Schweiz
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Die «Arena» mit Daniele Ganser (l.) hat der SRG fast 500 Beanstandungen eingebracht. screenshot: srf

So verrissen wurde das SRF noch nie – schuld ist vor allem eine Sendung

2017 erreichten den Ombudsmann der Deutschschweizer SRG 75 Prozent mehr Beanstandungen als im Jahr davor. Viele davon bezogen sich auf die umstrittene Ganser-«Arena».



«Die Ombudsstelle war 2017 massiv überlastet», schreibt Roger Blum im Jahresbericht, den er heute publiziert hat. Wer den Bericht liest, versteht wieso: Für den Ombudsmann der SRG Deutschschweiz war das vergangene Jahr in jeder Hinsicht ein Ausnahmejahr. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

Allzeit-Rekord: Über 800 Beschwerden in einem Jahr

Sage und schreibe 827 Beanstandungen erreichten die SRG-Ombudsstelle letztes Jahr – das sind 75 Prozent mehr als noch 2016. Im Schnitt flatterte also alle 10 Stunden eine Beschwerde ins Büro von Ombudsmann Roger Blum.

Das ist nicht nur in der Geschichte der Ombudsstelle SRG Deutschschweiz ein absoluter Rekord. Auch keine der anderen Rundfunk- oder Print-Ombudsstellen in der Schweiz verzeichneten jemals einen solch hohen Wert, wie es im Jahresbericht heisst.

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Beanstandungen bei der Ombudsstelle der SRG Deutschschweiz. quelle: jahresbericht 2017

Ganser-«Arena» die meist beanstandete Sendung aller Zeiten

Ein wesentlicher Teil der Beanstandungen ging auf das Konto der «Arena»-Redaktion: Die Sendung mit dem Titel «Trumps Krieg gegen die Medien» vom Februar 2017 war für total 495 Eingaben verantwortlich. Insbesondere die Art, wie Moderator Jonas Projer mit dem umstrittenen Publizisten Daniele Ganser umgegangen war, sorgte für Kritik. Wie es im Jahresbericht heisst, gibt es in der Geschichte der Ombudsstelle keine andere Sendung, die so viele Beanstandungen verursachte.

Erstmals regte die internationale Politik am meisten auf

Und noch ein Novum gab es im Berichtsjahr 2017: Erstmals haben Beiträge über internationale Politik-Themen häufiger Anlass zu Kritik gegeben als Beiträge zur Schweizer Politik. Ombudsmann Blum wertet dies als «Ausdruck einer Gespaltenheit der Bevölkerung in ihrer aussenpolitischen Orientierung».

Zur Israel-Berichterstattung von Radio und Fernsehen SRF organisierte Ombudsmann Blum sogar eine Aussprache, an der sich «eine grössere Anzahl von Kritikern» mit SRF-Vertretern austauschen konnte. Blum macht jedoch kein Geheimnis draus, dass der Nutzen des Treffens eher bescheiden war.

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Beanstandete Themen nach Sendungen. quelle: jahresbericht 2017

Online-Artikel der SRG geraten häufiger ins Visier

Das Fernsehen ist immer noch das Medium, welches das Blut der Zuschauer am stärksten in Wallung bringt. Zwei Drittel der Beanstandungen richten sich gegen TV-Sendungen, knapp ein Viertel gegen Radiosendungen. Am häufigsten gaben Nachrichten- und Diskussionssendungen wie die «Tagesschau», «10vor10» oder der «Kassensturz» Anlass zu Kritik. Allerdings holt auch der Online-Bereich der SRG kräftig auf: Hatten sich 2016 erst 3,7 Prozent der Beschwerden auf Online-Publikationen bezogen, waren es letztes Jahr schon 12,1 Prozent.

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Beschwerden nach Kanälen. quelle: jahresbericht 2017

Die «Rundschau» hat die reinste Weste – «Schweiz aktuell» ist das Sorgenkind

Der Ombudsmann stellt den SRG-Journalisten generell ein gutes Zeugnis aus. In fast 86 Prozent der Fälle kam er zum Schluss, dass die Berichterstattung «sachgerecht, fair, faktentreu und kompetent» war. Alles richtig gemacht haben laut der Ombudsstelle die Redaktionen der «Rundschau» und der Radio-Nachrichten. Alle Beschwerden, die diese Gefässe betrafen, wurden vollständig abgewiesen. Vergleichsweise schlecht ist dagegen die Bilanz der Sendung «Schweiz aktuell»: Jede zweite Beanstandung im Zusammenhang mit der Sendung hat der Ombudsmann ganz oder teilweise unterstützt.

HANDOUT - Suspended FIFA-President Joseph

«Rundschau»-Moderator Sandro Brotz (r., im Bild mit Sepp Blatter). Bild: SRF

Ausnahmezustand wegen No Billag

Die Menschen, die letztes Jahr Kritik an Schweizer Radio und Fernsehen übten, brachten ihre Vorwürfe «zunehmend mit der No-Billag-Initiative in Zusammenhang», wie Ombudsmann Blum schreibt. Viele Kritiker hätten mit der Abschaffung der SRG gedroht. 

Häufig sei der Einfluss der Ombudsstelle dabei aber überschätzt worden. «Viele Medien-Nutzerinnen und -Nutzer glauben, die Ombudsstelle könne verbindliche Entscheide fällen und im Extremfall sogar die Entlassung von Journalistinnen und Journalisten verfügen.» Dem sei allerdings nicht so. 

«Die Medienfreiheit ist von entscheidender Bedeutung für die pluralistische und demokratische Gesellschaft, denn am Grad der Medienfreiheit misst sich der Grad der menschlichen Freiheit überhaupt.»

«Viele sind sich nicht bewusst, dass sie der SRG fälschlicherweise unterstellen, ein Staatsmedium zu sein, aber selber insgeheim ein Staatsmedium herbeiwünschen, in dem das Parlament die Radio- und Fernsehsender an die Kandare nimmt und ihnen strengere Vorgaben macht.»

Die Ombudsstelle beschränke sich jedoch darauf, zu beraten, zu vermitteln und aufzuklären. Die Medienfreiheit sei von entscheidender Bedeutung für die pluralistische und demokratische Gesellschaft, gibt Blum den Lesern des Berichts mit auf den Weg, «denn am Grad der Medienfreiheit misst sich der Grad der menschlichen Freiheit überhaupt».

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75Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Electric Elefant 22.03.2018 21:03
    Highlight Highlight Lustig, dass ja gerade Leute, die von sich behaupten alles kritisch zu hinterfragen, wenn es um ihren "Guru" Ganser geht, plötzlich sämtliche Skepsis ablegen...
    • Sebastian Wendelspiess 23.03.2018 15:57
      Highlight Highlight Inwiefern?
  • mostlyharmless 22.03.2018 20:41
    Highlight Highlight Ganser hat ja auch über KenFM dazu aufgefordert, seinen Wikipedia-Eintrag zu ändern, eine gängige Praxis in der Truther-Szene.
    Der Mann ist im besten Fall eine Zeit- und Ressourcenverschwendung. Und im allerbesten Fall passiert nichts, wenn man ihn ignoriert.
  • Chrigi-B 22.03.2018 18:46
    Highlight Highlight Herr Ganser mag zu gewissen Punkten garantiert übertreiben, aber der Grundsatz seiner Theorie ist schon korrekt (leider).

    Es geht immer um Öl/Gas, Geld und Geopolitischen Einfluss. Darum haben wir jetzt Syren, Jemen, Lybien etc. .

    Wir brauchen endlich 100% grüne Energie. Somit können wir den Öl Magnaten den Saft abdrehen und im gleichen Zug gibt es keine Berechtigung mehr Soldaten im Nahen Osten für Freiheit und Demokratie zu stationieren.
    • Sebastian Wendelspiess 23.03.2018 15:58
      Highlight Highlight Nein nein, Krieg führen wir wegen Menschenrechten und Demokratie.
  • Watcher 22.03.2018 16:27
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht was gegen Herrn Ganser einzuwenden ist. Er ist für den Frieden und gegen den Krieg. Ich kann mir nur vorstellen, dass alle welchen gegen ihn sind, bei der RUAG Aktien haben. Es ist mir ein Rätsel. Oder kann mir jemand auf die Sprünge helfen warum Herr Ganser dennoch so unbeliebt ist? Ich finde nur gute Absichten bei ihm.
    • Uranos 22.03.2018 19:41
      Highlight Highlight Ehm, vielleicht weil er Verschwörungstheorien in die Welt bläst ohne einen einzigen Beleg dafür zu bringen und sich dann sogar noch als Wissenschaftler bezeichnet.
    • Platon 22.03.2018 19:48
      Highlight Highlight @Watcher
      Du hast Pause! Unwissenschaftliche Absichten sind nicht gut!
    • Sebastian Wendelspiess 22.03.2018 20:16
      Highlight Highlight Nimmt mich echt auch wunder... man kann vieles kritisieren, aber bei Ganser verstehe ich die Kritik wirklich überhaupt nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MrNiceGuy 22.03.2018 14:29
    Highlight Highlight #SupportforGanser
  • Platon 22.03.2018 14:27
    Highlight Highlight Wie viele Beanstandungen gab es eigentlich, weil Ganser überhaupt eingeladen wurde? Dass die Aluhutträger motzen können glaube ich ja gerne, genau wie die No-Billag Trolle.
    • Watson=Propagandahuren 22.03.2018 21:13
      Highlight Highlight Platon wäre sicher tiefsinnigeres eingefallen als alle die nicht seiner Meinung sind zu verunglimpfen ;)
  • Warumdennnicht? 22.03.2018 12:27
    Highlight Highlight Interessant wäre, wie viele Beanstandungen Gutgeheissen wurden.
  • j_en 22.03.2018 12:00
    Highlight Highlight Nennen wir Ganser doch nicht mehr «umstrittener Publizist und Verschwörungstheoretiker», sondern ganz neutral Historiker. Nur damit die Menschen nicht voreingenommen sind. Aber ich erwarte wohl zu viel von objektiven Medien.
    • Herr J. 23.03.2018 10:27
      Highlight Highlight Wenn Ganser ein neutraler Historiker ist, dann bin ich Gustav Gans.
      Bei dieser Person kriege ich Pickel, wenn ich nur schon zwei Sätze von ihm höre.
      Ach ja, ich bin übrigens auch Historiker, aber einer, der keine Verschwörungstheorien in die Welt setzt.
  • Laut_bis_10 22.03.2018 11:56
    Highlight Highlight Ich kann nur immer wieder dieses Video empfehlen, in dem wirklich jedes Argument sorgfältig zerpflückt wird.

    "WTC7 wird nicht im Bericht erwähnt"

    Doch. Nur nicht in dem Bericht, in dem es um die Flugzeugeinschläge geht!

    "WTC7 sieht nach einer kontrollierten Sprengung aus"

    Nur, wenn man nicht das ganze Video zeigt.

    "Es ist kein Flugzeug ins Pentagon geflogen"

    Dann war es aber etwas, das exakt die Grösse und Form eines Passagierflugzeuges hatte.
    Play Icon
    • Juliet Bravo 22.03.2018 18:47
      Highlight Highlight So geht das! Danke!
  • Bert der Geologe 22.03.2018 11:19
    Highlight Highlight Habe mich schon oft aufgeregt über eine Person, über einen Diskussionsstil oder über eine ganze Sendung. Aber das ist rasch vergessen und gehört zu Diskussionen. Um eine Beschwerde einzureichen, müsste schon was wirklich ausserordentliches vorgefallen sein, das mich auch persönlich betrifft. Sonst mache ich mir doch diese Mühe nicht. Hier geht es wohl eher um den missionarischem Eifer von Obskurantisten.
  • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 22.03.2018 11:11
    Highlight Highlight Ein grosser Teil der Beanstandungen kamen sowieso aus Deutschland und Österreich. Da würde ich nicht zu viel hineinintepretieren. Da wurden die Ganser-Schwurbler sowieso per Social Media angehalten, sich zu beschweren.
  • Snowy 22.03.2018 10:58
    Highlight Highlight Man tut Ganser unrecht, wenn man ihn mit der Aluhutfraktion (Chemtrails, Anti-Impfen, New World Order Verschwörungen à la Rothschild/Bilderberger etc) in einen Topf wirft.

    Von diesen Strömungen distanziert sich Ganser ausdrücklich.

    Seine Bücher über illegale Angriffskriege und verdeckte politische Einflussnahme verdienen es, dass man ihn als Forscher und Redner ernst nimmt.
    • Toerpe Zwerg 22.03.2018 12:43
      Highlight Highlight Nö. Als Forscher schon gar nicht.
    • Pafeld 22.03.2018 12:58
      Highlight Highlight Blödsinn. Nur schon zu 9/11 gehört Ganser zu den führenden Schwurblern im deutschen Sprachraum. Und wer ihn als Forscher und Wissenschaftler ernst nimmt, versteht wohl unter wissenschaftlicher Arbeit lediglich "meine eigene Meinung durch Fachbegriffe nicht lächerlich erscheinen zu lassen".
    • Hierundjetzt 22.03.2018 15:11
      Highlight Highlight Er ist kein Forscher sondern Sachbuchautor und Redner. Sämtliche Unis (Basel, HSG, ETH) haben ihm gekündet. Er führt aktuell ein Unternehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 22.03.2018 10:57
    Highlight Highlight Logisch, dass Schweiz aktuell am umstrittensten ist: je näher die geografische Nähe zu einem Ereignis, desto mehr Wissen haben die ZuschauerInnen bzw. glauben sie, dieses zu haben. Regionaljoirnalismus ist und war deshalb schon immer der heisseste Medien-Job. Leider gelten aber die AuslandkorrespondentInnen als die Koryphäen. Das ist ungerecht, ihre Berichtetstattung steht weit weniger unter der Kontrolle des Publikums, und der Wettbewerb ist dort weniger heftig, weil der Faktencheck für das in der Schweiz lebende Publikum viel schwieriger ist.
  • Amadeus 22.03.2018 10:55
    Highlight Highlight Mal schauen, wie viele Kommentare es diesmal hier gibt. Das letzte Mal warens ja über 1000. (Und ja, ich hatte auch dazu beigetragen 😬)
  • Posersalami 22.03.2018 10:31
    Highlight Highlight "Die Sendung mit dem Titel «Trumps Krieg gegen die Medien» vom Februar 2017 war für total 495 Eingaben verantwortlich."

    Das war auch die mit grossem Abstand schlechteste Arena der letzten 10 Jahre. Es ist ein Skandal, dass sich Projer für die grottige Einführung von Ganser nicht öffentlich entschuldigen musste. Sowas geht einfach gar nicht.
    • Platon 22.03.2018 14:21
      Highlight Highlight Tu quoque, Posersalami?😧
  • Lowend 22.03.2018 09:56
    Highlight Highlight Die fast religiöse Verklärung und das Sektierertum rund um den pseudowissenschaftlich, weil nicht ergebnissoffen arbeitenden Ganser wäre mal ein Thema für Hugo Stamm.
    • Posersalami 22.03.2018 11:01
      Highlight Highlight Schreiben sie das auch zu jedem Unternehmer und Liberalen, die fast im Wochentakt in der Arena ihre neolibaralen Mantren herunterbeten dürfen?
    • Altweibersommer 22.03.2018 11:06
      Highlight Highlight Na da würden sich aber zwei finden...
    • LeChef 22.03.2018 11:09
      Highlight Highlight Genau. Alle finden immer, es brauche Offenheit für alternative Thesen und Unabhängigkeit von Interessen in der Wissenschaft. Und das ist natürlich richtig. Aber was Ganser macht ist eben genau nicht unabhängige Wissenschaft, sondern immer politisch gefärbt. Leider ist das in den Humanwissenschaften gang und gäbe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scott 22.03.2018 09:54
    Highlight Highlight Linkes Staatsfernsehen halt...
    • Snowy 22.03.2018 10:50
      Highlight Highlight Hast den Artikel überhaupt gelesen?
    • Dubliner 22.03.2018 10:51
      Highlight Highlight Mimimi...
      71.6%
    • Charivari 22.03.2018 10:54
      Highlight Highlight Ach komm, der ist mittlerweile ausgelutscht😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeChef 22.03.2018 09:41
    Highlight Highlight Ich verstehe bis heute nicht, weshalb sich alle wegen der Daniele Ganser Sendung so aufregen. Projer hat ein Mail vorgelesen, in dem Ganser etwas anderes sagt, als öffentlich auf Twitter. Da logischerweise nicht beide Versionen korrekt sein können, nennt man das eine Lüge.

    Ganser wird beim Lügen ertappt und die Arena ist schuld? WTF?
    • ubu 22.03.2018 11:00
      Highlight Highlight Das sagst Du so einfach, LeChef. Aber für dich ist Doktor Ganser ja auch nicht der Messias.
    • Posersalami 22.03.2018 11:08
      Highlight Highlight Nein. Das Problem war eben, dass er nicht die ganze Mail vorgelesen hat sondern nur einen Satz, der im Kontext der Mail anders zu verstehen war als für sich alleine.

      Projer hat da eben ganz genau das gemacht, was den MM immer wieder vorgeworfen wird. Etwas aus dem Kontext zu reissen und so umzudeuten, wie es gerade passt.
    • Bobby Sixkiller 22.03.2018 11:22
      Highlight Highlight Wo hat den Ganser gelogen? In der Mail, die dort gezeigt wurde, wurde der zweite Teil einfach ausgeblendet. Das ist ja der beste Beweis wer wirklich versucht zu vertuschen und lügen. Der Twitter Post hatte nichts mit der Mail zu tun!
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 22.03.2018 09:34
    Highlight Highlight Zu Ganser: Nach Facebook weiss man, haben da 5 Fans je 100 Beschwerden generiert oder war es bloss ein Einziger? Eben, Verschwörungen überall. ;)
  • Hierundjetzt 22.03.2018 09:30
    Highlight Highlight Das war damals in den Kommentarspalten bei Watson nicht anders. Da knackten „wir“ rasch den 1000 Kommentar.

    Komisch, dass ich viele überengagierte Ganseriche seit her nie mehr hier bei watson vernommen habe 🤔

    Und selbstverständlich war diese Flut orchestriert. Die Kommentare und Beschwerden stehen in absolut keinem Verhältnis zum Bekantheitsgrad und Relevanz von Ganser
    • Posersalami 22.03.2018 11:08
      Highlight Highlight Haben sie Belege für diese Verschwörungstheorie?
    • Hierundjetzt 22.03.2018 12:18
      Highlight Highlight Ach komm Posersalami, das ist gesunder Menschenverstand. Er ist bei Orell Füssli auf dem 519 (!) Verkaufsrang. Sein Sachbuch ist weit davon entfernt auch nur minimalste gesamtgesellschaftlich Relevanz zu haben.

      Und jetzt setzten wir die ca. 2’000 verkauften Bücher (sovilin Relation zu den 1000enden von Kommentaren und den 800 Beschwerden.
    • Amadeus 22.03.2018 12:29
      Highlight Highlight @Posersalami
      Ja, es wurde auf einigen Websites vor der Arena dazu aufgerufen, bei der Diskussion mitzumachen. Ob die dann nach der Sendung alle zu watson.ch kamen um zu kommentieren weiss ich nicht. Aber es wurde definitiv schon vor der Sendung Stmmung für Ganser gemacht.

      http://alles-schallundrauch.blogspot.co.uk/2017/02/einfluss-der-cia-auf-franzosische-wahlen.html

      (Es gab noch andere Seiten, aber die meisten sind mittlerweile wieder gelöscht, z.B. bei uncut-news.ch)
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Millionen-Gewinn im Flüchtlings-Business: Asylfirma ORS legt erstmals Zahlen offen

Jahrelang hat sich die Flüchtlingsbetreuungsfirma ORS gegen Transparenz gewehrt. Jetzt gibt sie erstmals Geschäftszahlen preis.

Wie viel Geld die ORS Service AG verdient, beschäftigt seit Jahren Medien, das Parlament, den Bundesrat: Die Firma betreibt primär für die öffentliche Hand über 100 Asylunterkünfte mit fast 90'000 Schlafplätzen. Obwohl das Geld zu grossen Teilen vom Staat stammt, veröffentlichte ORS nie Gewinnzahlen. Die Firma gehört einer Beteiligungsgesellschaft in London. Die Schlagzeilen waren entsprechend: Von «verstecktem Profit auf dem Buckel von Flüchtlingen» oder «Profiteuren des Elends» war die Rede.

Nun …

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