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Das erste geplante Bundesasylzentrum

Das Wasser verteilte sich auf den sieben Etagen des Gebäudes. Bild: KEYSTONE

Unbekannte setzen künftiges Asylzentrum des Bundes unter Wasser



Eine unbekannte Täterschaft hat sich mutwillig Zutritt zur zukünftigen Unterkunft für Asylsuchende in der Guglera verschafft, teilt die Kantonspolizei Fribourg am Dienstag mit. Dabei wurden mehrere Verschraubungen von Wasserhahnen manipuliert und Wasserabflüsse von Lavabos beschädigt.

Durch diese Manipulationen verteilte sich laufendes Wasser auf den sieben Etagen, welches zu Schäden am Gebäude führte. Es wurden umgehend Massnahmen getroffen um die Trocknung des Gebäudes einzuleiten.

Strafanzeige

Der Bund hat Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung erstattet. Die Höhe des Sachschadens kann zur Zeit noch nicht beziffert werden. Eine Untersuchung ist im Gang.

In Giffers will der Bund im Lauf des nächsten Jahres eines der neuen Ausreisezentren für abgewiesene Asylbewerber eröffnen. 250 Plätze sind im ehemaligen Institutsgebäude vorgesehen. Die Pläne stiessen in der 1400-Seelen-Gemeinde im oberen Sensebezirk auf Kritik. (whr)

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