Schweiz
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Stillen am Arbeitsplatz wird zum Politikum. 

Der Staat soll Stillpausen für berufstätige Mütter bezahlen

Im ersten Lebensjahr des Kindes haben Mütter Anrecht auf bezahlte Stillpausen, finanziert vom Arbeitgeber. Im Alltag werde dieses Recht aber oft missachtet, sagt eine Expertin. Deshalb soll neu die Erwerbsersatzordnung (EO) dafür bezahlen, fordert eine Nationalrätin.

06.10.18, 11:31 06.10.18, 21:46


Wie familienfreundlich ist der Schweizer Arbeitsmarkt? Das Thema ist hochpolitisch: Stichworte sind etwa Krippenfinanzierung, Tagesschulen oder Vaterschaftsurlaub. Weniger im Fokus von Politik und Medien hingegen steht das Thema Stillen am Arbeitsplatz. Das könnte sich nun ändern. Eine vor Kurzem eingereichte Motion verlangt jetzt, die Stillpausen zukünftig durch die Erwerbsersatzordnung EO zu finanzieren.

Eigentlich ist die heutige Sachlage klar. Per 1. Juni 2014 wurde das Arbeitsgesetz angepasst. Seither haben Mütter im ersten Jahr nach Geburt des Kindes Anrecht auf bezahlte Stillpausen. Finanziell muss der Arbeitgeber dafür aufkommen.

Das schreibt das Gesetz vor

Arbeitgeber müssen stillenden Müttern für das Stillen oder das Abpumpen von Milch die nötigen Zeiten freigeben. Bis ein Jahr nach Geburt des Kindes gelten die Pausen laut Verordnung als bezahlte Arbeitszeit.
Die anrechenbare Stillzeit pro Arbeitstag hängt von der geleisteten Arbeitszeit ab:
- Bis zu 4 Stunden =  mind. 30 Minuten.
- Bis zu 7 Stunden = mind. 60 Minuten.
- Über 7 Stunden = mind. 90 Minuten.

Doch das geschieht nicht immer. «In der Realität müssen Mütter zum Teil viel Aufwand betreiben, um zu ihrem Recht zu kommen», sagt Christine Brennan. Sie ist Geschäftsführerin der Stiftung Stillförderung Schweiz. In den gut vier Jahren seit Einführung der bezahlten Stillpausen habe man laut Brennan versucht, dem Recht zum Durchbruch zu verhelfen: «Doch es gibt weiterhin zahlreiche Probleme.»

«Es fehlt eine Willkommenskultur»

Gemäss Brennan fehle es in vielen Unternehmen an einer «Willkommenskultur» für stillende Mütter. Arbeitgeber müssten ein Klima schaffen, in dem sich den Müttern das Stillen während der Arbeitszeit nicht wie ein unüberwindbares Hindernis entgegenstelle. «Heute ist es so, dass viele Frauen nach der Schwangerschaft den Mutterschaftsurlaub unbezahlt verlängern oder ihr Kind frühzeitig abstillen, bevor sie die Arbeit wieder aufnehmen.» Viele Arbeitgeber erklärten deshalb, es wolle ja gar niemand im Betrieb stillen. «Damit machen sie es sich zu einfach», kritisiert Brennan.

Viele Firmen informierten werdende Mütter zu wenig transparent über ihre Rechte und suchten das Gespräch nicht, um praktikable Lösungen zu finden, sagt Christine Brennan. In grösseren Unternehmen mit professionellen Personalabteilungen sei die Lage allgemein besser. In vielen KMUs hingegen ist es laut Brennan für stillende Mütter schwieriger: «Zum Teil heisst es dort von Arbeitgeberseite, man habe nichts von der gesetzlichen Pflicht gewusst.»

Arbeitsmarktexpertin Daniella Lützerschwab. Bild: arbeitgeber.ch / rob lewis

Diese Kritik lässt Daniella Lützelschwab nicht gelten: «Die gesetzliche Regelung ist grundsätzlich bekannt – auch den Arbeitgebern», sagt die Arbeitsmarktexpertin beim Schweizerischen Arbeitgeberverband (SAV). Bei der Einführung der Stillzeitregelung hätten der SAV und das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) breit informiert.

«Kosten sind überschaubar»

Für die Baselbieter Nationalrätin Maya Graf von den Grünen ist die heutige Situation unbefriedigend: «Wir machen in diesem Bereich leider keine Fortschritte.» Die Wissenschaft weise immer wieder auf die positiven Wirkungen des Stillens hin: «Die Schweiz will das Stillen fördern, aber leider geht die Zahl der stillenden Frauen zurück.» Das liege vor allem an der Situation der berufstätigen Mütter – und müsse sich jetzt ändern.

Letzte Woche hat Maya Graf in Zusammenarbeit mit Stillförderung Schweiz eine Motion eingereicht. Sie will die bezahlten Stillpausen neu durch die Erwerbsersatzordnung (EO) finanzieren lassen. Diese Sozialversicherung wird von Arbeitgebern und -nehmern mit je 0,225 Prozent Lohnanteil finanziert. Aus der EO wird der Verdienstausfall von Militärdienst-, Zivilschutz- und Zivildienstleistenden kompensiert, ebenso wie der 14-wöchige Mutterschaftsurlaub.

Maya Graf, GP-BL, hoert einer Frage zu, an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 11. September 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Nationalrätin Maya Graf (Grüne). Bild: KEYSTONE

Von der noch ausstehenden Antwort des Bundesrats erhofft sich Maya Graf jetzt Klarheit über die aktuellen Probleme. Weil entsprechendes Datenmaterial fehle, liessen sich die finanziellen Konsequenzen ihrer Forderung nicht beziffern. «Die Kosten werden aber überschaubar sein, die Wirkung hingegen gross», ist sie überzeugt. Würde die Finanzierungspflicht von den Firmen auf die EO umgestellt, steige die Akzeptanz fürs Stillen bei den Arbeitgebern, glaubt Graf. Das Stillen gehöre ja zur Mutterschaft, argumentiert sie: «Deshalb ist es konsequent, auch die bezahlten Stillpausen aus der EO zu finanzieren.»

«Ureigenes Interesse der Arbeitgeber»

Daniella Lützelschwab vom Arbeitgeberverband ist skeptisch und setzt «ein grosses Fragezeichen hinter die Wirksamkeit dieser Massnahme». Ob stillende Mütter deshalb vermehrt von ihrem Recht Gebrauch machen würden, sei fraglich: «Dieser Entscheid liegt allein im Ermessen stillender Mütter.» Auch was die Finanzierung angeht, ist Lützelschwab anderer Meinung als die grüne Nationalrätin: Weil die Arbeitgeber die EO mitfinanzierten, würde eine Änderung die Unternehmen je nach Belegschaft finanziell stark unterschiedlich treffen: «Einige würden entlastet, andere benachteiligt.» Die Arbeitgeber seien grundsätzlich gegen einen weiteren Ausbau der EO.

Für Maya Graf hingegen bietet eine Finanzierungsänderung den Unternehmen die Chance, das Thema aktiver anzugehen. Um den Mutterschaftsurlaub zu planen, müssten sich die Firmen eh mit den Müttern an einen Tisch setzen. «Dann sollte man beim Thema Wiedereinstieg auch gleich das Stillen oder Abpumpen besprechen», findet Graf.

Es liege schliesslich im ureigenen Interesse der Arbeitgebenden, dass die Frauen rasch nach dem Mutterschaftsurlaub wieder an den Arbeitsplatz zurückkehrten und nicht wegen dem Stillen länger zu Hause bleiben müssen. Auch darüber hinaus müssten die Unternehmen die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie verbessern: «Die Wirtschaft findet nur dann gute Arbeitnehmende, wenn sie familienfreundliche Bedingungen schafft.» Dazu gehörten auch finanziell klarere Verhältnisse für Stillpausen.

Stillende Mütter: Eine Fotografin verwandelt sie in stolze Göttinnen

Tausende Kolumbianerinnen stillen in der Öffentlichkeit

Video: srf/SDA SRF

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Midnight 08.10.2018 08:19
    Highlight Ja genau, der Staat soll alles bezahlen, was kostet.

    Liebe Arbeitgeber, die Unternehmenssteuern sollen ständig weiter gesenkt werden. Im Zuge des Neoliberalen Rechtsrutsches im Kanton Zug werden sogar Steuersenkungen auf unter 5% gefordert. Gleichzeitig wollen ebendiese Unternehmen aber keinerlei finanzielle Verpflichtungen übernehmen, schliesslich sei das ja die Aufgabe des Staates (wofür zahlt man denn Steuern...).

    Merkt ihr was?
    10 1 Melden
  • RatioRegat 06.10.2018 15:52
    Highlight Das ist ein völlig falscher Ansatz. Besser wäre es angemessene Mutter- und Vaterschaftsurlaube einzuführen.

    Natürlich werden die Bürgerlichen hier wieder einwenden, dass dies Privatsache sei. Doch das ist Unsinn. Der Staat hat ein Interesse daran, dass Kinder geboren werden, und es sollte auch im Interesse des Staates sein, dass die neugeborenen in den ersten Monaten angemessen betreut werden können. Sie sind die Zukunft und werden später einmal unsere AHV finanzieren. Deswegen profitieren, insb. auch kinderlose Leute von den Kindern anderer.
    71 37 Melden
  • Biindli 06.10.2018 15:39
    Highlight Ich finde es ist schon gut geregelt. Ich habe meine beiden Kinder etwas mehr als 12 Monate gestillt und dabei 60% gearbeitet. Das Abpumpen war gar kein Thema. Einmal den Chef informiert und voilà. Von meinem Umfeld höre ich nichts anderes. Und nur weil es anders finanziert würde heisst das ja nicht, dass das Wohlwollen seitens Arbeitgeber ansteigt.
    78 2 Melden
  • Felix Walter S. 06.10.2018 15:17
    Highlight Kann er mir auch die Pinkelpausen bezahlen?
    55 63 Melden
    • Rissle 06.10.2018 16:01
      Highlight Ich weiss nicht, ist dein Pipi denn die ideale, von der WHO empfohlene
      Nahrung für dein Baby?
      47 35 Melden
    • Aglaya 06.10.2018 16:49
      Highlight @Felix Walter S.
      Musst du zum Pinkeln ausstempeln? Ich konnte das bisher immer während der Arbeitszeit erledigen.
      67 6 Melden
    • Midnight 08.10.2018 08:21
      Highlight @Aglaya In vielen Branchen ist das tatsächlich üblich 🙈
      3 0 Melden
  • Garp 06.10.2018 13:34
    Highlight Es sollte doch im Sinne jedes Arbeitgebers sein, dass Mütter zufrieden sind und entweder ihre Babies in einer ruhigen Ecke stillen können oder die Milch für den nächsten Tag abpumpen. Zufriedene Mütter arbeiten besser. Eine stille Ecke einzurichten und einen Kühlschrank aufzustellen, ist doch nicht so schwer.

    Sich über seine Rechte informieren, gehört auch zum Elternsein. Im Internetzeitalter ist das nicht mehr so schwierig.
    45 16 Melden
  • satyros 06.10.2018 12:58
    Highlight Man denke an die Bürokratie, die hier generiert werden soll, wenn jede stillende Frau einen Zettel ausfüllen muss, wie lange sie während der Arbeitszeit gestillt hat.
    73 5 Melden
    • _kokolorix 06.10.2018 15:36
      Highlight Wenn man die Bürokratie bedenkt welche das Militär so mit sich bringt, dürfte das doch möglich sein. Es muss ja nicht auf die Minute abgerechnet werden, sondern kann als Tagespauschale konzipiert sein
      23 55 Melden
  • maljian 06.10.2018 12:51
    Highlight Ich bleibe nicht wegen des Stillens länger zu Hause, sondern wegen meinem Kind und ich die 14 Wochen lächerlich wenig finde. Habe noch keine Mutter kennen gelernt, die alleine nur wegen dem Stillen länger zu Hause bleibt.

    Mein Chef hatte selbst vorgeschlagen das ich meinen Vertrag auf 20% reduziere und für die Zeit Ferien Tage beziehe. Da vor Jahreswechsel geklärt, habe ich mit Ferien gespart. Bis zum Wiedereinstieg benötige ich 16.4 Tage und habe noch 16 über. Geht also wunderbar auf.

    KMU mit 30 Mitarbeitern. Momentan gibt es 13 Kinder unter 5. Sowohl Mütter als auch Väter.
    39 16 Melden
    • satyros 06.10.2018 13:21
      Highlight Auch wenn das für Dich eine ideale Lösung zu sein scheint, darf es eigentlich nicht sein, dass man sich Ferientage aufsparen muss, um zu einem vernünftigen Mutterschafts(Elternschafts-)urlaub zu kommen. Ferien sind für die Erholung da und es müsste auch im Interesse der Arbeitgeber sein, dass sie zu diesem Zweck bezogen werden. Denn erholte Leute arbeiten besser.
      62 38 Melden
    • maljian 06.10.2018 14:12
      Highlight Ich sage nicht das es eine ideale Lösung ist. Ich hätte gerne die Ferien genutzt. Da es in der Schweiz aber nur die 14 Wochen gibt, ist das für mich eine gute Lösung. Ich erhalte 20% meines Gehalts und muss mich nicht noch um die Unfallversicherung kümmern.
      33 3 Melden
  • Gubbe 06.10.2018 12:23
    Highlight Vielleicht habe ich gerade nicht aufgepasst: Eine Mutter nimmt ihr Kleinkind zur Arbeit mit und stillt es da? Anders ist dies ja kaum möglich. Dies fände ich doch ziemlich deplatziert. Eine Verlängerung des Mutterschaftsurlaubs wäre da angebracht. Ich bin auch gegen Krippen, wo Neugeborene von Fremden betreut werden. Die Mutter/Vater- Kindbeziehung geht so verloren.
    44 14 Melden
    • Christoph Bernet 06.10.2018 13:39
      Highlight @Gubbe: In der Praxis sieht es so aus, dass Stillpausen in den meisten Fällen zum Abpumpen genutzt werden. Dass das Kleinkind zur Arbeit mitgenommen, kommt wohl äusserst selten vor, denn schliesslich sind berufstätige Mütter während der Arbeit ja mit arbeiten beschäftigt, nicht mit der Kinderbetreuung. Was aber vorkommt, ist dass eine externe Betreuungsperson (Vater, Grosseltern, Babysitter) das Kind während der Stillpause an den Arbeitsplatz der Mutter bringt. Oder – wenn zeitlich möglich – die Mutter während der Stillpause dahin geht, wo sich das Kind befindet (Hause, Krippe oÄ).
      42 11 Melden
  • Yippie 06.10.2018 12:20
    Highlight Die aktuelle Regelung ist nicht sonderlich praktikabel. Einfacher wäre es den Mutterschaftsurlaub zu modifizieren. Man gibt den Müttern einfach nochmals 3 Wochen mehr Mutterschaftsurlaub, den sie individuell einsetzen können z.B. fürs Stillen während der Arbeitszeit oder um den Mutterschaftsurlaub zu verlängern.
    25 39 Melden
  • Altweibersommer 06.10.2018 12:10
    Highlight Das Gesetz ist doch klar formuliert, die Arbeitnehmerin hat das Recht auf bezahlte Stillzeit, warum sollte jetzt die EO dafür aufkommen wenn die Arbeitgeber das Gesetz missachten?
    235 7 Melden
  • Hierundjetzt 06.10.2018 12:09
    Highlight Was der Staat nicht alles soll 😂😂😂 Bald haben wir Deutsche Verhältnisse wo jedes Komma geregelt ist.

    Tatsache ist, dass 95% der CH-Firmen KMU bis 200 MA sind. „Man kennt sich“

    Die Lösung ist immer und jederzeit im guten Einvernehmen mit dem Chef zu regeln, sonst halt via Personalchefin.

    Es gibt kein normaldenkender Mensch der sowas verweigert. Für restlichen 5% gibts das HR. ...aber leider gibts auch dieses 1% „Spezialistinnen“ die den Bogen überspannen.

    Bitte Motion als erledigt abschreiben.

    Merci.
    267 43 Melden
  • Ökonometriker 06.10.2018 12:04
    Highlight Die Idee ist nicht so schlecht - nicht wegen dem Stillen allein, sondern weil es damit attraktiver würde, junge Mütter anzustellen. Derzeit ist es einfach ein Risiko in der Schweiz, eine Frau zwischen 25 und 40. Viele haben in dem Alter Kinder und als Arbeitgeber hat man dann viele unbezahlte Pflichten. Da nimmt man gerade als KMU lieber einen Mann.
    Würden die vom Staat aufgebürdeten Pflichten aber finanziell entschädigt, so wären Arbeitgeber indifferent zwischen den Geschlechtern. Das wäre ökonomisch effizienter - wenn man dann den Schutz der Frauen beibehalten will, wo von ich hier ausgehe.
    24 60 Melden
    • Jeanne d'Arc 06.10.2018 12:14
      Highlight Das sogenannte grösste "risiko" bleibt aber bestehen, mind. 14 Wochen Absenz. Da spielt es doch absolut keine Rolle ob das Stillen vergütet wird oder nicht.
      60 6 Melden
    • Hierundjetzt 06.10.2018 12:17
      Highlight Klar. Darum haben wir auch diese extrem Hohe Erwerbsquote bei den Frauen mit Kindern.

      Bitte probiers noch mal.
      25 10 Melden
    • Sine 06.10.2018 12:31
      Highlight Finde ich auch. Ich dachte ja nie so bis 2 von meinen 5 angestellten schwanger wurden. Für ein kleines kmu ist dies ein hoher finanzieller aufwand.
      39 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jeanne d'Arc 06.10.2018 11:45
    Highlight Alles klar, weil die Arbeitgeber das Geld aus der EO erhalten, wird er das Stillen eher fördern. Logisch 🤦

    Die Arbeitgeber werden das stillen nicht mehr fördern als jetzt, erhalten aber zusätzlich das Geld aus der EO.

    231 11 Melden
    • _kokolorix 06.10.2018 15:31
      Highlight Natürlich wird das teilweise so sein. Aber Kleinunternehmen welche finanziell eher knapp sind werden dadurch eher in der Lage sein das Stillen zu unterstützen und Mütter werden in einer komfortableren Lage sein die Pausen auch einzufordern.
      Die Grosskonzerne malen natürlich wieder den Teufel an die Wand. Aber ich denke mal mit 1% weniger Boni für die Teppichetage ist das wieder ausgeglichen. Dann liegt halt für das Viertauto für den jüngeren Spross nur noch etwas Gewöhnliches drin. Aber das muss ja nicht unbedingt ein deutsches Protzprodukt sein
      7 14 Melden
    • Jeanne d'Arc 06.10.2018 15:57
      Highlight Haha genau, weil kleinunternehmer ja immer ehrlich und sozial sind...NOT!
      9 11 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 06.10.2018 11:37
    Highlight Frau Graf sagt es ja selber, es ist im ureigenen Interessen der Arbeitgeber. Dementsprechend werden sie sich auf selber darum kümmern und eine weitere gesetzliche Regelung ist nicht nötig.
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