Schweiz
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Parteien Wahlen 2019 Boxring

Bild: montage watson (lea) / material shutterstock

Wer gewinnt im Herbst? Der Formstand der Parteien zu Beginn des Wahljahres

Das Jahr 2019 hat gerade erst begonnen und die Schweizer Parteien haben bereits ihre Kampagnen für die nationalen Wahlen am 20. Oktober lanciert. Wie gut sind sie aufgestellt? Wir machen den Formcheck.



Das Wahljahr 2019 hat begonnen. Die SP lud am Dienstag zum Kaffee mit Parteichef Christian Levrat. Die SVP lässt am Samstag ihr Parteiprogramm für die nächsten vier Jahre von den Delegierten absegnen. Am gleichen Tag versammelt sich die CVP, und am nächsten Freitag wird FDP-Präsidentin Petra Gössi in Aarau den Startschuss zum Wahlkampf geben.

In neun Monaten werden National- und Ständerat neu gewählt. Die grossen Umschichtungen durch den scheinbar unaufhaltsamen Aufstieg der SVP und Neugründungen wie GLP und BDP (beide hatten sich mehr oder weniger freiwillig von ihren früheren «Mutterparteien» abgespalten) sind vorerst vorbei. Die prozentualen Verschiebungen dürften sich in Grenzen halten.

Claude Longchamps Prognose

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Video: watson

Dennoch sorgen die Wahlen am 20. Oktober für Spannung. Können SVP und FDP ihre dünne Mehrheit im Nationalrat halten? Wie ist der Ständerat, der in der laufenden Legislatur häufig als Taktgeber agierte, künftig zusammengesetzt? In der kleinen Kammer zeichnen sich ungewöhnlich viele Abgänge ab. Zeit für einen Formcheck der Parteien (in Klammern der Wähleranteil 2015).

SVP 🙁

(29,4 Prozent)

Die Flüchtlingskrise katapultierte die Volkspartei 2015 auf einen neuen Höchstwert. Der Erfolg aber erwies sich als Pyrrhussieg. Die Mehrheit mit der FDP im Nationalrat funktionierte nur selten. Alle für ihr Selbstverständnis wichtigen Volksabstimmungen hat die SVP verloren. In den Kantonen ist die Bilanz durchzogen. Hinzu kommen gewichtige Abgänge: Toni Brunner trat zurück, Adrian Amstutz folgt im Herbst, Natalie Rickli dürfte in die Zürcher Kantonsregierung gewählt werden.

Toni Brunner, SVP-SG, links, Albert Roesti, SVP-BE, mitte, und Adrian Amstutz, SVP-BE, rechts, sprechen an der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 6. Dezember 2016 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Präsident Albert Rösti muss mit Toni Brunner (l.) und Adrian Amstutz zwei gewichtige Abgänge verkraften. Bild: KEYSTONE

Ausserdem herrscht bei den Kernthemen der SVP Flaute: Die Zuwanderung aus der EU und die Zahl der Asylgesuche sind rückläufig. Europa hat die Fluchtrouten weitgehend dicht gemacht. In Sachen EU verfügt die SVP nicht mehr über das Nein-Monopol. Wie heikel ihre Lage ist, zeigen die fast schon verzweifelten Versuche, das Thema Zuwanderung weiter zu bewirtschaften.

Die Vorzeichen im Hinblick auf den Herbst sind nicht günstig. Hoffnungen auf starke Verluste oder gar einen Niedergang der SVP aber sind verfrüht. Die Partei verfügt nach wie vor über eine treue und entschlossene Anhängerschaft, die gerne bereit ist, die für sie nachteiligen Aspekte der SVP-Politik auszublenden, etwa den rabiaten Neoliberalismus und die Angriffe auf den Sozialstaat.

SP 🙄

(18,8 Prozent)

Die Sozialdemokraten haben vom Rechtsrutsch vor vier Jahren profitiert, sie konnten in vielen Kantonen und Gemeinden zulegen. Im Parlament sieht ihre Bilanz weniger gut aus. Erklärtes Ziel der SP ist die Beendigung der rechtsbürgerlichen Mehrheit im Nationalrat. Im Ständerat wird sie Mühe haben, ihr Rekordergebnis von 2015 mit zwölf Sitzen zu halten.

Barbara Gysi, Nationalraetin SG, Christian Levrat, Parteipraesident und Staenderat FR, Nadine Masshardt, Nationalraetin BE und Ada Marra, Nationalraetin VD, von links, aeussern sich zum Wahlkampfauftakt der SP-Schweiz, am Dienstag, 22. Januar 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bei eisigen Temperaturen eröffnete die SP am Dienstag in Bern das Wahljahr. Bild: KEYSTONE

Personell und inhaltlich ist die SP gut aufgestellt. Das grosse Fragezeichen ist die Europapolitik. Der auf Druck der Gewerkschaften eingeschlagene Kollisionskurs mit der EU könnte die proeuropäischen Mittelständler in ihrer Wählerschaft vor den Kopf stossen. Während die Profiteure der flankierenden Massnahmen gegen Lohndumping häufig gar nicht wahlberechtigt sind.

Die SP bemüht sich deshalb, den Ball in Sachen Europa flach zu halten. Beim Wahlkampfauftakt am Dienstag in Bern sprachen ihre Vertreter über Krankenkassenprämien, Arbeit und Bildung für alle, Gleichstellung und Klimaschutz. Das Rahmenabkommen wurde ausgeklammert. Diese Strategie könnte ins Auge gehen, wenn es zur Eskalation mit Brüssel kommt.

FDP 🙂

(16,4 Prozent)

Die Freisinnigen blicken auf erfreuliche Jahre zurück. Bei den letzten Wahlen legten sie erstmals seit Jahren wieder zu, und der Aufwärtstrend hat sich seither fortgesetzt. Präsidentin Petra Gössi, die als Verlegenheitslösung galt, hat sich als Glücksfall entpuppt. Die glanzvolle Wahl von Karin Keller-Sutter in den Bundesrat war der Höhepunkt der Erfolgswelle.

Parteipraesidentin Petra Goessi, lacht an der Delegiertenversammlung der Freisinnig Demokratischen Partei der Schweiz, FDP, in Biel am Samstag, 12. Januar 2019. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Mit Petra Gössi hat die FDP ihren Aufwärtstrend fortgesetzt. Bild: KEYSTONE

Nun aber ziehen Wolken am FDP-blauen Himmel auf. Der gefallene Hoffnungsträger Pierre Maudet wird für die Partei zunehmend zur Hypothek. Die bislang stilsichere Petra Gössi leistete sich dabei einen Fauxpas mit saloppen Bemerkungen über Westschweizer und Tessiner. Beim Rahmenabkommen eiert die FDP herum, statt «ihrem» Aussenminister Ignazio Cassis den Rücken zu stärken.

Konkurrenten aus der bürgerlichen Mitte hoffen auch, vom zwiespältigen Verhalten der FDP bei der Behandlung des CO2-Gesetzes im Nationalrat profitieren zu können. Gleichzeitig könnte ihr die Schwäche der SVP helfen. Auch im Ständerat liegt der eine oder andere Sitzgewinn drin. Das erklärte Ziel, die SP zu überholen, dürfte jedoch ausser Reichweite sein.

CVP 🤔

(11,6 Prozent)

Die CVP kann machen was sie will, sie kommt auf keinen grünen Zweig. Sie agiert geschlossen wie nie (selbst Parteipräsident Gerhard Pfister hat sich vom rechten Rand in die Mitte bewegt) und gewinnt mehr Abstimmungen als die anderen Parteien. Trotzdem droht ihr der Fall unter die psychologisch wichtige Zehn-Prozent-Marke. Gründe für die Misere gibt es einige.

Gerhard Pfister, Praesident CVP, hoert einer Rede zu waehrend dem Dreikoenigsgespraech der CVP Schweiz am Freitag, den 5. Januar 2018 in Bern. (KEYSTONE/Christian Merz)

Für Gerhard Pfister und die CVP sind die Aussichten durchzogen. Bild: KEYSTONE

So wirkt der C-Brand in einer zunehmend säkularen Gesellschaft auf viele potenzielle Wähler abschreckend. Nun ergreift Gerhard Pfister die Flucht nach vorne. Er will die CVP im Wahlkampf als «einzige staatstragende Partei» positionieren. Damit bezieht er sich auf die von Claude Longchamp im watson-Interview festgestellte Entfremdung zwischen FDP und CVP.

Es könnte funktionieren, wenn genügend Wähler zur Einsicht gelangen, dass die zunehmende Polarisierung und die Orientierung der Parteien am «Wählermarkt» das Konkordanzsystem in Schieflage bringen. Doch selbst wenn es prozentual weiter bergab geht, ist die CVP (noch) nicht verloren: Sie wird im Ständerat und damit in der Bundespolitik ein Machtfaktor bleiben.

GPS 😃

(7,1 Prozent)

Die Parteipraesidentin der Gruenen Schweiz, Regula Rytz anlaesslich der Delegiertenversammlung der Gruenen Schweiz , am Samstag, 12. Januar 2019 in der Hochschule Luzern Design & Kunst im Emmenbruecke. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Die Grünen setzen mit Regula Rytz auf das Thema Klima. Bild: KEYSTONE

Präsidentin Regula Rytz spricht mit Blick auf den 20. Oktober schon seit Monaten von einer «Klimawahl». Es ist ein bekanntes Phänomen, dass die Grünen zulegen, wenn ein ökologischer Leidensdruck vorhanden ist, wobei sich die Grünen seit 2015 ohnehin im Aufwärtstrend befinden.

Zum Rahmenabkommen äussern sich die Grünen kritisch, ohne sich in gleicher Weise zu exponieren wie SP und Gewerkschaften. Sie sind in dieser Hinsicht gebrannte Kinder. 1992 lehnten sie den EWR-Beitritt ab, ihre Basis aber stimmte mehrheitlich dafür. Die Vorzeichen sind deshalb günstig, dass die Grünen auch ohne neuen «Extremsommer» im Herbst zulegen werden.

Klimastreik der Schüler

GLP 😊

(4,6 Prozent)

Juerg Grossen, der Praesident der Gruenliberalen Partei der Schweiz, lacht an der Delegiertenversammlung in Basel, am Samstag, 27. Januar 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Kann Grünliberalen-Präsident Jürg Grossen auch im Herbst lachen? Bild: KEYSTONE

Die Grünliberalen haben in ihrer noch jungen Geschichte einige Turbulenzen erlebt. Bei den Wahlen 2015 wurde ihre Fraktion auf sieben Sitze halbiert. Dieses Jahr dürfte die Achterbahnfahrt in die andere Richtung gehen. Ihre Kernthemen Klimawandel und Europa werden im Herbst eine zentrale Rolle spielen. Der GLP könnte dies Stimmen von links und rechts einbringen.

Die strukturellen Schwächen sind damit nicht behoben. Für eine relativ junge Partei sehen die Grünliberalen verblüffend alt aus. Trotz des «coolen» Brands tun sie sich schwer damit, neue und spannende Köpfe aufzubauen. Selbst politisch interessierte Zeitgenossen dürften Mühe haben, den Namen des Parteipräsidenten (der Berner Nationalrat Jürg Grossen) zu nennen.

BDP 😯

(4,1 Prozent)

Parteipraesident Martin Landolt spricht mit seiner Tochter Vera anlaesslich der Jubilaeumsfeier 10 Jahre BDP Schweiz, aufgenommen am Samstag, 3. November 2018 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Martin Landolt (mit Tochter Vera) hat die Partei nach links geführt. Bild: KEYSTONE

Die Abgesänge auf die BDP lassen sich kaum zählen. Nach dem Rücktritt von Aushängeschild Eveline Widmer-Schlumpf schienen ihre Tage gezählt. In letzter Zeit aber gibt es Grund zur Hoffnung. Präsident Martin Landolt will die Partei als progressiv-bürgerliche Kraft positionieren. Das gelingt ihm immer besser, wie das jährliche Parlamentarier-Rating der NZZ zeigt.

Befand sich die Partei bei ihrer Gründung 2008 rechts von der FDP, so hat sie zuletzt sogar die CVP links überholt. Bei Themen wie Waffenexporte und Europapolitik führt die BDP diese Linie weiter. Fragt sich nur, ob sie damit neue Wähler gewinnt, und ob die bisherige Basis mitzieht. In Bern etwa ist sie deutlich konservativer als in den anderen «Stammlanden» Glarus und Graubünden.

Weitere

Mehrere Kleinparteien sind ebenfalls im Parlament vertreten: EVP und Lega dei Ticinesi mit zwei Sitzen, PdA, CSP Obwalden und Mouvement Citoyen Genevois mit einem Abgeordneten. Sie müssen froh sein, wenn sie ihren Besitzstand halten. Sitzgewinne liegen für die Linksaussen-Parteien drin, und die Lega könnte im Tessin einen Ständeratssitz erobern. Hoffnungen auf eine Rückkehr nach Bern kann sich die evangelikale EDU machen.

Umfrage

Welche Partei wirst du bei den Wahlen im Oktober wählen?

  • Abstimmen

9,550

  • SVP8%
  • SP25%
  • FDP10%
  • CVP4%
  • Grüne21%
  • GLP22%
  • BDP2%
  • andere / weiss nicht7%

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    Alle Leser-Kommentare
  • JackMac 27.01.2019 21:35
    Highlight Highlight 20% GLP laut Umfrage? Das wär doch mal was!
  • Schneider Alex 27.01.2019 06:39
    Highlight Highlight Parteiprogramme: Der Killer für die notwendigen Fremdstimmen einer Partei!
    In jedem Parteiprogramm finden der Wähler und die Wählerin Punkte, mit denen sie nicht einverstanden sind. Damit vergrault man natürlich jene Wählenden, die parteilos sind oder nicht stramm hinter einer Partei stehen. Und das sind viele!
  • Schneider Alex 27.01.2019 06:38
    Highlight Highlight Mit ihrem Parteiprogramm verärgert die SVP jene Wählenden, welche ihr von der SP wegen ihrer guten EU- und Migrationspolitik zugeflogen sind. Oder kann sie sich vorstellen, dass sich diese Leute für weniger Umverteilung, eine abflachende Steuerprogressionskurve und ein höheres Rentenalter begeistern? Die SVP wird auch in Zukunft die notwendigen Mehrheiten für ihre Schwergewichtsthemen (EU und Migration) nicht zusammenbringen, wenn sie es darauf anlegt, einen Grossteil ihres Anhangs mit solchen Forderungen zu irritieren.
  • Geo1 26.01.2019 23:20
    Highlight Highlight Pfister hat nach wie vor mächtig Schlagseite nach rechts. Wer russische Fake News teilt, ist sicher kein abgeklärter Mittepolitiker.
  • Triumvir 26.01.2019 23:07
    Highlight Highlight Exponenten der grinsenden Sünnelipartei habe und werde ich selbstverständlich niemals wählen. Ansonsten schaue ich, welche Kandidaten meinem Smartvoteprofil am ehesten entsprechen... das ist in meinen Augen die einzig sinnvolle Art und Weise eine einigermassen vernünftige Wahlentscheidung treffen zu können...
  • slick 26.01.2019 21:03
    Highlight Highlight Habe bisher immer SP gewählt. Doch mag
    ich das Gender-Gelaber nicht mehr hören. Also wirds wohl GLP oder GPS.
  • Dominic Marc Morgenthaler 26.01.2019 20:07
    Highlight Highlight Ich werde wie jedes Jahr via 'Smart Vote' die Köpfe wählen, die der Drogenliberalisierung wohlwollend gehenüberstehen.
  • JamSam 26.01.2019 19:05
    Highlight Highlight Ein so objektiver Artikel kann natürlch wiedermal nur von unserem Peter kommem.🙄
    • Arabra 26.01.2019 22:05
      Highlight Highlight 😂 du sprichtst mir aus dem Herzen 😂
  • Steimolo 26.01.2019 19:01
    Highlight Highlight mit levrat an der spitze wird das nichts für die sp.
    • Geo1 26.01.2019 23:09
      Highlight Highlight Ist die letzten Jahre aber nicht schlecht gelaufen... 🤔
  • Radesch 26.01.2019 18:37
    Highlight Highlight Ich hätte gerne einen Grünen Bundesrat in Bern. Deswegen wähle ich Grün. Vielleicht wird das diese Legislatur noch nichts, aber in Zukunft werden Umweltthemen trotzdem präsent sein.

    Ausserdem kann ich mich als ehemaliger SP Wähler gut mit der allgemeinen sozialdemokratischen Haltung der Grünen abfeinden. Zusätzlich fühlen die Grünen eher die Bedürfnisse der Bevölkerung. Diese bestehen eben nicht in irgendwelchen Lohndebatten sondern eben Umwelt, Sozialwerke und KK Prämien.

    Mal schauen was am 20.10 herauskommt. Ich habe dann übrigens Geburtstag :).
  • Fairness 26.01.2019 17:19
    Highlight Highlight parteiendenken ist irgendwie total vorbei. Gesunder Menschenverstand zählt.
    • FrancoL 26.01.2019 17:41
      Highlight Highlight Ach immer diese flapsigen Sprüche!
      Man muss sich zusammenschliessen um etwas zu erreichen, es muss ja nicht eine grosse Partei sein, aber die Interessen müssen über einen vernünftigen Zeitraum aufrecht erhalten und kanalisiert werden. Man kann auch nicht einfach Einzelpersonen wählen ohne sie einordnen zu können, die Gewählten sollten schon in einem Rahmen passen, sonst müsste man von jedem Einzelnen genau wissen was er wann wo wie abstimmen wird und im Voraus auch noch dessen zukünftiges Verhalten kennen. Die Parteizugehörigkeit ist zumindest eine Leitplanke.
  • DemonCore 26.01.2019 17:05
    Highlight Highlight Die russophile CVP ist alles, aber sicher nicht staatstragend. Ausserdem ist sie die Partei einer bestimmten Religion, des Christentums, das auch schon als jüdische Sekte bezeichnet wurde. Sehe nicht, weshalb ein vernünftiger Mensch so eine Partei wählen sollte. Nichts gegen Juden, Christen oder Muslime, aber diese nahöstlichen Dogmen sind das Problem, nicht die Lösung.
    • bebby 26.01.2019 20:23
      Highlight Highlight Nahöstliche Dogmen....hihi...das ist unsere Abendländische Kultur, seit 2000 Jahren.
    • DemonCore 26.01.2019 20:44
      Highlight Highlight 2000 Jahre Hass, Gewalt und geistige Umnachtung.
  • Flo1914 26.01.2019 16:43
    Highlight Highlight Ich will nicht mehr Steuern bezahlen, sondern weniger., also fallen SP und GPS weg.

    Ich will die Vertretung der Grossbanken und -industrie (ohne Schweizervorrang) im Parlament nicht stärken, also fallen FDP und GLP weg.

    Ich brauche keine christlichen oder sonstwie religiösen Parteien, also fallen CVP, EVP und EDU weg.

    Ich wähle keine chancenlosen Kleinparteien, also fallen PdA und AL weg.

    Was bleibt noch? Was wohl?
    • Lamino 420 26.01.2019 18:34
      Highlight Highlight Schade...
    • Hernd Böcke 26.01.2019 19:09
      Highlight Highlight Geh besser nicht.
    • bebby 26.01.2019 20:25
      Highlight Highlight Von wegen Banken...die sponsern längt dieSVP.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wurstsalat13 26.01.2019 15:59
    Highlight Highlight ich konnte lange nichts mit der CVP anfangen, aber mittlerweile ist es für mich die einzig wählbare Partei geworden. Der Artikel beschreibt auch schön warum. Links und rechts sorgen momentan schlichtweg nur für Stillstand.
  • Schlingel 26.01.2019 15:27
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht ist leider keine Partei wählbar. Aber glücklicherweise gibt es noch ein paar schlaue Köpfchen, welche wählbar sind. Panaschieren was das Zeug hält.
  • DerewigeSchweizer 26.01.2019 15:26
    Highlight Highlight Ich weiss schon, wer die Wahlen gewinnt !

    Es ist die grosse Koalition, die schon seit 60 Jahren an der Macht ist.

    Total egal, was man wählt.
    Eine realistische Alternative steht nicht zur Wahl.
    Ihr braucht nicht einmal wählen zu gehen ...
    Ach, doch: Um so zu tun, als ob demokratische Wahlen stattfänden (wie in der DDR). Stimmt, ganz wichtig!
    Am Ergebnis ändert das aber nichts.

    (Sorry, dass ich euch die Freude verderbe. Ein wenig wie, wenn man einem Kind erzählt, dass Weihnachtsmann und Osterhase gar nicht existieren. Oh, wie schade. Sorry, liebe schweizer "Demokratie" Kinder).
    • Mutzli 26.01.2019 16:40
      Highlight Highlight ...ich würd vielleicht noch mal über die Geschichtsbücher, falls Sie das Gefühl haben, innert der letzten 60 Jahre habe sich nix an der Parteienlandschaft und Regierung verändert.

      Ist aber allerliebst, wie Sie versuchen einen auf provozierend-edgy zu machen. Aber bisserl plump. Da gibts noch Verbesserungspotenzial oh Weiser aus der Wüste.
    • DerewigeSchweizer 26.01.2019 17:00
      Highlight Highlight @Mutzli
      Ach, seien Sie doch nicht so; machen Sie nicht so ein Geheimnis draus, wenn Sie die Geschichtsbücher so gut kennen.

      Wann hatte die Schweize eine andere Regierung, als eine grosse Koaltion der meistgewählten Parteien?

      Und inwiefern war dann die Mehrheits-Couleur eine andere, als das übliche "Mitte-Rechts-mitSPS"?

      Mit Verlaub: kenne die Geschichtsbücher auch; da war nie was anderes an der Regierung.

      Aber bitte: belehren Sie mich!
    • dan2016 26.01.2019 17:29
      Highlight Highlight Weil du nicht alleine bestimmen kannst und die anderen Stimmen auch zählen ist es keine Demokratie? Das würde nicht mal Trump hinbekommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 26.01.2019 15:16
    Highlight Highlight Meine Prognose

    Verlierer: CVP, BDP und SP
    Gewinner: Grüne, GLP
    Stabil: FDP
    Wiess nicht: SVP (Rahmenabkommen sind alle dagegen, aber ist ein SVP-Thema)
    • Turi 26.01.2019 15:34
      Highlight Highlight @neoliberaler: Das wäre ja dann das, was in Deutschland grad populär ist. Wirtschaftsliberale Härte mit moralischer (grüner) Unterdrückung.

      Dazu bin ich grad über diesen Beitrag im Cicero gestossen, zu 'moralischer Populismus':


      https://www.cicero.de/innenpolitik/bernd-stegemann-moralismus-die-moralfalle-sammlungsbewegung-aufstehen-gruene-cdu-linke
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 26.01.2019 19:05
      Highlight Highlight Wirtschaftsliberale Härte? Denke nicht, dass es in naher Zukunft wieder mehr Marktwirtschaft in Deutschland geben wird. Statt die Mietpreisbremse abzuschaffen, werden wohl eher Sozialwohnungen kommen, um den Nachfrageüberhang auszugleichen.
  • Barracuda 26.01.2019 15:13
    Highlight Highlight Dachte, dass ich mit GLP zu einer Minderheit gehöre. Auch wenn die Umfragen nicht repräsentativ sind, ist die Wahrscheinlichkeit aber doch gross, dass die GLP ordentlich zulegen wird. Ich werde dieses Mal auch keine Grosspartei wählen. Polparteien wie SP/GP und SVP bringen uns nicht weiter. Die FDP, die trotz rechtbürgerlicher Ausrichtung vor 10-20 Jahren noch für Kompromisse zu haben war, ist unterdessen auch nur noch ein Graus. Und die CVP unter Pfister ist für mich leider auch keine Alternative mehr.
  • PrinzVince 26.01.2019 14:32
    Highlight Highlight Lustig wie sich die Wähleranteile nach dem Blatt richten. Auf 20min währe wohl Tabelle umgekehrt. 90% SVP, 9% EDU, 0.9% FDP und 0.1% diverse.
    • bebby 26.01.2019 20:22
      Highlight Highlight Das ist eben die Filterblase :-)
  • Posersalami 26.01.2019 14:30
    Highlight Highlight Ganz toller Artikel Watson! Wieder einmal mit wenig stichhaltigen Argumenten beim Spiel "Teile und Herrsche" mitgemacht, ganz grosses Tennis!

    Vergesst links und rechts, die Frontlinie verläuft zwischen Superreich und dem Rest:
    "There’s class warfare, all right,” Mr. Buffett said, “but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.”
    https://www.nytimes.com/2006/11/26/business/yourmoney/26every.html

    Es hat in jeder Partei Soldaten für die Reichen. Manchmal mehr, manchmal weniger. Man sollte jeden Politiker zu erst an diesem Standpunkt in dieser Frag messen.
    • katerli 26.01.2019 18:29
      Highlight Highlight In diesem Zusammenhang wäre es sinnvoll endlich die Spendengelder offen legen zu müssen. Wer, wem, wann wieviel zahlt, wäre sehr Aufschlussreich.
  • Turi 26.01.2019 14:29
    Highlight Highlight Wie bisher werden alle Parteien primär ihre Klientel bedienen, welche über 10'000 Fr im Monat verdient, von links bis rechts. Sie selbst gehören ja auch zu dieser Schicht. Übrigens wie das Gross der Journalisten, Lobbyisten im Bundeshaus, Wirtschafts- und NGO-Vertreter etc.

    Es wird sich also so oder so nicht viel in der Politik ändern. Bei Volksabstimmungen können zum Glück auch die Wenigerverdiener mitreden.
    • Platon 26.01.2019 19:20
      Highlight Highlight Ganz grosse klasse @Turi! Bravo! Du bist einfach zu faul auf Smartvote zu gehen.
  • cal1ban 26.01.2019 14:00
    Highlight Highlight Ich wähle eine Kleinpartei die bis jetzt noch nie im Parlament war.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 26.01.2019 15:28
      Highlight Highlight Hoffentlich haben sie eine Listenverbindung, da ansonsten deine Stimme verschwendet wurde.
  • bokl 26.01.2019 13:19
    Highlight Highlight Katastrophale Montage!

    Genderequality?
    Nur Weisse?
    Nur Schlanke?

    Geht gar nicht 😏
  • tzhkuda7 26.01.2019 13:18
    Highlight Highlight Liebe Watson

    Als ehemaliger SVP Wähler, neu GLP/CVP Wähler seid 2015, sage ich euch der Artikel spielt der SVP Anhängerschaft nur in die Karten.

    Gerade dieses Medium hat meinen kritischen Umgang mit Themen der SVP über die letzten 5-6 Jahre gefördert, wenn auch nicht alleine.

    Das könnt ihr anders und vor allem, sympathischer. Ein ausführlicher Artikel der Gegensätze der SVP anhand Faktenbeispielen wäre diesbezpglich effektivere Überzeugungskraft das die SVP gerne gerne mehr erzählt als auf der anderen seite der Medaille dann zu sehen ist, bin ja selber ne Zeit auf dem Leim geklebt.
  • Miikee 26.01.2019 13:17
    Highlight Highlight Ich hab ein Problem, ich weiss echt nicht wem ich meine Stimme geben werde.

    SVP und SP sind klar raus. Zu radikal, zu Weltfremd, zu... usw.

    FDP ist auch raus, weis nicht mal wieso, würde es auf unsympathisch abtun. Scheren sich einen Dreck um die Umwelt.

    Alles mit C / E, geht sowieso nicht, diese religiösen Gedankengänge haben einfach in unserer Zeit nichts mehr verloren.

    Grüne, schade überteiben die bei jedem Thema und gewinnen so sowieso nichts. Gute Ideen aber nicht umsetzbar.

    GLP, wär wohl meine Partei gewesen. Haben aber keine Linie, bewegen sich wie eine Fahne.

    Hm, das wird schwer
    • Silberrücken 26.01.2019 15:45
      Highlight Highlight Ich empfehle dir Smart Vote. Spuckt es dir dann trotzdem SP aus kannst du es ja nochmals versuchen. Nach dem 2. und 3. mal kannst du aber ja eventuell auch in erwägung ziehen das sie nicht zu radikal sind sondern sogar genau dich repräsentieren? Ich finde die Piraten noch interessant aber ohne schlaue Listenverbindung halt auch ein bisschen Verschwendung meines Wahlrechts. Viel Glück beim finden deiner Volksvertreter.
    • DerewigeSchweizer 26.01.2019 15:48
      Highlight Highlight Hmm,
      SVP und SP sind für Dich also klar raus.
      FDP ist auch raus. C und E ebenfalls.
      GLP?...

      Aha.
      Aber Du weisst, dass Du eine Regierung mit SVP, SP, FDP, C&E erhalten wirst?
      Dieselbe wie in den letzten 60 Jahren?

      Das ist so
      egal ob Du wählst und etwas denkst dabei,
      oder
      ob Du wählst und nichts denkst dabei,
      oder
      ob Du gar nicht wählen gehst.

      Ist egal. Kommt genau dasselbe raus.
      Viel Spass!
    • dan2016 26.01.2019 17:33
      Highlight Highlight Wo bewegt sich GLP windfahnenmässig? Die einzigen, die EUmässig konsequent auch unpopuläre Positionen vertreten, welche bei Wirtschaftsthemen konsequent für Wettbewerb ist. Mag unpopulär sein, aber definitiv nicht Windfahne
    Weitere Antworten anzeigen
  • sheimers 26.01.2019 13:10
    Highlight Highlight Am 24. März sind Kantonsratswahlen in Zürich, das wird uns einen Vorgeschmack darauf gegen, was im Herbst im Nationalrat passieren wird. Ich erwarte eine leiche Verschiebung weg vom grünen Logo hin zu grünen Inhalten. Sonst wird sich nicht viel tun.
  • mogeli 26.01.2019 13:10
    Highlight Highlight hmm.. also ich denke die fdp wird massive verluste in kauf nehmen müssen und die grünen werden am meisten zulegen.
  • Stema 26.01.2019 13:09
    Highlight Highlight Ich sehe die FDP auch im Aufwind. Auch wenn ich mich nicht zu ihren Unterstützern zähle. Sie schafft es meiner Meinung nach im Moment am besten, ihre Anliegen zu Themen in der öffentlichen Diskussion zu machen.

    Die SVP reitet schon viel zu lange auf den immer selben populistischen Themen rum.

    Die SP hat jede Eigeninitiative verloren. Sie wartet nur auf die nächste SVP-Kampagne um dann in Opposition dazu zu gehen.

    Hab ich wen vergessen? Ach ja, die CVP. Wo soll ich da blos anfangen? Als Mittepartei zu 50% ein Opfer der Zeit, aber zu 50% auch selber schuld mit Teils sehr konservativen Themen.
  • N. Y. P. 26.01.2019 12:57
    Highlight Highlight Die SVP lässt am Samstag ihr Parteiprogramm für die nächsten vier Jahre von den Delegierten absegnen:

    1. Steuersenkungen für Firmen.
    2. Thema Ausländer weiterköcheln.
    3. Sinnfreie Initiativen starten.
  • Gasosio 26.01.2019 12:41
    Highlight Highlight Dass nur Politikinteressierte Personen den glp-Präsident Jürg Grossen kennen ist stark übertrieben. Ich denke die Grünliberalen werden bei diesen Wahlen stark zulegen. Ihre Themen wie Europa und Klimaschutz sind zur Zeit hoch im Kurs.
  • Fairness 26.01.2019 12:29
    Highlight Highlight Schade kann man nicht mehr SP wählen, seit sie sich nur noch um die Asylindustrie kümmert anstatt für die Erhaltung und Verbesserung der Sozialwerke und zahlbare Krankenkassenprämien zu sorgen sowie Massnahmen gegen Steueroptimierung und-hinterziehung trifft. Es ist auch an der Zeit über eineMikrosteuer, Automatensteuer usw. nachzudenken. Irgendwann in nicht malallzu ferner Zukunft wird sie kommen müssen.
    • Fabio74 26.01.2019 12:43
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Platon 26.01.2019 13:02
      Highlight Highlight @Fairness
      "für die Erhaltung und Verbesserung der Sozialwerke und zahlbare Krankenkassenprämien zu sorgen sowie Massnahmen gegen Steueroptimierung und-hinterziehung trifft" Willst du tatsächlich behaupten, dass die Bürgerlichen diese Aufgaben glaubhaft übernehmen?! Diese Legislatur hat genügend Beispiele geliefert, dass es nicht so ist! Du hingegen kannst kein Beispiel liefern, dass die SP sich nicht um diese Dinge kümmert. Das Asylrecht wurde zudem unter Sommaruga verschärft.
    • Electric Elefant 26.01.2019 13:45
      Highlight Highlight Ehm, sorry, vielleicht solltest du dich erstmal ein bisschen kund tun, wie viele Vorstösse die SP schon im Parlament gegen Steuerhinterziehung, für die Erhaltung und Verbesserung der Sozialwerke, für eine sozialere Krankenversicherung gemacht hat, die dann aber vom Parlament oder Volk bachab geschickt wurden...
      Man kann der SP einiges Vorhalten, aber das ist einfach uniformiertes Gelabber!
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  • Platon 26.01.2019 12:28
    Highlight Highlight Mich nimmts wunder wie lange die „Wirtschaftsparteien“ FDP und SVP der Bevölkerung noch vorgaukeln können, dass die Bevölkerung die Kosten für eine kluge Klimapolotik tragen. Das ist einfach gelogen. Die CO2-Abgabe nennt sich Abgabe, da sie der Staat gleich wieder der Bevölkerung zukommen lassen muss bei der Prämienverbiligung. FDP und SVP sind leider nur so verblendet in ihrem Staatshass, dass sie nicht einmal den simplen Begriff Abgabe verstehen. Auch bei der Flugticketabgabe könnten alle davon profitieren, nur behaupten diese Parteien genau das pure Gegenteil. Wie lange geht das noch?
    • michiOW 26.01.2019 15:14
      Highlight Highlight Solange man die Budgets für die Bildung möglichst klein hält noch lange.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 26.01.2019 15:25
      Highlight Highlight Man kann für eine CO2-Reduktion sein, aber zu behaupten, dass dies kostenlos sei, ist einfach falsch. Es wird gerade deshalb im Markt eingegriffen, da es sich finanziell nicht lohnt und man die monetär getriebenen Leute zu einer Verhaltensänderung bewegen möchte. Eine Abgabe auf Strom macht diesen teurer und die Haushalte können sich weniger von diesem Gut leisten.
    • Platon 26.01.2019 19:03
      Highlight Highlight @Neo
      Das trifft vielleicht statisch zu, ist aber auf die lange Sicht falsch. Mit dem Pariser Klimaabkommen haben wir uns für Klimaschutz geeingt. Wenn sowieso klar ist, dass die ganze Welt darauf einsteigt, sollte der Staat dringendst die Akzente dafür setzen, das wir ganz vorne mit dabei sind, damit wir die kompetitivsten Unternehmen haben und so profitieren. Situation jetzt ist, dass wir die Wirtschaft „schützen“ damit sie zunehmend inkompetitiv wird für die Zukunft. Das ist fatal! Die Rechten könnten immerhin so ehrlich sein, dass sie Klientelpolitik betreiben und nicht den Bürger schützen.
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  • Thurgauo 26.01.2019 12:23
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach wird die FDP oder die GLP richtig abräumen =) SP & SVP zu extrem, CVP ... naja CVP halt die letzte Zeit und die Grünen werden ja von vielen auch grundsätzlich nicht gewählt ...
  • Gonzolino_2017 26.01.2019 12:23
    Highlight Highlight Spannend, dass in den Augen von Watson nur die linken Parteien in der Lage sind zuzulegen! Bei der SVP ist von kompletten Absturz bis fast zur Parteiauflösung alles möglich, die FDP macht vieles richtig und trotzdem kostet Maudet der Partei fast den Kopf und die CVP bewirkt eh nichts mehr, bevor sie das C im Namen klar geregelt hat ... Mit anderrn Worten: die Schweiz wird bei den Wahlen ein Erdbeben erleben und nahe am nationalen Parteiuntergang sein - ich hoffe die Schweiz überlebt das ...
    • Magnum 26.01.2019 13:27
      Highlight Highlight Frage: Welchen Artikel hast Du gelesen?

      In der EInleitung steht deutlich: «Die grossen Umschichtungen ... sind vorerst vorbei. Die prozentualen Verschiebungen dürften sich in Grenzen halten.»

      Dass die FDP und die CVP bei Klimapolitik wie Waffenexporten eine hoch opportunistische Politik betrieben haben, die am Wahltag stimmen kosten könnte (nein, müsste), ist nun einmal Tatsache. A sagen und B machen kommt selten gut an.
    • FrancoL 26.01.2019 15:05
      Highlight Highlight Artikel gelesen oder nur überflogen? Wenn gelesen, wieso nicht verstanden?
    • Gonzolino_2017 26.01.2019 15:41
      Highlight Highlight @ Magnum: offensichtlich hast du nur den Einleitungskommentar gelesen, nicht aber die jeweilige Parteibeurteilung und schon gar nicht das jeweilige Parteifazit!? Zum Zweiten: Dein Fazit mag dein Standpunkt (mit anderer Gesinnung sein) sein, die FDP Wähler (und das gilt übrigens für alle Parteiwähler) sehen das wohl anders, deshalb stehen sie auch hinter der jeweiligen Partei/Meinung und deshalb liegt die einzige Veränderung bei den Wahlen bei denen, die sich nicht für eine Partei/Meinung entscheiden können und das widerum wird sich marginal auswirken! Aber träum weiter ...
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  • Thurgauo 26.01.2019 12:19
    Highlight Highlight Nur ums vorne wegzunehmen. Ich wähle grundsätzlich keine Parteien, schon gar nicht die SVP, tendenziell würde ich wohl am besten zur FDP passen. Tut aber eigentlich nichts zur Sache.

    Den Abschnitt aber über die SVP finde ich leider nicht wirklich objektiv geschrieben, was meiner Meinung nach leider den ganzen Artikel etwas runterzieht. Es ist mir schon klar, dass man hier eher links ist, aber damit bedient man meiner Meinung nach die Vorurteile der SVP-Wäher gegen dieses Blatt ...
    • Thurgauo 26.01.2019 12:51
      Highlight Highlight @# (lol) - z.B. "Hoffnungen auf starke Verluste oder gar einen Niedergang" - alleine das Wort "Hoffnungen" (Definition von Hoffnung: "ist eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung, gepaart mit einer positiven Erwartungs­haltung"), finde ich persönlich unpassend bzw. nicht objektiv. Und die nachfolgenden Sätze über die SVP-Wählerschaft hören sich für mich auch leicht abschätzig an. Man muss die SVP ja nicht mögen, aber ich mag objektive Artikel. Und von Parteien wie der AFD o.ä. ist die SVP schon noch ein ganzes Stück entfernt. Aber wie gesagt, meine Meinung.
    • Thurgauo 26.01.2019 13:15
      Highlight Highlight @Hashtag Musste nur schmunzeln, als ich @ # eingetippt habe =)

      Mir geht es nicht um die Politik der SVP. Mir geht es lediglich um objektive Berichterstattung. Solange sich eine Partei im rechtlichen Rahme bewegt, muss man sie respektieren, egal für welche Partei man selbst Sympathien hat. Ich bin gegen das gegenseitige Bashing ... dadurch löst man keine Probleme. Man driftet nur weiter auseinander und die Fronten werden verhärtet. Man kann doch vernünftig über alles diskutieren und das soll auch so bleiben.
    • Roman Loosli 26.01.2019 13:32
      Highlight Highlight Die SVP betreibt seit jahren oppositionspolitik. Sie soll raus aus der Regierung in die Opposition. So sieht es aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Makatitom 26.01.2019 12:15
    Highlight Highlight Liebe Wählerin, lieber Wähler, denk doch im Herbst bitte an Folgendes und, liebe Nichtwählerin, lieber Nichtwähler: Hilf doch bitte mit, diese ungerechte Politik zu ändern.
    Danke
    Benutzer Bild
    • Thurgauo 26.01.2019 13:02
      Highlight Highlight Sorry, aber viel billige Propaganda.
    • Makatitom 26.01.2019 13:06
      Highlight Highlight Was denn zum Beispiel? Wurde irgendeiner dieser Punkte nicht mindestens in den Räten besprochen und die meisten sogar umgesetzt?
    • ThePower 26.01.2019 13:52
      Highlight Highlight @Thurgao
      Warum? Stimmt doch nachweislich alles
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