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Die Regionalmedien der NZZ und Aargauer Zeitung spannen zusammen. 
Die Regionalmedien der NZZ und Aargauer Zeitung spannen zusammen. Bild: KEYSTONE

AZ Medien und NZZ gründen gemeinsames Unternehmen

Die NZZ und die AZ-Gruppe führen ihre Regionalmedien in einem Joint-Venture zusammen. watson bleibt eigenständig. 
07.12.2017, 08:4607.12.2017, 14:05
Die AZ Medien und die NZZ stellen ihr Joint Venture vor.
Die AZ Medien und die NZZ stellen ihr Joint Venture vor.Bild: KEYSTONE

Die NZZ und die AZ-Gruppe bündeln ihre Kräfte. Die beiden Unternehmen führen ihre Regional-Zeitungen und -Onlineportale sowie Radio- und TV-Stationen in einem gemeinsamen Joint Venture zusammen.

Das Online-Portal watson, welches ebenfalls zur AZ-Gruppe gehört, bleibt weiterhin eigenständig. 

Die NZZ-Mediengruppe bringt laut einer Mitteilung ihr gesamtes Regionalmediengeschäft in das Joint Venture ein. Dazu gehören etwa die «Luzerner Zeitung» und das «St.Galler Tagblatt». Auch die Druckereien beider Unternehmen werden Teil des neuen Unternehmens, welches fortan 2000 Mitarbeitende umfasst und gut 500 Millionen Umsatz erwirtschaftet. 

Nicht Bestandteil sind die NZZ Medien mit der «Neuen Zürcher Zeitung», «NZZ am Sonntag» und NZZ Business sowie die konzessionierten Radio- und TV-Sender beider Unternehmen.

AZ-Verleger Peter Wanner.
AZ-Verleger Peter Wanner.Bild: KEYSTONE

Je zur Hälfte beteiligt

An der neuen Aktiengesellschaft sind die beiden Medienunternehmen je zur Hälfte beteiligt. Verwaltungsratspräsident wird AZ-Verleger Peter Wanner. Die publizistische Leitung sämtlicher Zeitungstitel übernimmt Pascal Hollenstein, aktuell Leiter Publizistik der NZZ-Regionalmedien. 

«Regionalmedien leisten in der föderalistischen, direktdemokratischen Schweiz einen wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung. Gemeinsam gründen wir ein breit aufgestelltes, wettbewerbsfähiges Medienunternehmen, das die nötige Finanzkraft hat, um in die Zukunft zu investieren.»
AZ-Verleger Peter Wanner

 

«Die AZ Medien und die NZZ-Regionalmedien legen beide ihren strategischen Fokus auf die Publizistik und sind einer liberalen Grundhaltung verpflichtet. Gemeinsam können wir unsere Reichweite erhöhen und Grössenvorteile erzielen.»
NZZ-Verwaltungsratspräsident Etienne Jornod

Die Wettbewerbskommission muss den Deal noch absegnen. 

Die Zeitungen der AZ-Gruppe
Die AZ Medien geben unter anderem die «az Aargauer Zeitung», «bz Basellandschaftliche Zeitung», «bz Basel», «az Limmattaler Zeitung», «az Solothurner Zeitung», «az Grenchner Tagblatt», «ot Oltner Tagblatt» und die «Schweiz am Wochenende» heraus.

(pd)

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16 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Posersalami
07.12.2017 10:24registriert September 2016
"Regionalmedien leisten in der föderalistischen, direktdemokratischen Schweiz einen wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung."

Das ist so sicher richtig. Aber wenn in noch mehr Zeitung das gleiche steht trägt das nicht gerade zu einer selbstständigen Meinungsbildung bei.
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Chääschueche
07.12.2017 09:54registriert Februar 2014
Noch mehr einheitsbrei.
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Angelo C.
07.12.2017 13:39registriert Oktober 2014
Man erinnert sich noch schmunzelnd, als WATSON kürzliche Zeitungsakquisitionen durch Christoph Blocher eher kritisch kommentiert hat :

https://www.watson.ch/Schweiz/SVP/322321520-%C2%ABF%C3%BCr-Blocher-und-seine-SVP-sind-diese-Zeitungen-Gold-wert%C2%BB


Natürlich ganz was Anderes, wenn Herr Wanner ähnliches tut, dies zumal wenn es sich dabei um mehrheitlich rechtsbürgerliche Blätter wie u.a. die NZZ handelt 😉.

Immerhin hat er sein stark linkslastiges
Online-Flaggschiff WATSON von dieser Zusammenarbeit ausgenommen, denn wer will schon unglaubwürdig werden und Leser verlieren...
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