Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Rapperswils Goalie Melvin Nyffeler waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und den SC Rapperswil-Jona Lakers, am Freitag, 23. November 2018, in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Rapperswil-Goalie Melvin Nyffeler. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Die Kamele der Liga und ihr tapferer Goalie

Er hat bei den Rapperswil-Jona Lakers den schwierigsten und undankbarsten Job der Liga. Und doch ist Melvin Nyffeler (24) glücklich dabei und mag nicht jammern. Wie ist das möglich?



Erst einmal wollen wir einem Missverständnis vorbeugen. Ein Kamel zu sein ist in der abendländischen Kultur keine Ehre. Im Morgenland steht das Kamel hingegen in höchstem Ansehen, und ich habe mal irgendwo gelesen, das geduldige Tier werde sogar als Währung in Heiratsgeschäften akzeptiert. Im Zusammenhang mit den Lakers geht es um die ehrenhafte, morgenländische Rolle des Kamels.

Die grosse, die entscheidende Frage ist ja, ob die Lakers unbeschadet an Selbstvertrauen, Zuversicht, Mut und Disziplin durch die endlose Qualifikation kommen. Seit dem ersten Spieltag wissen sie tief im Herzen, dass sie am Ende der Saison um die Existenz kämpfen müssen.

Von September bis Ende Februar fast immer verlieren hält eigentlich keine Mannschaft aus. Viele Teams sind auf dem beschwerlichen Weg durch die Qualifikation «verdurstet» und auseinandergebrochen. Beispielsweise Basel, die Lakers bei ihrem Abstieg 2015 und, natürlich, der EHC Kloten.

Doch vieles spricht dafür, dass die Lakers unbeschadet durch diese Qualifikation kommen und den Trainer nicht feuern werden wie damals Basel, die Lakers in der Abstiegssaison oder die Klotener.

Sie verlieren zwar meistens und sind statistisch noch miserabler als in der Abstiegssaison 2014/15 oder der EHC Kloten letztes Jahr zum gleichen Zeitpunkt.

Saison 2014/15: 12. Rapperswil-Jona, 28 Spiele, 64:98 Tore, 20 Punkte.

Saison 2017/18: 12. EHC Kloten, 28 Spiele, 58:91 Tore, 21 Punkte.

Saison 2018/19: 12. Rapperswil-Jona, 28 Spiele, 42:95 Tore, 16 Punkte.

Aber die Lakers zeigen keine für notorische Verliererteams typische Zeichen der Resignation. Und es gibt keinerlei Polemik gegen den Trainer. Einen so ruhigen, freundlichen Tabellenletzten haben wir in diesem Jahrhundert noch nicht erlebt. Und daher die Frage: Wie ist das möglich?

Die Schweizer Hockey-Cupsieger der Neuzeit:

Und nun kommen eben die Kamele ins Spiel. Sie vermögen gewaltige Distanzen durch die Wüste zu laufen und kommen dabei ohne Wasser und Nahrung aus. Zwischendurch halten sie an Oasen, trinken gewaltige Mengen Wasser und das reicht dann bis zum nächsten Wasserloch weit hinter dem Horizont.

Was die Wasserstelle in der Oase, ist für die Lakers der Cup. Die Siege in diesem Wettbewerb sind für das Selbstvertrauen, den Mut, die Zuversicht und die Disziplin der Jungs auf dem langen Weg durch die Einöde der Qualifikation das, was die Oase für das Kamel auf der Reise durch die Sahara.

19. September 5:0 in Dübendorf
21. Oktober 3:1 in Olten
27. November 4:3 n.V. in Davos
19. Dezember 3:2 gegen Langnau

Der nächste Halt an der Wasserstelle zum Auftanken des Selbstvertrauens ist der 3. Februar. Der Cupfinal gegen Zug im eigenen Stadion. Da wird das Resultat nicht einmal mehr eine Rolle spielen. Es wird ein Hockeyfest sein, vom staatstragenden Fernsehen direkt in alle Stuben übertragen. Ein Spiel, das die Bestätigung liefert, dass man auch etwas geleistet hat und keineswegs miserabel ist. Grad im richtigen Moment für den dann Ende Februar beginnenden Existenzkampf.

Tigers Topscorer Harry Pesonen, links, kaempft um den Puck gegen Rapperswils Steve Mason, Mitte rechts, und Goalie Melvin Nyffeler, rechts, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und den SC Rapperswil-Jona Lakers, am Freitag, 23. November 2018, in der Ilfishalle in Langnau. (PRR/Marcel Bieri)

Melvin Nyffeler im Tor der Lakers. Bild: PPR

Diese raren Cup-Erfolgserlebnisse saugen die Lakers auf wie das Kamel das kostbare Nass, und so halten sie durch. Bei den Lakers gibt es das sonst für notorische Verliererteams typische Jammern nicht. Eigentlich personifiziert keiner so die tapferen Verlierer aus Rapperswil-Jona so sehr wie Torhüter Melvin Nyffeler.

Er hätte wahrlich viel zu jammern. Auf ihn sind bisher 855 Pucks geprasselt – viel mehr als der Liga-Durchschnitt für Goalies (566). Melvin Nyffeler ist bei den Lakers eine «Schiessbuden-Figur». Und, wie die letzte Woche zeigt, heftigen emotionalen Turbulenzen ausgesetzt. Er ist so etwas wie der «Don Quichotte des Eishockeys». Sein vergeblicher Kampf gegen die heranfliegenden Pucks mahnen an den vergeblichen Kampf des spanischen Landedelmannes gegen die Windmühlen.

Am letzten Mittwoch hext er seine Lakers gegen die SCL Tigers in den Cupfinal (3:2). 48 Stunden später war er am Freitag in der Qualifikationspartie – wiederum gegen die Emmentaler – der Depp. Nach drei Gegentreffern wird er vom Eis geholt. Die Lakers verloren 0:6. Und schliesslich folgte am Samstag in Zug das Ende einer erstaunlichen Serie: Als einziger Goalie der Liga hatte er diese Saison alle Partien begonnen. 27 Mal in Serie, also die Nummer eins.

Aber er musste erstmals seit allem Anfang den Platz der Nummer zwei (Noël Bader) überlassen. Und noch etwas kommt dazu: Durch die frühzeitige Verlängerung beim Tabellenletzten hatte er sich gleich aus dem Rennen für einen Job bei den Grossen – in Bern und Lugano – genommen. Aber er jammert nicht. Nicht über seine hohe Arbeitsbelastung und nicht über eine vergebene Karrierechance. Leichthin erklärt er, Angebote aus Bern oder Lugano habe er keine gehabt. «Sie hätten mich sowieso nicht interessiert.»

SCL Tigers Stuermer Benjamin Neukom, links, trifft zum 0-6 gegen SC Rapperswil-Jona Lakers Torhueter Noel Bader waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und den SCL Tigers am Freitag, 21. Dezember 2018, in Rapperswil. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Noël Bader konnte bei der 0:6-Niederlage gegen die SCL Tigers nicht viel ausrichten.  Bild: KEYSTONE

Melvin Nyffeler sagt, das Hockeyleben habe ihn Bescheidenheit gelehrt. «Als ich bei den ZSC Lions ein paar erfolgreiche Einsätze hatte, da wähnte ich mich bereits ganz oben.» Aber dann sei er so richtig auf dem Boden der Wirklichkeit gelandet. Chris McSorley holte ihn nach Genf. Aber noch vor dem ersten Spiel transferierte er den Zürcher nach Fribourg. Dort kam Melvin Nyffeler nicht an Benjamin Conz vorbei und nach Vertragsablauf stand er im Frühjahr 2015 arbeitslos da. «Es war eine schwere Zeit für mich. Rückblickend muss ich sagen: Es ist ganz gut, dass ich da durch musste. Ich bin stärker geworden.»

Es geht doch weiter. Er bekommt eine Chance bei den Lakers. Und stellt nach den bitteren Erfahrungen auch sein Leben um. Jaja, er sei ein Rock’n’Roller gewesen. «Aber er ist heute ein Musterprofi», sagt sein Agent André Rufener.

Aber warum hat er sich denn nicht einmal für den SCB oder Lugano interessiert? Niklas Schlegel wird nächste Saison beim SCB die Chance seines Lebens bekommen und Lugano braucht einen Nachfolger für Elvis Merzlikins.

Niklas Schlegel und Melvin Nyffeler haben schon als Buben bei den ZSC Lions gespielt und der Vater von Niklas Schlegel ist heute Melvin Nyffelers Goalietrainer. «Ich bin zwar in der Liga angekommen. Aber ich habe mich noch nicht etabliert», schätzt Melvin Nyffeler, der Cup- und Aufstiegsheld der Lakers, seine Lage realistisch ein. «Ich muss noch besser werden und ich bin den Lakers sehr dankbar, dass sie mir diese Chance geben. Hier habe ich alles, was ich brauche, und wenn mein Vertrag in zwei Jahren ausläuft, werden wir weitersehen.»

Alle NL-Topskorer der Qualifikation seit 2002/2003:

Und doch: Selbst als Nummer zwei beim SCB hätte er noch mehr Prestige und Geld als bei den Lakers. Doch das lässt Melvin Nyffeler (24) nicht gelten. Der Bruder von Ajoie-Torhüter Dominic Nyffeler (26, nächste Saison in Kloten) sagt, die Versuchung sei gross, leichtfertig nach schnellem Geld und Ruhm zu streben. «Ich habe das Privileg, bei den Lakers Profisportler zu sein. Ich darf das tun, was mir Spass macht, und werde dafür im Vergleich zu anderen Berufen gut bezahlt. Ich weiss das sehr zu schätzen.»

Im letzten Frühjahr hat Melvin Nyffeler die Lakers in der Swiss League zum Qualifikationssieg und zum Meistertitel, in der Liga-Qualifikation zum Triumph über den EHC Kloten und damit zum Aufstieg und auch noch zum Cupsieg gehext.

Torhueter Dominic Nyffeler von Ajoie, im fuenften Playoff-Halbfinalspiel der Eishockey Swiss League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Ajoie, am Freitag, 23. Maerz 2018, in der St. Galler Kantonalbank Arena in Rapperswil-Jona. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Dominic Nyffeler. Bild: KEYSTONE

Wenn es ihm gelingt, seine Mannschaft am Ende dieser Saison in der höchsten Liga zu halten, dann ist er einer der ganz grossen Torhüter unserer Zeit.

Lieber ein Held in Rapperswil-Jona als die Nummer zwei in Zürich, Lugano oder Bern. So dachte einst schon einer der Grössten der Weltgeschichte.

Gemäss dem Chronisten Plutarch soll Julius Cäsar bei einem Aufenthalt in einem Dorf in den Alpen gesagt haben: «Ich möchte lieber hier der Erste als der Zweite in Rom sein.» Er hat es mit dieser Berufseinstellung weit gebracht. Bis zum Regierungschef des damals mächtigsten Staates der Welt.

Wir sollten nicht ausschliessen, dass es Melvin Nyffeler ähnlich weit bringt wie Julius Cäsar. Nicht in der Politik. Im Sport natürlich. Wenn sein Vertrag 2021 ausläuft, wird er erst 27 sein und seine besten Jahre noch vor sich haben.

Der 1000er-Klub des Schweizer Eishockeys:

Eishockey-Saison 2018/19

National-League-Saison 2019: Spielplan und alle weiteren wichtigen Termine

Link zum Artikel

Natistar Alina Müller: «Eltern verstehen nicht, warum eine Frau statt ihrem Sohn spielt»

Link zum Artikel

Diese 7 wichtigen Änderungen haben die Schweizer Hockeyklubs beschlossen

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

Die besten Bilder, Videos und Reaktionen zur Stanley-Cup-Party der Blues

Link zum Artikel

Vom letzten Platz zum Titel! St.Louis schreibt Geschichte und jubelt über Stanley Cup

Link zum Artikel

Paterlini ist neuer U 20-Nationaltrainer und der Verband spart beim Nachwuchs

Link zum Artikel

Die Schweiz spielt an der Heim-WM 2020 in Zürich – ein grober Fehler

Link zum Artikel

So muss Playoff! Danke den Hobby-Spielern für diese Hitchcock-Serie

Link zum Artikel

Sunrise kauft UPC – und am Ende zahlen die Sport-Fans die Zeche

Link zum Artikel

Alle Playoff-Topskorer seit der Saison 2002/03

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Nico Hischier beantwortet unsere ungewöhnlichen Fragen:

abspielen

Video: watson/Emily Engkent, Sandro Zappella

Das könnte dich auch interessieren:

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

17
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Wüthrich 24.12.2018 08:46
    Highlight Highlight Egal, wie schlecht Rappi in der Quali spielt: dann, wenn es wirklich zählt, haben die Lakers zuletzt immer gewonnen. Sämtliche Serien in den NLB-Playoffs von 2018, Die Ligaquali-Serie 2018 gegen Kloten und insgesamt neun Spiele hintereinander im Cup (inkl. Cup-Sieg 2018).

    Das verheisst bereits für den Gegner im Playout-Final 2019 nichts Gutes.
  • Gerunknown 23.12.2018 23:40
    Highlight Highlight Die Lakers können mit Pech dieses Jahr absteigen. Kloten zeigt einen enormen Aufwärtstrend und hat die Spieler und den Goalie um die Lakers zu fordern, zumal die Lakers auch nicht mehr alle Ausländer benutzen können. Dürfte eine spannende Serie werden bei der die Lakers sich wohl durchsetzen werden.
    • Lumina 24.12.2018 15:54
      Highlight Highlight Und da ist er schon wieder - der Name EHC Kloten.

      News of the day: Ungeachtet dessen wie sich die Lakers (noch) schlagen werden, Kloten hat trotz einem kleinen Aufwärtstrend noch viel zu wenig im B geleistet um zu einer Aufstiegsmannschaft "geschrieben" zu werden.

      KZ hat dies vor wenigen Wochen schon eingesehen, so manch anderer Leser hier, offenbar (noch) nicht.

      Zum Vergleich: Die Lakers waren recht schnell so etwas wie der SCB der NLB, haben die Tabelle teilweise mit zich Punkten Abstand angeführt und die Liga f.n. bel. dominiert - kann man selbiges von Kloten behaupten? - ganz klar Nein!
  • Italian Stallion 23.12.2018 19:57
    Highlight Highlight Also, ganz ehrlich gesagt.....gestern war ich in Zug, und was da Rappi abgeliefert hat war nicht mal ansatzweise NLA-tauglich. Diese Mannschaft wird nie und nimmer in der NLA bleiben, egal wer aus der NLB gegen sie spielen wird. Selbst die euphorische Fans der Aufstiegsspiele sind wie vom Erdboden verschluckt. Selbst beim Nachbar in Zug waren optimistisch gezählte 30 Rappi-Fans auf der Tribüne. Heute in Kloten waren es gegen Ajoje 5600.....und auch Ajoje hat einiges zur Zuschauerzahl beigetragen. Sorry Rappi, ihr habt echt nichts zu suchen in der NLA.
    • Steven86 23.12.2018 22:37
      Highlight Highlight Wir haben so viel im A zu suchen wie jeder ander Verein im A auch und denkst du im B hätt es zur Zeit bessere Teams?
    • nononono 23.12.2018 23:37
      Highlight Highlight 1. Zum Spiel: Das Spiel gegen Zug war wirklich schlecht aber es war aus meimer Sicht auch eines der schlechtesten der Saison von Rappi. Haben sie denn mehrere Spiele von Rapperswil gesehen (diese Saison), dass sie fair urteilen können?
      2. Zu den Zuschauern: es ist ja allseits bekannt, dass Zug von einem grossteil der Auswärtsfans (insbesondere von dem Kurven) boykottiert wird...
      3. Ich finde, dass man Rappi nach der ersten Saison nich verurteilen kann, weil im April nicht mehr wirklich viele Spieler auf dem Markt waren...
    • magnet1c 24.12.2018 01:29
      Highlight Highlight Die Fanszene meidet den zuger Gästesektor. Einem Kenner sollte dies bewusst sein, einem neuen Zugerfan natürlich nicht.
      Um A-Klassig zu sein, muss man am Ende der Saison genau 4 mal besser als der B-Meister sein. Aktuell ist dies möglich, auch wenn die Leistung gegen Zug schwach war.
  • Lumina 23.12.2018 17:11
    Highlight Highlight Also Melvin Nyffeler und den Rest der Truppe aus dem Obersee als Kamel zu beteichnen, wäre mir jetzt in zwei Leben nicht in den Sinn gekommen, aber es ist schön zu sehen, (bzw. lesen) dass der Klausi auch mal, fast gänzlich ungeachtet der schwierigen Lage in der sie sich befinden, positive/lobende Worte für die Lakers übrig hat.
  • Muselbert Qrate 23.12.2018 14:54
    Highlight Highlight Ohne Moos nix los..

    Wann kommt die Liga zur Vernunft und führt etwas ein wie eine Lohnobergrenze um es ein paar Millionären doch etwas zu erschweren, dass nicht die gleichen drei Clubs zum Meister geklotzt werden.

    Erstaunlich, dass die Amerikaner das längst vor den Europäern geschnallt haben..!!
    • goldmandli 24.12.2018 11:31
      Highlight Highlight Die grössten Kapitalisten haben das sozialste System im Sport eingeführt. Müsste in Europa auch endlich passieren. Ist vielleicht nicht so rigoros möglich, wie es in der NHL praktiziert wird, aber wenigstens etwas im Ansatz, um eine gewisse Chancengleichheit zu schaffen. Nur schon ein Transferfenster würde helfen, damit sich der Aufsteiger nicht nur am Grabbeltisch bedienen kann.
    • Murspi 24.12.2018 16:58
      Highlight Highlight Transferfenster tönt ja schön und git, ist jedoch schwierig umzusetzen. Es würde wohl im Hintergrund bereits verfrüht mündlich alles geeinigt um dann im Transferfenster offiziell gemacht zu werden.
  • bullygoal45 23.12.2018 10:56
    Highlight Highlight Diese Saison denke ich wird es noch reichen. Punktuell können wir noch emotionales Powerhockey spielen. Jedoch nicht im Quali Alltag. 5-8 Spieler sind leider nicht (mehr) A-tauglich...


    Sorgen mache ich mir um nächste Saison. Wir haben noch keine einzige Verstärkung 😶💸
    • Best of 7 23.12.2018 17:35
      Highlight Highlight Echo der Zeit...lese dich nie hier beim Eishockey. Darum wahrscheinlich auch keine Ahnung von der Sache. Ins B absteigen wird sowieso niemand und wenn ich einen Hellseher brauche, rufe ich Mike Shiva an. Der erzählt zwar auch nur Mist wie du, hat aber den schöneren Namen.
  • Scrj1945 23.12.2018 10:24
    Highlight Highlight Melvn nyffeler hockeygott😍
  • Der müde Joe 23.12.2018 08:36
    Highlight Highlight Ja die SCRJ-Spieler sind wirklich gut eingestellt, dass sieht man jeweils am Ende eines Spiels. Keine fragenden Blicke, keine Ratlosigkeit, keine hängende Köpfe.

    Ein schweres Los, wer gg Rappi in die Playouts muss.
    • Goon 23.12.2018 10:46
      Highlight Highlight Die Einstellung von den Rappispielern in Ehre. Aber in den Playouts hat Rappi das schwere Los und nicht der Gegner.
    • exeswiss 23.12.2018 15:11
      Highlight Highlight Die Einstellung von den Rappispielern in Ehre. Aber in den Playouts hat Rappi das schwere Los und nicht Davos. /fixed 👌

Davos holt Nygren-Ersatz aus Finnland +++ Sprunger bis 2023 bei Gottéron

Die Klubs der National League komplettieren ihre Kader für die Saison 2019/20. Wer wechselt wohin? Die aktuellsten Transfers und eine Übersicht sämtlicher Teams.

Der HC Davos hat als Ersatz für den verletzten Magnus Nygren den finnischen Verteidiger Otso Rantakari verpflichtet. Der 25-Jährige stösst von Tappara Tampere mit einem Vertrag bis zum Ende des Spengler Cup 2019 zu den Bündnern. In seinen drei Saisons beim finnischen Erstligisten Tampere brachte es der Offensiv-Verteidiger Rantakari in 184 Meisterschaftsspielen auf 96 Skorerpunkte (27 Tore/69 Assists).

Nygren wird dem HC Davos noch mindestens bis November nicht zur Verfügung stehen. Der Schwede …

Artikel lesen
Link zum Artikel