Schweiz
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ZU DEN ZAHLEN UEBER ASYLGESUCHE IN DER SCHWEIZ 2014 STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG, 22. JANUAR 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  Asylbewerber aus Eritrea in der Zivilschutzanlage von Lumino am Mittwoch, 20. August. Etwa 50 Asylbewerber aus Eritrea sind seit Ende Juli 2014 in der Zivilschutzanlage von Lumino untergebracht.  (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Asylbewerber aus Eritrea in einer Zivilschutzanlage (Archivbild).  Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

2016 verschwanden so viele Asylsuchende wie noch nie

Sind sie ein Sicherheitsrisiko? Das Staatssekretariat für Migration sieht kaum Gefahr.

christof Moser und Sarah Serafini / schweiz am Sonntag



Ein Artikel von Schweiz am Sonntag

Sie sind vom Radar der Migrationsbehörden verschwunden, von ihnen fehlt jede Spur: Bis Ende November haben in der Schweiz 8166 Personen ihr laufendes Asylverfahren abgebrochen – und sind untergetaucht. Ein neuer Rekordwert: Im gleichen Zeitraum 2015 verschwanden 4943 Asylsuchende – rund ein Drittel weniger als im laufenden Jahr. Das zeigt die offizielle Statistik des Staatssekretariats für Migration (SEM). Hochgerechnet auf das ganze Jahr dürften damit 2016 so viele Asylbewerber untergetaucht oder unkontrolliert weitergereist sein wie noch nie. 

Dazu kommen einige tausend Personen, die als «rechtswidrig Eingereiste» von den Grenzwachtkorps oder der Polizei angehalten und den Migrationsbehörden zur Registrierung übergeben werden, aber nie dort ankommen. Über ihre Zahl kann nur spekuliert werden. Allein in den Sommermonaten Juni, Juli und August verschwanden so über 3000 Personen. Das SEM musste damals einräumen, dass «bis zu 40 Prozent» dieser illegal eingereisten Personen untertauchen, bevor sie von den Schweizer Behörden erfasst werden konnten – und bezeichnete dies als «neue Entwicklung». 

Politiker wie der Aargauer SVP-Nationalrat Andreas Glarner warnten angesichts dieser Zahlen, dass von untergetauchten Personen ein Sicherheitsrisiko ausgehe – als Kriminelle oder potenzielle Terroristen. Diese Warnung hat mit dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt neuen Auftrieb erhalten. Als mutmasslichen Attentäter identifizierten die Behörden einen tunesischen Asylbewerber, dessen Gesuch in Deutschland bereits abgelehnt worden war. Da Tunesien jedoch seine Rücknahme verweigerte, wurde er in Deutschland geduldet – und tauchte unter. Bis er als Mörder wieder auftauchte. 

«Wer ausgeschafft werden muss, sollte in Haft sein, bis das Herkunftsland Ausreisepapiere bereitstellt.»

Saïda Keller-Messahli, Präsidentin des Forums für einen fortschrittlichen Islam

Lehren ziehen aus Berlin?

Zwei Fragen drängen sich auf: Wie ist der deutliche Anstieg von untergetauchten Asylsuchenden 2016 im Vergleich zum Vorjahr zu erklären? Und: Geht von den untergetauchten Asylsuchenden und illegal Eingereisten eine Gefahr aus? 

Die Schweiz müsse aus dem Fall des Attentäters von Berlin Lehren ziehen, sagte Saïda Keller-Messahli, Präsidentin des Forums für einen fortschrittlichen Islam, diese Woche gegenüber «20 Minuten». Für die Islamkennerin mit Wurzeln in Tunesien ist das Untertauchen von Asylbewerbern ein «gravierendes Problem und muss unbedingt verhindert werden». Sie fordert sogar Präventivhaft: «Wer ausgeschafft werden muss, sollte in Haft sein, bis das Herkunftsland Ausreisepapiere bereitstellt.»

Beim SEM stösst diese Forderung auf wenig Verständnis – zumal die Schweiz im Gegensatz zu Deutschland insbesondere mit Tunesien keine Rückführungsprobleme habe. Der Grund: 2012 hat die zuständige Bundesrätin Simonetta Sommaruga mit Tunesien eine Migrationspartnerschaft abgeschlossen. Dies erleichtert die Rückführung unerwünschter Migranten.

«Der grösste Teil jener, die den Asylprozess verlassen, sind also nicht gänzlich unkontrolliert, sondern wurden mindestens einmal überprüft.»

Martin Reichlin, SEM-Sprecher

Auch darüber hinaus werden Sicherheitsbefürchtungen durch untergetauchte Asylsuchende beim SEM relativiert. «Bereits beim Eintritt in die Bundesasylzentren werden Asylsuchende in den polizeilichen Datenbanken wie RIPOL oder SIS abgefragt», betont SEM-Sprecher Martin Reichlin. «Der grösste Teil jener, die den Asylprozess verlassen, sind also nicht gänzlich unkontrolliert, sondern wurden mindestens einmal überprüft.» Zudem würden die Daten von Asylsuchenden aus Risikoländern direkt an den Nachrichtendienst oder das Fedpol übergeben.

Als Hauptgrund für die Zunahme der «unkontrollierten Abreisen» nennt Reichlin die verschärfte und beschleunigte Asylpraxis in der Schweiz. «Asylsuchende ohne Aussicht auf einen Verbleib werden über ihre geringen Chancen relativ rasch informiert», so Reichlin. Diese Personen würden sich deshalb oftmals dafür entscheiden, den laufenden Asylprozess vorzeitig zu verlassen. «Nach allen vorliegenden Informationen verlässt der weitaus grösste Teil dieser Personen die Schweiz», sagt Reichlin. Eine Zunahme von Sans-Papiers in der Schweiz sei jedenfalls nicht zu verzeichnen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • R&B 02.01.2017 19:16
    Highlight Highlight Die Rassisten-Truppe und $VP-Hörigen sind wieder fleissig am kommentieren.

    Fakten im Artikel werden ignoriert und schlimmste Szenarien werden herbeigeredet und -gewünscht.

    Eine Diskussion ist unmöglich, weil Asylsuchende per se Untermenschen sind.

    Viele der Untergetauchten versuchen jetzt im Ausland Asyl zu erhalten. Die wissen gut, dass es in der Schweiz äusserst schwierig ist, als Sans Papiers unerkannt zu bleiben.

    Aber eben gemäss vieler Kommentatoren: All diese Untergetauchten sind den weiten Weg nur hierher gekommen, um in der Schweiz einen Terroranschlag zu verüben. Echt jetzt....
    • R&B 03.01.2017 17:59
      Highlight Highlight Wenn du dich angesprochen fühlst? Ich habe aber Fakten in meinem Kommentar
    • R&B 03.01.2017 21:26
      Highlight Highlight Ist halt schon lästig, wenn man nicht ungestört gegen Ausländer hetzen kann und einem der Spiegel vorgehalten wird.
  • Töfflifahrer 02.01.2017 00:06
    Highlight Highlight Die Lösung tönt ja so einfach. A) die müssen raus und B) de müssen in Haft.
    Ok erst muss man wissen ephin die sollen und dann müssen die dort erst noch einreisen können. Zu B) wie haben heute schon alle Haftanstalten überfüllt, Sparprogramme schliessen die eher als, dass neue gebaut werden. Also was denn nun?
  • stamm 01.01.2017 16:35
    Highlight Highlight So wie es aussieht, sehen die sozialen Aemter keinen Handlungsbedarf....es hat ja in der Schweiz auch noch nie so richtig geknallt. Abwarten, Tee trinken und auf der SVP rumhacken bis es soweit ist. Deutschland geht ja schliesslich als gutes Vorbild voran.
    • andrew1 02.01.2017 12:29
      Highlight Highlight Das finde ich immer etwas lustig an deutschland. Alle hacken auf den "wutbürgern" rum statt sich mal zu fragen weshalb die bürger denn wütend sind. Warscheinlich weil laut umfragen 70% der deutschen mit der flüchtlingspolitik von merkel nicht einverstanden sind, sich selbst nur knapp über wasser halten können und die familie ernähren und dann sehen wie viel die Flüchtlinge kosten mit gratis kost+logie, krankenkasse, keine 50% steuern auf einkommen..... Und als dank wind dann noch zahlreiche kriminell und verursachen noch zusätzlich kosten bei polizei und gericht(lange nicht alle wohlgemerkt)
  • Fonzie 01.01.2017 15:59
    Highlight Highlight "den Asylprozess verlassen"? Was soll das denn bitte heissen, was ist damit gemeint? Aso näi hey...
  • Skip Bo 01.01.2017 14:10
    Highlight Highlight Technische Frage: Wie werden nicht Erfasste (Sans Papiers) erfasst? Mike Shiva?
    • dmark 01.01.2017 17:47
      Highlight Highlight Sie werden mit ihrem Whatsapp- oder FB-Account registriert... :D
      Ein Smartphone haben fast alle und mit Hilfe ihrer "sozialen Kontakte" liesse sich eigentlich auch leicht feststellen woher sie kommen, oder?
  • Sillum 01.01.2017 14:02
    Highlight Highlight Betretenes oder gar beschämendes Schweigen der ach so netten und lieben aber verbissen kämpfenden MEI-Gegner. Ist ja auch verständlich, was sollen sie auch sagen, da hilft nicht einmal mehr der sonst so fleissige und fantasiereiche Linkspopulismus.
    • Aged 01.01.2017 18:23
      Highlight Highlight @sillum: hoffte, im 2017 würden dumme Sprüche wegbleiben. Und schon wird getopped. Schlechter Anfang.
    • Charlie Brown 01.01.2017 19:41
      Highlight Highlight Ich habe soeben zum ersten mal einen Kommentar von simply geherzt.
  • DonPedro 01.01.2017 13:54
    Highlight Highlight Woher weiß denn Herr Reichlin, "dass die meisten von ihnen"(Migranten) die Schweiz verlassen haben, wenn von Ihnen jede Spur fehlt?
  • Froggr 01.01.2017 13:24
    Highlight Highlight Aber lieber zuerst mal einbischen die SVP beleidigen (sie hat immer gesagt, dass mit dem Verfahren zahlreiche Untertauchen werden), bis die Situation so ausser Kontrolle gerät, dass man wieder mehr und mehr SVP wählen MUSS.
    • Tom Anderegg 01.01.2017 15:09
      Highlight Highlight Auch im neuen Jahr werden rosarote Brillen mit Scheuklappen verteilt.
      Die können sich nicht eingestehen, dass etwas ändern muss. "Wir müssen weiter daran glauben und fest die Augen zu machen" ja, so kann man auch durchs Leben gehen....
    • Amadeus 01.01.2017 16:21
      Highlight Highlight @Froggr
      Hätten sie die Medienmitteilung der SVP vom 6.10.2015 gelesen, dann wüssten sie, dass von "Untertauchen" nie die Rede war. Die Argumente der SVP waren in erster Linie die Gratisanwälte und die Enteignungskompetenzen des Bundes.
      Bleiben sie bei den Fakten.
    • Amadeus 01.01.2017 18:56
      Highlight Highlight @Wisegoat
      Das ist die Studie des SEM. Die ist mir bekannt. Und es ist mir auch bekannt, dass Glarner sich dazu geäussert hat. Im Eingangskommentar wurde aber behauptet, die SVP (die Partei, nicht einzelne Vertreter) habe schon 'immer' gesagt, dass Asylbewerber untertauchen werden. Und das stimmt so nicht.
      Das mag für sie spitzfindig sein, aber ich mags lieber sachlich. (Sonst enden wir wieder bei Pianos statt über den Artikel zu diskutieren)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maria B. 01.01.2017 12:38
    Highlight Highlight Keller-Messahli weiss von was sie spricht, denn sie kennt ihre muslimische Klientschaft : 《Wer ausgeschafft werden muss, sollte in Haft sein, bis das Herkunftsland Ausreisepapiere bereitstellt.»

    Und SEM-Sprecher Reichlin bestätigt nun exakt das, was die SVP als Wirkung dieser Art beschleunigter Asylverfahren schon im Vorfeld moniert hat : durch das schnelle Wissen um die Chancen über ein Bleiberecht tauchen diejenigen die keines mehr sehen in den Untergrund ab.

    Dass sich dadurch deren Kriminalität durch Nichterhalt existenzsichernder Alimentation massiv erhöhen wird, ist natürlich absehbar.
    • Amadeus 01.01.2017 16:36
      Highlight Highlight @Maria B.
      Nein. Die SVP hat nichts von Untertauchen gesagt. Ich finde, man kann durchaus die Auswirkung des Asylgesetzes debatieren (übrigens angenommen von 66.8% der Stimmenden). Aber bleiben sie bei den Fakten.

      https://www.svp.ch/aktuell/medienkonferenzen/einreichung-asylgesetz-referendum-nein-zu-gratis-anwaelten-und-enteignungen/
    • Asho 01.01.2017 16:53
      Highlight Highlight Was bringt dies bei Länder, die keine Landsleute zurück nehmen? Für immer und ewig einsperren weil sie mal (aus welchen Gründen auch immer) ihr Land verlassen haben? Und dann über hohe Gefängniskosten jammern? :)

      Wie langte soll denn deiner Meinung nach der perfekte Asylprozess andauern? Bitte Angabe in Tagen/Wochen/Monaten... Und die Leute bis der Entscheid überreicht wird im Ungewissen lassen und bei negativ gleich ins Gefängnis?

      btw...Die SVP regte sich aber auch über Jahre andauernde Verfahren und dadurch entstehende hohen Kosten auf ;)
    • Maria B. 01.01.2017 18:32
      Highlight Highlight Amadeus

      Bei den Fakten bleiben meist Jene, die zumindest minimal informiert sind und nicht das bare Gegenteil derselben behaupten ;-)

      "Hohe Untertauchquote und fehlende Haftmöglichkeiten

      Schliesslich ist aus den Ergebnissen der Testbetriebe bereits heute offiziell bekannt, dass die dort rechtlich verbeiständeten Asylsuchenden mit schlechten Chancen auf Asyl noch während des Asylverfahrens überdurchschnittlich oft untertauchen.  

      https://www.svp.ch/aktuell/editorials/gratisanwaelte-fuer-alle-asylbewerber-eine-kritische-betrachtung-aus-der-praxis/ "

      Untertauchen war also ein HAUPTARGUMENT!
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