Schweiz
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walliser schüler in stockholm bei greta thunberg klimastreik climate strike

Schüler der Sittener Schule Ecole Ardévaz. Bild: facebook/écoleardévaz

52 Stunden im Zug: Diese Walliser Schüler besuchen Greta in Stockholm



26 Stunden von Sion nach Stockholm, 26 Stunden für den Rückweg: Sechs Schüler einer Sittener Privatschule besuchten am vergangenen Freitag die Klimaaktivistin Greta Thunberg in Stockholm.

Mit im Gepäck war ein Heft mit über tausend Unterschriften von Walliser Schülern, die von der Schweizer Politik einen Wandel fordern. Die Petition der Walliser Schüler verlangt von den Politikern, sofort Massnahmen für einen verbesserten Klimaschutz zu ergreifen.

Bild

Die Schüler vor dem schwedischen Parlament. Bild: facebook/écoleardévaz

Um ihrem Appell mehr Gewicht zu verleihen, sind die sechs Schüler extra nach Stockholm gefahren um die Gallionsfigur der jüngsten Klimaproteste zu treffen und ihre Unterstützung zu gewinnen.

Die 16-jährige Thunberg war begeistert vom Besuch aus der Schweiz. Gegenüber «Canal9» sagte sie: «Es ist unglaublich, dass sie sich die Zeit genommen haben, hierherzukommen. Ich finde die Petition wirklich gut, jeder sollte sie unterschreiben.» Es sei ausserdem das erste Mal, dass ausländische Schüler sie besuchen kommen.

Am Sonntag kehrten die Schüler laut «Le Nouvelliste» sichtlich erschöpft zurück. Obwohl sie einen Teil der vergangenen Woche fehlten, müssen sie wohl keine Bestrafung fürchten, denn: Sie wurden vom Schulleiter begleitet. (jaw)

Greta Thunberg: Das furchtlose Mädchen von Davos

Diese Schüler erklären, wieso sie streiken

abspielen

Video: watson/Chantal Stäubli, Emily Engkent

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • no-Name 12.02.2019 15:55
    Highlight Highlight Schafe wurde mein anderer Kommentar nicht aufgeschaltet. Ich habe klar die Auswahl der Fotos kritisiert und mit einem Verbesserungsvorschlag ergänzt und nicht ihr aussehen im Sinn von „Krumme Nase, strähnige Haare, hässliche Kleidung“ (nicht personenbezogene Beispielaufzählung) kritisiert.

    Es wäre schön wenn Menschen welche Meinungen aktiv beinflussen (journalisten) sich auf objektive Kritik, so fern dies bei Fotografien möglich ist, einlassen. Der netteste Mensch kann „Streng“ oder „Verbissen“ abgebildet werden. Farbe, Kontrast, Aufnahmewinkel...

    Es gibt auch sympathische Bilder von ihr.
    Benutzer Bild
  • Eh Doch 12.02.2019 14:31
    Highlight Highlight Motzen über so ziemlich alles mit völlig sinnlosen Argumenten in 3--2----1! Go
  • atomschlaf 12.02.2019 12:18
    Highlight Highlight Wenn die Forderungen dieser Schüler umgesetzt würden, lägen solche sinnfreien Reisen nicht mehr drin.
    Auch nicht mit dem Zug.
    • Fabio74 12.02.2019 19:11
      Highlight Highlight weil? Die Welt nur schwarz/weiss ist bei dir zu Hause? Weil du am Differenzieren scheiterst?
      Kein Mensch fordert absoluten Verzicht! Sondern einen vernünfitigen Umgang mit Ressourcen
    • atomschlaf 12.02.2019 21:14
      Highlight Highlight Vor 2 Monaten erschien im Tagi ein Artikel, wie das Leben aussehen würde, wenn die euphemistisch als "2000-Watt-Gesellschaft" gepriesene Verarmungspolitik sich durchsetzen würde.
      Zitat: "Der Konsum aller Menschen müsste sich auf Folgendes beschränken: 20 Quadratmeter Wohnraum, kein Auto, keine Flüge, sechs Kilometer Regionalzug pro Tag, 1000 internationale Zug- und 1000 Schiffskilometer pro Jahr, 15 Kilo Fleisch und rund 20 Liter Milch im Jahr, 70 Liter Wasser pro Tag, drei Stunden Internet pro Woche."
      Sion-Stockholm einfach sind schon 2000 km!
      https://bit.ly/2WYQrEf (Tagesanzeiger ABO+)
  • dontbelievetheirpropaganda 12.02.2019 10:14
    Highlight Highlight Die Umwelt freut die unnötige Energieverschwendung natürlich.
    Die Unterschriften per Post schicken ist halt nicht so fancy....
    • Eh Doch 12.02.2019 14:28
      Highlight Highlight Nö als ob Post per Brieftaube ausgeliefert wird darum emissionsfrei
      WAS LABERSCH DU
    • Lörrlee 12.02.2019 14:42
      Highlight Highlight Hier vernetzt sich eine Generation für den Klima. Wenn Sie nicht mitmachen, ist das kein Ding. Aber die Anstrengungen der Schüler könnten tatsächlich in der internationalen Gemeinschaft fruchten, insbesondere wenn bedacht wird, dass diese Schüler die Politik der Zukunft bekleiden werden. Das Nutzen des Zuges, der mit oder ohne Schüler die Strecke fahren wird, ist trotz Umweltbelastung (welche weitaus tiefer als Flugzeug liegt) definitiv gerechtfertigt.

      Hören Sie auf, die Aktion mit Umweltschutz niederzumachen, die Kinder setzen sich immerhin dafür ein. Sie sitzen immer noch vor dem PC.
    • dontbelievetheirpropaganda 12.02.2019 16:27
      Highlight Highlight @Lörlee: Der Zug braucth gleichviel Energie für seine Strecke unabhängig von Zuladung? Physik hast du wohl verpasst, was?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 12.02.2019 10:01
    Highlight Highlight Erstaunlich lange Reise, hatten doch 'junge' männliche Schüler während dessen einen Bart bekommen.
  • inmi 12.02.2019 09:56
    Highlight Highlight "Unser Täglich Greta News gib uns heute"

    Come on, berichtet doch lieber mal drüber wie die Leute mit dem kleinen Mädchen richtig Kohle machen.
    • dontbelievetheirpropaganda 12.02.2019 10:26
      Highlight Highlight Man nennt dies auch "Kampagne".
      Berichterstattung wäre über die Hintergründe dieser Kampagne (wer bzahlt, wer treibt und organisiert) aufzuklären statt Lselber dabei mitzumachen.
  • chäsli 12.02.2019 09:55
    Highlight Highlight Ich gönne diesen Schülern die Reise von ganzem Herzen.
  • Glenn Quagmire 12.02.2019 09:15
    Highlight Highlight Solange solche Reisen innerhalb Europas 26h(!!!!!) dauern, ist es sinnlos über alternativen zum Fliegen zu diskutieren. die knapp über 2'200km sollten via Brücke voon Kopenhagen nach Malmö viel schneller erreichbar sein per Zug. Aber dafür müssten diverse Staatsbahnen auf einen gemeinsamen Nenner kommen, und das wird wohl ein Wunschtraum bleiben.
    • Fabio74 12.02.2019 09:35
      Highlight Highlight Warum? Muss es immer schneller sein?
      Vieles hängt von den Anschlüssen ab.
      Basel-Hamburg dauert ca 6 1/2 std.
      Hamburg-Koprnhagen via Puttgarden Fähre knapp 5 std
      Kopenhagen Stockholm 5h 15.
      Also komm ich auf 17h ca
    • dontbelievetheirpropaganda 12.02.2019 10:16
      Highlight Highlight Wer wirklich sparsam sein will der reist gar nicht erst so weit und wenn dann so selten dass es egal ist ob es 12 oder 30 Stunden dauert.
      Aber wir wissen es ja: Die "Klimaschützer" wolen natürlich nur dass alle anderen verzichten. Sie selber müssen natürlich dringend die Welt bereisen.
    • Lörrlee 12.02.2019 14:38
      Highlight Highlight @dontbelievetheirpropaganda:
      Immerhin sind sie für das Thema aktiv und schaffen Medienpräsenz. Wenn dadurch wenigstens eine Welle gestartet wird, die schlussendlich politische Wirkung erzielt, dann rechtfertigt das definitiv den Zweck.

      Was haben Sie im Gegenzug für den (kollektiven (!) wohlgemerkt) Klimaschutz unternommen?

      Weniger meckern, mehr selber machen. Zeigen Sie doch wie's geht, Sie kriegen das scheinbar besser hin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Papst Benedikt 12.02.2019 08:49
    Highlight Highlight Man hätte das Heft auch per Post senden können
    • no-Name 12.02.2019 12:58
      Highlight Highlight 😂😂 wäre Klimaschonender gewesen!
    • Lörrlee 12.02.2019 14:34
      Highlight Highlight @Papst Benedikt:
      Hätte aber nicht die gleiche Medienwirksamkeit. Etwas was im heutigen Zeitalter absolut notwendig für solche Aktionen ist. Finde ich aufgrund der Wichtigkeit und Dringlichkeit des Themas durchaus gerechtfertigt.
    • Lörrlee 12.02.2019 14:39
      Highlight Highlight Der Zug wäre also ohne die Schüler nicht gefahren?

      Mei, müssen das wichtige Botschafter sein, wenn die Bahn beschliesst, die Züge zu streichen, nur weil die Kinder nicht drin sitzen.
  • whatthepuck 12.02.2019 08:49
    Highlight Highlight Ein Zugreise aus der Schweiz nach Schweden sollte nicht 52 Stunden dauern. Europa hat ein gewaltiges Zugnetz, aber leider genügt es heutigen Ansprüchen nicht mehr.

    Europa sollte sich was Gutes tun, und seine Prioritäten so setzen, dass die innere Infrastruktur gestärkt und ein gesamteuropäisches Hochgeschwindigkeitszugnetz analog dem Shinkansen in Japan gepusht wird. Klimaschutz und Wirtschaftsförderung in einem.
    • mikel 12.02.2019 09:00
      Highlight Highlight Unrecht hast Du ja nicht, die europäische Bahn kann in vielen Bereichen zulegen. Vielleicht sollten wir uns aber einfach wiedermal Zeit nehmen.
    • BeatB_ 12.02.2019 09:17
      Highlight Highlight Vielleicht liest Du den Artikel nochmals. Es waren 26 Stunden nach Schweden, und 26 wieder zurück.
      Und noch folgende Fakten, um Dein Statement etwas zu relativieren: Google Maps rechnet für die Strecke (Bahnhof Sitten bis Bahnhof Stochholm) 2029 km, mit dem Auto wären dass 21h29' ... und die Bahnverbindungen brauchen 24 Stunden aufwärts. Finde ich ganz passabel für eine Strecke über 2000km.
    • Fabio74 12.02.2019 09:37
      Highlight Highlight Mit dem.Unterschied dass JR ein nationales Netz betreibt und die Europäer in jedem Land eigene Prioritäten setzen. TEN-Achsrn und EU-Finanzierung zum Trotz.
      Zudem kommen verschiedene Stromsysteme und Zugsicherungssysteme zum Zug was das ganze verkompliziert
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luzi Fair 12.02.2019 08:14
    Highlight Highlight Wie die Zeiten sich ändern - in der Vor-Tunnel-Ära war man in 52 Stunden grad mal in Bern

Liebe Jugend, merci für den Klimastreik, du bist verdammt grossartig!

Die Demonstrationswelle, die am Samstag die Schweiz erfasste, war in jeder Hinsicht jung. Und gerade deshalb vorbildlich. 

Ich war am Samstag auch an der Klimademo. In Zürich. Im Block der ultrastolzen Eltern quasi. Da waren junge und sehr junge Menschen, die ihre Transparente hochhielten, oft mit einem kleinen Eisbären, oft mit einem Satz über Greta («Greta hat Recht und sie ist erst 16, gopfnomol!»), selten mit einem Scherz («Die Erde ist der einzige Planet mit Bier!»). Wer keine Stecken gefunden hatte, um damit ein Transparent zu basteln, hatte Laserschwerter genommen. 

Ich fragte mich einen Moment lang, …

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