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Alle diskutieren über das neue «Weltwoche»-Cover  – das steckt wirklich dahinter

Das Blatt von Roger Köppel sorgt mit einem umstrittenen Titelblatt erneut für Diskussionen. Kritiker unterstellen der Zeitschrift eine rassistische Bildsprache. Dabei wollte das wahre Vorbild des Covers ursprünglich verfeindete Gruppen verbinden. 



«Afrikaner in der Schweiz – Die Fakten»: Mit dieser Titelgeschichte sorgt die «Weltwoche» seit Donnerstag für Schlagzeilen. Einmal mehr löst die provokante Bildsprache Unmut aus. In den sozialen Medien werden etwa Vergleiche zum aktuellen Titelblatt des deutschen Rechtsaussen-Magazins Compact von Herausgeber Jürgen Elsässer gezogen.

SP-Nationalrat Cédric Wermuth veröffentlichte auf Facebook eine Gegenüberstellung des «Weltwoche»-Covers mit einem Plakat der «Nationalistischen Jugend Schweiz», das gemäss dem Zürcher Historiker Lukas Nyffenegger aus dem Jahr 1990 stammt, und auf dem die Parole «Rassenvermischung ist Völkermord» zu lesen ist.

 «Weltwoche»-Cover und «Rassenvermischung»-Plakat im Direktvergleich

Doch die wahre Inspirationsquelle für das Cover ist nicht bei rechtsextremer Propaganda, sondern beim renommierten US-Magazin «The New Yorker» zu suchen. Die «Weltwoche» deklariert auf Seite 3, woher sie die Idee fürs Titelblatt hergenommen hat. 

Bild

Bild: weltwoche

Das Cover des «New Yorker» aus dem Jahr 1993 stammt vom amerikanischen Illustratoren Art Spiegelman, der durch seinen Holocaust-Comic «Maus» berühmt wurde.

Cover

Bild: The New Yorker

Das Titelblatt des New Yorkers, welches sich die Weltwoche angeblich zum Vorbild genommen hat, zeigt einen orthodoxen Juden, der eine dunkelhäutige Frau küsst. Auch dieses Titelbild sorgte seinerzeit für Kritik. Es war eine Anspielung auf Unruhen zwischen jüdisch-orthodoxen und schwarzen Bewohnern des Stadtteils Crown Heights in Brooklyn, New York.

Heilsame Wirkung

Weniger als zwei Jahre vor dem Erscheinen, im August 1991, war es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Gemeinschaften gekommen. Die Beziehungen der beiden Bevölkerungsgruppen waren schon angespannt, als ein 7-jähriger schwarzer Junge vom Begleitfahrzeug eines orthodoxen Rabbiners angefahren wurde und in der Folge verstarb.

Dieser Unfall löste dreitägige Unruhen aus. Dabei wurden zwei weitere Personen getötet, darunter ein orthodoxer Jude. Auch nach dem Ende der Auseinandersetzungen blieben die Krawalle ein heikles Thema.

Pfarrer Herbert Daughtry, ein Anführer der schwarzen Gemeinde von Crown Heights und Rabbiner Joseph Spielman, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde, kritisierten das Cover – eineinhalb Jahre nach den Unruhen – als «unglücklich».  Anstatt die Wunden zu heilen, löse das Titelbild Wut aus und mache die Beteiligten lächerlich.

Illustrator Art Spiegelman sagte gegenüber «Associated Press», wenn sein Cover die beiden Gemeinschaften gegen ihn vereine, so «haben wir sie wenigstens zusammengebracht.» Ob das Titelbild der Weltwoche eine ähnlich heilsame Wirkung haben wird, ist zweifelhaft. (cbe)

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Video: watson/Jovin Barrer, Emily Engkent

Roger Köppel Nationalrat

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116Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Greet 16.07.2017 13:51
    Highlight Highlight Weshalb soll das Titelblatt rassistisch sein? Weil sich Menschen zweier Hautfarben küssen? Oder weil der Cedric Wermuth die Nazi-Keule hervorgeholt hat?
    Oder habt ihr nicht einfach eher Angst, dass die Weltwoche unter 'Fakten' nicht das schreiben wird, was ihr schreiben würdet?
  • pachnota 15.07.2017 14:53
    Highlight Highlight Also halt nochmals:

    "Das Einbürgerungs-Protokoll: Diese 92 Fragen musste Funda Yilmaz beantworten"

    Gute Headlines nicht?

    Währe doch eigentlich schön, wenn jetzt, (vielleicht von Watson?) kundgetan würde, das eben der viel gescholtene,.. alex baur... JA GENAU, DER, welcher hier eben erst, wegen der Sarasin Geschichte, an den Shit Storm Pranger gestellt wurde, diese Geschichte, mit einem Artikel in der WW! ins Rollen brachte.

    Bauer zeigte die Fakten und verurteilte diese Gemeinde, wegen des NICHT Einbürgerungsentscheid. Scharf.

    Aber dies passt eben NICHT, zur WW Hater Szene.
  • paddyh 15.07.2017 09:55
    Highlight Highlight Wow, Watson. Den Kommentaren nach habt ihr die halbe Leserschaft der WW hier versammelt. Ich denke, ihr könnt das als Kompliment sehen, das die hier rumtrollen.
    Zum Artikel: Ich glaube, wer heute immer noch nicht geschnallt hat, dass Worte und Bilder unglaublich starke Mittel sind um Ressentiments zu schüren, dem ist echt nicht mehr zu helfen. Gerade Journalisten sollten dies wissen und mit Bedacht vorgehen.
  • Randy Orton 15.07.2017 03:12
    Highlight Highlight Und die Weltwoche betiltet das Cover auf facebook mit: "die Schwarzen kommen".
    Ich glaube hier ist jegliche Diskussion überflüssig, Roger Köppel und seine "Zeitschrift" haben mehrfach demonstriert, dass sie mit fremdenfeindlichen und rassistischen Titelbildern und Geschichten Auflage machen. Man erinnere sich an den kosovoalbanischen Jungen mit der Pistole.
    • RETO1 15.07.2017 12:33
      Highlight Highlight willst du behaupten die Schwarzen kämen nicht?
      ist die Feststellung: die Schwarzen kommen nun Fakt oder Rassismus?
  • Makatitom 15.07.2017 01:37
    Highlight Highlight Ich sehe das so, dass Köppels und Mörgeli an Penisneid leiden, Neid auf die afrikanischen Penisse
    • wasylon 15.07.2017 13:24
      Highlight Highlight Oh da wirft jemand mit Stereotypen um sich. Gut, einfache Menschen brauchen diese mentalen Abkürzungen um sich in einer komplexen Umwelt zurechtfinden.
    • pachnota 15.07.2017 15:32
      Highlight Highlight Makatitom
      Das tönt jetzt schon aber etwas sehr stark nach Projektion.
    • atomschlaf 15.07.2017 16:47
      Highlight Highlight "Neid auf die afrikanischen Penisse"

      Makatitom ist wohl scharf auf die...
  • Papa Swappa 14.07.2017 22:54
    Highlight Highlight Mein Alternativ-Cover-Vorschlag
    Benutzer Bild
  • demokrit 14.07.2017 21:54
    Highlight Highlight Das erinnert mich gerade an einen Film, den man mir einmal empfohlen hat, über österreichische Mitfünfzigerinnen in Kenya.

    Ich "kenne" auch eine Schweizerin im Bekanntenkreis, die ein Kind von einem Afrikaner hat. Er hat Sie dann verlassen und nicht wenig Geld gekostet. Aber es ist ja auch reichlich naiv, sich mit Migranten einzulassen.

    Hier gibt's einen guten Artikel darüber, wie gerade die Freiwilligenarbeit solche Frauen förmlich anzieht:
    http://www.tagesanzeiger.ch/sonntagszeitung/Zu-nett-fuer-diese-Welt/story/18060188
    Play Icon
    • DerTaran 15.07.2017 11:09
      Highlight Highlight Und, was wills du uns damit sagen? Das du unseren Frauen vorschreiben willst, mit wem sie Kinder haben dürfen? Sie sind alle erwachsen und für sich selber verantwortlich.
    • demokrit 15.07.2017 11:20
      Highlight Highlight Das sehe ich auch so. Für Naivität muss man selber Verantwortung übernehmen.
  • Phrosch 14.07.2017 20:15
    Highlight Highlight Ihr habt da wohl nach dem Zwischentitel "heilsame Wirkung" eine falsche Jahreszahl im Artikel. Bitte überprüfen.
    • Lukas Blatter 14.07.2017 20:46
      Highlight Highlight @Phrosch: Was ist an der Jahreszahl falsch? Februar 1993 minus etwas weniger als zwei Jahre macht durchaus August 1991. Oder beziehst du dich auf etwas anderes?
  • Altweibersommer 14.07.2017 20:12
    Highlight Highlight "Dabei wurden zwei weitere Personen getötet, darunter ein orthodoxer Jude"

    Was soll jetzt das heissen?
    • Lukas Blatter 14.07.2017 20:47
      Highlight Highlight @senfmayo: Dass einer der beiden Toten ein orthodoxer Jude gewesen war.
    • DerTaran 14.07.2017 21:15
      Highlight Highlight Und die herkunft des Anderen ist nicht erwähnenswert?
    • Lukas Blatter 14.07.2017 21:28
      Highlight Highlight @DerTaran: Obengenanntes war die Religionszugehörigkeit. Im Kontext der Auseinandersetzungen zwischen Afroamerikanern und Juden erachte ich einen Hinweis darauf als legitim.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skip Bo 14.07.2017 19:19
    Highlight Highlight Habe mal versucht zu schauen wer "alle" sind. In dem Fall beschränkt sich "alle" offenbar auf einige Berufsempörte bei watson.
    Das Cover bietet einen breiten Interpretationsspielraum. Von "Frauen wegnehmen" bis "geglückte Intergration". Das Ergebnis entsteht in den Köpfen der Betrachter. Ich sehe zwei Menschen die sich Küssen.
    Die WW nutzt den Empörungswillen, der rege angewendet wird.
    • peeti 15.07.2017 10:39
      Highlight Highlight Geglückte Integration in der Weltwoche? Jaa genau😅
      Natürlich, das Bild alleine kann für vieles stehen. ber weil es die Weltwoche ist, muss man vor allem den Text zum Titelbild lesen. Und da wird klar, dass mit letzterem eher "Frauen wegnehmen" als erfolgreiche Integration gemeint ist.
    • pachnota 15.07.2017 12:01
      Highlight Highlight Skip Bo

      "Die WW nutzt den Empörungswillen, der rege angewendet wird"

      istes in dem Fall, nicht eher Watson, das den Empörungswillwn nutzt?

      peeti
      Gar nicht war, Typisches Beispiel, eines Nichtlesers.
    • peeti 15.07.2017 12:47
      Highlight Highlight @pachnota: Ok, was ist nicht war (sic!)? Geht es in der WW-Ausgabe also um die erfolgreiche Integration von Afrikanern (weil sie u.a. weisse Frauen küssen)?
      Oder anders gefragt: Wie interpretieren Sie das Titelbild mit Mörgelis Beitrag "Die Afrikaner kommen"?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ArcticFox 14.07.2017 18:37
    Highlight Highlight hier der Header des Artikels:
    "Die rasch wachsende Zahl von Afrikanern wird unter Schweizerinnen und Schweizern zunehmend zum Gesprächsthema. Das Verständnis für diese «Flüchtlinge» scheint begrenzt."

    Um dies zu untermauern wird, gleich zu Beginn des Artikels, als Beispiel Glarner sen. und seine unhaltbaren Äusserungen herangezogen.

    Soll sich jeder sein Bild machen, spricht aber auf den ersten Blick nicht gerade für einen seriösen Artikel. Wenn auch von der Elite, Herrn Professor Dr. Mörgeli geschrieben.
    • Shlomo 14.07.2017 23:54
      Highlight Highlight Hahaha Weltwoche und seriös. Ich lach mich schlapp 😂. Sind das nicht die welche einen Prozess nach dem anderen verliehren wegen Ehrverletzung?
      By the way, Mörgeli hat keinen Professorentitel mehr da er nur Titularprofessor war.
    • Makatitom 15.07.2017 01:29
      Highlight Highlight Scheinprofessor
    • pachnota 15.07.2017 15:56
      Highlight Highlight wer..?
      sarasin?
    Weitere Antworten anzeigen
  • alex DL 14.07.2017 17:48
    Highlight Highlight WeWo weiss um ihren Ruf, weiss welche Reaktionen das Cover hervorrufen wird - wie immer ist es auch hier der Absender der einer Botschaft ihren Kontext gibt. Aber eben... der Roger weiss das, die Empörung reines Kalkül. Es ist wie beim Kind, das auf der Suche nach Aufmerksamkeit erst dann aufhört, wenn niemand mehr hinschaut. http://
    • pachnota 15.07.2017 12:03
      Highlight Highlight Sorry dies ist reine Projektion.
      Betrachtet man das Cover neutral, gibt es wohl kein harmloseres Sujet.
  • Röschtigraben 14.07.2017 17:35
    Highlight Highlight Dieser Unfall löste dreitägige Unruhen aus. Dabei wurden zwei weitere Personen getötet, darunter ein orthodoxer Jude. 

    Und wer war die andere Person? Ist sie weniger wert, dass nur der orthodoye Jude erwähnt wird?

    Was das Cover der WW anbelangt, es ist doch klar, dass sie provozieren möchten. Und es ist ihnen ja scheinbar auch gelungen. Die WW ist in aller Munde.
    Mich würde nur interessieren werden so was liest
  • Tschüse Üse 14.07.2017 17:25
    Highlight Highlight Jetzt mal Hand hoch von allen Weltwochekritikern? Wer von Euch hat schon mal mind. Eine komplett gelesen?
    • Shlomo 14.07.2017 17:48
      Highlight Highlight Mehr als einmal und jedes mal tut mir anschliessend der Kopfweh vom ewigen den Kopf auf den Tisch schlagen.
    • Maracuja 14.07.2017 18:51
      Highlight Highlight Hab ich früher bei Gelegenheit mal gemacht. Tue ich mir aber heute nicht mehr an. Bei einem Artikel von Christoph Mörgeli mit dem Titel "Die Schwarzen kommen"'kann ich mir in etwa vorstellen, was drin steht. Als ich solchen Dreck noch las, hab ich mir jeweils grosse und wie sich nachträglich herausstellte unnötige Sorgen um meine Familie gemacht. Weder ww noch Mörgeli sind repräsentativ für die Schweiz.
    • Sauäschnörrli 14.07.2017 20:09
      Highlight Highlight Kriege jede von meiner Schwester, die immer die alten von der Arbeit mitnimmt. Blättere auch meistens durch bevor ich sie zum Altpapier lege.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steely Dan 14.07.2017 17:15
    Highlight Highlight Köppel müsste hier auf weiss/gelb machen, da kann er gleich selber einiges an Erfahrung einbringen.
    • ArcticFox 14.07.2017 18:02
      Highlight Highlight made my day :-))
    • Papa Swappa 14.07.2017 22:51
      Highlight Highlight Schenken wir Köppel doch mal Ferien auf dem Flüchtlingsboot, seine Frau kann ihn dabei ja hervorragend unterstützen...
    • DerTaran 15.07.2017 11:18
      Highlight Highlight Er als Mann darf sich eine asiatische Frau nehmen, ein afrikanischer Mann aber keine europäische oder andersrum eine europäische Frau darf sich keine afrikanischen/asiatischen Mann nehmen. Köppel hat schon mehrfach bewiesen, das er auch den Geschlechtern keine Gleichberechtigung zugesteht.
  • Madison Pierce 14.07.2017 17:11
    Highlight Highlight Dieser Artikel zeigt ein Problem der Medien: man schaut nur noch oberflächlich hin. Ein Titelbild, welches in ähnlicher Form von bösen Menschen verwendet wurde, reicht, um sich nicht mit dem Inhalt des Artikels befassen zu müssen.

    In Hamburg wurde über jede brennende Mülltonne berichtet, aber es gab kaum einen Artikel über die Ziele der friedlichen Demonstranten.

    Was steht denn im Artikel?
  • ciaociao 14.07.2017 16:41
    Highlight Highlight Die Probleme, die diese Weltverbesserer haben...
    Kann beim besten Willen nicht erkennen, weshalb die Titelseite rassistisch sein sollte.
    • DerTaran 14.07.2017 21:24
      Highlight Highlight Es bedient die Angst des wütenden, weissen Mannes (Hauptlesergruppe der WW), das der schwarze Mann ihm die Frauen wegnimmt.
    • ciaociao 15.07.2017 01:14
      Highlight Highlight ist es nicht eher rassistisch, dass man den weissen mann mit wut und eifersucht assoziiert?
    • DerTaran 15.07.2017 02:20
      Highlight Highlight Das Bild an sich ist nicht rassistisch, es bedient aber eine rassistische Kundschaft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Naughtious Maximus 14.07.2017 16:38
    Highlight Highlight Köppel ist ja selbst mit einer Asiatin verheiratet und hat eine Familie mit ihr.
    Der Schuss geht irgendwie nach hinten los.

    Bürgerliche Nationalisten haben ja gar nichts gegen Ausländer solange die sich unserer Kultur anpassen, die Sprache beherrschen und hier Geld verdienen und Steuern zahlen etc.

    Etliche Jung-SVP-ler haben Immigranten als Eltern.

    Wie wärs mit Gehirn einschalten bevor so ein Artikel veröffentlicht wird?
    • pachnota 14.07.2017 18:27
      Highlight Highlight ?
    • Sharkdiver 14.07.2017 21:20
      Highlight Highlight Sehr viele Männer die Thai Frauen oder solche aus Schwarzafrika habe sind extreme rassisten und schauen ihre Frauen als minderwertige Putz- und Sexobjekt an. Wenn sie von ihren Frauen reden reden sie von Schlitzaugen oder Neger. Ich kenne paar von ihnen. Ihr Argument ist ziemlich infantil
    • exeswiss 14.07.2017 21:42
      Highlight Highlight "Bürgerliche Nationalisten haben ja gar nichts gegen Ausländer solange die sich unseren GESETZEN anpassen, die Sprache beherrschen und hier Geld verdienen und Steuern zahlen etc." /fixed
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 14.07.2017 16:34
    Highlight Highlight Alle? Ich sicher nicht!
    Ups ... jetzt habe ich's doch getan...
  • Maria B. 14.07.2017 16:30
    Highlight Highlight Was, bitte sehr, soll an diesem WW-Cover sachlich grundfalsch, oder gar total rassistisch sein?

    Das sind reine Nebenkriegsschauplätze, denn wie heisst es im Artkel unüberlesbar dazu dazu:

    Afrikaner in der Schweiz – Die Fakten»: Mit dieser Titelgeschichte sorgt die «Weltwoche» seit Donnerstag für Schlagzeilen. Einmal mehr löst die provokante Bildsprache Unmut aus.

    Da es nichts an den im Text des WW-Artikel kommunizierten Fakten zu rütteln gibt, da gut untermauert und somit glaubwürdig, konzentrieren sich linke Medien und andere SozialromantikerInnen ersatzweise auf die "Bildsprache" :-)!

    • peeti 15.07.2017 10:51
      Highlight Highlight "...kommunizierten WW-Fakten zu rütteln..." fixed!
      Dass der Titel von Mörgelis Beitrag "Die Afrikaner kommen" unterschlägst du hier aber einfach mal.
  • häfi der Spinat 14.07.2017 16:25
    Highlight Highlight Also mir gefällt das Cover.
    Habe den Artikel noch nicht gelesen, werde dies aber sicher nacholen.
  • Yann Wermuth 14.07.2017 16:19
    Highlight Highlight Das ist jetzt schon a bissl schwach. Oder geht ihr davon aus, dass die WeWo tatsächlich hinschreiben würde: ja vol ey, wir haben bei der njs abgeguggt?
  • Sillum 14.07.2017 16:16
    Highlight Highlight Einmal mehr eine journalistische Glanzleistung des praktisch einzigen Medienerzeugnis, welches ausgewogene Artikel (pro und kontra) bietet und auch Andersdenkende zu Wort kommen lässt. Der mediale linke Einheitsbrei von Watson ödet jedem intelligenten Leser an.
    • Maria B. 14.07.2017 18:08
      Highlight Highlight Seit einiger Zeit kann man das so sehen....
    • supremewash 14.07.2017 19:59
      Highlight Highlight @Sillum Zugegeben, lese die wewo schon seit Jahren nur noch höchst selten. Interessante Artikel hatte sie stets, das ist wahr. Doch las ich viel zu viele - ansonsten gut gemachte - Beiträge darin, welche im letzten Absatz noch teils abenteuerliche Ausgänge nahmen. Warum und in welche Richtung war stets so offensichtlich, dass ein "intelligenter Leser" beleidigt sein darf. Da täuschen auch keine wöchentlichen Gastkolumnen von Cédric Wermuth oder früher Peter Bodenmann darüber hinweg. Reine Alibiübungen.
    • piedone lo sbirro 14.07.2017 22:45
      Highlight Highlight @Sillum

      ist eine derartige verblendung nicht schmerzhaft?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grundi72 14.07.2017 16:13
    Highlight Highlight Wenn Wehrmuth provozierten darf, darf das Köppel genauso. Und sogar am gleichen Tag!
  • piedone lo sbirro 14.07.2017 15:53
    Highlight Highlight wie viele gerichtsurteile und verleumdungsklagen braucht es eigentlich noch bis dieses niveaulose satire-magazin endlich geschlossen wird?
    • pachnota 14.07.2017 17:59
      Highlight Highlight Piedone

      Dieses Blatt ist einfach mal nicht auf der Linie des schwarzen Blocks, und der Hamburger Gewattäter.

      Ist doch schon mal positiv!
      oder?
    • Maracuja 14.07.2017 19:02
      Highlight Highlight @piedone

      Wegen diesem Schundblatt die Pressefreiheit abschaffen? In einem demokratischen Rechtsstaat werden Medien nicht einfach geschlossenen. Ärgerlich finde ich jedoch, dass Köppel mit seinen Provokatiönchen immer wieder zu gratis Werbung in anderen Medien kommt. Mir kommen x spannendere Geschehnisse vor, über die Watson stattdessen hätte berichten können.
    • pachnota 15.07.2017 12:25
      Highlight Highlight piedone
      Wenn ich könnte, würde ich dich am liebsten dazu verknurren, jede WW von A bis Z durzulesen.
      Und anschliessend eine kleine Zusamenfassung über jeden Artikel zu schreiben.

      Würed wohl heilsame Breschen in deinen ideologisches Betonkomplex schlagen, in dem du wohnst.
  • piedone lo sbirro 14.07.2017 15:46
    Highlight Highlight köppel hat ein flüchtlingskind geheiratet und eine deutsche als sekretärin eingestellt - er fördert also aktiv die zuwanderung...

    wie wird er wohl seinen kindern antworten, wenn sie ihn eines tages fragen, weshalb er so viel hass gegen ausländer und flüchtlinge schürt?
    • wasylon 14.07.2017 18:31
      Highlight Highlight Hallo Piedone schon wieder zurück aus Hamburg?
      Zum Thema, warum sollten nüchterne Fakten hass auf Flüchtlinge schüren? Hast du Angst vor der Wahrheit?

    • PeteZahad 14.07.2017 20:05
      Highlight Highlight Hast du den Artikel gelesen?
    • piedone lo sbirro 14.07.2017 22:00
      Highlight Highlight @wasylon

      städtereisen mag ich sehr. war auch schon einige male in hamburg, letztmals 2014. danke der nachfrage.

      eine horizonterweiterung würde ihnen übrigens auch nicht schaden - herrliberg ist nicht die welt, fürchten sie sich nicht.

      kenne das blochersche verleumdungsblatt wewo seit jahren bestens, mit wahrheit und fakten hat die wewo in etwa gleichviel am hut wie sie mit albert einstein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • D.L. 14.07.2017 15:45
    Highlight Highlight Wunderschöner Cover. Der nicht offene Weltblick von Wermuth grenzt langsam an Verfolgungswahn.
  • piedone lo sbirro 14.07.2017 15:38
    Highlight Highlight die CH schadet afrika mehrfach:

    a)glencore tötet menschen:
    https://www.infosperber.ch/index.cfm?go=Artikel/Umwelt/Gericht-in-Sambia-verurteilt-Glencore

    b)waffenexporte:
    http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/standardschweiz-exportierte-waffen-fuer-410-millionen-franken/story/28901747

    c)wo lagern afr. diktatoren wie mugabe "ihr" vermögen? genau, in der CH! bankgeheimnis sei dank - welcome to SVP/FDP!

    d)roche&novartis zocken weltweit ab mit medis&patentrechten. in afrka sterben kinder an grippe.

    waffenexporte&bankgeheimnis gutheissen aber gegen flüchtlinge hetzen, erbärmlich oder?

  • Maracuja 14.07.2017 15:31
    Highlight Highlight Wo die svp-Woche abgekupfert hat, ist mir egal. Dass watson für einen höchst wahrscheinlich rassistischen Artikel dieses gleichermassen unseriösen wie unsympathischen Blattes indirekt Werbung macht, finde ich daneben.
    • Selbst-Verantwortin 14.07.2017 17:05
      Highlight Highlight Artikel der Weltwoche kritisieren, ohne ihn gelesen zu haben und
      verlangen in der eigenen 'Blase' ungestört zu bleiben,
      zeugen von differenziertem Weltbild und Vernunft.
      Könnte ja sein, dass ausserhalb der eigenen Blase unangenehme Fakten zu finden wären.

      Wer Ironie findet, darf sie behalten.
  • Wilhelm Dingo 14.07.2017 15:25
    Highlight Highlight Statt sich über das Cover aufzuregen: Eas stehen denn für Fakten drin? Falsche? Korrekte? Das würde mich mehr interessieren.
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 14.07.2017 16:34
      Highlight Highlight Dann lies die Ausgabe
    • rodolofo 14.07.2017 16:35
      Highlight Highlight Wenn nicht falsche-, dann doofe Fakten.
      Jedenfalls nicht der Rede wert.
    • robben 14.07.2017 17:21
      Highlight Highlight fakten sind fakten. die frage müsste lauten, ob fakten, lügen oder halbwahrheiten drin stehn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 14.07.2017 15:24
    Highlight Highlight köppel ist ein demagoge, somit schreibt er was er will. die mittäter sind die abonnenten und die werbekunden dieses SVP-kampfblattes.

    dümmlicher inszenierungsjournalismus eines populistischen hetzblattes, dass sich selber als qualitätsmedium bezeichnet.

    welcome to SVP-brainwashing.
  • [Chris] 14.07.2017 15:24
    Highlight Highlight Wie war das denn mit dem Dach in Bern, oh Sorry das ist etwas gaaanz anderes....
  • Thinktank 14.07.2017 15:20
    Highlight Highlight Kaum taucht irgendwo ein schwarzer Mensch in den Medien auf, ist es automatisch rassistisch. Ich denke man sollte auf schwarze Menschen in den Medien verzichten und auch aus der Sprache. Schwarze Menschen einfach nicht mehr erwähnen, dann ist man auf der sicheren Seite.
  • poesie_vivante 14.07.2017 15:18
    Highlight Highlight Die Aufregung rund ums Weltwoche-Cover ist einmal mehr ein Sturm im Wasserglas. Mit einem Ausländeranteil von 38.2% (Einbürgerungen der letzten Jahre einberechnet) ist der "Grosse Austausch" (Renaud Camus) in der Schweiz schon Tagesordnung und das Titelbild der Weltwoche nichts anderes als das Abbild der Realität.
    • ArcticFox 14.07.2017 18:16
      Highlight Highlight Wer wird wo ausgetauscht? Der mensch? Von wem?
    • DerTaran 14.07.2017 21:39
      Highlight Highlight Wenn die Natur keine Vermischung vorgesehen hätte gebe es keinen Sex. Unsere ganze Existenz baut darauf auf uns mit genetisch möglichst Fremden zu vermischen.
    • Charlie Brown 14.07.2017 22:34
      Highlight Highlight (Einbürgerungen der letzten Jahre einberechnet)

      Mehr muss ich dazu nicht sagen 🙄
  • Ottokar Mettler 14.07.2017 15:16
    Highlight Highlight Unglaubwürdige Alibi Erklärung des Hetzer Magazins Weltwoche.
    Ein Jude und eine Afro-Amerikanerin hat eine ganz andere Aussage als der Afrikaer und die Weisse, welches das uralte Klischée vom "sie nehmen uns unsere Frauen weg!" bedient. Das New Yorker bild tut dies selbstredend nicht.
    • Trump's verschwiegener Sohn 14.07.2017 16:06
      Highlight Highlight Genau dieser Satz: "Sie nehmen uns die Frauen weg".....Ist doch sowas von demaskierend. Denn das entblöst ja das Armutszeugnis, dass die "ihren" Frauen nur bei ihnen bleiben, weil ihnen der Zugang zu attraktiveren Männern verwehrt bleibt.
    • Gustav.s 14.07.2017 16:14
      Highlight Highlight Klischée? Die meisten Einwanderer/Asylsteller sind junge Männer. Dies führt zu einem extremen Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern.
      Also ja, die Chancen jedes hie lebenden Mannes beim anderen Geschlecht nehmen deutlich ab.
      Gerechterweise gilt dies aber für weiss und schwarz gleichermassen.

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