Schweiz
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Aus ökologischen Gründen aufs Fliegen verzichten? Die Alten machen es den Jungen vor



Ein Viertel der Bevölkerung hat in den letzten zwei Jahren aus ökologischen Gründen auf eine Flugreise verzichtet. Einiges tiefer ist der Anteil bei Menschen unter 40. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Schweizerischen Energiestiftung hervor.

23 Prozent der Befragten geben an, auf eine Flugreise aus ökologischen Gründen verzichtet zu haben. Dabei zeigen sich grosse Unterschiede zwischen den Generationen. Während der Anteil bei den über 40-Jährigen fast ein Drittel beträgt, sind es bei den Befragten unter 39 Jahren lediglich elf Prozent.

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Über die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer ist in den letzten zwei Jahren einmal oder mehrmals geflogen. Dies zeigt eine am Freitag publizierte Umfrage des Forschungsinstituts gfs-zürich im Auftrag der Schweizerischen Energiestiftung (SES).

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Die Umfrage zeigt auch, dass viele Menschen ihr Verhalten trotz des Wissens um die Klimaschädlichkeit von Flugreisen nicht ändern. So stimmen 60 Prozent der Aussage zu, dass der Flugverkehr das Klima aufheize. Eine Mehrheit gibt zudem an, im Alltag auf klimafreundliches Handeln zu achten.

Für die Umfrage hat gfs-zürich vom 9. bis 28. Oktober 1004 zufällig ausgewählte Personen in der Deutsch- und Westschweiz befragt. (whr/sda)

«Ich achte auf die Umwelt – und werde dafür blöd angemacht!»

Video: watson/Ralph Steiner, Emily Engkent

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18 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Oshikuru
24.11.2017 10:19registriert June 2016
''So stimmen 60 Prozent der Aussage zu, dass der Flugverkehr das Klima aufheize.''
Nur so wenige? Ich dachte immer in der Schweiz seien wir aufgeklärter....
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aglio e olio
24.11.2017 14:38registriert July 2017
Auch bei diesem Thema stösst man leider meist auf Ignoranz.
Umweltschutz ist schon wichtig, finden die meisten. Aber selber was tun? Lieber doch nicht. Ist ja anstrengend bzw. unbequem.
Wir können schon so richtig doof sein...
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Neunundneunzig
24.11.2017 13:45registriert April 2017
Naja, viele Leute in ihren 40ern haben die ausgedehnten Flugreisen wohl mehrheitlich schon gemacht und müssen neben ihren Umweltbedenken vermutlich auch familientechnisch aufs Budget schauen etc.
Ich mache heute nur noch sehr ungerne Ferienreisen mit Flugzeug, bin aber in meiner Jugend (18-25) ausgiebig in der Weltgeschichte rumgeflogen. Meiner Meinung nach vergleicht man hier bis zu einem gewissen Grad Äpfel und Birnen.
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«Wir sind sprachlos» – 250'000 Flüge von Privatfliegern sollen keine Klimaabgabe zahlen

Passagiere von Linien- und Charterflügen müssen bald eine Umweltabgabe berappen. Hobbyflieger hingegen nicht. Unter Federführung der CVP plant der Ständerat zusätzliche Ausnahmen, von denen besonders der Pilatus PC-24 profitiert. Die Klimastreikenden sind entsetzt.

Fliegen ist ein Klima-Killer und soll deshalb für die Otto-Normalverbraucher teurer werden. Geht es nach dem Willen des Parlaments, sollen die Passagiere von Linien- und Charterflügen künftig mittels Flugticketabgabe zwischen 30 und 130 Franken extra berappen. Dies je nach Flugdistanz und Reiseklasse.

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