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Neue SBB-Pläne: Ab 2020 geht's in 2 Stunden 45 Minuten nach Mailand

Neue SBB-Pläne: Ab 2020 geht's in 2 Stunden 45 Minuten nach Mailand

02.08.2017, 10:3202.08.2017, 15:58

In den ersten acht Monaten seit der Inbetriebnahme des Gotthardbasistunnels sind 2,3 Millionen Passagiere durch den längsten Eisenbahntunnel der Welt gefahren. Dazu kamen rund 17'000 Güterzüge.

Die SBB hat am Mittwoch in Goldau SZ über die ersten Erfahrungen auf der Nord-Süd-Achse nach der Inbetriebnahme des Gotthardbasistunnels im Dezember 2016 informiert. Die Bilanz falle mehrheitlich gut aus, teilte das Bahnunternehmen mit. Die Pünktlichkeit sei stabil.

2020 wird auf der Nord-Süd-Achse der Ceneribasistunnel in Betrieb genommen. Mit diesem wird die durchgehende Flachbahn durch die Alpen Realität. Die Strecke Zürich – Mailand wird dann in 2 Stunden und 45 Minuten gefahren.

Bis dahin solle das Bahnangebot weiter verbessert und das Entwicklungspotential im Tessin genutzt werden, teilte die SBB mit. (aeg/sda)

Längster Eisenbahntunnel der Welt eröffnet

Video: reuters

Die ETH macht es möglich: Von Zürich nach Genf in 15 Minuten

Video: srf
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Bund hält 1,25 Millionen Franken für Ärzte ohne Grenzen zurück – die Sonntagsnews
Der Bund hat wegen eines Missbrauchsskandals 1,25 Millionen Franken für Ärzte ohne Grenzen zurückgehalten. Zudem schliesst Lindt-Präsident Ernst Tanner einen Rücktritt vorerst aus. Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen.
Der Bund hat laut der «NZZ am Sonntag» wegen eines Missbrauchsskandals in Tschad eine Zahlung von 1,25 Millionen Franken an Ärzte ohne Grenzen zurückgehalten. Das Hilfswerk habe die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) nicht rechtzeitig über das Ausmass der sexuellen Ausbeutung geflüchteter Frauen und Mädchen durch eigene Mitarbeiter informiert. Eine interne Untersuchung habe 59 Vorwürfe ergeben und zur Entlassung von 18 Mitarbeitern geführt. Sechs davon seien bei der Schweizer Sektion angestellt gewesen. Obwohl die Deza bereits im November 2024 erste Hinweise erhalten habe, sei ihr das volle Ausmass erst durch Medienberichte im Juni 2026 bekannt geworden. Ärzte ohne Grenzen habe damit laut dem Aussendepartement seine vertragliche Meldepflicht verletzt. Die NGO räume ein, die Erkenntnisse nicht früh genug offengelegt zu haben. Der Bund prüfe weitere Sanktionen und eine externe Untersuchung. Ab 2027 würden zudem die Meldepflichten für sämtliche Schweizer NGO-Partner verschärft.
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