Schweiz
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Good News: Internationaler Grosskonzern Wabco verlegt Hauptsitz nach Bern



Wabco Automotive, ein international tätiger Grosskonzern mit 16'000 Angestellten und einem Jahresumsatz von 3.8 Milliarden Dollar, verlegt den Hauptsitz von Belgien in die Stadt Bern. Das haben Wabco und der Kanton Bern am Freitag bekanntgegeben.

Wie der Kanton Bern in seiner Mitteilung schreibt, wechseln in einer ersten Phase bis zu 40 Angestellte der obersten Konzernleitung nach Bern. Später will die Firma den Bereich «autonomes Fahren» mit eigenen Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen stark ausbauen.

Entstehen soll auch – in Zusammenarbeit mit Hochschulen und Bundesbehörden – ein Technologiekompetenzzentrum. «Wir erhoffen uns mittelfristig die Schaffung von hundert bis zweihundert zusätzlichen Arbeitsplätzen», sagte auf Anfrage Sebastian Friess, Leiter Standortförderung Kanton Bern.

Wabco

Die Firma gilt als weltweit wichtigster Zulieferer von Bremssystemen und Sicherheitsanwendungen für Nutzfahrzeuge. Bild: zvg

Traditionsfirma

Wabco Automotive wurde vor 150 Jahren als Westinghouse Air Brake Company in den USA gegründet. Die Firma gilt heute laut der Mitteilung des Kantons Bern als weltweit wichtigster Zulieferer von Bremssystemen und Sicherheitsanwendungen für Nutzfahrzeuge.

Weltweit bauten führende Hersteller von LKWs, Bussen und Anhängern Wabco-Technologien ein. Bei komplexen Fahrerassistenz-, Steuerungs- und Bremssystemen sowie intelligenten und umweltfreundlichen Mobilitätslösungen sei der Wabco-Konzern Marktführer. Er ist an der New Yorker Börse kotiert.

Mehrere Kantone beurteilt

Der Entscheid Wabcos zugunsten Berns fiel laut dem Kanton Bern nach einer mehrmonatigen weltweiten Suche. Der Konzern habe sich für die Schweiz als innovationsfreundliches und politisch stabiles Land interessiert und mehrere Kantone beurteilt.

Der Standortentscheid zugunsten Berns fiel Anfang November 2018. Ausschlaggebend war unter anderem die Nähe zu spezialisierten Forschungsabteilungen an den Hochschulen, zu anderen Industriepartnern und zu nationalen Bewilligungsbehörden.

Rekordumsatz im Jahr 2018

Wabco gab die Wahl Berns zum neuen globalen Hauptsitz im Zusammenhang mit dem Jahresabschluss 2018 bekannt. Der Umsatz 2018 von 3.8 Milliarden Dollar liegt nach Angaben von Wabco 15.9 Prozent über demjenigen des Vorjahrs und bedeutet Rekord.

Firmenchef und VR-Präsident Jacques Esculier wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert, die Schweiz sei weltbekannt für ihr innovationsförderndes Umfeld und biete zahlreiche Vorteile für Firmen-Hauptsitze.

Wabco verabschiedet sich nicht von Brüssel. Die dortigen Räumlichkeiten werden zum Hauptsitz für die neu geformte Abteilung Europa, Mittlerer Osten und Afrika. (whr/sda)

Eine millionenteure Geige

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Video: srf/KEYSTONE/ SDA SRF

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Thurgauo 16.02.2019 09:10
    Highlight Highlight Ich bin auch gegen Steuertricks o.ä.. Aber hört doch endlich auf den Wert eines Unternehmens nur an den Steuern zu messen. Wenn man ein bisschen Mitdenken würde, würde man merken, dass z.B. die Angestellten - gerade in diesem Bereich - massig Steuern zahlen. Die Firma wird auch im heimischen Markt jede Menge Güter konsumieren!
  • Ökonometriker 16.02.2019 08:57
    Highlight Highlight Der Konzern verlegt zwar den Hauptsitz nach Bern, aber wo fallen die Steuern an? Jersey?
  • Platon 15.02.2019 23:02
    Highlight Highlight @Watson
    Gehen meine Kommentare verloren oder werden sie nicht aufgeschaltet? Ich habe die Bürgerlichen im Zusammenhang mit der kürzlich versenken Steuervorlage als Lügner bezeichnet. Verstösst das gegen die Regeln? Der obige Artikel beweisst nämlich gerade meinen Vorwurf. Bitte um Stellungnahme, danke.
  • Neruda 15.02.2019 22:40
    Highlight Highlight Das Steuergeschänk würde mich noch interessieren...
    Und zum Argument mit der Nähe zu gut qualifizierten Uni-Abgängern... Hat da nicht erst gerade so einer grosser Staatsbetrieb behauptet, die wären in der Schweiz nicht mehr zu bekommen??
  • RatioRegat 15.02.2019 21:56
    Highlight Highlight Ich dachte, das gehe nur mit einem Steuersatz, der gegen 0 tendiert...

  • drüber Nachgedacht 15.02.2019 21:33
    Highlight Highlight Ein Schelm wer denkt, dass dies etwas mit den Steuern zu tun hat...
  • pun 15.02.2019 18:29
    Highlight Highlight Nach "BERN"? Und das, obwohl die frechen BürgerInnen entgegen den verzweifelten Voten der "Bürgerlichen", die Unternehmenssteuern gar nicht pulverisiert haben?
    .
    .
    .
    Könnte das etwa bedeuten, dass andere Standortfaktoren viel wichtiger sind, als der Steuersatz und wir uns nur selbst schaden mit dem interkantonalen Steuerwettbewerb???
    Benutzer Bild
  • Astrogator 15.02.2019 18:09
    Highlight Highlight "Ausschlaggebend war unter anderem die Nähe zu spezialisierten Forschungsabteilungen an den Hochschulen, zu anderen Industriepartnern und zu nationalen Bewilligungsbehörden."

    Ja schlag mich tot, da hört man doch immer Steuersenkungen seien das wichtigste bei solchen Entscheiden...
  • Platon 15.02.2019 17:55
    Highlight Highlight Und dies trotz versenkter Steuerreform? Soll das etwa heissen die Bürgerlichen haben gelogen als sie mit Abwanderung drohten?!

    Spoiler Alert: JA.
  • Caturix 15.02.2019 17:40
    Highlight Highlight Finde ich wieder mal unnötig wir gaben wircklich genug Einwohner und genug Firmen. Die sollen bleiben wo sie sind und dort Arbeitsplätze schafen und richtig Steuern zahlen.

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