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Serie - Liebe 20-Minuten-Leser

User-Editorials bei watson

Serie - Liebe 20-Minuten-Leser

«Alle vier Jahre haben wir das Privileg, die Zukunft unseres Landes mitzuprägen», sagt watson-User Amadé Fries

Bei der Gratiszeitung «20 Minuten» hat SVP-Chef Toni Brunner das Editorial gekauft. In der watson-Serie #WennMir20minGehörenWürde dürfen alle anderen eines schreiben. Jetzt ist watson-User Amadé Fries dran.
08.10.2015, 12:3608.10.2015, 15:18
amadé fries, watson-User
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Der Schreiberling des meistgeteilten User-Editorials wird mit einem watson-Happy-Bag belohnt.

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Mitte September verkaufte «20 Minuten» ihre Titel- und Auftaktseite an die SVP. Parteichef Toni Brunner durfte das erste Editorial in der Geschichte der Gratiszeitung schreiben.
Die Werbeaktion löste schweizweit Entrüstung aus. Am meisten bei Donat Kaufmann, der kurzum eine Crowdfunding-Kampagne lancierte, um sich die Titelseite zurückzukaufen und ein Statement gegen Wahlkampf-Klamauk und undurchsichtige Parteifinanzierung zu setzen.
watson dreht den Spiess jetzt um. In der Serie #WennMir20MinGehörenWürde erhalten ausgewählte Promis und Politiker die Plattform, ihr eigenes «20 Minuten»-Editorial zu schreiben. (rar)

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Als die Linke die Zuwanderung stoppen wollte
In den 1960er-Jahren wachsen Bevölkerung und Wirtschaft in der Schweiz so stark wie nie zuvor – auch durch die vielen ausländischen Arbeitskräfte, ohne die der beispiellose Wirtschaftsboom nicht möglich wäre. Gleichzeitig breitet sich die Angst vor «Überfremdung» aus. Mit der Forderung nach einer Begrenzung der Zuwanderung greift der Schweizerische Gewerkschaftsbund diese Stimmung auf und prägt die politische Debatte nachhaltig.
«Man hat sogar ein neues Wort geprägt – Überfremdung [inforestieramento]!», schreibt die Gazzetta Ticinese am 22. Februar 1965 irritiert. Im Gegensatz zur italienischen ist der Begriff in der deutschen Schweiz keineswegs neu, doch erlebt er wie die Schweizer Wirtschaft in der Nachkriegszeit eine Hochkonjunktur. Die vom Wirtschaftswachstum angetriebene Zuwanderung hat zusammen mit dem Babyboom zum grössten bisherigen Bevölkerungswachstum in der Schweiz geführt. Mitte der 1960er-Jahre leben ungefähr 5,8 Millionen Menschen im Land.
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