Schweiz
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Wir haben den kältesten Ort der Schweiz gesucht – und gefunden

Dominique Zeier
Dominique Zeier



Die Hitzewelle hat die Schweiz noch immer unerbittlich im Griff. Darum haben wir uns auf die Suche nach dem kältesten Ort der Schweiz gemacht. Dort, wo es derzeit wirklich Abkühlung gibt. Tiefkühllager und Kühlschränke haben wir bewusst weggelassen – wer setzt sich schon gern für längere Zeit in den Kühlschrank.

Wo also sind die kühlen Orte, an die man entfliehen könnte? Kleiner Tipp: La Brévine, das jedes Jahr um den Titel als kältester Ort der Schweiz mitspielt, ist es nicht. In der «Gefriertruhe der Schweiz» herrschen derzeit Temperaturen um die 25 Grad.

So stellen wir uns diese Glückseligkeit vor:

Animiertes GIF GIF abspielen

quelle: gipyh

Kältester Ort der Schweiz

Ja, du wirst jetzt wenig überrascht sein, aber es sei doch nochmals erwähnt: Je höher man reist, desto kälter wird es um die Ohren. Ihr müsst jetzt aber nicht grad aus einem Flugzeug stürzen, um euch abzukühlen – und sonst nehmt zumindest eine Kappe mit: Auf einer Flughöhe von 10’000 Metern herrschen Temperaturen um die minus 50 Grad ...

Auch nicht wirklich Abkühlung kannst du in der höchstgelegenen Stadt Europas, in Davos, erwarten. Dort herrschen momentan Temperaturen um die 25 Grad. Kühler ists da schon auf dem Jungfraujoch mit erfrischenden 10 Grad. Das ist bequem per Bahn erreichbar – wenn auch ziemlich teuer.

Wer wirklich Abkühlung will, muss aber noch höher hinaus. Auf dem Matterhorn auf 4478 Metern über dem Meer herrschen derzeit rund 6 Grad. Aber eigentlich ist jeder der 48 Berge der Schweiz mit über 4000 Metern Höhe ein guter Kandidat – vorausgesetzt man weiss, wie man sie besteigt.

Garantierte Abkühlung und zu Fuss erreichbar: Das Matterhorn (ACHTUNG: gutes Schuhwerk mitbringen)

epa06830575 The the iconic Matterhorn mountain, peaking at 4478m, is pictured with a long exposure after the moonset from the Riffelsee Lake in the Riffelberg area above the alpine village of Zermatt, Switzerland, 22 June 2018.  EPA/VALENTIN FLAURAUD

Bild: EPA/KEYSTONE

Kältester Fluss der Schweiz

Wer sich aber wirklich abkühlen will, sollte dies in einem Fluss tun. Insbesondere eignet sich dafür die Massa in der Nähe von Blatten im Oberwallis. Dort wurden im Wasser in den letzten 24 Stunden 1,4 Grad gemessen.

Sieht aus wie im Verzascatal (ein bisschen): die Massa im Wallis

Massa Fluss im Wallis

Bild: Wikipedia

Dies kommt daher, da die Massa vor allem aus dem Schmelzwasser des Aletschgletschers gespeist wird. Tatsächlich ist es dort möglich, mit einem Führer und Neoprenanzug ins eisige Nass zu springen oder den Fluss mittels Canyoning zu erkunden. Die Abkühlung ist garantiert.

So verteilen sich diese Kältepunkte auf die Schweiz:

Infografik Kälteste Orte der Schweiz 30. Juli 2018

Bild: watson

Kältester Ort der Welt

Wer ganz extreme Temperaturen sucht, findet diese in der Antarktis, genauer auf dem Plateau der Ostantarktis. Dieser Ort gilt als kältester Ort der Welt. Dort wurden im Juli in vergangenen Jahren Temperaturen von bis zu minus 93 Grad Celsius gemessen. 

Hier wirds jedem kalt um die Ohren: Antarktis

antarktis kontinent wikipedia/dave pape

Bild: Nasa

Wie sich diese Temperaturen anfühlen, weiss allerdings niemand, denn eine Reise an diesen Ort wäre lebensgefährlich. Wasser, das ausgeschüttet wird, würde sofort gefrieren. Haut, die mit der Luft in Berührung käme, würde sofort schockgefrieren. Atmen wäre nur mittels Atemgerät möglich. Also vielleicht doch lieber eine Reise zum Matterhorn?

Noch ein paar coole Bilder für ein bisschen Abkühlung:

«Hitzewellen wie diese werden sich künftig häufen»

abspielen

Video: srf

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20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Don Quijote 31.07.2018 08:48
    Highlight Highlight Tromsø ists kein Ort dafür. Dort haben sie gerade die erste Tropennacht ever gemessen... 😱
  • Dä isches gsi 30.07.2018 19:42
    Highlight Highlight Danke!:)
  • Luzi Fair 30.07.2018 18:10
    Highlight Highlight der heissteste und die kältesten Orte alle im Kanton der Superlative
  • lilie 30.07.2018 16:54
    Highlight Highlight Eine hehre Mission.

    Ich für meinen Teil fahre jetzt nach Hause und lass mir ein Eisbad ein. 😓
  • Maya Eldorado 30.07.2018 16:48
    Highlight Highlight Ja, die Orte sind schon kalt. Die Temperatur wird ja im Schatten gemessen.
    Aber.....
    Vor vielen Jahren war ich mal unterwegs zwischen dem Alalinhorn und dem Alphubel. Auf dem Gletscher und Firnschnee an der vollen Sonne war die Luft aber trotzdem sehr heiss. Mir hats zu einem starken Sonnenstich gereicht.
  • N. Y. P. D. 30.07.2018 16:45
    Highlight Highlight Toll geschrieben !


    P.S.

    Eltern mit
    2 Kindern 7 Jahre & 9 Jahre
    Interlaken - Jungfraujoch retour

    234.80 Erw.
    234.80 Erw.
    117.40 Kind
    117.40 Kind
    180.00 Essen

    884.40 CHF !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Für meinen Geschmack ein mü, wirklich nur ein mü zu teuer für viele Familien in der Schweiz.
    • Officer 30.07.2018 22:20
      Highlight Highlight Abartig 🙄
    • Rajasu 30.07.2018 22:33
      Highlight Highlight Das Jungfraujoch ist auch nicht für Familien in der Schweiz, sondern für reiche Touris :)
    • phillipp123 30.07.2018 22:49
      Highlight Highlight Jaa es ist sauteuer! Aber kauft euch ein Halbtax, dann ist die Bahnfahrt für die Eltern schon wieder halb so teuer ;-) Und das Halbtax Abo habt Ihr mit der An- und Rückreise ins Berner Oberland schon fast gänzlich amortisiert :-) Auch wer selten öV fährt, es lohnt sich ein Halbtax zu haben! Vor allem bei Ausflügen wie in die Jungfrauregion...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 30.07.2018 15:33
    Highlight Highlight Auf den Shetland Islands ist so um die 17°, auf den Färöer himmlische 13° , in Island 16°

    Kurz, ich wandere aus ^^'
    • chnobli1896 30.07.2018 23:23
      Highlight Highlight Check mal die Kerguelen. Ein Mü kälter (Durchschnitt 5 Grad), weniger Menschen (50-120) und mehr Pinguine (bis zu 7 Millionen) ;-)

«Es ist alarmierend» – Insektensterben in der Schweiz ist viel schlimmer als angenommen

Der Insektenschwund hat dramatische Auswirkungen. Das ganze natürliche Gleichgewicht gerät durcheinander. Das bekommt auch der Mensch zu spüren.

Eine am Mittwoch veröffentlichte Studie zeigt erstmals das ganze Ausmass des Insektenschwunds für Deutschland und die Schweiz auf. Die Erkenntnisse sind alarmierend: In den vergangenen zehn Jahren wurde ein Rückgang der Artenvielfalt von 30 Prozent festgestellt.

Markus Fischer von der Uni Bern war an der Forschung beteiligt und hat uns die Studienerkenntnisse erläutert. Er sagt, warum die Studie so bahnbrechend ist, was die Ursachen für den Schwund sind und was jetzt zu tun ist.

Herr Fischer, …

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