Schweiz
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Nach harscher SBB-Kritik am Pannenzug: Jetzt geht Bombardier in die Offensive

So reagiert Bombardier-Schweiz-Chef Stéphane Wettstein auf die Kritik der SBB an den neuen Doppelstock-Zügen.

Andreas Maurer / ch media



Für beide Seiten ist er ein Prestigeprojekt: Der Fernverkehrs-Doppelstockzug mit dem Kürzel FV-Dosto ist für die SBB die teuerste Beschaffung in ihrer Geschichte, für Bombardier der grösste Auftrag in der Schweiz. Doch der Vorzeigezug ist auf die schiefe Bahn geraten. Zuerst verzögerte sich die Inbetriebnahme um fünf Jahre.

Stephane Wettstein, CEO Bombardier Schweiz, waehrend einer Typentestfahrt im neuen Doppelstockzug der SBB

Stéphane Wettstein, CEO von Bombardier Schweiz, vor dem neuen SBB-Zug FV Dosto. Bild: KEYSTONE

Und nun kommt es beim fahrplanmässigen Einsatz auf der Interregio-Strecke Basel–Zürich–St. Gallen–Chur zu Ausfällen und Verspätungen. Vor einer Woche machten die SBB eine ungewöhnliche Durchsage: Sie äusserten sich «unzufrieden» über die Zuverlässigkeit der Züge und verlangten von Bombardier «umgehend» Verbesserungen.

Nun nimmt Bombardier-Schweiz-Chef Stéphane Wettstein erstmals Stellung dazu.

Herr Wettstein, es kommen schwierige Zeiten auf Sie zu, zumindest wenn SVP-Verkehrspolitiker Ulrich Giezendanner recht haben sollte. Im «Sonntagsblick» sagte er, Bombardier müsse den SBB wegen der Probleme mit dem FV-Dosto Schadenersatz von 600 Millionen Franken zahlen. Stimmt das?
Stéphane Wettstein:
Ich weiss nicht, wie Herr Giezendanner auf diese Zahl kommt. Der Vertrag zwischen den SBB und Bombardier ist vertraulich. Ich kann nur sagen: Die genannte Zahl entspricht nicht der Realität. Im Moment sind Schadenersatzzahlungen gar kein Thema. Dafür müsste zuerst ein vertraglicher Schaden entstehen. Das ist nicht der Fall.

Sie haben aber Verspätung bei der Auslieferung der Züge und jene, die in Betrieb sind, funktionieren nicht wie gewünscht.
Wir haben den SBB bisher zwölf Züge ausgeliefert. Die Zuverlässigkeit konnten wir in den vergangenen Wochen deutlich verbessern. Wir sind zuversichtlich, dass wir schon sehr bald einen stabilen Betrieb zusammen mit den SBB etablieren können.

Manager in einem riesigen Konzern

Stéphane Wettstein leitet seit 2009 die Schweizer Ländergesellschaft von Bombardier Transportation in Zürich. Diese gehört zum gleichnamigen Konzern mit Sitz in Berlin. Es handelt sich um die Zugsparte des kanadischen Mutterkonzerns Bombardier, der auch Flugzeuge herstellt. Die SBB-Züge produziert die Firma in Görlitz (D) und Villeneuve (VD). Sie hat zudem die neuen Basler Trams gebaut und liefert diese Ende Jahr auch nach Zürich. Weltweit beschäftigt Bombardier 70 000 Mitarbeiter. Kürzlich hob der Konzern 7500 Arbeitsplätze auf. Wettstein musste in der Schweiz 650 Stellen streichen.
Der 59-jährige CEO hat seine Karriere mit einer Lehre zum Maschinenmechaniker begonnen. Danach bildete er sich in Betriebstechnik sowie Management weiter und arbeitete für BBC, ABB und Daimler Chrysler Rail Systems. In seinem Lebenslauf erwähnt er auch sein Hobby: Er spielt Posaune in einer Zentralschweizer Guggenmusik. (mau)​

Wann ist bald?
Einen exakten Termin kann ich nicht nennen, da dies von verschiedenen Faktoren abhängig ist. Aber ich wage eine Prognose: In ein paar Wochen wird bereits ein grosser Teil der Probleme vom Tisch sein.

«Es ist, wie wenn man einen Beamer an einen PC anschliesst, und die Verbindung klappt nicht auf Anhieb wie gewünscht.»

Stéphane Wettstein

Als wie gravierend stufen Sie die technischen Probleme ein?
Sie sind nicht gravierend und betreffen vor allem Türen und Schiebetritte. Das ist natürlich ärgerlich, aber kein Sicherheitsproblem. Wenn kolportiert wird, ein Zug sei stehengeblieben, kann man dies nur beurteilen, wenn man die Ursache dafür kennt. Wenn der Zug zum Beispiel keine saubere Verbindung zum Zugsicherungssystem ETCS hat und deshalb stehen bleibt, ist das unerfreulich. Aber es ist wichtig, dass der Zug dann stoppt. Nur so kann die Sicherheit garantiert werden. Nicht für alle Probleme ist Bombardier verantwortlich. Ein Teil hängt mit unserem Rollmaterial zusammen, ein Teil mit dem bestehenden Bahnsystem. Es ist, wie wenn man einen Beamer an einen PC anschliesst und die Verbindung klappt nicht auf Anhieb wie gewünscht. Bei der Lösung der Probleme lernen wir alle dazu, wir als Rollmaterial-Hersteller und die SBB als Bahnbetreiber.

Die SBB sind mit Ihrer Arbeit nicht zufrieden und haben Bombardier vor einer Woche in einer Mitteilung ungewöhnlich deutlich kritisiert.
Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass die Mitteilung anders formuliert worden wäre. Wir sind mit den SBB bisher gemeinsam einen langen Weg gegangen und hätten auch gemeinsam kommunizieren können. Die Diskussion, die nach dieser Mitteilung entstanden ist, wird der Sache nicht gerecht. Der FV-Dosto ist kein Pannenzug. Er ist ein fahrendes Rechenzentrum mit vielen Innovationen, die gut funktionieren. Es ist zum Beispiel der erste druckdichte Zug. Bei Kreuzungen sowie in Tunnels entsteht kein störender Ohrendruck. Er hat ein neu entwickeltes Wankkompensationssystem, das schnelle Kurvenfahrten erlaubt und sehr gut funktioniert. Die Platz- und Lichtverhältnisse sind angenehm. Die modernen Anzeigen funktionieren einwandfrei. Wenn man einen neuen Zug einführt, kann man keinen Probebetrieb im Labor durchführen. Erst auf dem öffentlichen Netz werden die Probleme sichtbar.

Die Züge haben ein Problem mit der Laufruhe. Wenn sie in langsamem Tempo über eine Weiche fahren, wackeln sie zu stark. Wenn das kein gravierendes Problem sein soll, hätte man es doch schon nach wenigen Testfahrten lösen können.
Nein. Wir arbeiten mit den SBB daran, den Fahrkomfort zu verbessern. Das ist nicht ungewöhnlich. Die Laufruhe des Zugs ist auf hohe Geschwindigkeiten ausgelegt und nun optimieren wir sie im tiefen Geschwindigkeitsbereich. Wir haben ein gemeinsames Verständnis, wie wir das umsetzen. Bei der Einführung des IC2000 und des ICN tauchten ähnliche Probleme auf.

Aber damals war das kein so grosses Thema. Was ist der Unterschied?
Die Welt ist komplexer geworden, auch die Einführung neuer Technologie. Gleichzeitig hat sich der Kommunikationsstil verändert. Heute verkünden Staatschefs ihre Entscheidungen über Twitter. Früher sass man zusammen an einen Tisch und besprach die Themen danach an einer Pressekonferenz.

Was würden Sie rückblickend anders machen?
Wir hätten die Züge schon früher in Betrieb nehmen sollen, um Erfahrungen zu sammeln. Alle genannten Probleme sind lösbar, aber sie brauchen Zeit. Davon hatten wir beim Fahrplanwechsel kurz vor Weihnachten und Neujahr leider zu wenig. Im Probebetrieb zuvor, der im Februar 2018 begonnen hatte, wurden die Züge in Doppeltraktion zu wenig getestet. Die Probleme, die dann auftauchten, konnte man weder in der Werkstatt noch bei den Testfahrten beobachten. Es ist wie beim Skifahren: Um zuverlässiger fahren zu können, muss man trainieren. In ein paar Wochen werden schon Fortschritte zu beobachten sein. Nochmals: Die Einführungsphase läuft nicht optimal, aber es ist ein guter und moderner Zug. 

Der FV-Dosto bei der Präsentation:

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lörrlee 18.01.2019 15:28
    Highlight Highlight Die neuen Züge finde ich an sich nicht mal schlecht, aber was mich wirklich stört, ist die noch stärker reduzierte Beinfreiheit in den 4er-Abteilen. Bis jetzt mussten sowohl mein Gegenüber als auch ich immer die Beine spitz angewinkelt halten um Platz zu haben, und ich denke da habe ich mit 170 cm Grösse noch Glück.
  • Pointer 18.01.2019 15:12
    Highlight Highlight Bin schon etwas verwundert, dass Basics wie Türen und Schiebetritte nicht funktionieren. Beides gibt es ja nun schon länger. Da nützt es dann auch wenig, wenn die "modernen Anzeigen" einwandfrei funktionieren.
  • Othmar Wigger 18.01.2019 15:11
    Highlight Highlight In einem Punkt muss ich ihm recht geben. Noch nie wurde auf dem Schweizer Schienennetz ein neuer Zugtyp eingesetzt, ohne dass einige Zeit lang die Türen nicht richtig funktionierten. Zugegeben, beim FV Dosto sind es nicht nur die Türen. Aber die Türen sind wie immer dabei. Jedesmal.
  • MacB 18.01.2019 15:07
    Highlight Highlight Die neuen Swiss-Flieger von Bombardier machten am Anfang auch nur Probleme. (ob immer noch, weiss ich nicht)

    Für mich ist das keine seriöse Firma, die halbfertige Produkte auf den Markt bringt und den öffentlichen Verkehr beeinträchtigt.

    Was kann Bombardier eigentlich gut?

    • Wunderkind 18.01.2019 18:01
      Highlight Highlight Meines Wissens vieles. In Basel können Sie übrigens mit einem sehr schönen Tram fahren. Ich habe das ein bisschen verfolgt und mal nachgelesen. Dort hat Bombardier pünktlich und ohne grössere Probleme geliefert.
    • Fabio74 18.01.2019 19:40
      Highlight Highlight wenn du auch sonst Probleme wissen willst
      DIe Stadler-Trams in München sorgten für Probleme, die U-Bahnen von Stadler in Berlin sorgten für Schwierigkeiten, die Siemens-Züge haben da und dort ihre Probleme
      Es gibt heute wohl kein Produkt das von Anfang an einwandfrei läuft
  • sheimers 18.01.2019 14:52
    Highlight Highlight Der neue Dosto ist ein TGV. (Train à grande vibration)
  • danmaster333 18.01.2019 13:59
    Highlight Highlight Weiss jemand, ob zur Zeit inmer noch 2 Lokführer (kein Lehrling und keine Instruktionsfahrt) plus Bombardiertechniker standardmässig an Bord sind? Das sind ja Zustände wie bei den alten Linienflugzeugen, als noch Bordibgenieure dabei waren.
  • In vino veritas 18.01.2019 12:58
    Highlight Highlight Ach, wenn ich einen solchen Schlendrian an den Tag legen und die Kunden kritisieren würde, könnte ich am Abend meinen Arbeitsplatz räumen. Hier müssen ganze Teams aus Ingenieure, Designer, Konstrukteure, Technikern usw. versagt haben. Es stellt sich die Frage, warum diese versagt haben. Hat die Geschäftsleitung dreingepfuscht? Hat es niemanden interessiert? Gab es zu wenig know how? Haben die Mitarbeiter sich die Türklinke in die Hand gegeben? Schliesslich können es andere Produzenten auch. Aber diese werden wohl besser zahlen und entsprechend motivierte Mitarbeiter haben...
  • Teslanaut 18.01.2019 12:46
    Highlight Highlight Zum Glück gibt es das Problem mit diesem Zug! Meyer macht es wie Trump, man bewirtschaftet ein Problem und übertönt damit sämtliche anderen enorm grossen Baustellen im Unternehmen. In der Privatwirtschaft wäre längst gehandelt worden - da gibt es einen Tag Zeit zum Sessel räumen!
    • Nick Name 18.01.2019 13:25
      Highlight Highlight *aufdentischhau*
      Pfetelli!
      Oder!
      Ischdochso!
      *stumpeninsbierfall*
  • Mr. Stärneföifi 18.01.2019 11:34
    Highlight Highlight „Hätte man besser Stadler, ein Schweizer Unternehmen genommen“-Kommentare in 3, 2, 1..
    • Pointer 18.01.2019 12:08
      Highlight Highlight Dein Meta-Kommentar macht die Sache auch nicht besser.
  • Posersalami 18.01.2019 11:16
    Highlight Highlight Bin gerade mit einem fabrikneuen A320 200 NEO geflogen. Zum Glück hat nicht Bombardier den Flieger zusammengeschraubt..

    Unfassbar was dieser CEO so von sich gibt!
    • Pisti 18.01.2019 13:09
      Highlight Highlight Naja dass es um die SBB Infrastruktur nicht zum besten steht stimmt aber auch. Und dass ist definitv Meyers verschulden.
      Ist etwa das gleiche wenn du einen Ferrari in den Philippinen kaufst wo die Strassen voller Schlaglöcher sind und dich dann beim Hersteller beschwerst dass es rumpelt im Auto.
    • Wunderkind 18.01.2019 18:06
      Highlight Highlight Mit großer Wahrscheinlichkeit hat Bombardier den Flieger zusammengebaut. Mir geht dieses Bombardier bashing in der Schweiz einfach auf die Nerven. Als ob bei den anderen alles Gold ist was glänzt. Ich finde eine differenzierte und sachliche Darstellung. Es ist eben oft etwas komplexer...
    • Fabio74 18.01.2019 19:41
      Highlight Highlight Unfassbar was heute alles für Quatsch miteinander verglichen wird.
      Schön hat der Eiferer den Sündenbock gefunden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • redneon 18.01.2019 09:57
    Highlight Highlight In Teilen hat Bombardie recht! Man weis ja nicht was bei der Vergabe dieser Züge (Komplette Neuentwiklung) Alles im pflichten Heft stand.... Unser SBB Oberster hatte sicher den Traum mit diesen Zügen mit 200 sachen durch die Schweiz zu Kurfen... als Hätten wir ein Hochgeschwindigkeits Zug netz.. Dem ist nicht so.. Nächstes mal lieber Züge Bestellen die auf Geschwindigkeiten ausgelegt sind die der Realen Bahnschweiz entsprechen. Wenn dan die Züge mit 200 Sachen von Basel nach Genf donnern können kann man sie an diese Geschwindigkeiten anpassen. Da muss eher jemand seinen Sessel reten ;)
    • Astrogator 18.01.2019 11:35
      Highlight Highlight 200 km/h fahren wir auf der NBS, im GBT und im LBT...
    • Fabio74 18.01.2019 19:42
      Highlight Highlight @astrogator auf gefühlt 100km von rund 2500. Aber rückständig waren die Bahnen schon oft
    • Astrogator 19.01.2019 10:13
      Highlight Highlight @Fabio74: Wieso rückständig? Es macht in der Schweiz nun mal keinen Sinn schneller zu fahren. Der Taktfahrplan muss eingehalten werden können, das ist wichtig. Schnell fahren kostet unheimlich viel Energie, um einen Zug von 160 km/h auf 200 zu beschleunigen wird soviel Energie gebraucht wie für die Beschleunigung von 0 auf 160 km/h. Und due Fahrzeit verkürzt sich bei den Distanzen bei uns im Bereich weniger Minuten die dann teuer bezahlt sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Astrogator 18.01.2019 09:35
    Highlight Highlight Mal wieder Marketinblabla vom feinsten. Wenn an einem neuen Zug wegen Software-Problemen Türstörungen auftreten die einen Zugsausfall zur Folge haben hat man entweder schlampig gearbeitet oder lausig geplant.
    Die unseligen Probleme mit dem Federspeicher, die Handbremse eines Zuges, ein standartisiertes Bauteil funktionierte so gut, dass man den Zug mit Hemmschuhen sichern muss. Wenn man die Ausgabesprache auf dem Bediendisplay umstellt durfte man den Zug eine Stunde resetten, Züge kuppeln - ein Alptraum, Bremsprobe muss wie vor 40 Jahren gemacht werden weil die Systeme nicht funktionieren....
  • Nick Name 18.01.2019 08:47
    Highlight Highlight Dass ein solches Projekt komplex ist und extrem viele beeinflussende Faktoren hat, ist ja klar.

    Umso mehr erstaunt mich dann eine Aussage wie «Die Laufruhe des Zugs ist auf hohe Geschwindigkeiten ausgelegt und nun optimieren wir sie im tiefen Geschwindigkeitsbereich.»
    Gerade bei einem solchen Projekt muss doch sowas einfach von Anfang an miteinbezogen und vor dem «Live»-Einsatz auch getestet werden. Oder soll das womöglich aus irgendwelchen bahntechnischen Gründen nicht gehen? ...
    • Astrogator 18.01.2019 09:42
      Highlight Highlight „bahntechnisch“ geht das schon, aber wenn auf Herstellerseite die Kompetenz fehlt weil die guten Ingenieure entweder selbst gegangen sind, gegangen wurden und man das Projekt mit Ingenieuren mit befristeten Verträgen gemacht hätte wird es schwierig. Nichts gegen Ingenieure mit befristeten Verträgen, aber die ersten wurden für 3 Jahre angestellt, jetzt kann man sich selbst ausrechnen was da für ein kommen und gehen mit stetigen KnowHow-Aufbau und -Verlust herrscht.
      Aber ich bin sicher, der CEO bekam einen Bonus für tiefe Personalkosten 😏
    • Nick Name 18.01.2019 13:27
      Highlight Highlight @Astrogator: Danke. Inwiefern Insider?
      :-)
    • Astrogator 18.01.2019 13:32
      Highlight Highlight Die Branche in der Schweiz ist ein Dorf 😉
  • bärn 18.01.2019 08:32
    Highlight Highlight " Die Zuverlässigkeit konnten wir in den vergangenen Wochen deutlich verbessern....."
    ...vergangenen Wochen... dass ich nicht lache... wie lange sollten die schon in Betrieb sein?? 3, 4 Jahre??
  • DailyGuy 18.01.2019 08:28
    Highlight Highlight Natürlich verteidigt ein CEO "sein" Produkt. Wenn jedoch das Produkt schon zu spät ist und dann auch nicht wirklich so funktioniert wie man dies erwartet, muss man den Ball schon ein bisschen flach halten. Bombardier hat etwas versprochen, was sie bis jetzt noch nicht eingelöst haben. Und auch wenn es physische Neuheiten gibt wie Druckdichte usw. erklärt das noch lange nicht wieso die Software dahinter nicht funktioniert. Da ist Bombardier im Zugzwang (hehe...).
  • John_Doe 18.01.2019 08:28
    Highlight Highlight Züge mit dem Charme eines Operationssaals und dem Fahrkomfort eines Schüttelbechers.
  • Lörrlee 18.01.2019 08:19
    Highlight Highlight Auf die Frage, wieso die Laufruhe in niedrigen Geschwindigkeiten nicht vorher bemerkt wurde, kommt die Antwort "Die Welt ist komplexer geworden... Staatschefs verkünden ihre Entscheidungen über Twitter."

    Was hat hier das Ei mit der Birne und dem Bürosessel zu tun?

    Nächstes Mal, wenn ich irgendwo einen Fehler mache und mich rechtfertigen muss, werde ich auch ganz einfach antworten, dass die Welt halt komplexer geworden ist. Wird schon schiefgehen.
    • Fabio74 18.01.2019 11:07
      Highlight Highlight Weil er halt Recht hat. Früher hockte man zusammen. Dikutierte und löste das Problem untereinander und nicht via Medien
    • Lörrlee 18.01.2019 13:29
      Highlight Highlight Sie sollten ins Marketing-Team von Trump, der würde sicherlich ihre Argumentation lieben, so könnte er mehr verzapfen, ohne verantwortlich zu sein.
    • Fabio74 18.01.2019 19:45
      Highlight Highlight Es ist keine Argumentation, sondern FAKT, wie man früher miteinander PRobleme löste, bevor jeder Depp seinen Twitter-Account hatte
      Aber mir klar, wer nicht mitmacht beim dümmlichen Bashing, den geifert man an.
      SVP-Stil mittlerweile hier drin
  • Baum68 18.01.2019 08:19
    Highlight Highlight Die SBB setzt seit einigen Wochen mehr Personal ein. Dazu kommt das sich das Personal persönlich weiterbildet. Ohne diesen speziellen Einsatz des Personals wären viele Probleme noch nicht behoben.
  • Alig8or 18.01.2019 08:00
    Highlight Highlight Wenn ich den teuersten Beamer aller Zeiten bestelle und der noch x Jahre zu spät geliefert wird und dann auch nach mehreren Wochen immer noch kein Bild habe, können sie diesen Beamer wieder zurück haben ;)
  • rundumeli 18.01.2019 07:56
    Highlight Highlight der kurlige ceo spielt in einer guggenmusig ... und so tönt es denn auch ... tröööööt !
  • Bits_and_More 18.01.2019 07:53
    Highlight Highlight Bei solch einem Projekt wird ja nicht ein Gut x ab der Stange gekauft. Die SBB hat das Projekt geleitet und die Anforderungsspezifikationen erstellt.
    Gerade bei Verspätungen kann es auch sein, dass der Besteller nicht ganz unschuldig ist. Gerade was die Erstellungen und konkreter Änderungswünsche angeht, hat enormen Einfluss auf den Termin.

    Ich würde mir da zum Teil etwas mehr Zurückhaltung von gewissen Personen wünschen, welche das Projekt und deren Verlauf als ganzes kaum kennen.
    • Astrogator 18.01.2019 09:47
      Highlight Highlight Der Besteller kann schuld sein, schon möglich. Aber wenn man als Lieferant alles abnickt und verspricht liefern zu können, dann muss man das auch tun. Änderungswünsche erklären dann womöglich eine verspätete Lieferung, aber nicht Qualitätsmängel. Und die mangelhafte Qualität zieht sich durch das ganze Projekt: Software-Mängel gehen Hand in Hand mit technisch fragwürdigen Lösungen.
    • Fabio74 18.01.2019 11:09
      Highlight Highlight @astrogator nun ist das Abnicken und Ja sagen üblich und zwar in jeder Branche.
      Bei solchen Projekten von nicht-ab-Stange-Ware entwickelt man das Ding fertig während der Phasen nach Unterzeichnung der Verträge
    • Astrogator 18.01.2019 13:26
      Highlight Highlight @Fabio74: Ich war nicht immer bei der Bahn, ich kenne die andere Seite. Der Punkt ist, akzeptierte Änderungsanträge können keine Entschuldigung fpr mangelhafte Qualität sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gsnosn. 18.01.2019 07:38
    Highlight Highlight Er gibt ja indirekt zu das es Probleme gibt aber statt Ja zu sagen und Eier zeigen, schibt er die Technischie Innovation voraus.
  • lynx 18.01.2019 07:34
    Highlight Highlight Netter Versuch bon Herrn Wettstein...
    - Der erste druckdichte Zug _in der Schweiz_! Andernorts geht das schon lange und zwar ohne das laut hörbare Knallen der druckdichten Klappen bei Kreuzung / Tunneleinfahrt.
    - Die Bildschirme funktionieren vielleicht, lesbar sind sie aber nur schlecht, weil man kein entspiegeltes Glas eingebaut hat - was alle anderen schon lange schaffen.
    - Die Innovationen funktionieren längst nicht alle zuverlässig. Die versprochene Reduktion beim Stromverbrauch wird z.B. angeblich nicht erreicht.
    - Die Laufruhe von ICN und IC2000 war zu Beginn nicht so schlecht.
  • Rolf Meyer 18.01.2019 07:26
    Highlight Highlight Für mich klingt es nach zu wenig oder zu wenig kompetentem Personal.
    • Astrogator 18.01.2019 09:49
      Highlight Highlight Bombardier wollte schlau sein, Personalkosten sparen und hat deshalb viele Ingenieure mit befristeten Verträgen ausgestattet die hetzt schon lange alle weg sind.
    • Wunderkind 18.01.2019 18:14
      Highlight Highlight @astrogator, können sie das belegen? Erstaunliche Kommentare die ich hier von Ihnen lese. Haben sie bei Bombardier gearbeitet?
  • HPOfficejet3650 18.01.2019 07:16
    Highlight Highlight «Doch der Vorzeigezug ist auf die schiefe Bahn geraten.»


    Ich liebe diese Wortspiele 😂😍
  • Scaros_2 18.01.2019 06:59
    Highlight Highlight Bin gestern ausnahmsweise mit dem Zug gefahren abends nach St. Gallen. 3 Türen waren defekt und auch sonst gefällt mir die Verarbeitung nicht. z.b. hat es links/rechts diese Panels, neu digital wo Sitzplatzreservationen angezeigt werden. Schräg, nicht Parallel usw. - Viele Komponenten wirken für mich einfach extremst lieblos zusammengeschustert.

    Mir ist bewusst, ein Zug ist kein mm-Meisterwerk. Aber dennoch. Bisschen mehr Genauigkeit wäre wünschenswert.
    • pcrail 18.01.2019 07:11
      Highlight Highlight Bezahle mehr Geld, dann kann das gemacht werden.
    • HPOfficejet3650 18.01.2019 07:15
      Highlight Highlight Mimimi auf höchstem Niveau. Mach mal eine Interrailtour durch Europa. Da wirst du die SBB vermissen 😅
    • Fabio74 18.01.2019 11:11
      Highlight Highlight @HP Zumindest bei den Top-Zügen sind die SBB schwach unterwegs im Vergleich zum Ausland
    Weitere Antworten anzeigen
  • Out of Order 18.01.2019 06:51
    Highlight Highlight Toller Vergleich.

    Falsch: Wenn davon etwas abhängt, zB. Produktpräsentation vor einem Millionenpublikum, Prüfungspräsentation, Bewerbung, etc., dann teste ich den Beamer vorher und weiss, dass er funktioniert.

    Einfach nur CEO-BlaBla...
    Benutzer Bild
  • Der Kritiker 18.01.2019 06:44
    Highlight Highlight "Jetzt geht Bombardier in die Offensive" und liefert endlich die Züge in gewünschter Qualität und Ausführung und ohne Hindernisse für Gehbehinderte usw?
  • Trasher2 18.01.2019 06:36
    Highlight Highlight Ja, wat du ju du if the biimer beiks daun, Mister wettstein?
    Ju try to fix it (aber pliis a littlebit faster!)
  • Neunauge 18.01.2019 06:33
    Highlight Highlight «Es ist, wie wenn man einen Beamer an einen PC anschliesst, und die Verbindung klappt nicht auf Anhieb wie gewünscht.»
    Stéphane Wettstein

    Berechtigter Einwand, wenn man eine adhoc Präsentation halten muss...
    • neckslinger 18.01.2019 06:44
      Highlight Highlight Das ist ein Fall für Frau Martullo-Blocher.
    • Flötist 18.01.2019 07:06
      Highlight Highlight Der Vergleich diente zur Illustration, dass auf beiden Seiten Inkompatibilitäten sein können.
    • Bits_and_More 18.01.2019 07:47
      Highlight Highlight Tja, hier zeigt sich dann wer die seven thinking steps kann und wer nicht.
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  • Pingupongo 18.01.2019 06:27
    Highlight Highlight Konnte nach dem Beamer-Vergleich nicht mehr weiterlesen, bevor ich die offensichtliche Lösung hier nenne: Holt doch einfach Frau Martullo-Blocher, die kennt sich aus mit defekten Beamern!
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  • iisebahnerin 18.01.2019 06:18
    Highlight Highlight Tür-/Schiebetrittstörungen mögen aus Sicht des Herstellers kein gravierendes Problem sein, da der FV-Dosto ja aus viel mehr als nur Trittbrettern und Türen besteht... Nur: Abgangsverspätungen und sogar Zugausfälle weil Türstörungen haben in unserem extrem dichten Schienennetz gravierende Folgen! Stichwort Fahrplanstabilität?!
    Und: Kupplunsprobleme, Dauer des Resets...?
    Stichwort Fahrgastkomfort: Wieso wohl hat der FV-Dosto bereits den Übernamen "Schüttelbecher"??
  • wolge 18.01.2019 06:14
    Highlight Highlight Hat womöglich fie SBB bei Vergabe und Vertragsverhandlungen geschlampt?

    Hat fast den Anschen, sollte Bomardier tatsächlich keine Strafe im 600 Millionenbereich zahlen müssen
    • Astrogator 18.01.2019 09:51
      Highlight Highlight Weil es der CEO sagt, dessen Job womöglich bald weg ist, der um seinen Ruf und den von Bombardier kämpft und ums nackte Überleben der Bahnsparte von Bimbardier in Europa?
    • Fabio74 18.01.2019 11:14
      Highlight Highlight @astrogator Nein weil solche Dinge 2 Seiten haben.
      Besteller und Verkäufer und beide sind nicht aus der Verantwortung
  • So en Ueli 18.01.2019 06:07
    Highlight Highlight Er denkt, dass öffentliche Netz sei ein Testumfeld. Ergo sind die Pendler Testpersonen. Sollten wir dann nicht kostenfrei testen können? Ich hätte einen Vorschlag für die SBB und Bombardier. Solange man denkt man müsse im öffentlichen Netz herumtesten und justieren, solange sollte der ÖV auf den betroffenen Strecken kostenfrei sein.
    • Purscht 18.01.2019 09:49
      Highlight Highlight Die Züge wurden jahrelang getestet ohne Personenbeförderung und so dass der Zugverkehr nicht beeinträchtigt wird. Besser die Züge werden auf dem Netz getestet auf dem sie später fahren als in einer Testumgebung oder?
    • So en Ueli 18.01.2019 10:31
      Highlight Highlight Wenn der ÖV Nutzer Versuchskaninchen spielen soll, dann soll dies auch kostenfrei geschehen. Denn die Nachteile übersteigen meist den Kundennutzen. Eine Person, die an einem Medikamenten-Test teilnimmt, erhält schliesslich ja auch eine Entschädigung. Beim ÖV hingegen muss ich als Tester die Fahrkosten selber tragen. Das ist schon ein wenig ungerecht nicht?
    • Purscht 18.01.2019 11:11
      Highlight Highlight Wie oben geschrieben wurden die Testfahrten ohne Personenbeförderung gemacht
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  • dave1771 18.01.2019 05:54
    Highlight Highlight Er ist sich weder Fehlern noch Schuld bewusst. Top Chef.
    • Purscht 18.01.2019 14:48
      Highlight Highlight Aber Recht geben muss ich dier in dem Punkt, dass trotz all den Testfahrten und den gesammelten Erfahrungen die Fehler offenbar nicht behoben werden konnten. (Oder durchs Beheben wieder neue entstanden sind)
  • DocShi 18.01.2019 05:54
    Highlight Highlight Einen Teil der Aussagen kann ich nachvollziehen, ändern aber nichts daran dass beide Seiten nicht genug getestet haben.
    Warum wurden die ersten beiden Züge leerlaufen gelassen? Man hätte doch z. B. zwischen zwei regulären Züge einen laufen lassen können und dann die Anpassungen vornehmen können bevor diesen neuen Züge in den regulären Betrieb aufgenommen werden. So ist es ein Ärgernis für uns Kunden.
    • Posersalami 18.01.2019 06:12
      Highlight Highlight Gewöhn dich schon mal daran.

      Ich kann mich an keine Einführung eines neuen Zuges erinnern der auf Anhieb problemfrei funktioniert hat.
    • pcrail 18.01.2019 07:10
      Highlight Highlight such mal bei der SBB aud dem Streckennetz den Platz, der sich zwischen zwei regulären Zügen befindet
    • DocShi 18.01.2019 07:14
      Highlight Highlight Kleine Korrektur:
      Warum wurden die ersten beiden Züge NICHT leerlaufen gelassen?
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