Schweiz
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Flavi Kleiner, Co-Praesidentin Operation Libero, Andrea Huber, Allianz der Zivilgesellschaft Schutzfaktor M und Regula Rytz, Nationalraetin Gruene-BE, von links, vom Nein-Buendnis zur Selbstbestimmungsinitiative freuen sich ueber ein Ergebnis, am Sonntag, 25. November 2018, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Flavi Kleiner, Co-Präsidentin Operation Libero, Andrea Huber, Allianz der Zivilgesellschaft Schutzfaktor M und Regula Rytz, Nationalrätin Grüne-BE, jubeln nach dem Nein zur SBI. Bild: KEYSTONE

Schlicht nicht verstanden: Was die SBI wirklich zu Fall brachte



Es war eine Ohrfeige für die SVP: Wuchtige 66.3 Prozent der Stimmenden lehnten am 25. November die Selbstbestimmungsinitiative (SBI) der Partei ab. Doch wie kam es zu diesem klaren Verdikt? Das soll die Voto-Studie zeigen. Hier die wichtigsten Erkenntnisse:

Fast die Hälfte hat die Vorlage nicht verstanden

Die Selbstbestimmungsinitiative hat vielen Stimmenden inhaltlich Mühe gemacht. Es sei ihnen eher schwer gefallen, zu verstehen, worum es bei der SBI gegangen sei – das gaben 43 Prozent und damit vergleichsweise viele der Stimmenden bei der Befragung an.

Und das führte zu …?

Für den Entscheid der Stimmbürger war deshalb in erster Linie ihre politische Einstellung ausschlaggebend, sie stimmten gemäss Parteifarbe ab: So legten 87 Prozent der Anhängerinnen und Anhänger der SVP ein Ja zur SBI in die Urne, während die Sympathisanten der linken Parteien die Initiative verwarfen (92 Prozent der SP- und 90 Prozent der Grünen-Anhängerschaft). Auch 88 Prozent der GLP-Sympathisanten lehnten die SBI ab.

Und wer gab letztlich den Ausschlag?

Nun, die Anhänger der Mitteparteien FDP und CVP sorgten letztlich für die wuchtige Ablehnung der SBI. Der Nein-Stimmen-Anteil hatte bei insgesamt 66.3 Prozent gelegen. Gemäss Parteilinie stimmten jeweils 76 Prozent von FDP- und CVP-Sympathisanten gegen die SBI.

Hat denn die SVP nicht genügend mobilisiert?

Im Gegenteil: Entgegen bisheriger Annahmen ist es dabei der SVP durchaus gelungen, ihre eigene Anhängerschaft zu mobilisieren: 61 Prozent ihrer Sympathisanten sind zur Urne gegangen. Dieser Wert liege «erheblich höher als bei vergangenen Urnengängen», so die Voto-Analyse. Und: Bezogen auf den 25. November ist der Wert einer der höchsten aller Parteianhängerschaften. «Die Selbstbestimmungsinitiative scheiterte demnach nicht aufgrund des Fernbleibens der SVP-Gefolgschaft von der Urne», heisst es in der Analyse.

Was waren die wichtigsten Argumente für die Pro-Seite?

Die wichtigsten Beweggründe für das Stimmverhalten waren auf der Pro-Seite die Souveränität und Selbstbestimmung der Schweiz. Die Nein-Stimmenden führten vor allem an, dass die Schweiz als internationale Verhandlungspartnerin an Glaubwürdigkeit verlieren könnte. Als Stimmmotiv für ein Ja erwähnten nur gerade fünf Prozent der Ja-Stimmenden die im Initiativ-Titel angeführten «fremden Richter» und nur vier Prozent den Erhalt der direkten Demokratie. Dafür stellten fünf Prozent einen Bezug zur Zuwanderung her, die sie generell misstrauisch betrachten.

Und auf der Nein-Seite?

Auf der Seite der Gegner nannten nur drei Prozent der Nein-Stimmenden den Abbau von Menschenrechten als Hauptmotiv für ihre Ablehnung – und das bei einer Initiative, die bisweilen als Anti-Menschenrechtsinitiative betitelt worden war. «Erstaunlich ist dabei, dass sowohl das Hauptargument der linken Parteien als auch jenes der SVP nur mässig verfingen», resümieren die Voto-Forschenden.

Sonst noch was?

Ja. Es fällt gemäss Voto-Analyse auf, dass das Bildungsniveau der Stimmenden eine Rolle gespielt hat: Je höher das Bildungsniveau, desto höher war der Nein-Stimmen-Anteil.

Zur Voto-Studie

Die Studie wurde von den drei Instituten Zentrum für Demokratie Aarau, Fors und Link im Nachgang zur eidgenössischen Volksabstimmung durchgeführt. Sie beruht auf einer Befragung von 1513 Stimmberechtigten aus der ganzen Schweiz. Die Studie wurde von der Bundeskanzlei finanziert.

 (sda/mlu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lausannois86 10.01.2019 17:08
    Highlight Highlight Der Artikel suggeriert, dass die GLP eine linke Partei wäre. Die GLP ist eine Partei der Mitte, wie CVP, BDP und FDP. Wenn wir dabei sind, wo ist eigentlich die BDP geblieben?
  • fluru 10.01.2019 16:31
    Highlight Highlight Kann man den vorschläge Ja/Nein trauen, wo es auf der letzten Seite steht vom Abstimmungsbrief?
  • Toni.Stark 10.01.2019 16:29
    Highlight Highlight Die Studie zeigt auch, dass die Operation Libero völlig überschätzt wird.
  • Ökonometriker 10.01.2019 16:18
    Highlight Highlight Macht ökonomisch Sinn, dass schlechter Gebildete für die SBI sind und besser Gebildete dagegen. Die EU-Strukturen führen zu einer Öffnung der Lohnschere - die Gewinner und Verlierer einer solchen Entwicklung sind klar. Sie lassen sich am Wählerverhalten gut ablesen. Das entspricht hier alles ziemlich genau den Vorhersagen gängiger ökonomischer Modelle.
    • Platon 10.01.2019 22:02
      Highlight Highlight @Ökonometriker
      Näh, das ist jetzt aber sehr simplifiziert. Zwar verdienen Gebildete grundsätzlich besser als weniger Gebildete, aber längst nicht alle profitieren dermassen stark von einer Wirtschaftlichen Öffnung. Das betrifft hauptsächlich die Kapitaleigner, die abschöpfen könne. Ausserdem kennt die Schweiz die flankierenden Massnahmen, die nachweislich zu einem Lohnschutz führen. Zudem ist der Zusammenhang SBI und EU-Strukturen gesucht wie von einem SVPler. Die SBI hätte (noch) nichts an unserem Verhältnis zur EU geändert. Von welchen Modellen sprichst du überhaupt?
    • Ökonometriker 11.01.2019 11:58
      Highlight Highlight @Platon: Jap, das ist so eine Sache mit Durchschnitten. Zwar verdienen besser gebildete mehr und besitzen im Schnitt eher Immobilien, höhere PKs und mehr Bildungskapitaal sowie mehr Vermögen allgemein. Aber es gibt auch ungebildete Reiche und gut gebildete Arme.

      Ob die SBI etwas geändert hätte ist eine andere Frage. Wer aber auf der Verliererseite der Globalisierung steht, bekämpft diese eher - auch mit stumpfen Waffen.

      Es gibt sehr viele Modelle zum Einfluss der Marktöffnung, zurückgehend auf Ricardo, aber Heckscher und Ohlin gehört sicher zu den wichtigsten klassischen Vertretern.
    • Platon 11.01.2019 15:35
      Highlight Highlight @Ökonometriker
      Schon klar, ich versteh schon was von Statistik. Ich bleib trotzdem dabei, dass der durchschnittliche Bildungsbürger (Lehrer, Wissenschaftliche Mitarbeiter etc.) nur indirekt von der Öffnung profitiren. Aktionäre profitieren am meisten von möglichst grossen Märkten.

      Soweit ich mich erinner kann haben Riccardo und Heckscher Ohlin kaum ein Wort über die sozialen Verwerfungen bei Marktöffnungen verloren. Riccardos Modell geht sogar von einem vollständig flexiblen Arbeitsmarkt aus, der mit der Spezialisierung sich sofort oder unmittelbar anpasst. Das stimmt aber nicht immer stimmt.
  • adi37 10.01.2019 14:58
    Highlight Highlight Eines hat diese Initiative, trotz Ablehnung, gebracht. Die betreffenden Richter und Politiker werden es sich in Zukunft etwas besser überlegen, wie sie mit dem "Wort des Volkes", der direkten Demokratie, umgehen wollen. Wenn nicht, werden den meisten Nein-Sagenden die Augen, wie der Kartoffel in der Erde, aufgehen.
  • Gummibär 10.01.2019 14:34
    Highlight Highlight Mir scheint die Psychologie der Parteigefolgschaft und diejenige der Fans eines Fussballklubs sehr nahe verwandt.
    "I support Manchester U" ganz gleich wer den Klub trainiert, wer spielt, ob sie Kack spielen oder die Tabelle anführen; wer sich als Fan eines Klubs erklärt hat, der hält zu ihm durch dick und dünn.
    Völlig unwichtig um was sie spielen, Meisterschaft, Cup, Auf- oder Abstieg, man "supportet"

  • Mutbürgerin 10.01.2019 13:58
    Highlight Highlight Wenn man auf das Bildungsniveau hinweist, dann darf man nicht vergessen, dass die Bildungsstruktur in der Schweiz so gewollt ist. Nur ein kleiner Teil der Jungen wird an Gymnasien/Kantonsschulen zugelassen, der Rest muss in der Sek/Real irgendwelche Jobs lernen, um anschliessend mit teuer erkaufter, selbstbezahlter Bildungsgängen auf dem so vielgepriesenen 2. Bildungsweg noch eine gesellschaftlich anerkannte Ausbildung zu machen, damit er in den Statistiken als "höher gebildet" erscheint.
    • esmereldat 10.01.2019 16:52
      Highlight Highlight 2016 haben rund 40% der Jugendlichen eine Maturität gemacht (Gymi oder Berufsmatur) und können somit ohne "teuer erkaufte, selbstbezahlte Bildungsgänge" einen Hochschulabschluss machen. Das ist nicht ein kleiner Teil der Jungen sondern fast die Hälfte. Tendenz weiter steigend.
    • Sophia 10.01.2019 17:23
      Highlight Highlight Ein kleines Land, wie das unsere, ist auf Bildung seiner Menschen angewiesen. Wer Bildung verhindern will, der sorgt für Einwanderung. Es ist wie immer mit dieser SVP: Sie ist in hohem Masse und in allem widersprüchlich.
      Weshalb brauchen wie einen Deutschen an der Spitze der UBS? Weshalb einen Afrikaner an der Spitze der CS und so weiter. Mir ist das ja sehr sympathisch, denn ich habe Freude an der Vielfalt des Lebens und der Menschen. Offenbar denkt die SVP aber im Grunde genauso, redet nur anders, oder sie ist halt auch bildungsmässig, aber lassen wir das!
    • Ancain 10.01.2019 17:38
      Highlight Highlight Ich weiss ja nicht, aber ich fühle mich mit der Berufslehre gesellschaftlich anerkannt..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bündn0r 10.01.2019 13:47
    Highlight Highlight "Das beste Argument gegen die Demokratie ist ein fünfminütiges Gespräch mit dem durchschnittlichen Wähler."
    Winston Churchill (angeblich)

    Mich würde noch interessieren, wie viele der ja bzw nein Stimmenden meinen die Initiative verstanden zu haben.
    • Cédric Wermutstropfen 10.01.2019 15:00
      Highlight Highlight Für mich geht es bei der Demokratie schlicht um Legitimität der Entscheidungen. Das Volk soll alles bestimmen können. Mag sein, dass sich eine Entscheidung einmal als schlechter Entscheid herausstellt, doch dann können wir uns wenigstens selbst an der Nase nehmen.
    • Sophia 10.01.2019 17:32
      Highlight Highlight Das ist zu einfach gedacht! Denn dazu müssten alle auch die gleiche Bildung und die gleichen Mittel besitzen. Das Volk hat auch einen Erdogan gewählt, den Brexit sich aufschwatzen lassen, die völlig ungerechte Verwahrungsinitiative, den Adolf... , aber hören wir auf mit diesen Albernheiten. Es ist schon völlig richtig, wenn wir uns Menschenrechten, das grösste und beste, was Menschen je geschaffen haben, unterordnen, auch wenn das einige nie begreifen werden, selbst jene nicht, die gerade durch diese Rechte geschützt erst ihren Unsinn verbreiten dürfen.
    • Platon 10.01.2019 22:08
      Highlight Highlight @Cédric
      Also gewisse Rahmenbedingungen braucht es schon, wie beispielsweise die Rechtsstaatlichkeit und in der Schweiz den Schutz von Minderheiten. Ansonsten geht diese Legitimität ziemlich schnell verloren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • COLD AS ICE 10.01.2019 13:22
    Highlight Highlight die gewinner der SBI abstimmung können froh sein das so viele nicht verstanden haben worum es geht. wenn jemand etwas nicht begreift, dann sagt er nicht ja dazu. da bleibt man doch lieber beim alten als etwas anzunehmen wo man nicht versteht. schade das die SVP es nicht geschafft hat hier besser aufklärung zu betreiben. ein grund dafür ist auch die "marke" svp. bei umfragen hat sich gezeigt das leute die nicht wussen das die initiative eigentlich von der svp kommt, haben mit über 40% ja gesagt. viele sagen einfach zu allem nein weil svp drauf steht....das ist fakt.
    • _helmet 10.01.2019 14:37
      Highlight Highlight "viele sagen zu allem nein, bei dem svp draufsteht"

      ..das ist keine schlechte Strategie bei einer Partei, die das Volk systematisch anlügt, die Interessen v.a. der Superreichen vertritt und den Wohlstand der Normalbevölkerung zu Gunsten dieser abbaut.

      Diese Initiative wurde zudem hauoptsächlich lanciert, um die Medienberichterstattung vor den Wahlen 19 zu dominieren u viele Plattformen zu erhalten u so Stimmen bei Wahlen u Macht im Parlament zu gewinnen. Zum Glück für die Schweiz ging das Kalkül nicht auf u die Vorlage kam schon 2018 zur Abstimmung.
    • Herren 10.01.2019 15:30
      Highlight Highlight "Je höher das Bildungsniveau, desto höher war der Nein-Stimmen-Anteil."
      Eine korrekte Orthographie ist ebenfalls Anzeichen eines höheren Bildungsniveaus. Nicht in allen Fällen, aber meist. Ist auch ein Fakt.
    • DieFeuerlilie 10.01.2019 16:18
      Highlight Highlight @Herren

      Danke. :)
      Genau das ging mir beim Lesen von COLD AS ICE‘s Text auch durch den Kopf..
  • Klaus0770 10.01.2019 12:43
    Highlight Highlight Je höher das Bildungsniveau, desto höher war der Nein-Stimmen-Anteil.

    So legten 87 Prozent der Anhängerinnen und Anhänger der SVP ein Ja zur SBI in die Urne.

    Hmmmm. Was sagt das aus...
    • TanookiStormtrooper 10.01.2019 14:27
      Highlight Highlight Das Wähler von rechtsgerichteten Parteien ein eher tiefes Bildungsniveau haben, ist aber ein altbekannter Fakt, der weltweit gilt. Rechtspopulisten bieten einfache Lösungen und ein klares Feindbild. Wie z.B. "Die Mexikaner sind alles Verbrecher, wir bauen eine Mauer!" Einfaches Feindbild, einfache Lösung. Wer nicht gross nachdenkt, für den macht das Sinn...
    • R. Peter 10.01.2019 16:45
      Highlight Highlight Tanooki, abdere beliebte Feinfbilder sind die pösen Reichen, die pöse SVP, Blocher, etc. Das als Merkmal der rechten zu bezeichnen ist betriebsblind. Es bezeichnet Populosten, und die sind links bis rechts ähnlich verteilt.
  • Howard271 10.01.2019 12:39
    Highlight Highlight Wieso sind einigermassen klare Abstimmungsergebnisse eigentlich immer „wuchtig“?
  • adi37 10.01.2019 12:28
    Highlight Highlight Eigentlich eine etwas krude Umfrage. Wenn doch besonders die Gebildeten die Vorlage nicht verstanden haben, deswegen die Vorlage abgelehnt hätten, hätten eigentlich ALLE ablehnen müssen? Dieses unnötige, wuchtige Nein, ist ein Nein zur SVP und 30% der Bevölkerung! (das ist die tiefgelobte Konkordanz) Die drei Gründe, die in einer früheren Umfrage, genannt wurden, die zur Ablehnung geführt hätten, wären bei Annahme nicht eingetreten! Das Lügengebäude und die Angstmacherei der linken Medien, hat bestens funktioniert!
    • satyros 10.01.2019 14:05
      Highlight Highlight Wegen der Konkordanz muss man etwas einführen, das 30% der Bevölkerung wollen? Ich freue mich ja auf die abgeschaffte Armee und die Verstaatlichung der Krankenkassen ...
    • adi37 10.01.2019 14:34
      Highlight Highlight satyros Ich nehme an, Du weisst was "Konkordanz" heisst? Also, es ist doch so, dass die linke Seite nie Hand bietet zur Konkordanz, wenn etwas von der SVP kommt! Weil alles was von der SVP kommt einfach rundweg, unsachlich abgelehnt wird! Es gibt kein Problem mit der Meinungsfreiheit, aber die rechte Seite, d.h. die SVP, wird doch selbst von vielen Medien ausgegrenzt, lächerlich gemacht, Armee, Landwirtschaft, die Dummen, usw. alles Schweizer Bürgerinnen und Bürger!? Ob das so intelligent und korrekt ist?
    • Pafeld 10.01.2019 14:56
      Highlight Highlight Was hat das bitte schön mit Konkordanz zu tun? Oder ist bei der SVP Konkordanz schon lange mit dem Gedanken "unser Splitterwille geschehe!" fest verbunden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 10.01.2019 11:56
    Highlight Highlight Zum Glück wähle ich CVP
    • satyros 10.01.2019 14:09
      Highlight Highlight Ah, Du bist das.
  • kaderschaufel 10.01.2019 11:48
    Highlight Highlight Erstaunt mich jetzt noch, dass man die Initiative nicht verstanden hat. Ich will nicht behaupten, dass ich selber alles bis ins letzte Detail verstanden habe, aber es gab ja viel kompliziertere Initiativen in näherer Vergangenheit.
  • Triple A 10.01.2019 11:46
    Highlight Highlight Ich mache mir Sorgen um unsere Demokratie! Irgendwo und irgendwie ist Sand im Getriebe - und es „chroset“ gewaltig!
  • rokat 10.01.2019 11:44
    Highlight Highlight Punkt 6 könnte man noch ausbauen: Was war denn das Hauptmotiv der Nein-Stimmenden?
  • Patamat 10.01.2019 11:11
    Highlight Highlight Also war der Einfluss der Operation Libero nur marginal. Verstehe nicht, wieso diese so hochgejubelt wurden (und werden)
  • äti 10.01.2019 10:48
    Highlight Highlight Es fällt mir immer wieder auf. SVP ist für die Anhänger wie eine Religion. Man glaubt was gesagt wird und fertig. Ich wohne in einer SVP Hochburg und fühle mich wohl, aber kein einziger SVP-Anhänger hat sich ernsthaft mit einer Vorlage auseinander gesetzt. Geschweige denn gelesen. 3-Wort-Parolen sind die Grenzen. Die Jugend wird das korrigieren müssen.
    • just sayin' 10.01.2019 11:42
      Highlight Highlight @äti

      "SVP ist für die Anhänger wie eine Religion"

      ich gehe noch weiter und sagen, dass auch svp-gegner, die svp wie eine religion behandeln. aber eben nicht ihre religion.
      so wird von vielen wählern kategorisch abgelehnt, was von der svp initiiert wird (ohne sich wirklich mit dem thema zu befassen).

      "...3-Wort-Parolen sind die Grenzen"

      du meinst wie "Anti-Menschenrechts-Initiative"?
    • Namenloses Elend 10.01.2019 12:22
      Highlight Highlight Naja mal ganz ehrlich, das ist bei Links Wählern auch so. Da wird meistens auch für das gestimmt was die SP sagt. Es gibt sowohl bei den SVP Schäfli wie auch bei den Sozis treue, blinde Wähler und solche, die noch biss was selber überlegen.
    • sunshineZH 10.01.2019 13:49
      Highlight Highlight @äti...aha das ist natürlich nur bei der SVP so gäll? ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • just sayin' 10.01.2019 10:42
    Highlight Highlight das resultat erstaunt mich.
    mir ist aber das zustandekommen dieser studie noch ein wenig suspekt.

    die studie basiert auf "telefoninterviews mit 1‘500 zufällig ausgewählten schweizer stimmberechtigten".

    das heisst, dass nur menschen mit festneztanschluss befragt wurden? zu welcher tageszeit wurde angerufen?

    dies sind faktoren, welche die zugrundeliegenden daten für eine studie massiv beeinflussen.
    • Eh Doch 10.01.2019 11:29
      Highlight Highlight Justus!
      Genau, und darum sollte man dies auch immer im Vornherein transparent darstellen. Das ist ja das Problem mit diesen Studien.
    • Robert S 10.01.2019 11:35
      Highlight Highlight Sind es in der Regel nicht. Wenn 99% der Bevölkerung Zugang zum Telefon hat, dürfte die Studie schon sehr zutreffend sein. Normalerweise vereinbart man einen Zeitpunkt für das Gespräch schriftlich, damit auch Arbeitnehmende oder Schichtarbeiter berücksichtigt werden können.
    • Troxi 10.01.2019 11:43
      Highlight Highlight Ich wurde unter anderem angerufen. Es kam ein Brief nach Hause vom Bund, dass die angeschriebene Person für ein Telefon Interview aufgeboten wird. Man konnte entweder einen Termin vereinbaren oder auf gut Glück angerufen werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heimwerkerkönig 10.01.2019 10:37
    Highlight Highlight Für Erkenntnis Nr. 7 hätte es in meinen Augen keine Voto-Studie gebraucht.
  • saukaibli 10.01.2019 10:31
    Highlight Highlight Punkt 7 erklährt in wenigen Worten, wieso wir bei der Bildung nicht sparen dürfen, die SVP aber genau das immer wieder machen will.
    • R. Peter 10.01.2019 10:52
      Highlight Highlight Au weia, eine äusserst ungebildete Aussage von dir, saukaibli...

      1. weil ich keinen Beleg sehe, wie du die behauptete Absicht nachweisen wills(Fakt vs Unterstellung).

      2. weil die Bildungsausgaben in der CH laufend steigen: etwa analog dem BIP und stärker als die Gesamtausgaben.
    • DemonCore 10.01.2019 10:56
      Highlight Highlight 1. Bei der Bildung wird gar nicht gespart 2. Teurere Bildung =\= bessere Bildung 3. Bildung =\= Intelligenz. 4. Die SVP will eigentlich überall ausser bei der Armee und der Landwirtschaft sparen.
    • Eh Doch 10.01.2019 11:27
      Highlight Highlight DemonCore
      Bildung nicht gleich Intelligenz?
      Okay keine Ahnung was du unter Intelligenz verstehst, wahrscheinlich ist das für dich ein gummiger Begriff, der sich nach deinen Ansichten formen lässt, gerade wie es halt so passt. Aber Fakt ist nun mal, dass ein höheres Bildungsniveau mehr Wissen heisst, und mehr Wissen heisst beim besten Fall höhere Differenzierung und dies wiederum ein grösseres vernetztes Denken. Und wo liegt hier genau die Intelligenz?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eh Doch 10.01.2019 10:17
    Highlight Highlight Je höher das Bildungsniveau, desto höher war der Nein-Stimmen-Anteil.
    NICE
  • Unserious_CH 10.01.2019 10:15
    Highlight Highlight "Je höher das Bildungsniveau, desto höher war der Nein-Stimmen-Anteil."

    Sie bei fast jeder SVP-Initiative..

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