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Die Bieler um Goalie Jonas Hiller bejubeln den Sieg beim sechsten Playoff-Viertelfinalspiel der National League  zwischen dem HC Davos und EHC Biel, am Donnerstag, 22. Maerz 2018, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Der EHC Biel steht zum ersten Mal seit 28 Jahren im Playoff-Halbfinal und darf sogar von der Champions League träumen. Bild: KEYSTONE

Es winkt die Königsklasse – warum Biel im anderen Halbfinal dem SCB die Daumen drückt



Biel, Lugano und die ZSC Lions spielen in den Playoff-Halbfinals nicht nur um den Verbleib im Meisterrennen, sondern auch um den Einzug in die Champions Hockey League der kommenden Saison. Ihren Platz im europäischen Wettbewerb bereits gesichert haben sich Bern als Qualifikationssieger und Zug als Zweiter der Regular Season.

Die National League stellt in der kommenden Saison erneut vier Teilnehmer in der Champions League. Nebst den Top 2 der Qualifikation qualifizieren sich gemäss dem Reglement auch die beiden Playoff-Finalisten für den Wettbewerb.

Die Eckpfeiler der neuen CHL-Saison:

Diesbezüglich dürfte der EHC Biel im Halbfinal zwischen dem SCB und den ZSC Lions also dem Berner Kantonsrivalen die Daumen drücken. Zieht Bern in den Final ein, dann feiert Biel als Dritter der Qualifikation – unabhängig vom eigenen Abschneiden in den Halbfinals – im Herbst seine Premiere in der Champions Hockey League.

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Der Traum vom ersten Titel seit 1983

Die Serie zwischen Biel und Lugano steht etwas zu Unrecht im Schatten im Vergleich mit jener zwischen Bern und den ZSC Lions. Die Seeländer befinden sich nach dem ersten Halbfinal-Einzug seit 28 Jahren im emotionalen Hoch, Lugano hat nach Jahren der Krise seine Stabilität wieder gefunden und steht zum dritten Mal in Folge im Halbfinal.

Biels Philipp Wetzel, Mitte, jubelt nach seinem Tor zum 3-1 mit den Teamkollegen Jason Fuchs, links, und Dominik Diem, rechts, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und dem HC Lugano, am Freitag, 2. Februar 2018, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Drei von vier Direktduellen hat Biel gegen Lugano in dieser Saison gewonnen. Bild: KEYSTONE

Biel spielte im Viertelfinal gegen Davos angeführt von Goalie Jonas Hiller, Abwehrchef Beat Forster und Topskorer Toni Rajala äusserst abgeklärt. Das Überraschungsteam der Saison lieferte den Beweis, dass Platz 3 in der Qualifikation kein Zufall war. Biels Trainer Antti Törmänen weiss zudem, wie man Meister wird. Er hatte sich im Dezember unter anderem als Meistertrainer 2013 (mit Bern) für die Nachfolge von Mike McNamara empfohlen.

EHC Biel vs. HC Lugano

Begegnungen in der Qualifikation:
2:5; 4:2; 4:3; 3:1

Die bisherigen Playoff-Serien:
1991: Viertelfinal, 3:0 für den HC Lugano

Biels letzter Titelgewinn liegt bereits 35 Jahre zurück, jener Luganos ebenfalls schon zwölf Jahre. Die Tessiner sind deshalb aber nicht weniger hungrig auf den Pokal. Im Gegenteil: Das Team von Trainer Greg Ireland steckte das verletzungsbedingte Aus von Damien Brunner, Dario Bürgler und Alessandro Chiesa unmittelbar vor den Playoffs scheinbar locker weg. Es überzeugte gegen Fribourg (wie Biel gegen Davos) mit Geschlossenheit, Leidenschaft und selbstbewusstem Auftreten. (pre/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Against all odds 26.03.2018 23:31
    Highlight Highlight Wieso sollte der EHCB dem SCB die Daumen drücken? Einfach Lugano schlagen, dann ist das Problem von selbst gelöst.
  • andre63 26.03.2018 19:12
    Highlight Highlight als biel fan werde nie, mit betonung auf NIE, dem scb die daumen drücken.
    • Knety 26.03.2018 19:27
      Highlight Highlight Werd erwachsen.
    • Dreizehn 26.03.2018 19:35
      Highlight Highlight und ich als SCB Fan hoffe auf ein Berner Finale.
      Aber du bekommst ein...

      Forza Lugano !
    • Bieler95 26.03.2018 19:44
      Highlight Highlight Aber wäre trotzdem cool, falls es unsere Jungs ins Final schaffen würde, ein Finale gegen denn Kantonsrivale 💪🏻
    Weitere Antworten anzeigen
  • Willy Amport 26.03.2018 18:54
    Highlight Highlight Der SCBern kommt gegen den ZSC nur Weiter wenn Sie in der Verdeitigung sehr Solide Spielen,...weil dort war der Unterschied zwischen dem SCBERN + ZSC In der Meisterschaft weil die Berner dort zu viel Geschnitzt hatten das war der Unterschied zwischen den beiden,...Das müssen die Berner abstellen dan kommt alles gut da bin ich mir sicher
  • sevenmills 26.03.2018 18:40
    Highlight Highlight Idee am Rande: Wäre es nicht eine Möglichkeit, einen Schweizer Startplatz für die CHL in Zukunft an den Cupsieger zu vergeben? So bekäme der Cup-Wettbewerb noch eine etwas grössere sportliche Bedeutung, da sich neben dem Titel nun auch sportlich etwas holen liesse. Im Fussball wird es ja auch so ähnlich gemacht.
    • Hallo22 26.03.2018 18:56
      Highlight Highlight @sevenmills leider hat die CHL noch nicht einen Stellenwert der in diesem Fall dem Cup einen grösseren Anreiz verschaffen würde.
    • Warumdennnicht? 26.03.2018 19:03
      Highlight Highlight Nein. Den der Cup ist und bleibt ein Plauschturnier.
    • Pana 26.03.2018 19:06
      Highlight Highlight Ich dachte das war ursprünglich so geplant? Würde auf jeden Fall mehr Sinn ergeben, als der Quali-Zweite..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rookie 26.03.2018 18:21
    Highlight Highlight Wen interessiert die Champions Hockey League?? Drei Trainingsspiele und gut ist's...
    • Normi 26.03.2018 19:05
      Highlight Highlight mit so einer Verlierereinstellung
    • Pana 26.03.2018 19:08
      Highlight Highlight Wahre Hockeyfans, die ihr Team nicht nur 8 mal pro Jahr gegen Zug, Langnau und Co spielen sehen wollen, sondern auch im Vergleich gegen internationale Top-Teams.
    • 1848BO 26.03.2018 20:32
      Highlight Highlight Da sieht man das du nur heimspiele schaust da es nicht drei sondern sechs sind. Für Fans die überall hin gehen ist es eine abwechslung andere Stadien zusehen , als die üblichen 6 der NLA.
      Aber du wirst es wohl wissen
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Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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