Schweiz
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LX-40 landet in Iqaluit. Video: YouTube/Teodor Stefan

Swiss-Flieger in der Arktis: Defekt im Triebwerk lokalisiert – Reparatur vor Ort unmöglich



Die am Mittwoch im arktischen Iqaluit gestrandeten Swiss-Passagiere von Flug LX40 sind inzwischen alle an ihrem ursprünglichen Ziel Los Angeles angekommen. Für die Schweizer Airline ist die Angelegenheit allerdings noch nicht ausgestanden. Die Boeing 777-300ER, deren automatische Triebwerkabschaltung über Grönland die Sicherheitslandung nötig machte, sitzt nach wie vor auf dem kanadischen Ausweichflugplatz fest.

Mit dem Ersatzflugzeug aus New York, das die Passagiere und Crew gestern abholte, schickte die Swiss auch zwei Techniker vor Ort, um das fehlerhafte linke Triebwerk zu untersuchen. «Eine erste Analyse hat ergeben, dass es zu einem Defekt am Getriebegehäuse gekommen ist», erklärt Swiss-Sprecher Stefan Vasic auf Anfrage.

Da in Iqaluit keine Möglichkeit zur Reparatur bestehe, müsse das Triebwerk vom Typ GE90 nun ausgewechselt werden. «Dafür werden ein Wartungsteam von Swiss sowie Vertreter des Triebwerkherstellers General Electric nach Iqaluit reisen», so Vasic.

Wann die Boeing 777-300ER mit dem Kennzeichen HB-JND wieder abheben kann, sei derzeit noch nicht absehbar. Wenn es soweit ist, werde sie erst einmal nach Zürich zurückgeflogen.

Die HB-JND wurde im Mai 2016 ausgeliefert, was die Frage nach der Garantieleistung aufwirft. «Dies ist Gegenstand von Abklärungen», erklärt Sprecher Vasic. 

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • füdli 03.02.2017 22:16
    Highlight Highlight apple würde wohl wasserschaden beanstanden
  • DerGrund 03.02.2017 21:21
    Highlight Highlight Viel Spass dem Team beim Arbeiten bei -20°C. Die Maschine wäre wohl besser in Äquatorialguinea gestrandet...
  • 7immi 03.02.2017 14:57
    Highlight Highlight heute traf eine antonov an 124 in zürich ein, die das triebwerk (knapp 3.5m durchmesser, 7.3m lang und gut 8t schwer) nach iqaluit bringen soll.
    • Donald 03.02.2017 15:13
      Highlight Highlight Hat Swiss in ZRH ganze Triebwerke an Lager?
    • Chääschueche 03.02.2017 15:19
      Highlight Highlight @Donald
      Jap. haben alle grossen Airlines.
    • 7immi 03.02.2017 15:19
      Highlight Highlight @donald
      vermute mal eher nicht, aber wahrscheinlich die sr technics... woher das triebwerk kommt weiss ich leider nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Padi Engel #Kanngarnix 03.02.2017 14:54
    Highlight Highlight Und was ist nun mit der Aussenhaut vom Triebwerk passiert? :/
    • Lord_Curdin 03.02.2017 15:11
      Highlight Highlight Es ist nicht die sichtbare Aussenhaut. Es ist die Ummantelung des Getriebes, welche den Fehler verursacht.
    • 7immi 03.02.2017 15:23
      Highlight Highlight @padi
      diese triebwerke haben getriebe, um die energie an ambaugeräte zu übertragen wie zb. generator, treibstoffpumpe, schmierstoffpumpe, hydraulikpumpe usw. diese getriebe sind aber von aussen nicht sichtbar.
    • Padi Engel #Kanngarnix 03.02.2017 20:13
      Highlight Highlight Ah sorry hab Getriebegehäuse als Gehäuse des Triebwerks verstanden ^^' da hab ich wohl nicht ausreichend genau gelesen...

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