Schweiz
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Versicherungsdetektive observierten falsche Person



Eine Frau erlitt bei einem Autounfall vor zehn Jahren ein Schleudertrauma. Der damals 43-Jährigen wurde von der Suva eine monatliche Rente von 2500 Franken wegen «Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit zu 48 Prozent» zugesprochen, wie der Beobachter berichtet.

ARCHIV – ZUM 1. PAROLENSPIEGEL ZU DEN EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNGEN VOM 25. NOVEMBER 2018 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - [Symbolic Image, Staged Picture] A professional private detective of the detective agency investigo takes pictures from inside his car, pictured in Otelfingen, Canton of Zurich, Switzerland, on June 8, 2018. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Versicherung liess falsche Person überwachen – und liess diese Daten in die Beurteilung einfliessen. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE

Zur Kasse gebeten wurde auch ihre Versicherung. Allerdings schenkte die Schweizerische Mobiliar den ärztlichen Einschätzungen keinen Glauben und liess die Verunfallte vorerst von Detektiven observieren.

Schliesslich bot die Versicherung eine Entschädigung von 50'000 Franken. Die Frau unterzeichnete den Vergleich – unwissend, dass der Betrag verglichen mit anderen Fällen sehr gering war. «Mein damaliger Anwalt sagte mir, die Versicherung habe Überwachungsmaterial, die Verhandlungen seien schwierig. Ich hatte weder eine Ahnung von angemessenen Beträgen noch die Bilder gesehen», zitiert der Beobachter.

Falsche Person überwacht

Fünf Jahre später erhielt die Verunfallte Einsicht in ihre Akten – und erlebte einen Schock. Darin befand sich neben unzähligen Fotos auch ein Observationsbericht einer angeblichen Australienreise aus dem Jahr 2010.

Besonders brisant: Die Frau war aber in dieser Zeit gar nicht dort – das belegt der australische Movement Record. Vielmehr erkennt die Frau ihre Schwester auf den Bildern, die in Australien lebt. Dieser Bericht floss in die Beurteilung der Höhe des Schadenersatzes ein.

Das wäre den Detektiven mit dem neuen Gesetz erlaubt:

abspielen

Video: watson/Angelina Graf

Fall abgeschlossen

Aus den Bildern geht weiter hervor, dass der Detektiv die Verunfallte überallhin verfolgte und auch zu Hause durchs Fenster filmte. Sie leidet seit der Sichtung ihrer Akte unter Verfolgungswahn und ist in psychotherapeutischer Behandlung. 

Die Versicherung schliesst eine Neuverhandlung der Schadensersatzforderung aus. Begründung: «Die Frau war anwaltlich vertreten. Der damalige Anwalt hatte die Überwachungsergebnisse auch eingesehen und das Vergleichsangebot von 2011 unterschriftlich anerkannt.»

Zudem wurde auch bekannt, dass die Mobiliar sehr freizügig mit den vertraulichen Daten umging. Die Versicherung hat das Material nämlich der Suva weitergeleitet. Gemäss Philip Stolkin, dem neuen Anwalt des Überwachungsopfers, würde bei einer Annahme des Überwachungsgesetzes der «Austausch von geheimsten Daten sogar legalisiert» werden. (vom)

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58
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    Alle Leser-Kommentare
  • Triple A 23.11.2018 19:19
    Highlight Highlight Das neue Gesetz regelt die Ausbildung, der Detektive und die Orte, wo Aufnahmen gemacht werden dürfen. Deshalb JA!!!
  • Spooky 22.11.2018 19:51
    Highlight Highlight Betrüger müssten ein Recht geltend machen können, von fähigen, ausgebildeten Schnüfflern observiert zu werden. Nicht von dilettantischen Clowns.

    Darum: NEIN stimmen!
  • premium nuts 22.11.2018 18:24
    Highlight Highlight .
    Benutzer Bild
  • Ass 22.11.2018 12:58
    Highlight Highlight Naja da sind Kollateralschäden die man in Kauf nimmt und immer wieder vorkommen wenn Amateure polizeispielen dürfen. Zudem hat die Frau einen Vergleich unterschrieben. Damit hat die Frau für Dienstleistungen gezahlt welche nun nicht mehr erbracht werde müssen.
    Geschickte Kostenoptimierung durch falsche Beweise!
    Oder Erfolg für die Versicherung und fetten Bonus für den Chef.
  • El Schnee 22.11.2018 10:59
    Highlight Highlight Kann mich mal jemand kurz darüber aufklären, wieso nach einem Unfall die SUVA eine Rente von 2.500.- bei 48% Erwerbslosigkeit bezahlt, und die IV eine Höchstrente hat bloss 2.300.- bei 100%? Oder anders gefragt: wenn man einen Unfall hat mit Erwerbseinbusse als Folge und ebenso eine Unfallversicherung, wer ist dann zuständig fürs bezahlen der Rente?
    • MiMoBe 22.11.2018 22:04
      Highlight Highlight Sowohl die Unfall- als auch die IV, zusammen bis zu 90% des versicherten Verdienstes. Evtl. zahlt zusätzlich noch die Haftpflichtversicherung eine Rente, so dass es zusammen 100% gibt (hier zusätzlich Berücksichtigung der Lohnentwicklung). Dazu kommen allenfalls noch Hilflosenentschädigungen sowie, zB bei Verlust von Körperteilen, eine Integritätsentschädigung. Von der Haftpflichtversicherung kommt weiter, je nach Fall, eine Genugtuung dazu. Bei der Integritätsentschädigung und der Genugtuung handelt es sich aber um Einmalzahlungen. Hoffe, das hilft dir so...
  • Lörrlee 22.11.2018 10:52
    Highlight Highlight Wie bei den Videos zu den Observierungen:
    Wie aus dem Nichts tauchen diese Fälle kurz vor der Abstimmung auf, statt dass diesen zum damalig richtigen Zeitpunkt Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

    Scheinheiligkeit pur, da wird nur noch politisiert. Nach den Videos schrieben alle in den Kommentaren "Deshalb Ja" und nun wird genau das Gegenteil gemacht "Deshalb Nein".

    Mein Gott, lasst euch nicht wie Schafe hin und herführen, lest einfach die Vorlagen und überlegt euch, was ihr wollt und denkt.
  • The oder ich 22.11.2018 10:09
    Highlight Highlight Die Versicherung haben diese Abstimmung geschickt als "Alles oder Nichts"-Frage positioniert. Dabei ist es einfach so, dass bei einer Ablehnung das Parlament ein neues, ausgewogeneres Gesetz präsentieren könnte, gegen das es dann auch kein Referendum gäbe.

    Dass die Abstimmungsunterlagen schon zweimal korrigiert werden mussten, passt ebenfalls ins Bild dieses schludrigen Gesetzesprozesses.
  • piedone lo sbirro 22.11.2018 09:24
    Highlight Highlight um ein IS-kämpfer mit anschlags plänen zu überwachen, braucht es ein okay des bundesrates und des bundesverwaltungsgerichtes. wenn die leistungs-verweigerungs-kassen einen angeblichen sozialbetrüger überwachen wollen, reicht ein gefühl und entscheid des kk-sachbearbeiters.

    das bankgeheimnis führt zu einer unkontrollierten masseneinwanderung in die steuerhinterziehung. dies kostet den schweizer mittelstand bzw. den ehrlichen steuerzahler milliarden, ein vielfaches mehr als IV-betrüger.
    doch wenn es ihrer klientel dient, machen sich die heuchler aus dem staub.
    • PPP 22.11.2018 15:10
      Highlight Highlight Was soll der ewige Unsinn mit dem Bankgeheimnis?

      Wir sprechen hier von IV Kriminalität !

      Und dagegen wollen Sie offenbar nichts unternehmen.
  • piedone lo sbirro 22.11.2018 09:20
    Highlight Highlight r.humbel will sportliche mit kk-prämienabzügen belohnen. auch gesunde müssten fitnessdaten abliefern.

    die kk haben ein kommerzielles interesse an fitnessdaten, so wie humbel die im verwaltungsrat der concordia sitzt. mit ihrem vorschlag straft sie wer die daten für sich behalten will.
    denn in der umkehrung bedeutet das: wer seine persönlichen daten nicht preisgibt, muss sich höhere kk-prämien leisten können.

    es geht nicht nur um IV-bezüger und arbeitslose - auch die kk dürfen ausschnüffeln.

    SIE WOLLEN NICHT BETRÜGER FINDEN, SONDERN SUCHEN GRÜNDE, UM LEISTUNGEN ABZULEHNEN !
    • PPP 22.11.2018 15:11
      Highlight Highlight Sie wollen die IV Betrüger nicht bestrafen.
  • Thinkdeeper 22.11.2018 09:13
    Highlight Highlight Ein ganz klares NEIN.
    Es kann nicht sein, dass das Interesse an systematischen Leistungsverweigerung der Versicherungen höher gewichtet werden als die Privatsphäre und Versicherungen gar mehr Rechte zugestanden werden als der Polizei.
    Das Beispiel zeigt den Machtmissbrauch durch die Versicherungen klar auf und die Verweigerung der Mobiliar lässt mich über eine Kündigung der Policen nachdenken.
  • Paradise 22.11.2018 09:08
    Highlight Highlight Danke Rechtsstaat, dass die guten darunter leiden dass die bösen erwischt werden. Und die guten bei Möglichkeit in die sozialhilfe abgeschoben werden, damit sich die Leute ein Tablet mehr im Jahr kaufen können.
    Wer A sagt muss auch B sagen.
    Manche fallen durchs Netz.
    Denen muss geholfen werden.
    Ohne ihre Grundrechte zu beschmutzen
  • Paradise 22.11.2018 09:08
    Highlight Highlight Seit 4 Jahren warte ich auf einen IV entscheid. Einen einzigen Termin bei einem Gutachter konnten ich erwirken. Durch einen Bundesgerichtsentscheid.
    Aber Observationen gehen. Vermutlich werde ich auch bald observiert. Aber in 4 Jahren nur ein einziges Gutachten zustande bringen. Vielleicht sollte die IV sich auch mal ordentlich darum kümmern, dass Leute nicht einfach Generalabgewiesen werden.
    Sich auch für die einsetzen bei denen man nicht einfach sieht dass sie krank sind. Wie bei psychokranken.
  • PPP 22.11.2018 08:44
    Highlight Highlight Bei der Billet-Kontrolle im Bus, müssen alle ihr Billet vorweisen.

    Frage:

    Wenn es sich erst einmal herumgesprochen hat, dass die Billet-Kontrolle abgeschafft wurde, wird es dann mehr Schwarzfahrer geben ?
    Oder weniger ?

    Was glauben Sie?
    • Klaus0770 22.11.2018 10:00
      Highlight Highlight Früher gab es in jedem Zug einen Kontukteur. Als diese Abgeschafft wurden gab es keine grosse Zunahme an Schwarzfahrer! Mensche die glauben Sie müssen sich nicht an Regeln halten wird es immer geben. Aber die sehr grosse Mehrheit der Bevölkerung ist es wichtig ein geregeltes Leben zu führen! 218700 Bezüger und 635 Aufgedeckte Betrugsfälle im Jahr 2017. Das sind 0,26%, also werden 99,74% der IV Bezüger unter Generalverdacht gestellt!
    • Oigen 22.11.2018 10:08
      Highlight Highlight Zusammenhang?
    • PPP 22.11.2018 11:58
      Highlight Highlight Ein Quote von 60% bei denen sich der Verdacht bestätigte ist SCHOCKIEREND.
  • ströfzgi 22.11.2018 08:43
    Highlight Highlight Sie leidet seit der Sichtung ihrer Akte unter Verfolgungswahn und ist in psychotherapeutischer Behandlung.

    Genau.
  • hävi (the return) 22.11.2018 08:37
    Highlight Highlight Die IV, ist ohne Überwachung völlig schutzlos.

    Es wäre etwa so, wir wenn Sie den Juwelierladen, in der Nacht nicht abschliessen wollen, und auch keinen Securitas engagieren.
    Einfach so auf vertrauen hin.

    Niemand, vorallem auch alle die echten IV-Rentner, finden die Kriminalität, die sich auf IV Betrug spezialisiert hat gut.

    Die IV, ist für Betrüger und Kriminelle längst zu einem beliebten und „weichen“ Ziel geworden.

    Eines ist klar:

    Ohne IV Ermittler, wird der Missbrauch explodieren.

    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 22.11.2018 09:31
      Highlight Highlight Also Nein. Heute eine IV-Neurente zu erhalten ist kein leichtes Unterfangen. Dazu gehören diverse Abklärungen und nicht bloss die wohlwollende Meinung des eigenen Hausarztes.

      Dass in Verdachtsfällen das Verhalten im öffentlichen Raum auch festgestellt werden darf, lehne ich übrigens nicht grundsätzlich ab. Es sollte aber nicht durch "Privatdetektive" geschehen, die von diesen Aufträgen finanziell abhängig sind und sich denken können, zu welchem Ergebnis ihre Observationen kommen sollten, wenn sie öfter beauftragt werden wollen.
  • coheed 22.11.2018 08:33
    Highlight Highlight Und solche Meldungen werden in Zukunft sehr oft lesen, da die Bevölkerung leider JA stimmen wird...
    • öpfeli 22.11.2018 12:38
      Highlight Highlight In diesem Falle ists gut gibts das Karma.
  • N4M3L355 22.11.2018 08:32
    Highlight Highlight Auch in sensiblen Bereichen können Fehler passieren - die Person hat dadurch keinen echten Schaden. Der Schaden der jährlich durch Betrug entsteht ist aber Fakt. Lieber lass ich mich ungerechtfertig beobachten als das ich zehn anderen das Leben finanziere.
    • RichPurnell 22.11.2018 09:23
      Highlight Highlight Neu entstandene psychische Probleme sind also kein echter Schaden?
      Der Falsche Vergleich ist auch kein Schaden? (Der Detektiv hat die Schwester verfolgt wtf?). Weitergabe von persönlichen Daten ist auch ok na dann?

      Mit Ihnen möchte ich gerne mal geschäften. Ich gebe Ihre Firmeninterna weiter und prelle Sie um mehrere Zehntausend Franken - Sie haben ja dadurch keinen echten Schaden.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 22.11.2018 09:36
      Highlight Highlight Artikel gelesen ... und verstanden?
  • Quacksalber 22.11.2018 08:21
    Highlight Highlight Wir werden uns wohl alle dran gewöhnen müssen. Also immer schön brav bleiben und lächeln, oder nein stimmen.
    • Satox 22.11.2018 13:17
      Highlight Highlight Oder ja stimmen
  • felixJongleur 22.11.2018 08:14
    Highlight Highlight Ich weiss von vielen Fällen, in denen Sozialhilfedetektive, nachgenauer Vorder üfung, die richtigen Personen kontrolliert haben, darum bin ich dafür.
    • Silent_Revolution 22.11.2018 08:57
      Highlight Highlight Weil du Fälle kennst, in welchen Sozialdetektive "nachgenauer Vorder üfung" (was immer das sein soll) die richtigen Personen kontrolliert haben, willst du nun einer Gesetzesänderung zustimmen, welche auch privaten Krankenkassen polizeiliche Kompetenzen einräumt?
    • Klaus0770 22.11.2018 09:09
      Highlight Highlight Gegen eine Überprüfung des Versicherungsanspruches ist niemand. Bei Verdacht auch nicht gegen eine Überwachung. Aber nicht so wie in diesem Gesetz!
      1. Eine Überwachung muss durch eine unabhängigen Richter geprüft und erlaubt werden. 2. Die Überwachung darf nur auf öffentlichen Grund stattfinden. 3. Elektronische Überwachung ist verboten!
      4. Der Datenschutz muss garantiert sein. Das Weiterleiten an andere Versicherung darf nicht stattfinden!
      5. Dem Überwachten muss nach der Überwachung alle Dokumente und Beweise abgegeben werden!
      Mein Nein ist bereits abgegeben.
    • AntiCapitalism 22.11.2018 09:12
      Highlight Highlight Es sollte niemand überprüft respektive überwacht werden. Wo führt denn das hin? Sollen hier chinesische verhältnisse herschen?
  • Clife 22.11.2018 07:58
    Highlight Highlight Sie leidet seit der Sichtung ihrer Akte unter Verfolgungswahn und ist in psychotherapeutischer Behandlung.

    Bei allem Respekt aber das ist in 99% der Fällen der Neymar Effekt. Man krümmt sich etwas und stranguliert, um den Schadenersatz zu kassieren. Der Klassiker
    • little.saurus 22.11.2018 09:24
      Highlight Highlight Wenn sie wollen dann werde ich ihnen jetzt immer Bilder von ihnen in den Briefkasten stecken. Geben sie mir doch kurz ihre Adresse und ich mache mal ein paar Fotos durchs Fenster durch. Dann mal ein paar bei der Arbeit, beim Bierchen mit den Freunden, während sie Sex haben... wenn sie motzen, ist es natürlich nur der Neymareffekt
  • JarlUrlak 22.11.2018 07:57
    Highlight Highlight Fälle wie dieser sind der Grund warum "Ich habe ja nichts zu verstecken" der falsche Ansatz ist...
  • Aegon T. 22.11.2018 07:56
    Highlight Highlight Hier kam der Pfusch zufällig ans Licht. Das Gesetz vertraut der Versicherung total. Die stärkere Partei im Streit beherrscht so unkontrolliert den ganzen Ablauf firmenintern. Sie kann Beweise optimiert auswählen und diese selbst interpretieren. Dann den Versicherten konfrontieren, Leistung verfügen oder Verzicht-Erklärung aushandeln. Staat erfährt's nur bei Anzeige. Oder jemand hat viel Geld für den Widerspruch.

    Sehr viel Macht. Missbrauch ist möglich, wird aber nie eintreten, solange alle Manager der Versuchung wiederstehen und rechtschaffen bleiben.

    Egal wie, geht abstimmen.

  • RescueHammer 22.11.2018 07:36
    Highlight Highlight Nein, Nein und nochmals nein! Versicherungen haben nur das Ziel, Kosten zu optimieren. Und das ist war kein Einzelfall! Es geht den Versicherer gar nicht mehr darum, über berechtigte oder unberechtigte Leistungen zu unterscheiden.
    • ströfzgi 22.11.2018 12:44
      Highlight Highlight Hätten wir lösen können: Einheitskasse

      Wer war abstimmen?
  • MiMoBe 22.11.2018 07:30
    Highlight Highlight Zwei Gedanken zum Fall:
    1. Die Frau oder zumindest ihr Anwalt scheinen über die Akten verfügt zu haben. Warum ist die Verwechslung nicht bereits damals aufgefallen? Das hätte die Verhandlungsposition der Frau sicherlich gestärkt.
    2. Eine Haftpflicht- ist keine Sozialversicherung und fällt damit nicht unter die Gesetzesänderung. Ein spezialisierter Anwalt wie RA Stolkin wird das wissen. Aber RA Stolkin ist auch im Referendumskomitee. Wird hier versucht, mit einem Fall Stimmung zu machen, der nichts mit der Gesetzesänderung zu tun hat?
  • Merida 22.11.2018 07:18
    Highlight Highlight Wird Zeit, dass das klar geregelt wird!
    • MiMoBe 22.11.2018 07:35
      Highlight Highlight Haftpflichtversicherungen sind von der geplanten Gesetzesänderung nicht betroffen. Diese dürfen in bestimmten Fällen bereits jetzt observieren. Dabei müssen "nur" die Regeln des Datenschutzgesetzes eingehalten werden, d.h. es erfolgt eine Interessenabwägung. Diese erfolgt nicht leichtfertig sondern müsste, im Fall einer Klage, auch einer gerichtlichen Prüfung Stand halten.
  • öpfeli 22.11.2018 06:58
    Highlight Highlight Aus diesem Grund Nein.
    • Cédric Wermutstropfen 22.11.2018 07:12
      Highlight Highlight Es gibt Einzelfälle von zu Unrecht verurteilten. Sollten wir deswegen, die Gerichte verbieten? Klar gibt es Fälle, wie den dieser Frau, aber es gibt auch andere in denen Betrüger gefasst wurden. Wir brauchen ein Mittel, um solche Diebe an der Gesellschaft zu fassen.
    • Lörrlee 22.11.2018 10:54
      Highlight Highlight Und was, wenn es tatsächlich ein Betrug gewesen wäre?

      Die Schweiz hat das bis vor wenigen Jahren normal so gehandhabt, keinen hat es interessiert und grosse Probleme zu Datenmissbrauch sind keine hervorgekommen. Nur weil die EU meinte, wir haben keine Gesetzesgrundlage musste dies eingestellt werden und obwohl es jetzt nur darum geht die Grundlage für eben das zu schaffen, was jahrelange Praxis in der Schweiz war, wird ein Riesendrama veranstaltet.
    • AntiCapitalism 22.11.2018 12:05
      Highlight Highlight Erstmal müsste man ganz andere "diebe an der gesellschaft" fassen. Fangen wir doch in der politik an?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miikee 22.11.2018 06:24
    Highlight Highlight Die Geschichte glaube ich so mal nicht. Hätte der Anwalt Einsicht in die Dokumente gehabt, hätte er die vielen Fehler ja sicherlich bemerkt.

    Ausser die Schwestern sind Eineiige Zwillinge... vielleicht.
  • Sigmund der Allwissende 22.11.2018 06:23
    Highlight Highlight Ich frage mich schon seit längerem, ob es vielleicht nicht viel gescheiter wäre, wenn eine vollständige Überwachung jeder Person stattfinden würde. Dies würde auf jeden Fall die Kriminalität drastisch reduzieren und ein geordnetes und gesittetes Zusammenleben ermöglichen. Ich von meiner Seite aus, vertraue dem Staat vollkommen, dass die Daten über meine Person sorgfältig behandelt werden.
    • Kilgore 22.11.2018 09:30
      Highlight Highlight Ist das Ironie? Wenn nicht dann wirst du früher oder später eine Überraschung erleben.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 22.11.2018 09:39
      Highlight Highlight Das wäre ziemlich unheimlich, oder?
    • Bronko 22.11.2018 10:28
      Highlight Highlight Haha. Danke Sigi.

      Und so schlittern wir ignorantisch und unaufhaltsam in den Überwachungsstaat, welchen wir freiheitsliebenden Bürger im 20. Jahrhundert, also vor 9/11, noch so verabscheut haben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rectangular Circle 22.11.2018 06:18
    Highlight Highlight Als wir mal an einem kleineren SBB-Bahnhof Fotos gemacht haben, kam die Polizei und untersagte uns das – und die Versicherungen machen dann sowas.

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