Schweiz
Romandie

Verdacht auf Fälle von sexuellem Missbrauch an Neuenburger Schule

Verdacht auf Fälle von sexuellem Missbrauch an Neuenburger Schule

23.03.2018, 17:1923.03.2018, 17:23

Die Neuenburger Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen des Verdachts auf Fälle von sexuellem Missbrauch an einer Mittelschule eröffnet. Im Verdacht steht ein ehemaliger Hausmeister der Schule. Die Staatsanwaltschaft will abklären, ob es Opfer gibt, welche sich noch nicht gemeldet haben.

Die mehrere Jahre zurückliegenden Fälle seien der Polizei gemeldet worden, teilte die Neuenburger Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Eine Person wurde bislang festgenommen. Zu den Missbrauchsfällen soll es im Zivilschutzbunker der Schule gekommen sein.

Auch im Schwimmbad und am Wohnort des Tatverdächtigen soll es zu Straftaten gekommen sein. Die aktuell gemeldeten Fälle dürften verjährt sein, hielt die Neuenburger Staatsanwaltschaft fest. Sie lancierte einen Aufruf an allfällige weitere Opfer, sich zu melden. Für die Opfer wurde eine Krisenunterstützung eingerichtet. (sda)

#metoo an der Golden Globes: Es geht um mehr als die Stars

Video: watson
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Ungeschützter Schweizer Luftraum: Die fatale Untätigkeit des Bundesrats
Die Schweiz steht am Scheideweg. Sie droht bis in die frühen 2030er-Jahre ohne Luftabwehr gegen Langdistanz-Angriffe dazustehen. Gefordert ist nun die Landesregierung. Kleinkrämerei reicht nicht mehr.
Die Botschaft, die Finanzministerin Karin Keller-Sutter zur UBS sendete, war glasklar. Die Bank muss ausländische Tochtergesellschaften mit 100 Prozent Eigenkapital unterlegen. Keller-Sutter will verhindern, dass das Land erneut eine Grossbank retten muss. Der Bundesrat habe sie beauftragt zu sagen, betonte sie, «dass er sich bei Analyse und Massnahmen absolut einig» sei.
Zur Story