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Brisante Zahlen zeigen: So viel zahlen Schweizer wirklich für die Krankenkasse

Verbilligungen verpuffen: Trotz Zustupf fressen die Krankenkassenprämien immer mehr Einkommen auf. Die Zahlen aus allen Kantonen.

Sven Altermatt und Michael Nittnaus / ch media



Es ist der erste Lichtblick seit langem: 2019 sollen Krankenkassenprämien weniger schmerzhaft aufschlagen als in den Jahren zuvor – im Durchschnitt um 1.2 Prozent. Allerdings ist der moderate Anstieg auch auf eine neue Berechnungsmethode des Bundes zurückzuführen. Und am Fakt, dass die Prämien schneller steigen als die Einkommen der meisten Haushalte des Landes, ändert sich nichts.

Immerhin hat Anspruch auf eine Prämienverbilligung, wer in «bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen» lebt. Doch trotz steigender Prämien konnten Zehntausende Personen in den vergangenen Jahren plötzlich keine Verbilligungen mehr beziehen. Denn viele Kantone sanieren ihren Finanzhaushalt auf deren Kosten.

Die SP will den steigenden Krankenkassenprämien eine Obergrenze von zehn Prozent des Einkommens setzen. Anfang Dezember wird sie an einem Parteitag entscheiden, ob sie definitiv eine Volksinitiative mit dieser Forderung lanciert. Im Kanton Baselland können die Stimmbürger bereits am Sonntag in einer Woche über eine entsprechende SP-Initiative abstimmen.

Diese Woche nun hat der Abstimmungskampf eine neue Dynamik bekommen: Die «Basellandschaftliche Zeitung» veröffentlichte brisante Zahlen aus einem Monitoring des Bundesamts für Gesundheit (BAG), das eigentlich erst im Dezember hätte erscheinen sollen.

Ein Auszug des Monitorings, den das Forschungsbüro Ecoplan erstellt hat, zeigt: Der Effekt der Verbilligungen schwindet, die Ausgaben für Prämien machen einen immer höheren Anteil des verfügbaren Einkommens von Herrn und Frau Schweizer aus. Der Schnitt aller Kantone liegt bei 14 Prozent.

Nur alle paar Jahre erscheint das Monitoring. Die letzte Ausgabe bezog sich auf das Jahr 2014, damals lag die Belastung durch Krankenkassenprämien durchschnittlich noch bei 11 Prozent.

Krankenkasse Belastung

Bild: ch media

Schlusslicht Baselland

Ausgerechnet im Kanton Baselland ist die Belastung für Prämienzahler gemäss der neusten Studie am höchsten. Nur noch im Kanton Jura wird so viel vom verfügbaren Einkommen durch Prämien aufgefressen – nach Abzug der individuellen Prämienverbilligung, versteht sich. 18 Prozent beträgt die Belastung der Baselbieterinnen und Baselbieter im Mittelwert über sieben sogenannte Modellhaushalte.

Keineswegs besser präsentiert sich die Lage in anderen Kantonen. Geht es nach dem Ziel des Bundesrats, sollte eigentlich kein Haushalt mehr als 8 Prozent des steuerbaren Einkommens für die Grundversicherung ausgeben müssen.

Doch einzig Zug bleibt bei einem Mittelwert von 7 Prozent knapp unter dieser Vorgabe. Diese Position hält der Zentralschweizer Kanton über alle Haushaltstypen hinweg, von «Rentner alleinstehend» bis zu «Familie mit einem Kind» und einem «jungen Erwachsenen in Ausbildung».

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Vergleichsweise tief ist die Prämienlast in den Kantonen Graubünden, Obwalden, Schwyz und Nidwalden. Zu den Schlusslichtern zählen neben Baselland und dem Jura auch Genf, Neuenburg und Bern. Die verbleibende Prämienbelastung beträgt in diesen Kantonen bei manchen Modellhaushalten mehr als 20 Prozent.

Die Aufteilung in Modellhaushalte ist nötig, weil Prämienverbilligungen der Kantone ganz unterschiedlich wirken – je nachdem, wie ein Haushalt zusammengesetzt ist. Bisweilen ist die Prämienbelastung in einem Kanton mehr als dreimal so hoch wie in einem anderen, wie die folgenden Erkenntnisse des Monitorings auch zeigen:

Nicht alle sind spendierfreudig

Die verbleibende Prämienbelastung lässt zwar keine direkten Schlüsse zur Höhe einer Auszahlung zu. Doch bemerkenswert ist, wie unterschiedlich die Ausgabenfreudigkeit der Kantone bei den Prämienverbilligungen ist. Der eher strukturschwache Kanton Graubünden gibt durchschnittlich 4909 Franken an individuellen Prämienverbilligungen, ähnlich hoch sind die Ausgaben im strukturstarken Kanton Zug mit 4676 Franken. Schweizweit sind es im Mittel 2653 Franken.

Am tiefsten fallen die Auszahlungen mit 558 Franken in Appenzell-Innerrhoden und mit 974 Franken im Wallis aus. In diesen Kantonen haben jeweils mehrere Modellhaushalte keinen Anspruch auf Verbilligungen.

So arbeiteten die Autoren

Das Monitoring nimmt das «verfügbare Einkommen» als Basis, also das Nettoeinkommen abzüglich der Steuern. Das «massgebende Einkommen», das der Baselbieter Initiative zugrunde liegt, ist laut Gesetz dagegen das Bruttoeinkommen abzüglich Kinderabzüge, aber zuzüglich eines Fünftels des Vermögens. Es liegt also eher höher. (mn)

Das Monitoring teilt die Kantone schliesslich in vier Gruppen ein. Nicht nur in solche mit tiefer oder hoher Prämienbelastung, sondern auch danach, ob die individuelle Prämienverbilligung eine starke oder geringe Wirkung entfaltet. Diese Einteilung verdeutlicht: Ohne starke Verbilligung würden Kantone mit hoher Prämienbelastung, namentlich Bern, Basel-Stadt, Genf und Zürich, in der Rangliste der Prämienbelastung an das untere Ende rutschen. (aargauerzeitung.ch)

Franchise Anpassung: Bald zahlst du 50 Franken mehr

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ciruzz 'O Milionar 15.11.2018 21:08
    Highlight Highlight Mich würde interessieren warum ich nach meinem Wechsel in den Kanton St.Gallen auf einmal 75.- mehr im Monat bezahlen soll.
  • Didabelju68 15.11.2018 20:40
    Highlight Highlight Eine „Deckelung“ der KVG-Prämien von maximal 10% des Einkommens und weg von den Kopfprämien, ist ein spannender Vorschlag, der diskutiert werden sollte.
  • p4trick 15.11.2018 19:52
    Highlight Highlight Also ich, SG, zahle 205.- im 2019. Bei 15% wäre das ein Lohn von 1400??? Bei einem normalen Lohn von 4000 wären das 5%.
    Was zum Teufel zahlt ihr für Prämien und wieso??
  • wolge 15.11.2018 17:14
    Highlight Highlight Kommt mir nun bloss nicht mit noch mehr Umverteilung. Senkt endlich die Kosten! Reduziert die Spitäler, reduziert das Angebot, verlangt selbstbehalt und Barzahlung in der Notaufnahme, schaut den Spitälern genauer auf die Finger, reduziert die Generikapreise
  • Thom Mulder 15.11.2018 15:51
    Highlight Highlight Kein Wunder. Das ist die Schuld der Kassen. Gerade erlebt: Mein Arzt schlägt statt einer invasiven Biopsie eine neue Methode vor, Gentest, der 3 bis 4 mal weniger Kostet. Krankenkasse: NEIN, sit nicht auf der Pflichtliste. Auch wenn man sagt dass mit einer Rechnung was nicht stimmen kann, dass sie zu hoch ist, ist den Kassen egal.
  • Eskimo 15.11.2018 09:06
    Highlight Highlight Es ist auffällig dass die KK Prämien in Kantonen in denen eher links gewählt wird höher sind: GE, NE, JU, BE, BS, ZH.
    Während in den konservativen Kantonen GR, ZG, UR usw die Prämien tiefer sind.
    • giguu 15.11.2018 12:32
      Highlight Highlight In BE wird rechts gewählt. Dein Vergleich hinkt..
    • Bondurant 15.11.2018 13:56
      Highlight Highlight Deine Feststellung mag stimmen, aber die Schlussfolgerung scheint mir nicht korrekt. Jedenfalls willst du etwas suggerieren, was so m.E. nicht ist. Man könnte vielleicht eher in die Richtung argumentieren, dass ländliche Regionen eher konservativ wählen als städtische Zentren. Da hast du wohl recht.
      Je ländlicher die Region, desto umständlicher der medizinische Zugang. Man könnte nun behaupten, dass das leicht zugängliche Angebot in den den Städten (zu oft, allenfalls unnötig) beansprucht wird, während die Landbevölkerung hier zweimal überlegt. Aber links oder rechts? Ich glaube nicht...
    • Kimelik 15.11.2018 19:34
      Highlight Highlight Nein, es ist so, dass Städte oft höhere Kosten haben, da mehr Ärzte pro Kopf vorhanden sind. Die Ärzte schaffen sich die Nachfrage selber. Da sie entscheiden wie häufig nach einer OP oder sonstigen Behandlung man etwas zeigen muss.
  • #Technium# 15.11.2018 09:00
    Highlight Highlight Unsere Politiker sind einfach unfähig das Ganze in den Griff zu kriegen. Werden wir bald quasi amerikanische Verhältnisse haben? Es ist eine Schande zu sehen, wie die Schweiz als eines der reichsten Länder dieser Welt ein derart antisoziales Gesundheitssystem hat.
    • Eskimo 15.11.2018 13:35
      Highlight Highlight Wieso ist es Antisozial? Es ist Übersozial und darum so teuer...
  • Eh Doch 15.11.2018 08:56
    Highlight Highlight Prämien sollten prozentual zum Einkommen abgezogen werden. Sonst ist die Solidarität nur oberflächlich.
  • blaubar 15.11.2018 08:36
    Highlight Highlight Es ist ganz einfach. Wenn ich als Selbstständiger mein ganzes Einkommen immer ausgeben muss für KK, Steuern etc., es auf der Bank keine Zinsen mehr gibt, dann bleibt einfach nichts mehr für nach 65. Dann muss der Stast Ergänzungsleistungen zahlen. Es wäre also durchaus im Interesse des Staats, etwas gegen diese absurden Auswüchse zu tun.
    So wie die KK heute aufgestellt ist, müsste sie zwingend als Steuer deklariert werden, dann würde es aber hoppderbäse gehen mit Erhöhungsstopp.
  • IMaki 15.11.2018 08:13
    Highlight Highlight Unser krankes Gesundheitssystem kann nur mit sehr viel Mühe nicht als kriminelle Vereinigung bezeichnet werden, das sich aus den kranken Kassen, den Spezialärzten und der Pharmaindustrie rekrutiert. Unsere ach so gescheite Stimmbürgerschaft hat ja die Einheitskasse wuchtig verworfen, weil angeblich kommunistisch. Dabei wäre ein System wie - das bestens funktionierende AHV-System - für uns alle das Beste für uns alle. Damit hätte man die nötige Macht gegenüber den Interessengruppen. Und gleichzeitig müssten die Prämien auf höchstens 8 Prozent des steuerbaren Einkommens fixiert werden. I
    • blaubar 15.11.2018 08:38
      Highlight Highlight Ich bin auch der Meinung, dass die KK als Steuer erhoben werden sollte. Aber wer wird etwas dagegen haben? Wereliwer?
    • Amboss 15.11.2018 09:00
      Highlight Highlight Sorry, aber unser Gesundheitssystem ist definitiv nicht krank. Im Gegenteil: Es funktioniert sehr gut. Gute Grundversorgung, alle haben Zugang, niemandem werden Behandlungen aus Kosten- oder Altersgründen oder was auch immer verwehrt. Niemand wird finanziell ruiniert, wenn er eine Krankheit bekommt.

      Aber: Qualität kostet halt.

      Und mich nähme schon wunder, wo du Kosten sparen möchtest... Geht ja eigentlich nur mit Einschränkungen in den Leistungen, d.h. nicht alle Leute bekommen alle Behandlungen. Möchtest du das?
      Und sorry, aber mit der Einheitskasse sparst zu keinen einzigen Rappen.
    • blaubar 15.11.2018 09:51
      Highlight Highlight Amboss: Das ist zynisch! Das ist, wie wenn jeder einen Rolls Royce fahren MÜSSTE. Da könnte man auch argumentieren, dass das doch ein Top-Auto ist, obwohl man es sich nicht oder nur knapp leisten kann.
      Ich wäre für eine Zweiklassensystem oder für eine Steuer. Alles andere ist schlicht nicht in Ordnung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Habe fertig - endgültig 15.11.2018 07:46
    Highlight Highlight Früher waren Spitäler defizitärer Service - vielfach von Stiftungen getragen. Heute müssen sie Gewinn abwerfen. Die beiden Basel haben eine hohe Spitaldichte, z.Bsp. das Uni-Spital macht 1 Mia. Umsatz und ist wichtiger Wirtschaftsfaktor. Niemand will Spitäler schliessen, niemand will oder kann sparen.
    Auf der anderen Seite laufen viele Arbeitende am Anschlag - doch der Druck wird nicht abnehmen. Die Gesellschaft kann so nicht gesünder werden.

    Die Frage ist, wie kann man einen Gang retour schalten? Wo würde eine leichte Ent-Ökonomisierung Profit abwerfen?
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 15.11.2018 09:15
      Highlight Highlight Das Problem ist das Spitäler heute Gewinne machen müssen um den immer grösser werdenden Ansprüche der Patienten und Kassen gerecht zu werden
  • Midnight 15.11.2018 07:32
    Highlight Highlight Viiiel zu teuer!
    • Eh Doch 15.11.2018 08:57
      Highlight Highlight abr sowas von! Nach der Miete meine höchsten Fixkosten :(
  • Ironiker 15.11.2018 07:30
    Highlight Highlight Man müsste das Ziel des Bundesrates (max. 8%) als Gesetz definieren. Wenn dann Bund und Kantone so richtig bluten müssen, steigt vielleicht der politische Wille etwas zu verändern.

    Ich befürchte aber, dass die einen dann einfach die Steuern erhöhen und die anderen sonstwo Sparpakete schnüren wollen...

    Jeder der sich etwas vertiefter mit der Problematik auseinadersetzt, sieht was falsch läuft. Die Politiker wüssten es, aber zuviele profitieren davon...
  • undduso 15.11.2018 07:28
    Highlight Highlight Aufgepasst bei solchen vergleichen. Dass in Zug Prozentual weniger für die KK ausgegeben wird als im Jura dürfte wohl auch am höheren Durchschnittseinkommen liegen. Es wäre interessant zu wissen, ob dies berücksichtigt wurde.
    Trotzdem, die KK-Prämien haben ein Niveau erreicht, das die Politik nun zum Handeln zwingen sollte.
    • Sharkdiver 15.11.2018 08:16
      Highlight Highlight Im Kanton Zug kostet die Grundversichetumg inkl. Zusatz zum Teil sogar halbptivat weniger als nur die Grundversicherung in Basel
  • N. Y. P. 15.11.2018 07:23
    Highlight Highlight 18 Prozent ! des Einkommens geht in BL für den Moloch Gesundheitswesen drauf.

    In rund 10 Jahren sind wir in BL bei einem Viertel des Einkommens. Dann hätten wir noch die Miete und die Steuern.

    Also, kein Grund, sich Sorgen zu machen.

    Weiter so, liebe Politiker.

    Ihr habt das voll im Griff. Und wir sind echt froh, dass ihr dran bleibt.
    • regen 15.11.2018 09:14
      Highlight Highlight Und wer wählt die "lieben politiker"? Als wählen gehen und sich auch noch genau überlegen, wen oder was man wählt....
  • bobi 15.11.2018 07:07
    Highlight Highlight Weshalb ist die Höhe der KK Prämien je nach Kanton so unterschiedlich? Sind diese wirklich nur auf die unterschiedlichen Prämienverbilligungen zurückzuführen?

    Und am meisten interessiert mich. Weshalb macht es den Anschein, als die KK Prämien in Kantonen mit tiefen Steuern weniger hoch sind?
    • Ironiker 15.11.2018 07:34
      Highlight Highlight @bobi

      Ganz einfach: Dort wo es am meisten Ärzte hat, sind die Prämien am höchsten. Jeder will schliesslich seine Praxis gut ausgelastet haben.

      Ist übrigens keine Behauptung von mir, sondern statistisch bewiesen.
    • Midnight 15.11.2018 07:36
      Highlight Highlight Vermutlich hat halt das Durchschnittseinkommen auch einen Einfluss. Wenn das durchschnittliche Einkommen höher ist, ist die Prämienbelastung weniger stark, auch wenn die Prämien in absoluten Zahlen gleich hoch sind. Auch dürfte die Zusammensetzung der Haushalte im Durchschnitt nicht in jedem Kanton gleich sein.

      Es sind schon viele Variablen. Im grossen und ganzen lese ich aber daraus, dass die Prämien praktisch überall deutlich zu hoch sind.
    • Sharkdiver 15.11.2018 08:14
      Highlight Highlight Nein es hat vorallem mit der spital- und Spetzialistendichte zu tun. Darum hat der kleine Stadtkanton Basel-Stadt schweizweit die höchsten Prämien
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 15.11.2018 07:06
    Highlight Highlight Das im innerrodischen die Prämienverbilligungen wegfallen fürfte wohl daran liegen, dass dort die Prämien sowieso sehr tief sind.
    • Midnight 15.11.2018 07:29
      Highlight Highlight Also durchschnittlich 13% des Einkommens würde ich jetzt nicht als "sehr tief" bezeichnen...
    • walsi 15.11.2018 08:59
      Highlight Highlight @Midnight: Wenn ich auf Comparis vergleiche kostet nächstes Jahr die günstigste KK in Basel CHF 437.--/Mt. In Appenzell CHF 263.--/Mt. Das sind im Jahr CHF 2'088.-- Unterschied.

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