Balearen ein negativer Corona-Test oder ein nachgeholter Test in der Quarantäne nötig. Das gilt auch für Reisende aus als sicher geltenden Ländern, etwa Deutschland, die in den zehn Tagen zuvor auf den Balearen oder in einem der anderen rund 30 ausgewiesenen Risikogebiete waren. Dazu gehören das spanische Festland, Kroatien, die Länder des Westbalkans, auch etwa Schweden, die USA und Russland.

Für die Kontrollen von Autos an den Grenzen zu Ungarn und Slowenien wie auch Italien stehen laut Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) 500 weitere Polizisten bereit. Ausserdem sollen 800 Soldaten die Gesundheitsbehörden bei den Kontrollen der Testnachweise und Quarantänevorgaben unterstützen.

Am Dienstag wurden fast 300 neue Fälle in Österreich gemeldet, die Zahl der aktiven Fälle stieg auf 2230. Davor hatte sich die Zahl wochenlang bei rund 1400 aktiven Fällen und etwa 100 bis 150 Neudiagnosen eingependelt. Am Dienstag waren 116 Patienten im Krankenhaus, 19 von ihnen auf der Intensivstation. (sda/dpa)
17:15
Swiss holt Mallorca-Reisende mit Grossraumjet heim
Der Countdown läuft: Wer ab Donnerstag aus Mallorca oder Ibiza in die Schweiz zurückkehrt, muss in eine zehntägige Quarantäne. Um möglichst viele Urlauber vor der Deadline heimholen zu können, fliegt die Swiss am Mittwoch mit einem Grossraumjet vom Typ Boeing 777 statt wie gewohnt mit einem Airbus A320 von Zürich nach Mallorca. «Die sichere und zeitnahe Heimkehr unserer Gäste liegt uns am Herzen. Aus diesem Grund prüfen wir aktuell auch Zusatzflüge», so die Swiss zu watson.

Beim Reiseveranstaler Tui sind laut einer Sprecherin noch keine Anfragen für eine frühzeitige Rückreise eingegangen. Zurzeit befänden sich rund 100 Kundinnen und Kunden auf Mallorca.
SCHWEIZ CORONAVIRUS SCHUTZMATERIAL LIEFERUNG
14:46
BAG bezieht Passagierdaten aus Zürich
SCHWEIZ FLUGHAFEN ZUERICH QUARANTAENE
Der Kanton Zürich hat Passagierdaten von Personen, die aus Risikoländern zurück in die Schweiz kamen, systematisch erfasst. Damit wollte man Ansteckungen verhindern. Das BAG sah dies zuerst kritisch. Jetzt die Kehrtwende: Der Bund bezieht jetzt ebenfalls diese Daten vom Kanton Zürich.

Funktionieren soll das so: Die Flughafenpolizei beschafft sich direkt bei den Fluggesellschaften, die den Flughafen Zürich-Kloten anfliegen die Kontaktkarten aller Passagiere, die aus einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen. Sie leitet die Daten (unter Wahrung der Datensicherheit) an jene Kantone, in denen sich der Wohn- oder Aufenthaltsort der einreisenden Person befindet, sowie ans BAG weiter. Danach werden die Daten gelöscht.

Das Vorgehen ist laut BAG datenschutzkonform: Grundlage für die Datenbearbeitung und den Datenaustausch zwischen Bund und Kanton seien die Artikel 58 und 59 des Epidemiengesetzes. Das BAG beteiligt sich an den Kosten, die dem Kanton Zürich für seine Leistungen entstehen. Die Vereinbarung gilt vorerst bis zum 31. Dezember 2020. (aeg)
14:19
Kahlschlag bei Kuoni-Mutter DER Touristik: 140 Stellen weg
SCHWEIZ KUONI VERLUST
Das Tourismusunternehmen DER Touristik Suisse baut rund 140 der 810 Vollzeitstellen ab. Begründet wird der Schritt in einer Mitteilung vom Dienstag mit der Coronakrise. Alle Informationen dazu findest du hier
14:05
Balearen und Belgien neu auf Liste mit erhöhtem Infektionsrisiko
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat unter anderem die Balearen, Belgien, Malta und Indien neu als Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko definiert. Wer aus diesen Regionen in die Schweiz einreist, muss danach zehn Tage in Quarantäne.

Ebenfalls in Quarantäne müssen Einreisende aus Albanien, Andorra, Aruba, Belize, Färöer, Gibraltar, Guam, Monaco und Namibia. Von der Liste gestrichen werden Serbien, Singapur, Äquatorialguinea, Sao Tome und Principe und Saudi-Arabien. Die Änderung tritt am Donnerstag, 20. August 2020 in Kraft, wie das BAG am Dienstag mitteilte.

Neu sind mittlerweile 53 Staaten und Gebiete auf der Risikoländer-Liste. Zuvor waren es 46 gewesen. Neben bekannten Reisedestinationen wie den USA, Mexiko, der Dominikanischen Republik und Südafrika figurieren auch mehrere osteuropäische Staaten wie Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien sowie Bosnien und Herzegowina darauf. Festland-Spanien wurde bereits am 8. August auf die Liste aufgenommen. Die Kanarischen Inseln figurieren nicht darauf.

Die Quarantäne für aus einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko eingereiste Personen gilt seit Anfang Juli. Die Eingereisten müssen sich innert zweier Tage bei den kantonalen Behörden melden. Diese kontrollieren die Einhaltung der Quarantäne laut eigenen Angaben mit Stichproben. Aktuell sind 16'260 Zurückgekehrte in Quarantäne. (sda)
12:21
Weshalb der Herbst zum Corona-Problem werden könnte
Unter freiem Himmel ist eine Verbreitung von Sars-Cov-2 schwieriger – davon ist ein grosser Teil der Forschenden überzeugt. In Räumen mit wenig Luftzirkulation hingegen haben die Viren ein einfaches Spiel. Das könnte in der kalten Jahreszeit zum Problem mutieren.
SCHWEIZ FERNSEHEN MOBILTELEFON JUGENDLICHE
Spätestens im Herbst, wenn die Tage wieder kälter werden und die Menschen vermehrt in den Innenräumen leben, dürfte das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus steigen. Das schreibt das deutsche Wochenmagazin Stern und bezieht sich auf Angaben des Robert-Koch-Instituts.

Mittlerweile ist sich ein Grossteil der internationalen Forschergemeinde einig, dass Tröpfchen in der Luft und Aerosol-Partikel eine entscheidende Rolle bei der Übertragung von Coronaviren spielen. Aerosol-Teilchen können stunden- teils tagelang in der Luft schweben und das Virus so verbreiten. Um diese Tröpfchen möglichst schnell aus Zimmer oder Büro zu befördern, muss man regelmässig lüften.

Grosszügig Lüften erhöhe die «Luftwechselrate» in den Räumen, da die frische Aussenluft für eine Erneuerung in Inneräumen sorgt, schreibt der «Stern». Gerade bei kälteren Temperaturen wird jedoch generell weniger oft das Fenster geöffnet. Wie viel höher die Gefahr in Innenräumen ist im Vergleich mit dem Aussenbreich, ist bis anhin noch nicht abschliessend geklärt. (adi)
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

News zum Coronavirus in der Schweiz und International. Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

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So kam das Coronavirus in die Schweiz – eine Chronologie

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