Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
HANDOUT - VISUALISIERUNG --- Das Siegerprojekt des Investorenwettbewerbes zum Hardturm-Areal in der Vogelperspektive. Der Investorenwettbewerb der Stadt Zuerich zum Hardturm-Areal ist abgeschlossen. Wie am Dienstag, 12. Juli 2016, bekannt wurde, hat der Stadtrat auf einstimmige Empfehlung des Preisgerichts entschieden, das Projekt

So soll es aussehen: Das Projekt «Ensemble» mit Wohntürmen, Stadion und Genossenschaftssiedlung. Bild: HRS REAL ESTATE AG

Keinen Plan vom Zürcher Stadion-Fight? Gegner, Befürworter und Argumente im Überblick

Die Befürworter eines neuen Fussballstadions liegen laut Umfrage vorne. Nebst Stadtrat, Parteien und Fussballclubs mischen nicht weniger als fünf Komitees im Abstimmungskampf mit. Hier findest du alles Wissenswerte über die Player und ihre Argumente.



Sich über Sinn oder Unsinn eines neuen Stadion zu streiten, ist in Zürich eine beliebte Freizeitbeschäftigung und wird seit 20 Jahren mit Begeisterung betrieben. In dieser Zeit wurden mehrere Projekte entworfen und dann doch wieder fallengelassen. Am 25. November steht nun der dritte Anlauf an. Die Zürcher Stimmbürger entscheiden über das Projekt «Ensemble».

Bei einem Ja würde auf dem Hardturmareal ein von privaten Investoren finanziertes Fussballstadion für 18'000 Zuschauer entstehen. Zusätzlich würden zwei je 137 Meter hohe Hochhäuser mit 570 Wohnungen sowie Büroräumen entstehen sowie eine Genossenschaftssiedlung mit 174 Wohnungen. 

So sieht das Projekt «Ensemble» aus

Auf dem Hardturmareal soll ein von privaten Investoren finanziertes Fussballstadion für 18'000 Zuschauer entstehen. Als Gegenleistung dürfen die Investoren auf dem Areal zwei je 137 Meter hohe Hochhäuser mit insgesamt 570 Wohnungen sowie Büroräumen bauen. Die Stadt stellt dafür günstige Baurechte zur Verfügung.
Zusätzlich ist auf dem Hardturmareal eine Genossenschaftssiedlung mit 174 Wohnungen vorgesehen. Darüber hinaus bietet die Credit Suisse – einer der privaten Investoren – der Stadt weitere 125 Wohnungen in fünf Liegenschaften zum Kauf an. Sie sollen für den gemeinnützigen Wohnungsbau genutzt werden. Insgesamt entstünden so 299 gemeinnützige Wohnungen.

So soll der neue Hardturm aussehen: Das Projekt «Ensemble»

Gemäss einer am Dienstag veröffentlichten Hochrechnung sind die Befürworter des neuen Stadions in Front. Von den Stadtzürcher Parteien befürworten auf bürgerlicher Seite SVP, FDP, BDP, GLP, EVP, CVP und BDP das neue Stadionprojekt. Auf der linken Seite lehnen es Grüne und SP mehrheitlich ab. Die Alternative Liste hat Stimmfreigabe beschlossen. Doch innerhalb mehrerer Parteien gibt es zahlreiche prominente Abweichler.

Damit du den Überblick nicht verlierst, findest du hier die wichtigsten Befürworter, Gegner und ihre Argumente.

Zürcher Stadtrat

Stadtrat Daniel Leupi, Vorsteher Finanzdepartement der Stadt Zuerch, an einer Medienkonferenz in Zuerich am Mittwoch, 13. September 2017. Auf dem Areal Hardturm plant die Entwicklerin und Totalunternehmerin HRS zusammen mit Partnern den Bau eines Fussballstadions sowie 174 gemeinnuetziger und 600 privater Wohnungen. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Finanzvorsteher Daniel Leupi (Grüne) macht Werbung für das neue Stadion. Bild: KEYSTONE

Seine Haltung:

Ja

Die Argumente

Komitee «Fussballstadion JA»

Das ProKomitee fuer ein neues Fussballstadion in Zuerich mit der Zuercher Alt- Regierungsraetin Rita Fuhrer, links,  Medienpionier  Roger Schawinski, Mitte, und Schauspieler  Beat Schalter, rechts, an einer Medienkonferenz in Zuerich am Freitag, 21. September 2018. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Rita Fuhrer, Roger Schawinski und Beat Schlatter. Bild: KEYSTONE

Seine Haltung:

Ja

Wer dahinter steckt

Die Stadioninvestoren haben für ihre Pro-Kampagne einige Zürcher Persönlichkeiten an Bord geholt. Einer von ihnen ist Medienmacher Roger Schawinski. Er betonte an der Pressekonferenz des Komitees, dass er Zürich den ersten Radio- und Fernsehsender beschert habe, jetzt wolle er sich dafür einsetzen, dass Zürich als letzte Schweizer Stadt ein modernes Stadion erhalte. Daneben sitzen im Komitee etwa Alt-Regierungsrätin Rita Fuhrer (SVP) und Komiker Beat Schlatter.

Die Argumente

«Komitee gegen Höhenwahn» / Komitee «Bürgerliches Nein zum Projekt ‹Ensemble›»

Bild

Ein Flyer der Hochhaus-Gegner. Bild: ho

Ihre Haltung:

Nein.
Wegen den hohen Türmen.

Wer dahinter steckt

Im «Komitee gegen Höhenwahn» vertreten sind Bewohner des Zürcher Quartiers Höngg. Dazu gehört ein ehemaliger Heimatschutz-Präsident und FDP-Politiker sowie der Ex-Chefredaktor der «NZZ am Sonntag». Das Komitee befürwortet zwar generell ein Fussballstadion, hat aber Einwände gegen die beiden 137 Meter hohen Wohntürme. Wenn nötig, will die Gruppierung wegen den Hochhäusern bis vor Bundesgericht gehen. Anfang Oktober meldete sich dann ein «Komitee für ein Bürgerliches Nein zum Projekt ‹Ensemble›» erstmals zu Wort. Darin vertreten waren neben einigen Exponenten der Höngger Hochhausgegner auch bürgerliche Politiker aus anderen Stadtquartieren. Dazu gehört CVP-Nationalrätin Kathy Riklin.

Die Argumente

SP Stadt Zürich

Jacqueline Badran, SP-Nationalraetin, orientiert an einer Medienkonferenz der SP Stadt Zuerich, warum die SP das

SP-Nationalrätin Jacqueline Badran lehnt das Projekt ab. Bild: KEYSTONE

Ihre Haltung:

Nein – aber Ja zu einem anderen Stadionprojekt

Nachdem sie das Stadionprojekt anfänglich noch unterstützt hatten, ist die Mehrheit der Sozialdemokraten zur lautesten Gegnerin von «Ensemble» geworden – und stellt sich damit gegen die rot-grüne Stadtregierung. Bei ihrer Delegiertenversammlung im August sagten 103 Delegierte Nein zum Stadion, lediglich 24 sprachen sich dafür aus. Eine Mehrheit sprach sich für die Lancierung einer Initiative aus. Titel: «Für ein Fussballstadion ohne Milliarden-Abzocke». Die Initiative will ein Stadion ohne Wohntürme, dafür finanziert durch die Stadt.

Die Argumente

Linke Flügel

Balthasar Glaettli, Nationalrat GPS-ZH, spricht am Abstimmungsfest des Komitees

Nationalrat Balthasar Glättli (Grüne). Bild: KEYSTONE

Ihre Haltung:

Ja

Wer dahinter steckt

In diesem Komitee haben sich linke Abweichler zusammengeschlossen. Sprich jene linke Politiker, die in der Stadionfrage mit der Mehrheit ihrer Parteikollegen uneins sind und dafür ihre Stadträte unterstützen. Dazu gehören etwa Grünen-Nationalrat Balthasar Glättli, die Kantonsräte Esther Guyer (Grüne), Markus Bischoff (AL) und Benedikt Gschwend (SP) oder aus dem Gemeinderat Marianne Aubert (SP), Marcel Bührig (SP) und Andreas Kirstein (AL).

Argumente

Die beiden Fussballclubs GC und FCZ

Ancillo Canepa, Praesident FC Zuerich, links, und Stephan Anliker, Praesident Grasshopper Club Zuerich, rechts, an der Medienkonferenz des Stadtrats zum geplanten Fussballstadion auf dem Areal Hardturm, am Freitag, 18. Mai 2018, in Zuerich. (KEYSTONE/Patrick Huerlimann)

FCZ Präsident Ancillo Canepa und Stephan Anliker, Präsident Grasshopper Club Zürich. Bild: KEYSTONE

Ihre Haltung:

Ja

Wer steckt dahinter

Die Präsidenten der beiden grossen Zürcher Fussballclubs setzen sich gemeinsam für das neue Stadion ein. Es gehe jetzt um alles oder nichts, sagen Ancillo Canepa, FCZ-Präsident, und Stephan Anliker, Präsident Grasshopper Club Zürich.

Die Argumente

Komitee «Eltern gegen eine Schule im Schatten»

Seine Haltung:

Nein

Wer steckt dahinter

Das Komitee hat Martina Oustwood gegründet. Sie ist um das Wohl der Kinder besorgt, welche die «Schule am Wasser» nahe beim geplanten Stadion besuchen.

Die Argumente

Zürcher Stadtverband für Sport

Ihre Meinung

Ja

Wer steckt dahinter

Der Zürcher Stadtverband für Sport (ZSS) vertritt die Interessen der 400 Sportvereine in der Stadt. Die fehlende Sportinfrastruktur bei Rasen- und Hallensportarten stelle ein akutes Problem dar, teilt der Verband mit.

Die Argumente

Wehmütige Bilder aus dem Hardturm

Züri-Hools gehen in England viral – als Muslime

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

56
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Shari-Lari 31.10.2018 15:09
    Highlight Highlight https://www.igawb.ch/index.php/news-feeds/3-news/463-hardtuerme-schattenwurf

    Schaut doch mal hier rein für den Schattenwurf. Dass die Kinder um den 21. Dezember Schatten haben ist schon eine Frechheit. Ansonsten ist auch ganz Höngg extrem betroffen.

    *ironie-off*
  • Sleepy Bad Boy Lee 31.10.2018 13:54
    Highlight Highlight So als Nicht-Zürcher ist die Diskussion spannend zu beobachten. Ich denke die Argumente pro Stadion sind stärker als jene contra.
    Als Fussballfan der sich auch mal auf fremden Terrain bewegt, fände ich ein Fussballstadion in Zürich top.

    P.S.: 15 Punkte mehr wegen dem Stadion? Ne gewagte These und nich gerade das überzeugenste pro Argument ;)
    • DerKommentarSezierer 31.10.2018 18:24
      Highlight Highlight Frag mal in Turin nach, was ein neues Stadion bewirken könnte ;)
      Klar war das nur einer von mehreren Faktoren, aber mMn kein unwesentlicher. Seitdem Serienmeister, obwohl sie im Verhältnis zur Tabellenform noch schlechter positioniert waren als beispielsweise der FCZ heuer. Sooo realitätsfremd ist Canepas' Aussage nicht.
  • Frances Ryder 31.10.2018 07:29
    Highlight Highlight Bevor ihr euch über die "Bünzlis aus dem Kreis 10" lustig macht, vergesst nicht, dass auf ihrem Gebiet bereits der Swissmill tower, das hässlichste aller Hochhäuser in der Schweiz, gegen ihren Willen gebaut wurde. Muss man sich nicht wundern, wenn sie jetzt über Schattenwurf motzen wenn der Silo Betonblock die Badi unterer Letten jeweils ab 6 Uhr in den Schatten stellt.
    • Doradal 31.10.2018 16:24
      Highlight Highlight Dann geh halt früher baden.
  • Ludwig van 31.10.2018 06:32
    Highlight Highlight Was mich an der Diskussion schockiert ist, wie wenig dir Gegner von simpler Ökonomie verstehen. Viele sind gegen die Wohntürme, weil sie glauben dass dadurch die Mieten steigen. Aber ein Preis setzt sich immer aus Angebot und Nachfrage zusammen. Wenn das Angebot an Wohnungen ausgeweitet wird, sinken die Mietpreise aller Wohnungen. Wenn der Staat den Bau dieser Wohnungen blockiert, steigen alle Mieten.
    • Shlomo 01.11.2018 06:57
      Highlight Highlight Welche Nachfrage? Das Angebot an Wohnungen im gehobenen Standard übersteigt in Zürich die Nachfrage. Aber die CS muss es ja wissen, die wirtschaften ja so gut 🤔
  • majortom79 31.10.2018 06:18
    Highlight Highlight Das Stadion ist mir als Sportbanause eigentlich ziemlich egal - aber ich finde dennoch, dass eine Stadt wie Zürich ein richtiges Stadion braucht. Für mich stimmt das Gesamtprojekt. Zudem gefallen mir die beiden Wohntürme. Diese Gegend der Stadt bietet sich optimal an, um in die Höhe zu bauen. Es gibt dort kaum schützenswerte Bauten und die Umgebung ist nach wie vor recht trostlos. Eine richtige Skyline in Zürich West fände ich persönlich toll!
  • Smeyers 31.10.2018 05:57
    Highlight Highlight Die Stadion Gegner sind Schmarotzer die auf Kosten anderer günstige Wohnungen und Schrebergärten wünschen. Voran Schreitet die SP mit Badran die sich selbst eine Eigentumswohnung gönnt und Teil des Politestablishment ist.
    • Shlomo 01.11.2018 06:58
      Highlight Highlight Naja die Schmarotzer sind eigentlich die Fussballvereine, die Gratis ein Stadion wollen.
  • dillinger 30.10.2018 23:38
    Highlight Highlight Warum will man denn keine hohen Türme? Das ist doch bei weitem das schlauste was man in der dicht besiedelten Schweiz bauen kann. Ich rege mich schon beim fahren durch das Emmental auf, wenn wieder eine neue 2-3 stöckige Überbauung entsteht.
    • Shlomo 01.11.2018 06:59
      Highlight Highlight Wer von verdichtetem bauen keine Ahnung hat fordert Hochhäuser.
  • w'ever 30.10.2018 22:36
    Highlight Highlight ich werde aus verschiedenen gründen nein stimmen.
    - die stadionauslastung ist viel zu gering, auch wenn beide clubs dort spielen werden.
    - die clubs sollen, wenn sie schon ein eigenes stadion wollen, es auch selber (mit sponsoren) finanzieren.
    - ein richtiges fussballstadion würde ich eigentlich begrüssen, aber nicht mit den wohntürmen und nicht zu den voraussichtlichen mietpreisen.
    • dä dingsbums 30.10.2018 23:03
      Highlight Highlight Ich werde wohl auch nein stimmen.

      Ein Stadion wäre toll und wenn die Wohntürme das finanzieren, OK.

      Aber für über 120 Millionen anschliessend noch der CS ein paar alte Gebäude abkaufen müssen, damit der Volksauftrag von 1/3 bezahlbaren Wohnungen erreicht wird? Nein.
    • Sir Konterbier 30.10.2018 23:22
      Highlight Highlight Kann dir doch egal sein ob es ein privater Investor oder die Clubs bezahlen.

      Die Stadionauslastung ist viel zu gering? Man weiss ja noch gar nicht was neben den Heimspielen der Clubs sonst noch stattfinden soll.

      Es gibt genug Genossenschaftswohnungen, damit auch weniger Wohlhabende ins Quartier ziehen können, respektive mehr günstige Wohnungen als wenn das Land an die CS zurückgeht.

      Angesichts solcher Argumente möchte ich dich bitten, einfach ehrlich zu sein und zu sagen, dass Sie kein neues Fussballstadion wollen. Alles andere ist mehr als Scheinheilig.
  • whatthepuck 30.10.2018 22:27
    Highlight Highlight In diesem Projekt widerspiegelt sich nichts anderes als die Zukunft der Stadt: Öffentliche Bauten neben überteuertem Renditewohnraum (freier Markt), neben Genossenschaftsbauten (limitierter Zugang). Diese Entwicklungen sind schon voll im Gang und werden sich nur noch weiter akzentuieren.

    Wer in Zukunft eine zahlbare Wohnung in der Stadt Zürich möchte, aber nicht Genossenschafter ist, der kann nicht ja sagen zu diesem Projekt.

    Der Stadt akzeptiert Millionen an Mindereinnahmen durch den verminderten Baurechtszins - der Gewinn daraus fliesst in die Tasche Privater. Vom Steuerzahler finanziert.
    • LMP 30.10.2018 22:43
      Highlight Highlight Wenn dieses Projekt abgelehnt wird bekommt die Stadt keinen einzigen Franken Baurechtszins. Im Gegenteil, sie verliert sogar einen grossteil des Areals.
  • TRL 30.10.2018 21:41
    Highlight Highlight Danke für die Übersicht! Daraus wird klar, dass die Wohntürme eben nicht für gemeinnützige Wohnungen gedacht sind. 570 (!!) luxus wohnungen für über 4000.- gegenüber 170 genossenschaftswohnungen (auch noch irgendwo auf dem Areal...)
    Klar könnt ihr die Gegner wegen Schattenwurfargumenten auslachen. Aber wer zieht denn da hin für 4000.-? Und wie lange dauert es mit den Einsprachen? Wir brauchen ein Konzept das verhebt. Ein Fussballstadion. Ja! Inkl Verkehrskonzept mit SBahnanschluss. Und eine Reportage über die Anzahl leer stehender Luxuswohnungen, und warum immer noch mehr davon gebaut werden.
    • Balsiger 30.10.2018 22:10
      Highlight Highlight Die 4000 Franken die du suggerierst sind frei erfunden, bitte keine Fakenews / Lügen verbreiten!

      Eine 4.5 Zimmer-Wohnungen in den Türmen kosten durchschnittlich 3200 Franken. Das ist teuer, aber kein Luxuw. Ausserdem werden ja eben auch Genossenschafts- und gemeinnützige Wohnungen ermöglicht - und zwar zu über einem Drittel!

    • LMP 30.10.2018 22:31
      Highlight Highlight 4000.- wird vielleicht die teurste Wohnung kosten. Im Durchschnitt wird eine 3.5 Zimmer Wohung aber 2500.- kosten. Für eine moderne Wohnung an dieser Lage kein überrissener Preis. Und niemand hat jemals behauptet, dass die gemeinnützigen Wohnungen in den Wohntürmen sein werde.
    • Posersalami 31.10.2018 00:39
      Highlight Highlight @ Balsiger: 3200.- für eine 4.5 Zimmer Wohnung können sich die wenigsten leisten. Dazu müssen sie über 10k / Monat verdienen was zu zweit mit Kindern nicht leicht ist! Klar, es ist nicht die Escher Terrasse, aber für die meisten unerschwinglich. Man will daneben ja auch noch leben. Das ist ein Projekt für Doppelverdiener ohne Kinder und Gutverdienende.

      @LMP: Auch die 2500.- sind für viele utopisch. Da werden die oben angesprochenen Doppelverdiener ohne Kinder einziehen. Die Miete liegt deutlich über dem, was man sich mit einem Medianlohn leisten kann.

      Denken sie mal drüber nach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Balsiger 30.10.2018 21:20
    Highlight Highlight Liebes Watson

    Wenn man schon über die par alten, egoistischen FDPler aus Höngg berichtet, dann sollte man mindestens auch das Höngger Ja-zum-Stadion-Komitee erwähnen. Das scheint mir in der Bevölkerung etwas besser abgestützt zu sein als das Höhenwahn-Komitee ;)

    Auf Seiten der Befürworter habt ihr ausserdem das Komitee „Ja zum Stadion Zürich“ vergessen, die sind ziemlich aktiv
  • Dark Circle 30.10.2018 20:37
    Highlight Highlight Ich Frage mich, was aus dem Letzigrund würde? 365 Tage Leichtathletik und Konzerte? Wohl kaum. Finde es einfach unsunnig ein neues Stadion zu bauen wenn das andere danach mehrheitlich unbenutzt bleibt. Wären beide Clubs erfolgreich und würden sie regelmässig international spielen wäre dies sicher ein Grund für ein neues Stadion. Im Moment ist dies meiner Meinung nach unnötig.
    • Hayek1902 30.10.2018 20:59
      Highlight Highlight Huhn und Ei. Du hzst keinen erfolg ohne knete, und keine knete ohne eigenes fussballstadion.
    • Dark Circle 30.10.2018 21:35
      Highlight Highlight Du hast wirklich das Gefühl mit dem neuen Stadion würden danach beide Vereine regelmässig CL und EL spielen?
    • Pana 30.10.2018 21:52
      Highlight Highlight Man könnte das Letzigrund einfach abreissen. Das scheint schnell und unkompliziert zu gehen ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • LMP 30.10.2018 20:32
    Highlight Highlight "Die Querfinanzierung der Kosten des Stadionbaus für die Investoren durch die Wohntürme für die Investoren koste die Steuerzahlenden unter dem Stirch über eine Milliarde Franken..."
    Diese Behauptung der SP ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn bei einem Nein das Grundstück für 50 Mio zurück an die CS geht, verliert die Stadt nicht nur Land im Wert von 200 Millionen (Wert steigend). Man verzichtet auch auf einen möglichen jährlichen Baurechtzins von 1.2 Mio über 92 Jahre.
  • Darkside 30.10.2018 20:13
    Highlight Highlight Komitee gegen den Höhenwahn? In der grössten Stadt des Landes. Bünzliger wird's nicht mehr. Zum Fremdschämen.
    • Pana 30.10.2018 21:54
      Highlight Highlight "Klein-Manhattan" 😂

    • xlt 31.10.2018 10:00
      Highlight Highlight Klein-Manhattan klingt doch eigentlich gut 🤔 Nur die armen Schüler bekommen überhaupt keine Sonne mehr (wie auch immer das möglich sein sollte).
  • Raffig 30.10.2018 19:59
    Highlight Highlight Das Nein Argument Fangewalt stinkt bis zum Himmel. Das ist pauschal alle in einen Topf werfen! Kein richtiger Fan unterstützt Gewalt, sondern geht mit Freunden / Freundinnen auf eine Bratwurst und Bier zum Fussball. Die gewaltbereiten Leute sind ein kleiner Bruchteil, der den Fussball benützt. Denen gehts aber nicht um Fussball, sondern die findet man auch im schwarzen Block ect. Darum ein kräftiges JA für das Stadion und den Fussball, die Freude und Emotionen, die Integration und und und...
  • Shlomo 30.10.2018 19:37
    Highlight Highlight Schön dann spielen GC und der FCZ mal in einem Stadion das wenigstens knapp mehr als zu Hälfte gefüllt ist und nicht nur zu 40%
    • dä dingsbums 30.10.2018 20:34
      Highlight Highlight Mehr als 9000 Fans an einem GC Match?

      😁😂🤣

  • zettie94 30.10.2018 19:33
    Highlight Highlight "Schattenwurf: Die umliegenden Quartiere, dazu gehört Höngg, würden unter dem Schattenwurf der beiden Gebäude leiden."
    Höngg ist von dem Schattenwurf NULL betroffen. So lange werden die Schatten nie...
    • Lavaro 31.10.2018 08:03
      Highlight Highlight @Favez: Gut gesagt -> Im Winter!
      Da hat es sowieso kaum noch Sonnentage, also wird es auch nicht gross Probleme wegen dem Schatten geben. Und wenn dann doch noch die Sonne am Nachmittag scheint, ist man ja sowieso noch auf der Arbeit bis es Dunkel wird.
    • El Vals del Obrero 31.10.2018 08:11
      Highlight Highlight So dramatisch sieht das doch nicht aus.

      Die alleräussersten Häuser sind betroffen. Und diese vielleicht eine knappe Stunde.

      Und wenn das Video den tiefsten Sonnenstand im Winter darstellt, heisst das, dass es an den meisten Tagen im Jahr weniger Schatten gibt.
    • cada momento 31.10.2018 11:14
      Highlight Highlight Bin auch im Flachland aufgewachsen. Im Sommer haben wir schattige Orte geschätzt und im Herbst und Winter musste man irgendwie in die Höhe um die Sonne zu sehen... machen wir doch in der Bauordnung einen Paragraphen, der die Dachterasse öffentlich zugänglich macht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zettie94 30.10.2018 19:30
    Highlight Highlight "Stadion raubt den Schülern das Sonnenlicht"
    Quatsch. Die Distanz zwischen den geplanten Hochhäusern und der Schule beträgt ca. 250 m. Die Sonne müsste also bereits recht tief stehen, damit der Schatten der 137 m hohen Hochhäuser die Schule überhaupt erreicht. Tut sie aber nicht, denn aus dieser Richtung scheint die Sonne ungefähr zwischen 14 und 16 Uhr. Das gibt höchstens im Winter Ende Nachmittag noch etwas zusätzlichen Schatten.
    • cada momento 30.10.2018 22:15
      Highlight Highlight Also salopp gefragt, hat Zürich ein Schattenproblem? Einerseits sind Sonnenschirme ein politikum und andererseits ist ein Schattenwurf für Kinder unverantwortlich. Was sagt eigentlich das Komitee „weniger Schatten, mehr Hochnebel“ zu dem Stadion?
  • Pümpernüssler 30.10.2018 19:20
    Highlight Highlight Bei diesen Argumenten der Gegner kommt mir die Gegnerin vom Uto Kulm in den Sinn. Das Licht schade den Mücken auf dem Üetliberg. Vorallem stand vorher ja noch kein Stadion auf dem Hardturmareal. Und was die Höngger mit all ihren Hochhäuser gegen ein anderes Hochhaus haben, muss mir auch mal bitte jemand erklären. So aussergewöhnliche Menschen mit ihrem Gespür für den absoluten Schwachsinn findet man in der Schweiz auch nur bei uns in Zürich.
  • derEchteElch 30.10.2018 19:14
    Highlight Highlight Eindeutig Ja zum Stadion!

    Ist klar, dass die FCZ Chaoten dagegen sind. Schliesslich hat man so nicht mehr viel Möglichkeiten, Unfug anzustellen. Die fehlen in der Liste oben.
    • Sleepy Bad Boy Lee 31.10.2018 13:45
      Highlight Highlight Warum können die Chaoten beim neuen Stadion weniger Unfug anstellen?
    • suschisi 31.10.2018 14:53
      Highlight Highlight Weil die Sicheheit verbessert wird ggn. dem letzi
    • Sleepy Bad Boy Lee 31.10.2018 20:15
      Highlight Highlight Ach so
  • koks 30.10.2018 19:09
    Highlight Highlight Weshalb gewährt die Stadt der CS ein Baurecht von 92 Jahren, den Wohnbaugenossenschaften aber nur mehr von 15 und 30 Jahren?
    • Pümpernüssler 30.10.2018 19:22
      Highlight Highlight Die CS gab der Stadt das Land vlt deswegen.

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

watson kommt heute anders daher als sonst. Aufgrund des Frauenstreiktags dominieren Frauen die Startseite. 14 Begründungen, warum das so ist.

Frauen sind in der Politik untervertreten. Im Nationalrat sind 32 Prozent Frauen, im Ständerat 15,2 Prozent. In 170 von 193 Ländern weltweit ist ein Mann an der Macht. Nur in 23 Ländern ist eine Frau Regierungschefin oder Staatsoberhaupt. 88 Prozent der Macht auf der Welt gehört somit Männern.

Die Quellen für diesen Artikel findest du ganz am Schluss.

Frauen sind in allen relevanten Entscheidungsgremien untervertreten. Der Anteil von Frauen in Verwaltungsräten in der Schweiz wächst langsamer als …

Artikel lesen
Link zum Artikel